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Spielbox zur Carcassone-Erweiterung

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Petra Schmidt
Kennerspieler
Beiträge: 231

Re: Frauen sind sehr anders (S.41)

Beitragvon Petra Schmidt » 7. Mai 2002, 10:43

Ich finde den Artikel irgendwie an den Haaren herbei gezogen.

Um nur ein Beispiel zu geben, wie würden wohl Männer ein Spiel mit einem super Mechanismus, aber z.B. dem Titel "Im Kosmetiksalon" oder "Beim Friseur" gefallen?
Ich will hiermit nicht sagen, dass mir diese Titel gefallen und ich sie auch nur irgendwie spielen wollen würden, aber die Männer sicher auch nicht.
So denke ich, mit dem richtigen Beispiel, kann man den Artikel auch auf das andere Geschlecht übertragen. Und wie es Michael schon sagte, das "Drum herum" ist halt auch wichtig.

Ich selbst kenne Finale nicht, habe es mir aber bisher aus zwei (bis drei) Gründen nicht gekauft.

Grund 1:Die Kritiken und Rezensionen sind nicht so überwältigend.

Grund 2: Ich wollte mir dieses Spiel dennoch kaufen, um meine Kosmos-2-Personen-Reihe zu vervollständigen. Der Kommentar von meinem Mann war: Das interessiert mich wirklich nicht!
Gott sei Dank sind nicht alle Männer sport-besessen ;-)

Grund 3: Mich interessiert Fußball auch nicht besonders. Wie können nur 20 Erwachsene Männer bei Wind und Wetter hinter einem Ball herrennen? :LOL: Aber das ist ein anderes Thema.

Was mich an dem Artikel aber auch noch stört, ist, dass wir wohl (sprich unser Haushalt) in der dritten Welt leben, da wir nur einen Fernseher haben - aber wir können damit sehr gut leben, denn so bleibt doch viel mehr Zeit für Spiele ;-) und das gesparte Geld für den Fernseher können wir ebenfalls in Spiele investieren :-)

Petra (die sich vielleicht doch noch Finale zulegt, solange es das Spiel hier bei uns noch zu kaufen gibt)

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Michael Andersch

Re: Frauen sind sehr anders (S.41)

Beitragvon Michael Andersch » 7. Mai 2002, 10:58

Petra Schmidt schrieb:
>
> Ich finde den Artikel irgendwie an den Haaren herbei gezogen.
>
> Um nur ein Beispiel zu geben, wie würden wohl Männer ein
> Spiel mit einem super Mechanismus, aber z.B. dem Titel "Im
> Kosmetiksalon" oder "Beim Friseur" gefallen?

Das wäre mir egal, solange das Spiel gut ist. Und wenn Mechanismus und Thema passen, warum nicht????
Wäre vielleicht allemal interessanter als der x-te Historienaufguss oder sogar miteinander verbindbar ("Die Friseure von Soest") ????


Durchaus ernsthafte Grüße,
Micha (der Sport lieber selber macht als im Fernsehen ansieht, manchmal aber doch sehr interessiert einschaltet)

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Jürgen Schmidt

Schottentotten-Skandal

Beitragvon Jürgen Schmidt » 7. Mai 2002, 11:07

Michael Andersch schrieb:

> Viel schlimmer ist es da schon, dass sie bei Schottentotten
> fast immer gewinnt. DAS ist ein wahrer Skandal!

Da kann ich dir aus eingener Erfahrung nur zustimmen :cry:

Der Vorteil der Frauen bei Schottentotten ist wirklich ein Skandal und durch unsere Mini-Stichprobe (Umfang 2) wissenschaftlich bewiesen.

Aber wahrscheinlich interessiert das wieder kein Schw...

Jürgen (plant ein Trainingscamp in Schottland:lol:)

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Michael Andersch

Re: Schottentotten-Skandal

Beitragvon Michael Andersch » 7. Mai 2002, 11:19

Jürgen Schmidt schrieb:

> Jürgen (plant ein Trainingscamp in Schottland:lol:)

Das schlimme ist: Ich war schon zweimal in Schottland, meine Frau nur einmal.
Genützt hat es nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!

Also: Spar Dir das Geld und gib es für Spiele aus, die Deiner Frau auch gefallen, die DU aber gewinnst ;-) !

Mitfühlende Grüße,
Micha (der dafür meist bei How Ruck gewinnt!)

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Schottentotten-Skandal

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 7. Mai 2002, 11:39

Michael Andersch schrieb:

> ... für Spiele aus, die Deiner Frau auch gefallen, die DU aber
> gewinnst ;-) !

Ist das nicht ein klarer Fall von einem Widerspruch in sich? Ein Paradoxon per se? :grin:

Roland

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Michael Andersch

OT: Schottentotten-Skandal

Beitragvon Michael Andersch » 7. Mai 2002, 12:46

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Michael Andersch schrieb:
>
> > ... für Spiele aus, die Deiner Frau auch gefallen, die DU
> aber
> > gewinnst ;-) !
>
> Ist das nicht ein klarer Fall von einem Widerspruch in sich?
> Ein Paradoxon per se?


Böser Roland! Geh', und wasch Dir den Mund mit Seife aus!!!!!
Tsstsstss...

Erschütterte Grüße,
Micha

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benjamin

(OT) RE: SB/Spiele-Quote

Beitragvon benjamin » 7. Mai 2002, 14:47

"Thomas Jereczek" hat am 07.05.2002 geschrieben:

> Wow, ich komme nur auf gerundet 0,06. Ist das nun dreimal
> schlechter oder dreimal besser als Du?. ;-)


Äh... kommt wohl darauf an, ob Du lieber liest oder spielst ;)

Benjamin

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Christian Schnabel

Re: "fundierte" Kritik?

Beitragvon Christian Schnabel » 7. Mai 2002, 18:20

Hallo Ernst,

Wie sollte eine Spielekritik sein?

Dein Posting "bringt es" sozusagen 100%-ig auf den Punkt.

Außerdem hoffe ich, daß Matthias Hardel die Rubrik "Internationale Spiele" wie seinerzeit in der Pöppel-Revue entsprechend ausbaut. Die bisherrigen Ansätze in der Spielbox `02 geben zumindest Anlaß zur berechtigten Hoffnung.

Ohne diese Kritiken würden einige Top-Spiele nicht in meiner eher "beschaulichen" Spieleregalwand stehen (zumindest gegenüber der Deinigen).

Viele Grüße

Christian Schnabel

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Bettina

Frauen sind gelassen

Beitragvon Bettina » 7. Mai 2002, 18:55

Ernst Knauth schrieb:
> Es hätte ja sein können, daß ich den falschen Artikel gelesen
> hatte oder daß ich ihn falsch verstanden hatte. Deshalb habe
> ich nochmals nachgelesen.

Hallo Ernst,

habe soeben besagten Artikel gelesen (so weit war ich bisher noch nicht...)
Artikel gelesen, geschmunzelt und vergessen. Weil ich [i]Finale[/i] gespielt habe und ganz nett fand.
Und weiter?

> Ich hätte eigentlich einen Aufschrei der gesamten weiblichen
> Leserschaft erwartet, und ich frage mich, warum der nicht
> kam.

Wie wär´s damit:
Weil Frauen gelassen sind?
Weil sie sich über "sowas" nicht aufregen müssen?
Weil sie sich und ihr Hobby nicht ständig rechtfertigen müssen?

> Es würde mich wirklich auch die mögliche Reaktion der
> männlichen Leser interessieren, wenn eine Frau diesen Artikel
> geschrieben hätte, und es wäre um ihren Mann und um ein Spiel
> über Bügeln oder Klo-Putzen gegangen.

Siehst Du - das ist allerdings der wahre Unterschied zwischen Mann
und Frau :-D ;-)


Gelassene Grüsse
Bettina (kennt viele "fitte" Spieler[/i]Innen[/i], obwohl sie dieses [i]Innen[/i] doof findet ;-) )

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Ernst Knauth

Re: "fundierte" Kritik?

Beitragvon Ernst Knauth » 7. Mai 2002, 19:31

Hallo Michael,

Michael Andersch schrieb:
> Du hast in weiten Teilen recht. Trotzdem muss ich auch Thomas
> in so fern zustimmen, als dass ich es ebenfalls wünschenswert
> fände, wenn die Noten der "Mittester" irgendwie begründet
> würden, sei es als separates Kästchen (ähnlich, wie es bei
> einigen Kritiken in der neuen SB schon ansatzweise gemacht
> wurde, nur ein bisschen ausführlicher), oder im Text selbst.

Würde ich auch begrüßen.

> Und auch ich hätte hier und da nichts gegen etwas kürzere
> Kritiken, so wie es auf der "Spielwiese" angeboten wird. Aber
> nur hier und da...

Das ist es, was ich meinte:
- Einfaches Spiel - kurze Kritk
- Komplexes Spiel - ausführliche Rezension
Aber das ist doch eigentlich selbstverständlich, oder nicht?

