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Regelfrage zu Hekla

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Wolfgang Ziemer

Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Wolfgang Ziemer » 23. Februar 2002, 09:17

Hallo zusammen!

Wir haben gestern zum ersten Mal HEKLA gespielt. Dabei herrschte bei uns in einem Regelpunkt Uneinigkeit. Vielleicht liest ja Michael Knopf oder Martin Schlegel mit und schafft Klarheit!

Unter 1. STEIN EINSETZEN heißt es: "Einen beliebigen Stein der eigenen Farbe auf ein Spielfeld setzen. Das Feld muß noch leer sein.Wenn dort auf einem der beiden Setzfelder schon ein anderer EIGENER ODER FREMDER STEIN liegt, kann ein zweiter nur durch Versetzen hinzukommen, nicht durch Einsetzen.

Frage: Sind damit nur Vulkansteine gemeint oder auch Lavasteine oder anders ausgedrückt: Darf man einen eigenen Vulkanstein auf ein Spielfeld einsetzen, wenn dort auf einem der beiden Setzfelder schon ein LAVASTEIN liegt?


Gruß Wolfgang (der sich öfter mal nicht sicher ist).

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Roman Pelek

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Roman Pelek » 23. Februar 2002, 11:42

Hi Wolfgang,

Wolfgang Ziemer schrieb:

> Frage: Sind damit nur Vulkansteine gemeint oder auch
> Lavasteine oder anders ausgedrückt: Darf man einen eigenen
> Vulkanstein auf ein Spielfeld einsetzen, wenn dort auf einem
> der beiden Setzfelder schon ein LAVASTEIN liegt?

Abgesehen davon, dass mich eine Klärung von offizieller Seite auch interessieren würde, hatten wir die gleiche Frage, und so gespielt:

Wir haben es zuerst so interpretiert, dass man auf ein Feld mit einem Lavastein nicht direkt setzen darf. Zum einen ist von "Stein" die Rede, nicht von "Vulkanstein". Zum anderen ist in "Abb. 2" ein Zug beschrieben, der ein Verschieben eines Vulkansteins auf ein Feld mit Lavastein darstellt.Zum anderen steht unter "Vulkanausbruch", dass Lavasteine bei künftigen Wertungen wie Vulkansteine mit Wert 0 oder 1 zählen...

> Gruß Wolfgang (der sich öfter mal nicht sicher ist).

Geht mir genauso :)

Ciao,
Roman

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Michael Andersch

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Michael Andersch » 23. Februar 2002, 13:23

Hallo Wolfgang,

wir haben es so gespielt wie auch Roman es getan hat, d.h. dass nur völlig leere Felder "behüpft" werden können.
Bereits mit einem Stein (egal welcher Farbe und welcher Sorte) belegte Felder können nur durch Versetzen betreten werden.
Die von Dir zitierte Passage "Das Feld muss noch leer sein" erachte ich hierfür als ausreichend aussagekräftig.

Viele Grüße,
Micha

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Peter Steinert

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Peter Steinert » 23. Februar 2002, 16:01

Hallo Wolfgang,

meine beiden Vorredner haben Deine Frage korrekt beantwortet. Diese und weitere Fragen konnte ich in einem Telefonat mit der Firma Holzinsel klären.

Was mich noch interessieren würde: Wie findet Ihr Hekla eigentlich, und welche Strategie verfolgt Ihr? Obwohl eigentlich alle Optionen immer präsent sind, werden wir bei Hekla oft mit den unterschiedlichsten Überraschungen konfrontiert, auf die niemand so richtig vorbereitet ist.

Viele Grüße

Peter

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Michael Andersch

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Michael Andersch » 23. Februar 2002, 17:03

Peter Steinert schrieb:

> Was mich noch interessieren würde: Wie findet Ihr Hekla
> eigentlich, und welche Strategie verfolgt Ihr? Obwohl
> eigentlich alle Optionen immer präsent sind, werden wir bei
> Hekla oft mit den unterschiedlichsten Überraschungen
> konfrontiert, auf die niemand so richtig vorbereitet ist.

Da muss ich Dir mit der geballten Erfahrung EINER (!!!!!) Partie recht geben.
Ich denke, dass eine langfristige Planung nur schwer möglich (wenn auch - in Grenzen - nicht unmöglich) ist. M.E. kommt es sehr stark darauf an, die aktuelle Situation bestmöglich auszunutzen, was oft auch ein Fall von "man sieht's oder eben nicht" ist.

Bezogen auf Hekla noch unentschlossene Grüße,
Micha

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Michael-spielbox

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Michael-spielbox » 25. Februar 2002, 12:31

Hallo Wolfgang,

in der Tat, ein leeres Feld ist ein leeres Feld, und ein Feld mit Lavastein ist eben kein leeres Feld. Ich gebe aber zu, daß es vielleicht nicht schlecht gewesen wäre, diesen Fall ausdrücklich zu erwähnen.

Schönen Gruß,
Michael Knopf

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Renate Neimeier

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Renate Neimeier » 2. März 2002, 21:13

Hekla-Frage: Michael Knopf sagt, man könne mit einem einzigen Stein drei Wertungen auslösen. Was ist die maximale Zahl der Wertungen? 4,5,6?

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Martin Schlegel

Re: Regelfrage zu Hekla

Beitragvon Martin Schlegel » 12. März 2002, 17:13

Bei der Entwicklung von Hekla habe ich mir nun wirklich über vieles Gedanken gemacht, aber nicht über die maximale Wertungszahl. Bei näherem Hinsehen sehe ich ein Problem, aber kein riesiges: Mit einem einzigen Stein sind meiner Meinung nach 5 Wertungen möglich. Aber das halte ich für reine Theorie. Oder ist schon mal jemand in die Größenordnung vorgestoßen???


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