Beitragvon Kathrin Nos » 5. März 2002, 11:27
Hallo Erhard,
"Erhard Portner" hat am 05.03.2002 geschrieben:
> "Krieg und Frieden" spielt sich zu zweit nicht besonders
> gut. Habe es schon ausprobiert.
Gut zu wissen. Wir haben kürzlich Krieg und Frieden mal wieder nach längerer Zeit gespielt - siehe http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=38308&t=38308 , allerdings zu dritt, und es hat mal wieder sehr viel Spass gemacht. Im Anschluss an das Spiel haben mein Mann und ich uns auch vorgenommen, es mal zu zweit auszuprobieren.
Gut, wahrscheinlich werden wir das schon nochmal tun, aber wenn ich so über das "Warum ist dieses Spiel nicht soooo gut zu zweit geeignet" nachdenke, besteht ein Reiz des Spiels ja u.a. in der Phase, in der man die Aktionen wie Ritter bestechen (Kelch), herausfordern (Schild), Bauernhöfe bauen (Getreide) und Hütten bauen (Hammer) durchführt, und hier wiederum darin, diese Aktionen in der geeigneten Reihenfolge auf die anderen Mitspieler zu verteilen.
Also z.B.: Fordere ich als mittlerer Spieler lieber den königlichen Berater heraus, weil ich weiss oder vermute, dass er dann ein Häuschen abreissen muss (was mir wiederum zwei Karten bringt), oder ziehe ich lieber dem Spieler, der nach mir kommt, die Schilde weg, damit er mir keine Hütte abfackelt (dann bekomme ich aber evt. keine neuen Karten)?
Worauf ich hinauswill: Ich kann mir vorstellen, dass genau dieser Aspekt im Spiel zu zweit eher nebensächlich wird, weil man sich nur gegenseitig angreift.
Was meinst Du - worin liegt der Grund, dass Euch das Spiel zu zweit nicht so viel Spass gemacht hat?
Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin