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Klassiker der 80er Jahre

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jost Schwider

RE: Karriere Poker

Beitragvon Jost Schwider » 22. März 2002, 07:50

"Hermann Huth" hat am 21.03.2002 geschrieben:

> schade, KP ist ein wirklich nettes Spiel. Mindestens 6
> Spieler und eine gelöst feuchtfröhliche Atmosphäre sind
> dabei kein Hindernis.

Das es als "Begleitmusik" in lockerer Runde zu gebrauchen ist, sreite ich ja gar nicht ab. Aber ich mag nunmal mehr die taktischeren/planbaren Spiele.

> Kriegst Du das hin?

Immer mal wieder.

> Gib dem Spiel noch ne Chance!

Immer mal wieder. ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Jost Schwider

RE: Karriere Poker

Beitragvon Jost Schwider » 22. März 2002, 07:50

"Dieter Niehoff" hat am 21.03.2002 geschrieben:

> Alles Ernst gemeint? Dreimal darfst Du raten.

OK, ich versuche es mal...
1. Ja.
2. Nein.
3. Hmmm.
Und, war die richtige Lösung dabei? :LOL:

> Ja, ein Smiley hat wirklich gefehlt (- aber als Frischling
> im Forum bin ich -ernsthaft- noch zu dumm, den hier aus
> meiner Tastatutur zu locken). Aber ich werde üben).

Sorry, da war mein Posting wohl etwas zu heftig geraten.
Da sag ich erstmal: [i]Herzlich Willkommen im Forum![/i]

> Und eine Frage an den Füsik-Fachmann: bei wieviel Grad
> schmelzen Soester Fenster?

Ich bin kein Physik-Fachmann sondern Informatiker. Aber ein wenig ist noch vom Schulunterricht hängengeblieben, und [i]diese[/i] Tatsache war wirklich bemerkenswert, so dass auch Klein-Jost sich dies merken konnte... :-)

Da Glas schon bei normalen Temperaturen schmilzt (allerdings eben seeehr langsam - Glas ist nämlich eine Flüssigkeit, wenn auch sehr zähflüssig), schmilzt es in Soest genauso schnell wie in Coesfeld (ich meine, ich hätte selbst dort auch schonmal durchsichtiges gesehen ;-) ).

> Und die Sache mit dem spielerischen Fachausdruck "gespielt
> werden" ist doch schon reichlich abgenutzt.

Nun, es gibt wirklich unterschiedliche "Verständnisse" für diesen Ausdruck. [i]Ich[/i] meine damit, dass man keine/kaum Kontrolle über den Spielverlauf hat.

> Aber was mich wirklich interessieren würde: warum ist für
> Dich Karriere-Poker so übel - und 6nimmt z.B. scheinbar
> nicht ("ein richtiges Spiel").

Es fehlt mir bei KP die Kontrollmöglichkeit, d.h. man kann nicht wirklich über Sieg- oder Niederlage entscheiden.

6N dagegen (vor allem in der Profivariante mit 2-4 Spielern) kann ein hoch"taktisches" Spiel sein.

> Und was ist gegen "Thekenspiele" (wenn es denn eine
> Bezeichnung für leichtgängige Spiele sei) Deines Erachtens
> einzuwenden?

Nochmal: KP ist kein Thekenspiel! Es hat manchmal für mich nur das Niveau eines solchen.
Bei einem Thekenspiel geht es nur darum, "Begleitmusik" zum Bier und Geschwätz zu sein.
Bei KP habe ich das Gefühl, dass nur die Theke und das Bier fehlt... ;-)

> vom westwestfälischen ins ostwestfälische!

Viele Grüße
Jost aus Soest (hält sich nicht für einen Ostwestfalen, sondern für einen Zentral-Westfalen - Schließlich ist Soest die heimliche Hauptstadt Westfalens)

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Marten Holst

Re: [OT] Wegschmelzende Fenster (war: Karriere Poker (was: Kl...

