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Bilstein Pfingsten: PEEP PEEP PEEP!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Roland G. Hülsmann
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Bilstein Pfingsten: PEEP PEEP PEEP!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2002, 14:50

Da ich auf dem SPIELBOX-Wochenende in Bilstein über Pfingsten einige [b]P[/b]ersönliche [b]E[/b]rste [b]E[/b]indrücke sammeln könnte, möchte ich einige davon hier als [b]P[/b]osting absondern (mit Bildern!).

Damit es übersichtlich bleibt, werde ich aber für jedes Spoiel ein einzelnes Posting dieses Threads verwenden.

Gruß Roland

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Roland G. Hülsmann
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[PEEP] - Biberbande

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2002, 14:56

Da das Spiel hier schon beschrieben wurde, möchte ich mich auf meinen ersten Eindruck, der sich in einem - leider deutlich verlorenen - Turnier festigte, beschränken.

Ein schönes schnelles Kartenspiel, bei dem aufgrund des Memory-Effektes auch Kinder eine Chance haben. Memory ist nicht mein Ding, aber Spaß macht es trotzdem!

Ich habe es mir nicht nehmen lassen das Spiel (in seiner amerikanischen Originalversion mit etwas anderer Kartenverteilung) zu erstehen.

Ein paar Bilder:

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p2.htm

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p4.htm

Gruß Roland

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Roland G. Hülsmann
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[PEEP] - Wie Hund und Katz

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2002, 15:09

[b]Das Material[/b]
Reichlich Karten mit Hunden und Katzen mit jeweils 1 bis 3 Plätzen für Besitzmarker. Noch reichlicher Karten mit Futter: 1 - 6 Fische oder Knochen. Ereigniskarten. Besitzmarker.

[b]Das Spiel[/b]
Es werden doppelt so viele Tierkarten wie Mitspieler ausgelegt. Jeder Spieler, der dran kommt, muß einen Besitzmarker legen, so es noch freie Felder dafür gibt und anschließend eine Ereigniskarte spielen oder ein Tier füttern. Zum Füttern nimmt er eine Futterkarte vom verdeckten Stapel und legt sie an ein Tier an. Bei Hunden zählen Knochen postiv und Fische negativ; bei Katzen ist es umgekehrt. Für den Spieler zählen am Schluß die Hunde und Katzen, wo er mit einem Besitzmarker vertreten ist. Wenn er will, kann der Spieler weitere Futterkarten aufdecken und an das selbe (!) Tier anlegen, bis es vier Futterkarten hat. Die letzte und fünfte Futterkarte pro Tier muß ein eigener Zug sein. Die Ereigniskarten erlauben es, einzelne anliegende Karten auszuwechseln, alle Karten zwei Tiere zu tauschen, Besitzmarker zu entfernen oder zu tauschen und dergleichen mehr. Drei dieser Karten bekommt man zu Beginn und diese müssen bis zum Schluß reichen. Bekommt ein Tier seine fünfte Futterkarte, ist es satt. An einem satten Tier darf nichts mehr verändert werden. Ist das vorletzte Tier satt, endet das Spiel sofort.

[b]Eindruck[/b]
Ein schönes Spiel mit ordentlichem Ärgerfaktor. Die Ereigniskarten erlauben bei taktisch klugen Einsatz durchaus eine gewisse Strategie, die jedoch immer von Mitspielern mit Gemeinheiten durchkreuzt werden kann. Es ist schnell erklärt, schnell gespielt und macht richtig Spaß.

Ein Bild:

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p8.htm

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Roland G. Hülsmann
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[PEEP] - Pueblo

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. Mai 2002, 15:31

Ein weiterer Kramer aus Südamerika? Ja, schon, aber ein ganz Anderer!

