Hi,
Jedes Jahr, wenn nicht jeden Monat, kommen Spiele heraus, die, zumindest teilweise, immer besser werden als jene, die man schon absolut genial findet und eigentlich dauernd spielen möchte.
Das Problem ist aber, daß bestimmt fast jeder (siehe Favoriten statt Liste) schon ungefähr zehnmal mehr (Lieblings-)Spiele hat, als er in seiner dummerweise von Nebensächlichkeiten wie Arbeit und Schlaf durchzogenen Woche zu spielen schafft, und andauernd kommen neue hinzu; alte Hits werden dadurch aber nicht schlechter, wie überlebt also der hin- und hergerissene Spieler, ohne sich über Klonen oder eine Zeitmaschine Gedanken zu machen? Und dies Problem ist ja eine Spirale, die sich immer weiter dreht, da die "verdammten" Autoren uns nicht in Ruhe lassen mit ihren Spielen. Oft stehe ich vor meinem Spieleschrank (noch ists nur einer) und schaue wehmütig Spiele an, zu denen ich schon viiiel zu lange nicht mehr kam, da andere Spiele sich durch Neuheit oder noch mehr Spielreiz in den Vordergrund drängen.
Ein Biertruckmodellsammler hats da einfacher, die Wagen versprühen ihren Charme schon beim im-Setzkasten-stehen. Ein Spiel aber will gespielt werden, braucht Menschen, um zum Leben zu erwachen. Und es duldet auch, im Gegensatz zu CDs, von denen es ja auch mehr gute gibt, als man Zeit hat, sie anzuhören, keine Unaufmerksamkeit, eifersüchtig und egoistisch saugt das Spiel die Energie aller am Tisch Sitzenden auf, lediglich kurze Griffe zur Süßigkeit sind erlaubt.
Gibt es noch mehr, die in dieser hoffentlich meinen Gedanken entsprechend ausgedrückten Thematik ein Dilemma sehen, welches kaum zu lösen ist und immer schlimmer wird?
Haben es schon Leute aufgegeben? "Meine Spielesammlung ist perfekt, voller Spiele, dich ich liebe und spielen will, danke, aber ich brauche KEIN neues Spiel mehr." Gibts das?
Bin gespannt, was für Ansichten eintreffen.
Schönen Männertag/Vatertag/Christi Himmelfahrt!
Salut
Christian