Beitragvon Marten Holst » 22. März 2002, 12:39

Moinle,

> > >> Dieter aus Coesfeld (wo keine Fenster wegschmelzen.
> > >> Schade. Irgendwie)
> > >
> > > Sind bei Euch die Fenster denn nicht aus Glas?
> > >
> > > Wenn doch, dann schmelzen sie auch weg.
> > > ga...anz
> > > la...angsa...am
> > > zwar, aber sie tun's
> >
> > Grundlagen der Physik und Chemie helfen manchmal weiter,
> > gelle?
>
> Jau!

es fällt mir ja schwer, besserwisserisch zu sein, aber bei dem "schmelzenden" (genauer: fließenden) Glas handelt es sich um eine "wissenschaftliche Legende", die leider nicht stimmt. Glas ist und bleibt ein Festkörper, der bei normaler Temperatur nicht schmilzt und nicht fließt... auch wenn es tausendmal verquarzt ist.

Eine bekannte andere Legende ist übrigens die Lebensgefahr von destilliertem Wasser - kann man gerne trinken ohne tot umzufallen.

Naturwissenschaftliche Grüße
Marten (frisch vom Zahnarzt)

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Volker L.

Re: [OT] Wegschmelzende Fenster (war: Karriere Poker (was: Kl...

Beitragvon Volker L. » 22. März 2002, 13:23

Marten Holst schrieb:
>
> Moinle,
>
> > > >> Dieter aus Coesfeld (wo keine Fenster wegschmelzen.
> > > >> Schade. Irgendwie)
> > > >
> > > > Sind bei Euch die Fenster denn nicht aus Glas?
> > > >
> > > > Wenn doch, dann schmelzen sie auch weg.
> > > > ga...anz
> > > > la...angsa...am
> > > > zwar, aber sie tun's
> > >
> > > Grundlagen der Physik und Chemie helfen manchmal weiter,
> > > gelle?
> >
> > Jau!
>
> es fällt mir ja schwer, besserwisserisch zu sein,
:-? Wer's glaubt wird seelig :-P

> aber bei
> dem "schmelzenden" (genauer: fließenden) Glas handelt es sich
> um eine "wissenschaftliche Legende", die leider nicht stimmt.
> Glas ist und bleibt ein Festkörper, der bei normaler
> Temperatur nicht schmilzt und nicht fließt... auch wenn es
> tausendmal verquarzt ist.

Glas ist [b]kein[/b] Festkoerper, sondern eine extrem unterkuehlte
Fluessigkeit (und damit extrem zaehfluessig). Es ist so
zaehfluessig, dass es sich auf normalen Zeitskalen praktisch
nicht bemerkbar macht und daher im normalen Leben irrelevant ist,
aber wenn Du Messgeraete hast, die Mikro- oder gar Nanometer
messen, dann wirst du feststellen, dass z.B. Fensterscheiben oben
immer duenner und unten immer dicker werden im Laufe der Zeit.
Allerdings so langsam, dass es bei normalem Fensterglas hunderte
(oder vielleicht sogar tausende?)von Jahren dauern wuerde, bis
sie oben so duenn geworden sind, dass der Fluessigkeitsfilm quasi
abreisst. Da das Glas i.A. schon vorher durch mechanische
Einwirkung zerbricht (Sturm (Winddruck), harter Gegenstand (Ast,
Stein), zuviel Druck beim Putzen etc.) oder aus anderen Gruenden
ausgetauscht wird, hat es keine praktischen Auswirkungen.

> Eine bekannte andere Legende ist übrigens die Lebensgefahr
> von destilliertem Wasser - kann man gerne trinken ohne tot
> umzufallen.

Hier hast Du teilweise Recht. Im normalen Wasser sind (in sehr
geringer Menge!) Salze und Mineralien, die lebenswichtig sind.
Teilweise gehen diese beim Ausscheiden von Fluessigkeit auch
wieder verloren. Wenn Du also nur destilliertes Wasser trinkst,
wirst du auf lange Sicht also einen Mangel an wichtigen Stoffen
erleiden, den Du aber auch ausgleichen koenntest, indem Du diese
Stoffe in Form von Mineraltabletten oder im Essen zu Dir nimmst.
Und selbst, wenn du fastest und nichts ausser destilliertem Wasser zu Dir nimmst, dauert es lange, bis der Mangel so gross
geworden ist, dass gesundheitliche Schaeden auftreten (bei
Nulldiaet waerst du vorher verhungert).
Ein einzelnes Glas kann man jedenfalls voellig bedenkenlos trinken.

