Beitragvon Roman Pelek » 6. November 2001, 01:00
Hi Frank,
diese Frage ist kaum erschöpfend zu beantworten, obwohl sie schon oft beantwortet wurde (Volker hat ja gleich den Link mitangegeben) ;-) Es gibt sehr viele schöne Zweierspiele heutzutage, sowohl was Spiele aus der Kosmos-Zweierreihe angeht als auch abstrakte Spiele - je nach Geschmack. Meine persönlichen Favoriten momentan sind:
Kosmos:
Lost Cities (Reiner Knizia) - Einfacher Zugang, Glück, aber immer wieder Spaß - ein Klassiker für mich
Babel (Uwe Rosenberg) - exzellentes, anspruchsvolles Kartenspiel
Kahuna (Günter Cornett) - stimmungsvoll mit schönem Spielaufbau, klasse
Siedler Kartenspiel (Klaus Teuber) - taktischer als das Brettspiel, ausbaubar mit Erweiterungen
Auch nicht zu verachten sind aber: Rosenkönig, Caesar und Cleopatra. Auch ein Druidenwalzer und Blitz und Donner kommt bei uns mal wieder auf den Tisch, auch wenn sie etwas eigenwilligere Spiele sind (aber auch deswegen reizvoll).
Abstraktere Spiele:
Carrom: indisches Fingerbillard, Ideengeber von Carabande
Zatre (Peri): eine Art Scrabble mit Würfelzahlen, sehr schön
Minarett (Siebenstein-Verlag): Vielleicht trifft's Schach meets Mühle am besten, ist aber immer noch daneben. So oder so ein exzellentes abstraktes Türmchenbauspiel für zwei. Einer meiner absoluten Lieblinge.
Go: japanischer Klassiker - ich find's faszinierend.
Nasca (Corné van Moorsel / Clemens-Gerhards): Prima Go-Variante mit Holzstäben
Gipf / Dvonn: meine zwei Highlights aus dem Gipf-Project von Kris Burm
Quarto (Gigamic): vertrackte, kurze Vier-Gewinnt-Variante: simpelste Regeln und viel Spielspass. Exzellent für zwischendurch
Geister (Alex Randolph, Drei Magier): Prima Taktik/Bluff-Gemisch für zwei, drei, vier Partien hintereinander
Abalone: Sehr schicke Kugelschieberei, kann aber bei gleichstarken Gegnern auf hohem Niveau in ein längeres Auspatten enden.
...und die andere Hälfte meiner Lieblingszweier habe ich grade vergessen ;-)
Ciao,
Roman (spielt zur Zeit zu wenig zu zweit)