[b]Das Material[/b]
Jeder Spieler bekommt Spielsteine in seiner Farbe und neutrale Spielsteine. Einen in seiner Farbe mehr. Je ein farbiger und ein neutraler Spielstein werden zu einem Würfel zusammengelegt. Weiter gibt es einen Spielplan mit Baufeldern und drumherum einem Weg für den Baumeister. Ein weiterer Plan ist eine Kramerleiste zur Punktezählung. Dann gibt es noch den Baumeister und ein Markierungsplättchen.

[b]Das Spiel[/b]
Jeder Spieler macht zwei Dinge, wenn er drankommt: Er verbaut einen Stein und bewegt den Baumeister. In der ersten Runde wird der überzählige farbige Stein verbaut. Anschließend wird Würfel für Würfel (über zwei Runden verteilt) verbaut. In jeder zweiten Runde kann man so zwischen farbigem und neutralem Stein wählen.
Dann wird der Baumeister 1 bis 4 Felder bewegt. Sind aus seiner Position am Rand bei Blick auf den Plan (aus Sicht des Baumeisters) farbige Flächen der Steine sichtbar, gibt es Minuspunkte. Je höher die Fläche im entstehenden Pueblo, desto mehr Minuspunkte. Kommt der Baumeister auf einem Eckfeld zu stehen, blickt er von oben auf das entsprechende Viertel. Es gilt also so zu bauen, daß die eigenen farbigen Flächen möglichst verdeckt werden. Sind alle Bausteine verbaut, macht der Baumeister eine letzte strenge Runde: Er schreitet seine Bahn Feld für Feld ab. Konnte man während des Baus vielleicht die eine oder andere Schwachstelle durch geschicktes Ziehen des Baumeisters verheimlichen, so ist er nun gnadenlos! Wer anschließend die wenigsten Minuspunkte hat, ist Sieger!

[b]Eindruck[/b]
Ein schönes Spiel! Es hat mir gefallen. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß es in einer Runde von Grüblern auch sehr (!) langatmig werden kann (Sanduhr-Einsatz?). Wir hatten recht flott gespielt. Ein gewisses 3D-Denken sollte schon vorhanden sein. BTW: Wir hatten es zu viert gespielt.

Einige Bilder:

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p10.htm

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p15.htm

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p68.htm

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Helmut Lehr

Re: [PEEP] - Biberbande

Beitragvon Helmut Lehr » 24. Mai 2002, 18:40

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
>
> Ich habe es mir nicht nehmen lassen das Spiel (in seiner
> amerikanischen Originalversion mit etwas anderer
> Kartenverteilung) zu erstehen.

Wie heißt die Original-Version und wo gibt es sie?

fragt sich Helmut

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peer

Re: [PEEP] - Pueblo

Beitragvon peer » 24. Mai 2002, 21:41

Hi,
da warst du mir zuvorgekommen - ich wollte auch ein PEEp schreiben... Naja ich beschränke mich auf den Eindruck:
Ich mag Bauspiele! Und dieses hier ist ein wirklich feines Spiel. Es ist schnell erklärt, hat eine übersichtliche Spieldauer und ist herrlich knifflig. Das Grundprinzip erinnert mich entfernt an Aztek, ist aber flexibler in der Spieleranzahl (Aztek konnte man zu zweit spielen und zu dritt, dann sollten alle Beteiligten aber das Spiel kennen), dafür nicht ganz so grübellastig.
Der Preis ist allerdings doch eher hoch, für ein eher kurzes Spiel, ist aber durch die ganzen Bauteile sicherlich irgenwo berechtigt.
Wer gerne taktisch baut und ärgert, findet bei Püblo sicherlich ein unterhaltsamen Zeitvertreib!
ciao,
Peer

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Friedel Hoffmann

Re: [PEEP] - Biberbande

Beitragvon Friedel Hoffmann » 24. Mai 2002, 23:57

Rat-a-tat-cat, erschienen bei Gamewright. Im selben Jahr als auf der Messe in Essen auch The honour of Samurai des selben Verlags erschien. Holger Hermann von der Spielbar Dortmund hatte auf der Messe im letzten Jahr noch einige Exemplare verkauft.

friedel

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Dorle

Re: Bilstein Pfingsten: PEEP PEEP PEEP!

Beitragvon Dorle » 26. Mai 2002, 16:14

Hallo Roland!
Danke für die netten Bilder! Eine tolle Erinnerung an ein Superwochenende!
Gruß an alle "Bilsteiner"
Dorle

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Dieter Niehoff

Re: [PEEP] - Pueblo

Beitragvon Dieter Niehoff » 26. Mai 2002, 18:54

Hallo Hülsmanns

Es hat wirklich Spass gemacht, so kurz nach dem superfeinen Spielemarathon in Bilstein Eure Bilder hier im Netz anzuschauen.
Dafür ein Dankeschön

Denn die WILDLIFE, WALLENSTEIN (... und DTM-NÜRBURGRING mit Stoppuhr) und die vielen anderen Partien waren es wert .....


Dieter Niehoff
(bis Pfingsten 2003)

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Roland G. Hülsmann
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[PEEP] - Villa Paletti

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 29. Mai 2002, 11:34

[b]Das Spielmaterial:[/b]
Ein Spielplan (Grundplatte), mehrere kleiner werdende Plattformen, Säulen in drei Größen (Wert 1- 3) und vier Spielerfarben, Markierungsstein, Anleitung. Plattformen und Säulen sind aus lakiertem Holz.

[b]Das Spiel:[/b]
Jeder Spieler übernimmt Spielsteine einer Farbe (bei zwei Spielern nimmt jeder Spieler zwei Farben). Der Startspieler wird mit dem Markierungsstein erwürfelt. Ansonsten dient der Markierungsstein dazu, anzugeben, welcher Spieler zur Zeit die meisten Säulenwerte auf der obersten Plattform hat. Dieser ist beim unabwendbaren Einsturz des Gebäudes der Sieger, so er den Einsturz nicht verursacht hat.
Beginnend beim Startspieler setzen die Spieler alle ihre Säulen zunächst auf die Grundplatte. Nun wird die größte Plattform aufgelegt und das eigentliche (sorry, Carsten) Spiel beginnt: Reihum entfernen die Spieler eine eigene Säule von der unteren Ebene um sie auf die oberste Ebene zu stellen. Zur Hilfe gibt es ein Werkzeug mit gebogenem Draht an der Spitze. Man darf die Plattform beim Herausziehen der Säule festhalten. Danach muß sie aber ohne Hilfe stehen bleiben! Kann man keine eigene Säule mehr entfernen und sehen das die anderen Spieler auch so, legt man die nächste Plattform auf und alles spielt sich eine ebene höher ab. Das geht so lange, bis der Turm irgendwann einkracht. Ein Bild vom Turm vor dem Einsurz:

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p14.htm

[b]Eindruck:[/b]
Ich hatte es nur zu Zweit gespielt, aber es hat durchaus Spaß gemacht ... auch als ich durch einen unbedachten Zug alles zum Einsturz brachte und aus meiner bisher führenden Person zum Verlierer wurde. Das Spiel ist natürlich nichts für Grobmotoriker. Auch Solo macht es Spaß, zu versuchen möglichst viele Säulen auf die oberste Plattform zu bringen. Wer Geschicklichkeiotsspiele mag, wird m.E. viel Spaß an diesem Spiel mit dem schönen Material haben.

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Olav Müller
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RE: [PEEP] - Villa Paletti

Beitragvon Olav Müller » 29. Mai 2002, 17:16

"Roland G. Hülsmann" hat am 29.05.2002 geschrieben:
> Solo macht es Spaß, zu versuchen
> möglichst viele Säulen auf die oberste Plattform zu
> bringen. Wer Geschicklichkeiotsspiele mag, wird m.E. viel
> Spaß an diesem Spiel mit dem schönen Material haben.

Das mit dem Solo-Spaß kann ich bestätigen. Auch wenn meine Freundin alles andere als erfreut war, als ich sie um halb vier Uhr Nachts durch einen feinmotorischen Fehler meinerseits doch arg aus dem Schlaf gerissen habe ... tststs ... hab ich mir wieder zuviel zugemutet.