Gruss, Volker (der ueberlegt, ob man mit diesem Thread nicht
allmaehlich ins OT-Forum umziehen sollte)

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peer

Re: [OT] Wegschmelzende Fenster (war: Karriere Poker (was: Kl...

Beitragvon peer » 22. März 2002, 14:00

Hi,
Volker L. schrieb:
>> > aber bei
> > dem "schmelzenden" (genauer: fließenden) Glas handelt es sich
> > um eine "wissenschaftliche Legende", die leider nicht stimmt.
> > Glas ist und bleibt ein Festkörper, der bei normaler
> > Temperatur nicht schmilzt und nicht fließt... auch wenn es
> > tausendmal verquarzt ist.
>
> Glas ist [b]kein[/b] Festkoerper, sondern eine extrem
> unterkuehlte
> Fluessigkeit (und damit extrem zaehfluessig). Es ist so
> zaehfluessig, dass es sich auf normalen Zeitskalen praktisch
> nicht bemerkbar macht und daher im normalen Leben irrelevant
> ist,
> aber wenn Du Messgeraete hast, die Mikro- oder gar Nanometer
> messen, dann wirst du feststellen, dass z.B. Fensterscheiben
> oben
> immer duenner und unten immer dicker werden im Laufe der Zeit.
> Allerdings so langsam, dass es bei normalem Fensterglas
> hunderte
> (oder vielleicht sogar tausende?)von Jahren dauern wuerde, bis
> sie oben so duenn geworden sind, dass der Fluessigkeitsfilm
> quasi
> abreisst. Da das Glas i.A. schon vorher durch mechanische
> Einwirkung zerbricht (Sturm (Winddruck), harter Gegenstand
> (Ast,
> Stein), zuviel Druck beim Putzen etc.) oder aus anderen
> Gruenden
> ausgetauscht wird, hat es keine praktischen Auswirkungen.

Marten hat recht, dies ist eine Legende. Zwar stimmt es, das Glas eine "unterkühlte Flüssigkeit" ist, doch dies ist ein besonderer Aggregatzustand (wie Plasma oder Eis IV) und fliesst nicht.
Praktische Anwendung: Es gibt Teleskopgläser, die bereits hunderte von Jahren alt sind und die kein bisschen zerlaufen sein können - sonst wären sie nämlich unscharf.
Das Kirchenfenster unten dicker sind als oben (wobei sie das gar nicht immer sind) hat einen einfachen Grund: Im Mittelalter hat man nun mal nicht so gleichmässig dicke Scheiben herstellen können. Und die Glaser haben dann das Kirchenfenster logischerweise auf die dicke Seite gestellt.
Buchtipp: Alles + noch viel mehr steht in dem empfehlenswerten Buch "Stimmts?" von Christoph Drösser
ciao
Peer (der das mit den Aggregatzuständen aus physikalische Chemie II weiss)

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benjamin

RE: [OT] Wegschmelzende Fenster (war: Karriere Poker (was: Kl...

Beitragvon benjamin » 22. März 2002, 14:05

"Volker L." hat am 22.03.2002 geschrieben:

> Glas ist [b]kein[/b] Festkoerper, sondern eine extrem unterkuehlte
> Fluessigkeit (und damit extrem zaehfluessig). Es ist so zaehfluessig,
> dass es sich auf normalen Zeitskalen praktisch nicht bemerkbar macht

Aber würde die amoprhe Struktur nicht bei normalen Temperaturen eher durch kurzfristiges Schmelzen und Erstarren in kleinen Bereichen der Nahordnung allmählich in die kristalline Strukur übergehen? Dann würde das Glas mit der Zeit nur trüb und spröde.


> Allerdings so langsam, dass es bei normalem Fensterglas hunderte
> (oder vielleicht sogar tausende?) von Jahren dauern wuerde,

Myriarden ;)


> Hier hast Du teilweise Recht. Im normalen Wasser sind (in sehr
> geringer Menge!) Salze und Mineralien, die lebenswichtig sind.
> Teilweise gehen diese beim Ausscheiden von Fluessigkeit auch
> wieder verloren. Wenn Du also nur destilliertes Wasser trinkst,
> wirst du auf lange Sicht also einen Mangel an wichtigen Stoffen
> erleiden, den Du aber auch ausgleichen koenntest, indem Du diese
> Stoffe in Form von Mineraltabletten oder im Essen zu Dir nimmst.


Ich glaube da ging es aber weniger um Unterernährung, als um den Konzentrationsausgleich: in den Zellen hat man eine hohe Konzentration gelöster Salze und Mineralien im Vergleich zum destillierten Wasser außerhalb. Um die Konzentration auszugleichen, müsste nun entweder ein Großteil der gelösten Stoffe aus den Zellen in das destillierte Wasser übergehen (was bei vielen Ionen nicht geht, da sie zu groß sind, um die Zellwand zu durchdringen), oder eben alternativ so viel Wasser in die Zelle eindringen, bis die Konzentration ausgeglichen ist. Da außerhalb der Zelle die Konzentration aber theoretisch Null ist, würde so viel Wasser in die Zelle eindringen, bis sie schließlich platzt.

Wenn man das mit einer einzelnen Zelle macht, kann das auch passieren (beliebtes Schulexperiment), aber die Bereiche, die beim Trinken damit in Berührung kommen, sind zum Glück nicht so empfindlich. Vielleicht hätte man also gewisse Probleme, wenn man sich einige Hektoliter von dem Zeug intravenös verabreichen würde (abgesenen von den Problemen, die man dann sowieso hätte), aber sonst spricht nicht viel gegen destilliertes Wasser. In einigen Gegenden ist es mit Sicherheit gesünder als das, was aus der Leitung kommt ;)

Benjamin

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Marten Holst

Re: [OT] Fehlende Mineralstoffe

Beitragvon Marten Holst » 22. März 2002, 14:10

Moinle,

bezüglich der Inhaltsstoffe im Wasser hast Du natürlich recht, die bräuchte man schon... nur hörst Du oft genug, dass Dich ein Glas destillierten Wassers bereits umbrächte, weil es die Osmose verhindere oder ähnliche pseudowissenschaftliche Dinge. Und das stimmt so eben nicht. Aber da sind wir uns eh einig.

Diesbezüglich und auch bezüglich des Glases habe ich einmal einen sehr interessanten Artikel gelesen (weiß nicht mehr wo, Bild der Wissenschaft? Kosmos?), der diese und andere populäre "wissenschaftliche Überraschungen" behandelte, wobei einige stimmten, andere nicht. Und ich bin mir ausgesprochen sicher, dass das fließende Glas als "so nicht" einsortiert war. Und alle Lehrer mögen mir verzeihen, aber die Expertise eines Lehrers alleine, der diese Anekdote schon mal gehört hat, nun ja, ich habe im Studium auch schon angehende Mathelehrer getroffen, die mich überlegen lassen, meine eventuellen Kinder selber unterzurichten.

Verflossene Grüße
Marten (sieht durchs Fenster einen Regenbogen)

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Volker L.

Re: [OT] Fehlende Mineralstoffe

Beitragvon Volker L. » 22. März 2002, 14:26

Marten Holst schrieb:
>
> Moinle,
>
> bezüglich der Inhaltsstoffe im Wasser hast Du natürlich
> recht, die bräuchte man schon... nur hörst Du oft genug, dass
> Dich ein Glas destillierten Wassers bereits umbrächte, weil
> es die Osmose verhindere oder ähnliche
> pseudowissenschaftliche Dinge. Und das stimmt so eben nicht.
> Aber da sind wir uns eh einig.
Genau.

> Diesbezüglich und auch bezüglich des Glases habe ich einmal
> einen sehr interessanten Artikel gelesen (weiß nicht mehr wo,
> Bild der Wissenschaft? Kosmos?), der diese und andere
> populäre "wissenschaftliche Überraschungen" behandelte, wobei
> einige stimmten, andere nicht. Und ich bin mir ausgesprochen
> sicher, dass das fließende Glas als "so nicht" einsortiert
> war.
Aber selbst mit solchen Untersuchungen muss man vorsichtig sein.
Ich habe beispielweise zuhause das Buch "Lexikon der populaeren
Irrtuemer" oder so aehnlich (irgendwer aus dem Buchfachhandel
wird bestimmt den exakten Titel, Autor und ISBN posten koennen,
falls Bedarf besteht), da werden viele Dinge, die scheinbar
Allgemeinwissen sind, jedoch falsch sind, aufgefuehrt und
begruendet. Vieles davon stimmt, anderes klingt plausibel (aber
mir fehlen die Fachkenntnisse, zu beurteilen, ob es wirklich wahr
ist), aber in einigen (wenigen) Faellen stehen da auch Sachen
drin, wo der Autor sich irrt und das Allgemeinwissen zu Unrecht
als falsch "entlarvt".

> Verflossene Grüße
> Marten (sieht durchs Fenster einen Regenbogen)

Gruss, Volker (sieht durchs Fenster viele dunkle Wolken und
gaaaanz selten mal ein winziges Stueckchen blauen Himmels)

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Jost Schwider

RE: [OT] Wegschmelzende Fenster

Beitragvon Jost Schwider » 22. März 2002, 14:39

"Marten Holst" hat am 22.03.2002 geschrieben:

> es fällt mir ja schwer, besserwisserisch zu sein, aber bei

:roll: ;-)

> dem "schmelzenden" (genauer: fließenden) Glas handelt es
> sich um eine "wissenschaftliche Legende", die leider nicht
> stimmt. Glas ist und bleibt ein Festkörper, der bei
> normaler Temperatur nicht schmilzt und nicht fließt... auch
> wenn es tausendmal verquarzt ist.
>
> Eine bekannte andere Legende ist übrigens die Lebensgefahr
> von destilliertem Wasser - kann man gerne trinken ohne tot
> umzufallen.

Ja genau. Und gleich behauptest du auch noch, die Erde wäre gar keine flache Scheibe, was? :-D :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (kann sich ungefähr vorstellen, wie die Erde im vierdimensionalen Raum "aussieht")

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Jost Schwider

RE: [OT] Wegschmelzende Fenster

Beitragvon Jost Schwider » 22. März 2002, 14:39

"benjamin" hat am 22.03.2002 geschrieben:

> Aber würde die amoprhe Struktur nicht bei normalen
> Temperaturen eher durch kurzfristiges Schmelzen und
> Erstarren in kleinen Bereichen der Nahordnung allmählich in
> die kristalline Strukur übergehen? Dann würde das Glas mit
> der Zeit nur trüb und spröde.

Klingt auch nicht unlogisch... :-/

>> Allerdings so langsam, dass es bei normalem Fensterglas hunderte
>> (oder vielleicht sogar tausende?) von Jahren dauern wuerde,
>
> Myriarden ;)

"Weißt du noch, damals, als wir noch Glas im Fensterrahmen hatten?" :LOL:

> Wenn man das mit einer einzelnen Zelle macht, kann das auch
> passieren (beliebtes Schulexperiment), aber die Bereiche,
> die beim Trinken damit in Berührung kommen, sind zum Glück
> nicht so empfindlich. Vielleicht hätte man also gewisse
> Probleme, wenn man sich einige Hektoliter von dem Zeug
> intravenös verabreichen würde (abgesenen von den Problemen,
> die man dann sowieso hätte), aber sonst spricht nicht viel
> gegen destilliertes Wasser.

Aber in destilliertem Wasser zu ertrinken, ist doch wohl noch definitiv tödlich, oder? ;-)

> In einigen Gegenden ist es mit Sicherheit gesünder
> als das, was aus der Leitung kommt ;)

Viele Grüße
Jost aus Soest (trinkt zuhause nur Leitungswasser, allerdings mit Blubber)

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: [OT] Fehlende Mineralstoffe

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. März 2002, 14:44

Volker L. schrieb:

> (sieht durchs Fenster viele dunkle Wolken und
> gaaaanz selten mal ein winziges Stueckchen blauen Himmels)

Also scheinen doch die Legenden der Alten zu stimmen, die sagen, daß es hinter dem Grau einen blauen Himmel gäbe und es sogar vorkommen soll, daß es zeitweise nicht regnet.

