Beitragvon Roman Pelek » 12. November 2001, 12:38
Hi Wolfgang,
Wolfgang Werner schrieb:
> Nach nur sehr kurzen drei Runden war das Spiel mit einem
> Siegpunkte-Ergebnis von 8-3-3-2 beendet, was doch zu einem
> etwas unguten Gefuehl allerseits fuehrte. Ursache war wohl,
> dass der Einfluss des Anfangskartengluecks hoch ist.
Der Einfluss des Anfangskartenglücks ist sicher da, auch mag es durchaus angehen, dass einer mal "davonrennt". Es gibt aber doch recht viele Möglichkeiten, einen solch Führenden zu bremsen, bei uns hat nach ein paar Partien nie derjenige gewonnen, der am Anfang so losgerannt ist - eben weil die anderen sehr genau darauf geachtet haben, wie man der führenden Person schadet.
> Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass das Spiel etwas
> fuer Leute, die El Grande, Euphrat&Tigris, etc moegen, ist.
Ich eigentlich schon. Eben gerade deswegen, weil das Spiel m.E. eine Runde braucht, die gewillt ist, sehr genau zu schauen, wie man den Führenden bremsen kann bzw. welche Möglichkeiten einem offen stehen. Und dazu braucht's ein paar Partien, das zu erlernen. Wenn man ein "El Grande" zum ersten Mal spielt, kann's auch passieren, dass das ganze zu Anfang etwas wirr und willkürlich erscheint (ging zumindest mir damals so).
Ciao,
Roman