Und diejenigen, denen bei komplexen Spielen eine einzige Besprechung nicht ausreicht, die können sich schließlich auch noch ein anderes Heft besorgen (da gibts noch genügend davon, auch ohne die Pöppelrevue) oder in Internet schauen.

Gruss

Ernst

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Ernst Knauth

Re: "fundierte" Kritik?

Beitragvon Ernst Knauth » 7. Mai 2002, 19:42

Hallo Christian,

Christian Schnabel schrieb:
> Außerdem hoffe ich, daß Matthias Hardel die Rubrik
> "Internationale Spiele" wie seinerzeit in der Pöppel-Revue
> entsprechend ausbaut. Die bisherrigen Ansätze in der Spielbox
> `02 geben zumindest Anlaß zur berechtigten Hoffnung.

Stimmt. Genau das war für mich der Grund, hier so ausführlich meine Meinung zu äußern.

Gruss

Ernst (der sich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Dir im Herbst im Fewotel freut)

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Michael Andersch

Re: "fundierte" Kritik?

Beitragvon Michael Andersch » 8. Mai 2002, 07:22

Hallo Ernst,


Ernst Knauth schrieb:

> > Und auch ich hätte hier und da nichts gegen etwas kürzere
> > Kritiken, so wie es auf der "Spielwiese" angeboten wird. Aber
> > nur hier und da...
>
> Das ist es, was ich meinte:
> - Einfaches Spiel - kurze Kritk
> - Komplexes Spiel - ausführliche Rezension

So meinte ich das nicht unbedingt nur. Sondern vielleicht auch manchmal:
etwas komplexeres Spiel (z.B. Doge oder Medina, um mal den Level so in etwa festzulegen), trotzdem nicht 2 Seiten Kritik, sondern nur eine, oder eine Seite Kritik plus eine halbe Seite Meinungen der übrigen Notenabgeber.

Den ersten Teil meines Satzes macht die Fairplay des öfteren elegant vor!

Elegante Grüße,
Micha

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Udo Bartsch
Kennerspieler
Beiträge: 115

Vorabexemplare

Beitragvon Udo Bartsch » 9. Mai 2002, 02:57

"Thomas Jereczek" hat am 06.05.2002 geschrieben:
> Wenn ich bedenke, wie schnell hier im Forum über neue
> Spiele berichtet wurde, obwohl sie noch gar nicht überall
> zu kaufen waren, dann dürfte es kein Problem sein für
> Kritiker, die meistens vorab ein Rezensionsexemplar
> erhalten, sehr bald ein Spiel mehrmals zu spielen.

Kritiker erhalten meistens vorab ein Rezensionsexemplar?? - Wäre prima! Entspricht aber nicht immer den Tatsachen. Woher sollte das Vorab-Exemplar kommen? Die Verlage geben ja keine Sonderdrucke in Auftrag, nur damit per Erstauflage die ganzen Kritiker schneller beliefert werden können.
Sicherlich hat man als Journalist die Möglichkeit, in dringenden Fällen ein Handmuster vom Verlag zu bekommen. Und möglicherweise gibt es Kritiker, die bevorzugt beliefert werden (vielleicht die Jury - ich weiß es nicht). Der normale Wald- und Wiesenkritiker (z.B. ich) bekommt seine Spiele jedenfalls definitiv nicht früher. Ich habe hier im Forum schon mehrfach erste Meinungen über Spiele lesen können, die ich dann erst ein oder zwei Wochen später selber erhielt. Darüber will ich mich gar nicht beklagen, nur möchte ich dem Gerücht widersprechen, dass Journalisten das Zeug grundsätzlich früher da haben.

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Brigitte

Re: Vorabexemplare

Beitragvon Brigitte » 9. Mai 2002, 09:08


> Ich habe hier im Forum
> schon mehrfach erste Meinungen über Spiele lesen können, die
> ich dann erst ein oder zwei Wochen später selber erhielt.
> Darüber will ich mich gar nicht beklagen, nur möchte ich dem
> Gerücht widersprechen, dass Journalisten das Zeug
> grundsätzlich früher da haben.

Kann ich genau so unterschreiben.

Brigitte

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Volker L.

Re: "fundierte" Kritik?

Beitragvon Volker L. » 10. Mai 2002, 16:35

Ich lese zwar keine Printausgabe [i]irgendeiner[/i] Spielefachzeitschrift,
sondern informiere mich ausschliesslich im Internet (dabei
wiederum hauptsaechlich hier), aber die Kriterien, die eine
Rezension erfuellen sollte, aendern sich dabei ja nicht.