Roland

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benjamin

RE: [OT] Tödliches Wasser

Beitragvon benjamin » 22. März 2002, 14:59

"Jost Schwider" hat am 22.03.2002 geschrieben:

> Aber in destilliertem Wasser zu ertrinken, ist doch wohl
> noch definitiv tödlich, oder? ;-)

Das schon, aber vielleicht überlebt man in destilliertem Wasser ja gar nicht lange genug, um darin zu ertrinken (PENG!) ;)

Benjamin

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Marten Holst

Re: [OT] Fehlende Mineralstoffe

Beitragvon Marten Holst » 22. März 2002, 15:54

Moinle,

> Aber selbst mit solchen Untersuchungen muss man vorsichtig
> sein.
> Ich habe beispielweise zuhause das Buch "Lexikon der populaeren
> Irrtuemer" oder so aehnlich (irgendwer aus dem Buchfachhandel
> wird bestimmt den exakten Titel, Autor und ISBN posten koennen,
> falls Bedarf besteht), da werden viele Dinge, die scheinbar
> Allgemeinwissen sind, jedoch falsch sind, aufgefuehrt und
> begruendet. Vieles davon stimmt, anderes klingt plausibel (aber
> mir fehlen die Fachkenntnisse, zu beurteilen, ob es wirklich
> wahr
> ist), aber in einigen (wenigen) Faellen stehen da auch Sachen
> drin, wo der Autor sich irrt und das Allgemeinwissen zu Unrecht
> als falsch "entlarvt".

Das Buch kenne ich, und es ist tatsächlich eher mäßig recherchiert (meist haben sie recht, einiges ist auch (tatsächlich!) Ansichtssache, teilweise werden da aber auch Irrtümer, denen kaum jemand noch wirklich nachhängt, "entlarvt"). Nichtsdestowenigertrotz bin ich mir bei diesen beiden Dingen relativ sicher, dass sie eben dann doch wieder so sind, wie man es erwartet (Wasser kann man trinken und Glas fließt nicht), da ich dann auch versuchte, "Experten" zum Thema befragen zu können. Wirklich wissen werde ich es wohl nie, denn die entsprechenden Versuche selber zu machen, das ist dann wohl zu aufwändig (ich bin jetzt beim Glas, nicht beim Wasser), also muss man halt, wie in der Religion, einer Autorität einfach glauben... so viel zum Thema "wissenschaftliche Beweisführung ;-).

Mittlerweile auch grau sehende Grüße
Marten (lieber grau sehen als schwarz oder gar rot)

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Hermann Huth

Gänsefüsschen (OT)

Beitragvon Hermann Huth » 22. März 2002, 17:39

Hallo Jost,
warum die Gänsefüsschen um meinen Namen? Ich bin doch nicht die "DDR"...
Interessiert,
Hermann

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Kathrin Nos
Kennerspieler
Beiträge: 1258
Wohnort: Nußloch
Kontakt:

[OT] Gänsefüsschen

Beitragvon Kathrin Nos » 22. März 2002, 17:55

"Hermann Huth" hat am 22.03.2002 geschrieben:
> warum die Gänsefüsschen um meinen Namen? Ich bin doch nicht
> die "DDR"...
> Interessiert,
> Hermann

Hallo Hermann,

bin zwar nicht Jost, aber auch wenn ich Dir antworte, kommen ebenfalls Gänsefüsschen, was ursächlich mit einem Produkt aus dem Hause Schwider zusammenhängt -> Siehe Link ;-) :-))

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Hermann Huth

Re: [OT] Gänsefüsschen

Beitragvon Hermann Huth » 22. März 2002, 18:10

Hallo Kathrin,
danke. Bin ein ganz altmodischer online-user und -Schreiber.
Gruß,
Hermann

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Jost Schwider

RE: Gänsefüsschen (OT)

Beitragvon Jost Schwider » 22. März 2002, 21:07

"Hermann Huth" hat am 22.03.2002 geschrieben:

> warum die Gänsefüsschen um meinen Namen?

Das habe ich für [i]spielbox-offline[/i] einfach dem Verhalten vieler News-Reader abgeguckt. Da steckt ausnahmsweise mal kein tieferer Sinn hinter... ;-)

> Ich bin doch nicht die "DDR"...

