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Königl. Spiel von Ur/Siebenstein - Regelfrage

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Roman Pelek

Königl. Spiel von Ur/Siebenstein - Regelfrage

Beitragvon Roman Pelek » 23. Oktober 2001, 01:12

Hi,

vielleicht gibt's ja noch ein paar, die den leider viel zu selten besuchten Siebenstein-Verlag auf der Messe mit einem Kauf von "Das köngliche Spiel von Ur" in diesem Jahr beglückt haben. Bei uns tauchten jedenfalls zwei Regelfragen bzgl. der Eigenschaft des Wendefeldes auf:

1) Darf ein Stein gewendet werden, der unter anderen gefangen ist? Ich nehme an nicht.
2) Darf ein Stein gewendet werden, der auf einem Aufdeckfeld steht? Ich nehme an nicht, da dieser sofort wieder gewendet würde. Falls aber doch ja: wie muss dieser weiterlaufen?

Zu beiden Punkten schweigt die Regel leider beharrlich, auch unter Androhung von Folter war sie nicht bereit, zu reden. Stur wie ein Stück Papier, das Ding ;-)

Ciao,
Roman (der ansonsten die Siebenstein-Spiele für Liebhaber wunderschön gemachter, durchdachter abstrakter Spiele zu fairen Preisen nur empfehlen kann)

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Erhard Portner

Re: Königl. Spiel von Ur/Siebenstein - Regelfrage

Beitragvon Erhard Portner » 23. Oktober 2001, 08:00

Roman Pelek schrieb:
>
> 1) Darf ein Stein gewendet werden, der unter anderen gefangen
> ist? Ich nehme an nicht.


Sehe ich genauso. Bei einem Turm ist jeweils nur der oberste Stein "im Spiel". Damit sind alle Steine, die unter diesem Stein sind, "gefangen"und dürfen m.E. auch nicht "gewendet" werden.


> 2) Darf ein Stein gewendet werden, der auf einem Aufdeckfeld
> steht? Ich nehme an nicht, da dieser sofort wieder gewendet
> würde. Falls aber doch ja: wie muss dieser weiterlaufen?


Ich denke - wie Du - einen Stein, der auf einem Aufdeckfeld steht, zu wenden, macht keinen Sinn, da er aufgrund der Bedeutung des Aufdeckfeldes dort wieder gewendet werden müsste.


> Roman (der ansonsten die Siebenstein-Spiele für Liebhaber
> wunderschön gemachter, durchdachter abstrakter Spiele zu
> fairen Preisen nur empfehlen kann)

Dieser Empfehlung kann ich nur uneingeschränkt beipflichten. Mir hat von Jürgen Reiche (der "Macher" von Siebenstein) bisher am besten das Spiel "Ming" gefallen, das aber zurzeit ausverkauft ist. (Wobei mit persönlich aber, lieber Roman, noch besser, dass mit "Ming" etwas verwandte "Malawi" von Gerhard Kodys gefällt. Diesen Hinweis musste ich natürlich bei dieser Gelegenheit mal wieder anbringen! ;-) )

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Roman Pelek

Re: Königl. Spiel von Ur/Siebenstein - Regelfrage

Beitragvon Roman Pelek » 23. Oktober 2001, 14:59

Hi Erhard,

>Dieser Empfehlung kann ich nur uneingeschränkt beipflichten. Mir hat von Jürgen Reiche (der "Macher" von Siebenstein) bisher am besten das Spiel "Ming" gefallen, das aber zurzeit<

Mir gefällt, von denen, die ich kenne bzw. angespielt habe, bisher "Minarett" noch am besten. Aber das ist leider auch z.Zt. vergriffen.

>ausverkauft ist. (Wobei mit persönlich aber, lieber Roman, noch besser, dass mit "Ming" etwas verwandte "Malawi" von Gerhard Kodys gefällt. Diesen Hinweis musste ich natürlich bei dieser Gelegenheit mal wieder anbringen! )<

Ich bin selbstverfreilich Deiner Empfehlung gefolgt und habe mir "Malawi" zugelegt. Und: ja, auch meiner Meinung nach ist es besser als "Ming" ;-)

Ciao,
Roman


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