Ernst Knauth schrieb:
>
> Meiner Meinung nach sollte eine gute Besprechung möglichst
> viele objektive Kriterien enthalten, die durch deutlich
> gekennzeichnete subjektive Meinungen ergänzt werden. Der
> Rezensent sollte das Spiel mit unterschiedlicher Spielerzahl
> und, wenn möglich, mit unterschiedlichen Spielertypen in
> unterschiedlichem Alter möglichst oft gespielt haben.
>
> Zu den objektiven Kriterien zähle ich z.B.:
> - lesbare, schlüssige Regeln (Regellöcher, Regel-Fehler ...)
> - Produktionsqualität
> - Spieldauer
> - Art (Strategie, Taktik, Glück, Gedächtnis ...)
> - Preis
> - Internet-Adressen für andere Besprechungen, Spielhilfen,
> Errate, Q&A ...
> - alle Dinge, die im Einzelfall für den Käufer ein Problem
> sein könnten (ungewöhnlich großes Spielbrett, ausländische
> Regeln, winzige Spielsteine, schlechte Farbgebung für
> Kunstlicht, oder was auch immer)
>
> Zu den subjektiven Kriterien gehört z.B.:
> - Umsetzung des Themas
> - der persönliche Eindruck
> - der persönliche Spielspaß
> - die Nicht-Eignung des Spiels für bestimmte Personenkreise,
> bestimmte Spielerzahlen ...
>
> Nicht dazu gehören z.B.:
> - seitenlange Prosa zur Einleitung
> - Nacherzählen der Regeln

Ich kann Dir da weitgehend zustimmen. Allerdings bin ich mit dem
letzten Punkt nicht so ganz einverstanden. Du selbst hast die
letztliche Zielsetzung genannt:

> Als Ergebnis sollte der Leser in der Lage sein zu
> entscheiden, ob er sich das Spiel kaufen kann/soll/will.

und damit dieses Kriterium erfuellt ist, muss ich wissen, wie
das Spiel ablaeuft, d.h., [b]entweder[/b] eine Beschreibung des
Spielablaufs, aus der z.B. auch hervorgeht, welche und wieviele
Entscheidungsmoeglichkeiten ich habe, [b]oder[/b] eben eine
(teilweise) Nacherzaehlung der Regeln. Ein reines Fazit "es ist
ein eher komplexes Spiel" ist viel zu subjektiv, als dass man
sich darauf verlassen koennte.

Gruss, Volker

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hannes

Re: Spielbox zur Carcassone-Erweiterung

Beitragvon hannes » 11. Mai 2002, 11:46

Hi

Am letzten Mittwoch hat die spielbox endlich auch den Weg nach Luzern gefunden.

Nachdem ich sie nun durchgelesen habe, frage ich mich, ob es sich lohnt diese spielbox-Ausgabe zu archivieren oder ob ich sie gleich zum Altpapier legen soll. Die Seiten zu Alex Randolph und die Rezension von Dschunke sind interessant. Aber sonst ?

Das Schimmste finde ich, dass im ersten Quartal dieses Jahres recht viele vielversprechende Spiele erschienen sind und ausser Dschunke nichs davon fundiert rezensiert wird. Erste Pflicht der Mai-Ausgabe sollte es doch sein, die Highlights von Nürnberg zu besprechen. Und nicht das 10-Vasen-Spiel, das zwar nett ist, aber auch nicht mehr. Dass von den wenigen Rezensionen zwei von Michael Knopf sind, dessen Schreibe inhaltlich und stilistisch stark polarisiert, macht das Ganze auch nicht besser;
dass ich das von Edwin Ruschitzka hochgejubelte Gargon höchstens mittelmässig finde natürlich auch nicht.
Danke übrigens für die - wie immer - beiden guten Rezensionen von kmw.

Dass mich Fussballspiele und amerikanische Kriegsspiele nicht sonderlich interessieren, ist natürlich mein Problem, zugegeben.

Warum muss mit Drakon ein Importspiel besprochen werden, wenn es doch nicht so gut ist (ich finde es wirklich auch nicht gut). Warum bespricht hingegen bis jetzt niemand das französische Kleinod Blokus ?

Wäre es nicht peinlich, wenn zum Zeitpunkt des Erscheinens der SdJ-Auswahlliste der weitaus grösste Teil davon noch gar nie in der spielbox besprochen wurden ?

fragt laut

hannes

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hannes

Gerechter Schlaf der spielbox-Redaktion ?

Beitragvon hannes » 11. Mai 2002, 11:50

Oops

weil das erste Absenden des Artikels misslang, habe ich beim zweiten Mal im Stress Webseite und Thema vertauscht.

hannes


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