Beitragvon Kathrin Nos » 26. Februar 2002, 13:11
Hallo Marc,
erstmal: Willkommen im Forum :-)
> gibt es jemand, der/die Erfahrung mit Hausregeln für Evo
> gesammelt hat
Was meinst Du jetzt mit Hausregeln? Vielleicht Regelvarianten?
An der Ecke kann ich leider gar nicht mal weiterhelfen. Was es allerdings noch gibt, ist die Variante, die in der Spielregel selbst angegeben ist, dass man nämlich immer ein Gen weniger zur Versteigerung anbietet als Dino-Rassen (i.e. Mitspieler) teilnehmen. Wir spielen eigentlich nur noch mit dieser Variante.
> Es ist halt ein wenig schwach in Sachen interaktion
> (vielleicht haben wir auch nur zu friedlich gespielt?)
Auf welchem Spielplan habt Ihr denn gespielt (und mit wievielen Personen)? Zu viert kann man nämlich auf einem grösseren und einem kleineren Spielplan spielen (da das Spiel nicht uns, sondern einem Freund gehört, kann ich es leider nicht nachgucken, aber zu viert gibt es entweder zwei oder drei verschiedene Spielplangrössen, i.e. verschieden viele Hexfelder, die zur Verfügung stehen).
Wenn Ihr glaubt, zu friedlich gespielt zu haben, so spielt am besten auf dem Spielplan mit der für Eure Spielerzahl kleinstmöglichen Insel - da ist der Verdrängungsfaktor automatisch höher.
Aber es ist schon so: Wer die "Fressosaurus"-Taktik ;-) fährt (damit ist bei uns die agressive Ausbreitung unter Benutzung der Hörner gemeint), kann schon mal (Würfel-)Pech haben und ziemlich zurückfallen (ist mir bei der letzten Partie passiert :cry: ).
> der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll
> (zumindest halte ich Ei & Fuß für das wichtigste, wogen
> sich zuminest in unseren Runden das mutierte Gen (grüne
> Gurke) als nahezu wertlos herausstellte).
Ich persönlich finde ja die Felle und Sonnenschirme auch nicht zu verachten - mit der Taktik des massiven Ersteigerns von Klimaschutz-Genen habe ich schon mehr als einmal recht hoch gewonnen. Insgesamt gilt sicher - wie so häufig - dass es wichtig ist, ein gutes Mittelmass zu halten. In der o.g. Variante (1 Gen weniger als Mitspieler) wird das mutierte Gen aber m.E. noch mächtiger, weil es in dieser Variante praktisch nie vorkommt, dass jemand ein Gen umsonst bekommt.
Insgesamt hängt die Mächtigkeit eines Gens natürlich auch ein wenig davon ab, welche Gene gezogen werden. Gibt es im ganzen Spiel nur ein Ei, so hat dieser Spieler sicher eine sehr gute Position, weil er jede Runde mehr Nachwuchs, also Siegpunkte erhält. Hat jeder ein Ei, relativiert sich das wieder.
Noch ein Aspekt: Man kann, gerade in der zweiten Spielhälfte, auch relativ gut kalkulieren, wieviel einem ein Gen bringt. Da man eh mit Siegpunkten bezahlt, kann man meist ganz gut abschätzen, ob man netto einen Gewinn macht (wie immer gibt es hinreichend viele Gegenbeispiele, natürlich).
> Deshalb mal die Frage ob es Spielrunden gibt, die ein wenig
> am Spiel gefeilt haben? - Wir hatten z.B. zumindest mal
> angedacht, der 'Gurke' einen Bonus von +2 auf das Bieten zu
> geben, es aber noch nicht getestet.
WIe oben schon erwähnt, wir haben bisher nicht das Bedürfnis dazu gehabt.
Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin