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Regelfrage zu "Tal der Könige"

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Marc Gallus
Kennerspieler
Beiträge: 363

Regelfrage zu "Tal der Könige"

Beitragvon Marc Gallus » 31. Januar 2002, 12:16

Hallo zusammen!

Beim Lesen der Spielregel blieb leider eine Frage in bezug auf die Aufseher offen.
In der Phase 2, wo die Mitspieler/innen verdeckt Ihre Züge für die Aufseher notieren, ist in der Regel vermerkt:

"Ist das notierte Baufeld besetzt, so wird der Aufseher in das angrenzende Gebiet gesetzt."

Leider finde ich dieser Formulierung etwas schwammig, da es ja oft 2 Gebiete gibt, für die man sich entscheiden könnte. Oder ist dies beabsichtigt?

Zwar könnte man argumentieren, dass die Baufelder in einem Gebiet , die oben und unten angesiedelt sind, zuzuordnen wären, aber auf die seitlich orientierten Felder eines Baufeldes würde dies Nicht zutreffen.

Wie spielt Ihr? Darf im Zweifelsfalle der ausführende Spieler selbst bestimmen, in welches Gebiet er seinen Aufseher setzt?


Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe im Voraus...


Gruss
Marc
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Arne Hoffmann

Re: Regelfrage zu "Tal der Könige"

Beitragvon Arne Hoffmann » 31. Januar 2002, 12:43

Moin MArc!

Marc Gallus schrieb:

> "Ist das notierte Baufeld besetzt, so wird der Aufseher in
> das angrenzende Gebiet gesetzt."
>
> Leider finde ich dieser Formulierung etwas schwammig, da es
> ja oft 2 Gebiete gibt, für die man sich entscheiden könnte.
> Oder ist dies beabsichtigt?

2 Gebiete gibt es doch nur evtl. bei den Eckfeldern eines Bauplatzes, oder? Ansonsten hat jedes Baufeld eine eindeutige Grenzlinie mit einem Gebiet. Das Gebiet, mit dem es die Grenzlinie teilt ist meiner Meinung nach in der Regel gemeint. Bei Eckfeldern sollte es sich der Spieler aussuchen koennen, oder man nimmt das Gebiet ueber das der Aufseher in das Feld gezogen wurde (die unterliegen doch auch Bewegungsobergrenzen, oder?).

Tschoe,

- Arne - (koennte TdK heute Abend mal mit zum Spieletreff nehmen.)

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Ulrich Roth

Re: Regelfrage zu "Tal der Könige"

Beitragvon Ulrich Roth » 1. Februar 2002, 00:02

Hallo Marc:

> "Ist das notierte Baufeld besetzt, so wird der Aufseher in
> das angrenzende Gebiet gesetzt."
> Leider finde ich diese Formulierung etwas schwammig, da es
> ja oft 2 Gebiete gibt, für die man sich entscheiden könnte.

Ja, das hätte man klarer formulieren können. Dennoch hatten wir hier nie Zweifel über das Gemeinte: Da es heißt "DAS angrenzende Gebiet" (und nicht "EIN angrenzendes Gebiet"), sind wir davon ausgegangen, das von dem Gebiet die Rede ist, in dem sich der betreffende Pyramidenbauplatz befindet.

> Wie spielt Ihr? Darf im Zweifelsfalle der ausführende Spieler
> selbst bestimmen, in welches Gebiet er seinen Aufseher setzt?

Bei uns nicht (siehe oben), aber natürlich könnte man auch das vereinbaren. Der Fall tritt ohnehin so selten ein, dass es für das Spiel kaum einen Unterschied macht.

Ulrich


PS:

Für den Fall, dass sie dir unbekannt sein sollte, hier nochmal eine sehr sinnvolle, da das Spiel bereichernde Regelergänzung, die einst in der Spielbox (Rubrik "Besser Spielen") empfohlen wurde:

Regelheft S 8:

Nach dem drittletzten Absatz [b] "..... legt der nächste Spieler seine Biet-Tafeln aus" [/b] Fußnote einfügen:
[b] "Nicht gebotene Goldreifen können in der Folge als zusätzliche Schritte für die Arbeiter verwendet werden." [/b]

Regelheft S 10:

Nach dem zweiten Absatz [b] "... bis zu 6 Schritte weiter." [/b] Fußnote einfügen:
[b] "Für jeden beim Ersteigern der Bausteine nicht gebotenen Goldreifen hat man jetzt noch einen zusätzlichen Schritt für seine Arbeiter." [/b]


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