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Pyramiden des Jaguar

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Bernd Menzel

Pyramiden des Jaguar

Beitragvon Bernd Menzel » 8. Mai 2002, 09:08

Wir haben in der letzten Zeit öfters Pyramiden des Jaguar gespielt.Dabei fiel uns folgendes auf:

Wer den anderen dazu zwingen kann, öfter Karten übereinander zu legen als er selbst, rückt auf dem Dschungelpfad vor, gewinnt die Runde und rückt deshalb nochmals 5 Felder auf den Dschungelpfad vor (Siegprämie). Er steht dadurch i.A. soweit vorn auf dem Dschungelpfad, dass das SPiel durch die Dschungelprobe sofort (nach der ersten Runde) beendet wird und er mit hohem Vorsprung gewinnt.

Der Punkt ist also: Wer sowieso schon vorn liegt, rückt durch die Prämienpunkte bei Rundenende noch weiter vor und hat so gut wie gewonnen, da es selten zu einer 2. Runde kommt.

Frage: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Wir haben uns überlegt, beim nächsten mal die 5 Prämienpunkte und die Dschungelprobe einfach weg zu lassen.
Sieger ist dann, wer mit seinem Forscher zuerst auf einem Feld landet, neben dem keine Zahl steht.

Was haltet ihr davon?

Bernd Menzel

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Michael Andersch

Re: Pyramiden des Jaguar

Beitragvon Michael Andersch » 8. Mai 2002, 09:25

Bernd Menzel schrieb:

> Wer den anderen dazu zwingen kann, öfter Karten übereinander
> zu legen als er selbst, rückt auf dem Dschungelpfad vor,
> gewinnt die Runde und rückt deshalb nochmals 5 Felder auf den
> Dschungelpfad vor (Siegprämie). Er steht dadurch i.A. soweit
> vorn auf dem Dschungelpfad, dass das SPiel durch die
> Dschungelprobe sofort (nach der ersten Runde) beendet wird
> und er mit hohem Vorsprung gewinnt.

War bei uns nicht unbedingt so. Als Schnitt würde ich mal sagen, dass das Spiel nach der 2. Runde beendet war.
Der von Dir beschriebene Fall trat durchaus ein, allerdings auch das "Gegenteil", nämlich dass 3 (und einmal glaube ich sogar 4) Runden gespielt wurden. Da klappte es dann eben nicht so oft, den anderen zum Überdecken zu zwingen.


> Wir haben uns überlegt, beim nächsten mal die 5 Prämienpunkte
> und die Dschungelprobe einfach weg zu lassen.
> Sieger ist dann, wer mit seinem Forscher zuerst auf einem
> Feld landet, neben dem keine Zahl steht.

Sowas hatte ich mir zwischendurch auch mal überlegt. Andererseits ist es dann so, dass das Überraschungsmoment, wann genau das Spiel zuende ist, wegfällt, und das wollten wir dann doch nicht.

Viele Grüße,
Micha

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Roman Pelek

Re: Pyramiden des Jaguar

Beitragvon Roman Pelek » 8. Mai 2002, 10:32

Hi Bernd,

das von Dir beschriebene Phänomen des Spielendes nach der ersten Runde trat bei uns auch öfter auf. Wir haben dann meist noch ein Spiel als Revanche drangehängt. Das Element der Dschungelprobe erscheint auch mir bei solchen Spielverläufen nicht sehr glücklich, auch wenn es in anderen Verläufen für Spannung sorgt.

> Wir haben uns überlegt, beim nächsten mal die 5 Prämienpunkte
> und die Dschungelprobe einfach weg zu lassen.
> Sieger ist dann, wer mit seinem Forscher zuerst auf einem
> Feld landet, neben dem keine Zahl steht.

Wir hatten überlegt, einfach die Dschungelprobe erst nach der zweiten Runde durchzuführen, mitunter kann man dann aber sehr weit auf der Leiste vorrücken und dann ist eh klar, dass es vorbei ist. Hat mich also als Lösung so auch nicht überzeugt. Vielleicht tun's ja einfach weniger Prämienpunkte als Kompromiss, ein bisschen Feinschliff in der Wertung könnte man sicher anbringen, wenn einen obiges Spielende stört. Zumal die "Pyramiden" ja durchaus nett zu spielen sind... Leider fehlt mir die Zeit, damit ein bisschen rumzuexperimentieren, aber vielleicht hilft Dir es als Anreiz ja weiter.

Ciao,
Roman

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Guenter Burkhardt

Re: Pyramiden des Jaguar

Beitragvon Guenter Burkhardt » 8. Mai 2002, 11:46

Hallo Bernd,

ich kann deine Meinung durchaus nachvollziehen. Dazu kurz einige Punkte:
1. Es hängt doch stark von meiner Kartenhand ab, ob ich überhaupt die Möglichkeit habe so zu spielen, dass ich den Gegner zum Überlegen zwingen kann. Manchmal kann es nämlich dabei passieren, dass der plötzlich fertig wird und ich zu wenig nach meiner eigenen Pyramide geschaut habe.
2. Ich achte schon darauf, dass ich im eher weiter unten überlegen muss, damit mein Mitspieler nicht so weit vorrücken kann. Ich lege also im Zweifelsfall immer weiter nach unten. Wenn das beide machen, dann wird es spannend, wer überhaupt oben fertig wird.
3. Ich würde vorschlagen für einen Sieg nur 3 statt 5 Felder vorzurücken, das war übrigens auch meine ursprüngliche Regel.
4. Außerdem ist mein Vorschlag auch so zu spielen, dass keiner vorrücken darf, wenn alle Karten gelegt sind und immer noch keine Pyramide fertig ist.
5. Und zuletzt: Probier doch mal die Variante, dass man freiwillig eine Karte überlegen darf, ohne dazu gezwungen zu sein. In diesem Fall darf der Mitspieler dann immer ein Feld vorrücken, unabhängig von der Ebene. Dann kann man noch mehr taktieren.

Weiterhin viel Spaß beim Spielen

Günter


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