Beitragvon Jost Schwider » 4. Mai 2002, 08:10
"Ingo-Ulrich Strerath" hat am 03.05.2002 geschrieben:
> Könnt Ihr mir mal Eure Meinung dazu posten? Bei MINOS ist
> die Ausstattung ja sehr solide und schön, SERENISSIMA macht
> aber irgendwie einen interessanteren Eindruck von der Regel her.
Serenissima habe ich leider noch nicht selbst gespielt, aber zu Minos kann ich dir etwas sagen:
Minos ist im Prinzip ein relativ einfach zu spielendes "Strategical", wo es darum geht, Kolonien zu gründen (bzw. dem Gegner abzunehmen), Städte zu bauen (bzw. dem Gegner abzunehmen) und Schiffe zu versenken... ;-)
Minos ist also eher ein Eroberungsspiel, was aber - insbesondere durch den genialen Würfelmechanismus - durchaus seinen ganz besonderen Reiz hat: Im Gegensatz zu der freien "kramerschen" Aktionswahl gemäß limitierter Aktionspunktezahl werden hier zu Beginn eines jeden Zuges Symbol-Würfel geworfen, welche die eigenen Aktionen für diesen Spielzug vorgeben.
Da man - ähnlich wie bei Kniffel - unpassende Aktionen durch (begrenztes) nochmaliges Würfeln oft vermeiden kann, ist trotzdem ein planbares (aber nicht 100%-ig sicheres) Vorgehen möglich. Man muss dabei allerdings schon etwas Flexibilität zeigen, um immer das Beste aus den letztendlich gefallenen Würfeln zu machen.
Eine Minos-Spielregel-Übersicht findest du übrigens hier:
http://www.schwider.de/spielhlp.htm
Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")