Beitragvon Carsten Wesel » 8. Oktober 2001, 08:36
Frank Nikolaus schrieb:
>
> Das hielten dann nämlich
> alle so, da niemand Lust darauf hatte, dass eine gute Karte
> nachgezogen wird, über die der Folgespieler sich freuen
> würde.
Manchmal ist das eben nicht vermeidbar, aber es ist ja auch nicht sicher, daß eine gute Karte folgt. Und wenn jeder immer nur passt, hat das eigene Volk ja auch nicht unbedingt viel davon, denn eine Entwicklung bleibt dann ja aus.
Da ich in jeder Runde nur 5 Aktionen habe, kommt es bei uns relativ selten vor, daß mal einer freiwillig auf eine Aktion verzichtet. Dann nimmt man meist das kleinere Übel in Kauf - das nicht unbedingt ein Übel sein muß - und macht doch eine der ausliegenden Aktionen, wenn nicht sogar noch eigene Karten zur Verfügung stehen, die ja u.a. auch zum Erwerb von Gold dienen können.
> Nach zwei Runden ohne Kartenzug einigten wir uns auf
> "Politikzwang".
So weit ist es - wie gesagt - bei uns noch nie gekommen. Daher halte ich es auch nicht für nötig, diesen Politikzwang auszusprechen.
> Habe ich etwas überlesen oder falsch aufgefasst? Wie haltet
> Ihr es damit?
Verstanden hast du es schon richtig, nur ist deine Spielerunde evtl. etwas zu negativ gegenüber den Mitspielern eingestellt. Manchmal muß man eben Züge machen, die einem nicht unbedingt gefallen. Aber über die Zeit des Spieles wird es dann auch mal [b]Dein[/b] Vordermann sein, der einen solchen Zug macht, so daß es sich dann doch wieder ausgleicht.
Gruß Carsten (der auch [i]La Cittá[/i] schon viel zu lange nicht mehr gespielt hat)