Beitragvon Roman Pelek » 17. Dezember 2001, 02:24
Hi Harald,
Harald Schrapers schrieb:
> Der Unterschied zwischen eine gedruckten Zeitschrift und dem
> vielfältigen Angebot im Internet ist die Tatsache, dass im
> Internet jeder ohne irgendeine Qualitätskontrolle
> veröffentlichen darf.
Exakt - aber ist das so schlimm? Denn über kurz oder lang werden auch im Internet nur die Sites häufig frequentiert, die Qualität zu bieten haben... Und da unterscheidet in letzter Konsequenz auch der Konsument über Wohl und Wehe. Kurzum: gute Arbeit bzw. auch gerade gute redaktionelle Arbeit zeichnet sich auch im Netz aus.
> Das ist zwar auch toll. Aber der
> Vorteil der Pöppel-Revue (und anderer gedruckter
> Zeitschriften) ist, dass sie zumindest ein Mindestmaß an
> Kontrolle dessen, was abgedruckt wird haben. Und deshalb ist
> ein Redakteur (oder eine Redaktion) zwingend notwendig, der
> die Fäden in der Hand behält, für die Themenverteilung sorgt,
> die Rechtschreibung überblickt und inhaltliche Standards
> setzt. Also: wenn man eine gedruckte Zeitschrift ins Internet
> transformieren will, dann darf das nicht unter Verlust der
> Qualität geschehen.
Letztendlich gilt für gute Sites im Internet das gleiche wie für klassische Printmedien, und das sind von Dir oben genannte Punkte. Eine gute Redaktion ist für eine gute Site im Netz genauso unabdingbar wie für ein Printmagazin, wenn das Gesamtbild stimmen soll - insofern sicher: ja :)
Was ich eher noch als Unterschied zwischen Print- und Internetmedium sehen würde, wäre die Zeitkomponente. Bedingt durch den notwendigen Vorlauf eines Printmediums muss es mehr durch Qualität/Fundiertheit und Hintergrundrecherche punkten, während das Internet einen klaren Vorteil in der Aktualität und Interaktivität hat... Aber da kommen wir so langsam vom Thema ab...
Ciao,
Roman