CU,
Olav

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Roland G. Hülsmann
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[PEEP] - Lumberjack (zu zweit)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 31. Mai 2002, 16:14

[/b]Spielmaterial[/b]
Etliche "Baumstämme" in vier Farben und einige weißen "Dächer".
Die Stämme sind abgeflacht, damit man sie etwas besser stapeln kann.

[/b]Das Spiel[/b]
Zunächst werden die Baumstämme in einem Turm, der versetzt in jeder Lage aus 6 Stämmen besteht, aufgebaut. Mit etwas Geschick sollte dies zu machen sein, ... solange niemand gegen den Tisch stößt, husten oder niesen muß oder kräftig ausatmet. Fenster sind geschlossen zu halten.
Ist diese Hürde geschafft, geht es darum, bis zu drei "Bäume" (Türme) zu bauen. Dazu dürfen die Spieler der Reihe nach je einen Baumstamm vom Turm nehmen und ihn verbauen oder eine Wertung auslösen. Wahlweise kann auch ein Dach verbaut werden. Durch den Aufbau sind immer ein bis sechs Baumstämme vom Turm entfernbar. Von diesen Teilen nimmt man einen und baut ihn auf einen seiner bis zu drei Bäume. Man kann ihn auch nehmen und eine Wertung in dieser Farbe auslösen, d.h. die Türme der Spieler zählen so viele Punkte, wie die Bäume Stämme haben, deren oberster die aktuelle Farbe hat. Türme mit Dach zählen doppelt. Nach der Wertung werden die obsten Stämme der Türme entfernt und es geht weiter. Baut man ein Dach auf seinen Turm, so zählt dieser bei einer Wertung doppelt, kann aber bis zur Wertung nicht weiter gebaut werden. Bei der Wertung wird mit dem obersten Stamm auch das Dach entfernt. Ist der Turm mit den Steinen abgebaut ist das Spiel zu Ende und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

[b]Eindruck:[/b]
Das Spiel klingt interessant und zu zweit, wie wir es probiert haben, wird es extrem strategisch und taktisch. Natürlich löst man eine Wertung nur dann aus, wenn man mehr Punkte, als der Gegner bekommen würde und natürlich versucht man den Turm so abzubauen, daß der Gegner nicht die Stämme bekommt, mit dem ihm dies gelingen würde. Bei uns hat das leider dazu geführt, daß die Bäume höher und höher wurden und zum Einsturz neigten. Gemäß Regel bauten wir sie dann wieder auf, möglichst in der Original-Reihenfolge der Stämme. Dieses ist wichtig, wird doch bei einer Wertung jeweils der oberste Stamm entfernt. Das Spiel brachen wir schließlich ab, als es nicht mehr so recht gelingen wollte, die Bäume stehen zu lassen und dann zu allem Überfluß auch noch der Turm einkrachte. Für diesen Fall weiß die Regel auch keinen Rat.

Ich weiß nicht, wie es zu mehreren ist, aber zu zweit, wäre Lumberjack ein absolut tolles Spiel, wenn das Material nicht so wacklig wäre und der "Geschicklichkeitsfaktor" nicht so hoch. Farbige Bretter (etwa 40 * 10 * 5 mm, nicht lakiert, sondern farbig gebeitzt - wegen der geringeren Glätte) anstelle der leicht abgeflachten Stämme wären sicher eine interessante Lösung ... aber in der derzeitigen Form ist man ständig mit dem Aufbau einstürzender Bäume beschäftigt. Schade eigentlich.

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Roland G. Hülsmann
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Re: [PEEP] - Lumberjack (zu zweit) - Bild!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 31. Mai 2002, 16:19

Sorry, ich hatte ein Bild dieses Spieles vergessen:

http://www.rgh-soft.de/sbox2002/p16.htm

Gruß
Roland


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