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Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Frank"Riemi"Riemenschneider

Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 19. November 2001, 15:51

Als "großer Spielerastelli" bin ich gerade kurz vor Weihnachten immer wieder gerne gefragt (Kennst Du Slotter?).

Gesucht wird ein Spiel für eine achtjährige.
Es soll was mit Tüffteln sein und sowohl Solitär als auch mit max. zwei Personen gut zu spielen sein. Die Ärmste spielt recht gerne hat aber leider nur die Mutter zum spielen (Vater ist militanter Nichtspieler).

Mir fiel spontan die Think Reihe ein, leider erst ab sechzehn.
Scheibenmikado, nicht schlecht aber................
Dann noch die diversen Knobelspiele,mhhh?

Wißt Ihr was man empfehlen kann?


Gruß
Riemi

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Jochen Schwinghammer

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Jochen Schwinghammer » 19. November 2001, 15:57

Also mit fällt da so spontan Ebbe und Flut ein (ist aber erst ab 10).

Viele Grüße, Jochen

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Conny

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Conny » 19. November 2001, 15:59

Hi,


ganz spontan fällt mir dazu "Take it easy" ein.


Ausserdem gefallen mir die Spiele von Dr F.Hein in diesem Zusammenhang gut.

Conny

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Gabi Goldschmidt

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. November 2001, 16:02

Hallo Frank,

eigentlich ein Solospiel, aber wir versuchen auch oft zu zweit oder dritt eine Lösung zu finden: "Rush-Hour" von Binary Arts kann ich nur empfehlen.

Auf einem kleinen quadratischen Spielplan musst Du gemäss einer Spielkarte (insgesamt gibt es 40 verschiedene mit unterschiedlichem Anspruch) verschieden-farbige Autos platzieren. Ziel ist es, durch Verschieben der Autos, das rote Auto aus einer Ausfahrt vom Spielfeld zu schieben.

Durch die 40 Aufgabenstellungen (Sets mit weiteren Aufgaben gibt es zum Nachkaufen) viel Variation, im Vergleich zu vielen Holz-Tüftelspielen!

Ciao Gabi

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Frank Biesgen

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Frank Biesgen » 19. November 2001, 16:21

Hi Frank,

was hältst Du von "Villa Paletti"? Geht auch solo (Du versuchst, möglichst viele Säulen möglichst hoch zu bauen), schult verschiedenste Sinne und wirkt einladend für Zuschauer, vielleicht auch militante... ;)

Gruß FBI

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Bettina

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Bettina » 19. November 2001, 16:41

Hallo Riemi,

auf der Messe habe ich "Kreuzweise" kennengelernt und auch erstanden. Das ist eine Art Puzzle, das man aber auch zu 2t, 3t, 4t als Domino-Variante spielen kann.
Ich habe es allerdings noch nicht von Kindern spielen lassen.

Es gibt 4 Schwierigkeitsstufen, und ich denke mit der ersten kann ein 8jähriger in jedem Fall umgehen.

Da das Spiel in einem Kleinverlag herausgekommen ist, weiss ich allerdings nicht, ob Du es im Handel bekommst.

Gruss
Bettina

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Uli Schumacher

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Uli Schumacher » 19. November 2001, 18:30

Rasende Robotter?
Oder ist das zu schwer?
Wenn sie gern tüftelt, ist es vielleicht ganz gut.
Einfacher ist Kosmos Flower-power, aber das kann man für zwei nicht so recht als gut bezeichnen. Solo ist es ganz nett, wenn man zu zweit die Solo-Wertungsweise nimmt?

Uli (spielt gern rasende Robotter, am liebsten solo, weil da keiner schneller ist :-) )

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Arno C. Hofer
Kennerspieler
Beiträge: 421

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Arno C. Hofer » 19. November 2001, 19:40

Und ich würde auf jeden Fall auch "Lost Cities" empfehlen. Da kommt vielleicht auch der Vater auf den Geschmack einaml ein paar Expeditionen auszurüsten ...
Achtjährige (die mit Erwachsenen spielen) schaffen das sicher ganz locker.

Aber: wie ist es eigentlich mit FreundInnen einladen, oder Nachbarn? ... Wenn das nicht geht ist es schon sehr traurig ... :cry:

Arno

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erik

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon erik » 19. November 2001, 20:05

ganz spontan würde ich mich einigen Empfehlungen meiner Vorschreiber
anschließen (Take it easy, Rasende Roboter).
Ansonsten vielleicht noch Einstein (Choice) oder auch Numerus Zahlus.

Viele Grüsse,

Erik

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Udo Möller

Kreuzweise

Beitragvon Udo Möller » 19. November 2001, 23:45

Hallo,
kreuzweise ist aus dem Verlag Good ideas, D-64342 Seeheim-Jugenheim, Tel:0700-466343327 oder Internet unter http://www.kreuzweise.com oder du kannst es per e-mail zum Preis von 25,30 DM pro Stück bestellen bei goodideas@gmx.de

Das Spiel ist ein prima Puzzl ealleine in vier Schwierigkeitsstufen, mit mehr Spielern gibt es eine gut spielbare Konkurrenzvariante.