Die hieß ja auch DDR! Punkt. ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Hermann Huth

RE: Gänsefüsschen (OT)

Beitragvon Hermann Huth » 22. März 2002, 21:29

Hallo Jost,
dann lies doch mal ne uralte Bildzeitung (hier hätte ich jetzt fast einen Smilie hingesetzt, aber nein - ich bleibe hart!)
Gruß,
Hermann (Smilieverächter)

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eric

Re: Klassiker der 80er Jahre-Junta

Beitragvon eric » 23. März 2002, 01:59

Kann mich heut immer noch an junta erfreuen, das ca 10 Jahre unbenützt im regal lag mich aber endlich mal an die Regeln machte :-o *puh*.
Leider gibts nicht viel spielrunden mit denen man dies ultralange game spielen kann (man sollte auch zu siebt sein)
Gruß Eric

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Jost Schwider

RE: Gänsefüsschen (OT)

Beitragvon Jost Schwider » 23. März 2002, 07:09

"Hermann Huth" hat am 22.03.2002 geschrieben:

> dann lies doch mal ne uralte Bildzeitung

Noch ein Grund mehr, die Anführungszeichen bei DDR u.ä. wegzulassen!

> (hier hätte ich jetzt fast einen Smilie hingesetzt,
> aber nein - ich bleibe hart!)

Schade. Die sind doch sooo niedlich: :-)) :LOL:

> Hermann (Smilieverächter)

Viele Grüße
Jost aus Soest (Smiley-Liebhaber)

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Sylvia Berger

Re: Klassiker der 80er Jahre - vielen Dank

Beitragvon Sylvia Berger » 25. März 2002, 12:27

Hallo,
vielen Dank für eure zahlreichen Tipps. Da ist ja doch einiges zusammengekommen, was auch aus heutiger Sicht noch spielenswert erscheint.

Jetzt bräuchte ich nur noch eine Forumfunktion, die mir alle genannten Spiele ruckzuck in eine Liste schreibt, mehrfach genannte hervorhebt sowie schmelzende Fenster und fehlende Mineralstoffe ausläßt ;-)

Sylvia

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Marten Holst

RE: Gänsefüsschen (OT)

Beitragvon Marten Holst » 25. März 2002, 14:31

Moinle,

> > dann lies doch mal ne uralte Bildzeitung

[i]da[/i] gehören jetzt aber doch Anführungszeichen um das "Zeitung", oder?

Ansonsten waren meine Lieblinge ja immer Handballspiele Deutschland-"DDR"... nur schade, dass der Springer-Verlag mit Erreichen seines Auftrages nicht dicht gemacht hat.

Mit Gänsen füßelnde Grüße
Marten (mag Smilies, aber nicht, wenn sie animiert sind, und bevorzugt immer noch die ASCII-Grinser - Lieber :[i][/i]-[i][/i]) als :-) als :lol:[i][/i])

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Jost Schwider

RE: Klassiker der 80er Jahre - vielen Dank

Beitragvon Jost Schwider » 25. März 2002, 14:43

"Sylvia Berger" hat am 25.03.2002 geschrieben:

> vielen Dank für eure zahlreichen Tipps. Da ist ja doch
> einiges zusammengekommen, was auch aus heutiger
> Sicht noch spielenswert erscheint.

Nun ja, "einiges" ist vielleicht etwas übertrieben... ;-)

> Jetzt bräuchte ich nur noch eine Forumfunktion, die mir
> alle genannten Spiele ruckzuck in eine Liste schreibt,
> mehrfach genannte hervorhebt sowie schmelzende Fenster
> und fehlende Mineralstoffe ausläßt ;-)

Dabei waren "schmelzende Fenster" doch [i]der[/i] Klassiker; speziell mit der Glutofen-Erweiterung gab es einige hitzige Spieleabende! :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Markus N.

Re: Klassiker der 80er Jahre

Beitragvon Markus N. » 25. März 2002, 16:19

Weißt Du, was ich richtig schlimm finde:
ICH HATTE DEUTSCH IM ABI!

Verzweifelte Grüße
Markus

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Jost Schwider

RE: Klassiker der 80er Jahre (OT)

Beitragvon Jost Schwider » 25. März 2002, 19:36

"Markus" hat am 25.03.2002 geschrieben:

> Weißt Du, was ich richtig schlimm finde:
> ICH HATTE DEUTSCH IM ABI!

[i]Das[/i] erklärt natürlich einiges! :LOL:
*SCNR*

Viele Grüße
Jost aus Soest (kann seine Lieblingsfrau gut damit aufziehen: "Hattest du nicht Deutsch-LK"?)


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