Beitragvon Volker K. » 18. März 2002, 10:31
Fortsetzung
3. Siedler: Plantagen und Steinbrüche dürfen nur an die Sechseckseiten von passenden Geländesechsecken angelegt werden, wenn dort schon eine eigene Straße ausliegt. Hierbei gelten folgende Geländerzuordnungen: Steinbrüche in Gebirgsfelder und an den dazu angrenzenden Seiten der Weidefelder, Indigo und Mais auf alle Weide- und Waldfelder, Kaffee nur auf Weidefelder, Tabak auf die Grenzseiten von Weide und Wald (Weide, wo Wald angrenzt oder Wald, wo Weide angrenzt),
Zucker nur auf Waldfelder. Es dürfen keine nebeneinanderliegenden Seiten eines Geländesechsecks mit Plantagen oder Steinbrüchenbesetzt werden. Maximal dürfen demnach nur drei Plantagen oder Steinbrüche auf einem Geländefeld Platz finden. Im Ausnahmefall passen auch nur zwei rein, wenn die gegenüberliegenden Seiten besetzt werden. Hat man gerade in der Siedlerphase keinen Platz an einer eigenen Straße frei, nimmt man eine ausgewählte Plantage zu seinem Vorrat und setzt sie dann später in einer weiteren Siedlerphase ein und auch nur dann. Die Anfangsplantagen zu Spielbeginn setzt man auf die an die Hügelfelder angrenzen Weidefelder ein, zusammen mit den passenden Straßen und so, dass der beginnende Spieler mit seiner Plantage am südlichsten zu liegen kommt.
Wenn die Stadt wächst, müssen nämlich im Wege liegende Plantagen aufgelöst werden.
Bei den Regeln von Puerto Rico gibt es keine Änderungen. Bei den Variantenregeln wird nur die Ablage und die Besitzmarkierung geregelt. Bei vier oder drei Spielern muss man die Goldsucher- und Straßenregel entsprechen anpassen. Da bei drei Spielern der Goldsucher eigentlich gar nicht vorgesehen ist, kann man die Straßenablage vielleicht in der Siedlerphase mit der Plantagenablage verknüpfen. Die oben dargestellten Regeln ersparen interessanterweise auch den Einsatz von verschiedenfarbigen Kolonisten, was den Spielablauf zusätzlich hemmen würde.
So, das war jede Menge Holz. Über Spielerfahrungen kann ich leider noch nichts mitteilen.
Gruß
Volker K.