LUdo ergo sum

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Michael Andersch

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Michael Andersch » 20. November 2001, 11:29

Hallo Arno,

aber das geht doch nicht alleine, oder gibt's dazu auch irgendwo eine selbstgestrickte Solitärregel?

Viele Grüße,
Micha (mag LC ebenfalls)

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 20. November 2001, 12:43

Arno C. Hofer schrieb:
>
> Aber: wie ist es eigentlich mit FreundInnen einladen, oder
> Nachbarn? ... Wenn das nicht geht ist es schon sehr traurig
> ... :cry:

Trauig fand ich, dass der Vater bei Zicke Zacke Hühnerkacke (von meiner Tochter ausgeliehen) die Karten in der Mitte vertauscht hat sobald seine Tochter anfing ihn abzuschwarten. Deswegen militant!

Gruß
Riemi (ich werde sie für uns retten) :-)
>

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RoGo

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon RoGo » 20. November 2001, 13:07

Empfehlen muß ich: Twixt. Die Kosmosausgabe ahat ein spaßiges Rätselheft für den Solisten.
Meinen Söhnen ist es allerdings zu trocken. Sie tüffteln lieber solo an neuen Kartenkombis für Magic oder Harry, bestaunen ihre Disk Wars Untoten oder spielen Stratego gegen einen Random-Gegner.
Gruß
Roland

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Uli Schumacher

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Uli Schumacher » 20. November 2001, 15:58

Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:

> Trauig fand ich, dass der Vater bei Zicke Zacke Hühnerkacke
> (von meiner Tochter ausgeliehen) die Karten in der Mitte
> vertauscht hat sobald seine Tochter anfing ihn abzuschwarten.
> Deswegen militant!
>
> Gruß
> Riemi (ich werde sie für uns retten) :-)
> >


Na, das kenne ich auch: von meiner Mutter früher, die vorgeblich aus Platzgründen mehrmals im Memoryspiel die Karten zusammenschob.
Sie ist übrigens keine militante Nichtspielerin, und heute weiß ich, daß es blanke Verlegenheit war: sonst hätte sie gegen drei Kinder nie auch nur ein Päärchen bekommen. Heute muß ich ja auch gegen drei Kinder spielen...

Also, vielleicht ist er garnicht verloren, man muß ihn nur manchmal gewinnen lassen, wie man es eben mit trotzigen kleinen Kindern macht, die sonst nicht mitspielen mögen ;-) Und: Nix mit Memo-effekt. Das ist so frustrierend für uns Erwachsene, weil das Verlieren definitiv nicht am Glücksfaktor sondern am eigenen Grips liegt...

Uli (meidet Memospiele, wenn sie kann und fürchtet Mitspieler, die beim Siedeln zu jedem Zeitpunkt genau wissen, wer welche Rohstoffe hat)

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Arno C. Hofer
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Beiträge: 421

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Arno C. Hofer » 20. November 2001, 17:32

Nein, Gott sei Dank gibts keine Solitärregel zu LC - Solisten und Singels gibts schon genug auf der Welt (meine ich) ... aber es war ja auch zu zweit gefragt: und Zweier-Spiele sind sehr oft zu strategisch für Achtjährige - deshalb mein Hinweis auf LC, bei dem man die Spannung oft knistern hört ...

Und um gleich auf das mit dem Memory einzugehen: viele Erwachsene weigern sich Memory bzw. dessen (durchaus schöne) Derivate mit Kindern zu spielen - denn sie [b]müssen[/b] da verlieren! Wenn ein Kind verliert, dann kann da etwas nicht stimmen: entweder es schummeln die Erwachsenen oder das Kind ist schon zu erwachsen (vollgefüllte Festplatte) um sich was merken zu können. Die Eltern sollten das Spiel wirklich nur zu eigenen Trainingszwecken - wie beweglich sind meine grauen Zellen noch - spielen, das aber verstärkt: denn einmal eingerostet ist es nicht mehr weit bis Alzheim ...

Arno (der bei Memory-Spielen immer auf den Abstand achtet (20:16:14: 8), 16 war mein letzter Wert und ganz gut so)

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Bettina

Memory

Beitragvon Bettina » 20. November 2001, 18:38

Arno C. Hofer schrieb:
> ...Wenn ein Kind verliert, dann kann da etwas nicht
> stimmen: entweder es schummeln die Erwachsenen oder das Kind
> ist schon zu erwachsen (vollgefüllte Festplatte) um sich was
> merken zu können.

