Beitragvon Petra Schmidt » 21. Oktober 2001, 21:20
Hi!
Auch ich habe am Samstag Abend Urland gespielt.
Das Material und die Grafik sind sehr ansprechend. Auch die Karten (Gene) gefallen mir sehr gut. Und auch ansonsten fast das ganze Spiel.
Was mir an diesem Spiel nicht so gut gefällt, ist, dass es pro Runde immer zwei eher "passive" Spieler gibt:
Ein erster Spieler wählt aus 3 Chips mit Zahlen (diese stehen für Inseln) einen Chip aus und legt ihn verdeckt vor sich ab - die Zahl gibt die Insel an, die am Ende der Runde gewertet wird. Die restlichen zwei Chips gibt er an seinen linken Nachbarn, dem "Kiebitz" weiter.
Dieser zweite Spieler, der "Kiebitz" darf sich die Chips auch ansehen ...
... so jedenfalls kommt es, das a) immer zwei Spieler aussetzen und b) jeder Spieler zwei Runden hintereinander aussetzt, nämlich einmal, wenn ich die zwei Chips erhalte und zum zweitenmal, wenn ich einen Chip aussuchen muss.
Ich sehe ein, dass der erste Spieler aussetzen sollte, da er sonst den Spielablauf der Runde zu sehr beeinflussen würde. Aber warum muss der zweite Spieler unbedingt aussetzen? Vor allem, wenn man die Regel so minimal ändern würde, dass sich der Spieler die zwei Chips erst am Ende der jeweiligen Spielerunde ansehen dürfte, oder halt am Beginn der nächsten Runde, nämlich genau dann, wenn er einen neuen Chips auswählen muss?
Wie seht ihr das?
Viele Grüße
Petra (die sich nun weiter durch die Regeln der ergatterten Spiele wühlen muss)