Es gibt noch [b]eine[/b] Chance für Erwachsene... Das Kind konzentriert sich nicht auf das Spiel. Das kommt im Kindergarten sehr häufig vor, da sich die Kinder dort oft von den anderen ablenken lassen. (Drumherum ist ja sooo spannend ;-) )


Gruss
Bettina (kann nur dann Memory gewinnen ;-) )

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Arno C. Hofer
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Re: abgesehen vom Memory-Gewinn

Beitragvon Arno C. Hofer » 21. November 2001, 10:18

Bettina schrieb:

> den anderen ablenken lassen. (Drumherum ist ja sooo spannend
> ;-) )(kann nur dann Memory gewinnen ;-) )

... und die Verlockungen, sich ablenken zu lassen, werden immer stärker, oder? Das, was Kinder noch vor einigen Jahren ausgemacht hat, [b] das sich versinken lassen können in eine andere Welt[/b] finde ich immer seltener. Jetzt muß eine Action die nächste jagen, sonst ist das [i]Chaos[/i] perfekt, Kinder haben keine Zeit mehr, etwas in Ruhe zu machen ...
Irgendwie habe ich das Gefühl, wir haben sie mit unserer Erwachsenen- Rastlosigkeit, immer noch mehr haben zu wollen (und das immer schneller) angesteckt und [b]krank gemacht[/b]. In diesem Sinne tun mir die KigaPäd und LehrerInnen wirklich leid, denn sie müssen schon so viel Kraft investieren, um aus einem "Sack Flöhe" eine interessierte Gruppe zu formen - und das jeden Tag !!! - und, wenn das gelungen ist, die Kinder wieder "nach Hause entlassen". Morgen beginnt dieses "Spiel" von Neuem ... Fehlen Kindern in diesem Alter nicht die "Auslauf- und Austobmöglichkeiten", das freie Spiel im Hof und auf der Straße, parken wir (Einzel-)Kinder nicht allzu häufig vor der Glotze oder der Spielkonsole, etc. Manchmal frage ich mich nach all den Erfahrungen, die ich gemacht habe, ob die Kinder überhaupt noch [b]spielfähig sind[/] ... und warne davor, das vorschnell mit ja zu beantworten...

Arno (der so manches Kinder-Brettspiel leider auch nur als "Sitz' endlich still -Versuch und Disziplinierungsmaßnahme" erlebt: wobei die [bitte nicht allzu technisch verstehen] "hyperaktiven" Kinder doch ganz andere Herausforderungen bräuchten!)

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Tüfftelspiele für ein bis zwei Personen

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 21. November 2001, 12:17

Uli Schumacher schrieb:

>
> Also, vielleicht ist er garnicht verloren, man muß ihn nur
> manchmal gewinnen lassen, wie man es eben mit trotzigen
> kleinen Kindern macht, die sonst nicht mitspielen mögen ;-)
> Und: Nix mit Memo-effekt. Das ist so frustrierend für uns
> Erwachsene, weil das Verlieren definitiv nicht am
> Glücksfaktor sondern am eigenen Grips liegt...

Da muss ich widersprechen. Im Grunde freue ich mich doch selber wenn ich sehe, wie meine Tochter sich freut, wenn sie nach einem spannenden Spiel gewinnt. Das ist dann keine hämische (wie bei vielen Erwachsenen) sondern richtige Freude. Wo ist denn da der Frustfaktor? Sie ist dann einfach besser gewesen und damit kann ich auch als Vater/Erwachsener umgehen.
Für Kinder ist es doch das Größte gegen die vermeindlich schlauen Erwachsenen zu gewinnen.


> Uli (meidet Memospiele, wenn sie kann und fürchtet
> Mitspieler, die beim Siedeln zu jedem Zeitpunkt genau wissen,
> wer welche Rohstoffe hat)

Gruß
Riemi (der gerne gegen Schachspieler spielt, die haben zwar ein super Gedächnis aber die sind so schön Empfindlich) ;-)

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Arno C. Hofer
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Re: ...über uns hinauswachsen

Beitragvon Arno C. Hofer » 21. November 2001, 13:43

Frank"Riemi"Riemenschneider schrieb:

> Für Kinder ist es doch das Größte gegen die vermeindlich
> schlauen Erwachsenen zu gewinnen.
>
>der gerne gegen Schachspieler spielt, die haben zwar
> ein super Gedächnis aber die sind so schön Empfindlich

Ja, was täten wir denn wirklich, wenn Kinder nicht das Bestreben hätten, über uns Erwachsene hinauszuwachsen? Wie schwer das, besonders für Väter ist, wurde ja literarisch mehrfach verarbeitet (Ödipus, Hildebrands-Lied, etc., die dann ihre Väter ja nicht nur "ge-" sondern "erschlagen" haben) ... schließlich warb vor einigen Jahren ein Konsolenhersteller großformatig auf Plakaten: Söhne schlagen ihre Väter ...

Fördern wir unsere Kinder doch, das zu tun: über uns hinauszuwachsen, nicht diese Verwicklungen einzugehen, die wir eingegangen sind, lehren wir die Kinder die Selbständigkeit, das eigene Verantwortung tragen. Alles zu seiner Zeit: denn wenn wir Kinder allzufrüh abnabeln sind sie genauso gefährdet (Sucht!) wie wenn wir ihnen zu spät die Freiheit geben (da tappen sie dann in Fallen), aber ehrlich: spielen sorgt beidem vor und macht "lebensgewandter". Was ist dagegen schon eine Spielniederlage eines Erwachsenen? Ein echtes "Kinderspiel" (in der übertragenen Bedeutung)

Arno (der das mit den Schachspielern nur unterstreichen kann: die können sich wirklich herrlich giften ...)


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