Beitragvon cristinus » 2. Juni 2002, 12:42
Hi und schönen Sonntag,
ich bin seit einiger Zeit dabei, Muttern zur Spielerin zu bekehren.
Angefangen hat es mit 6 nimmt, Phase 10, und bald darauf Biberbande.
Nun bin ich bei Bohnanza, Lost Cities und Trans Amerika gelandet.
Jetzt bin ich etwas ratlos, was ich ihr als nächstes "aufdrängeln" kann,
es ist generell so, daß das neue Spiel erstmal abgelehnt wird, und nach
einer Partie stellen sich dann schon Suchterscheinungen ein. TA hat es binnen einer Runde von "Och, das will ich nicht, da muß ich zu viel nachdenken!" zu "Nochmal, nochmal!!" gebracht.
Jedenfalls erscheinen mir meine anderen Spiele von der Komplexität zu hoch, bei ihr ist es so, daß es nicht zu kompliziert aussehen darf, Karten sollen dabeisein (auch wenn sie, wie bei TA eine andere als die klassische Rolle spielen), und es darf nicht zu schwer zu erklären sein, ihre Aufmerksamkeitsspanne ist verblüffend kurz. Aber allzu leichte Spiele mag ich wiederum nicht, ich will sie ja eigentlich mehr und mehr zu "richtigen" Spielen führen, so daß wir irgendwann bei Java, La Cittá, Puerto Rico usw. gelandet sind; wenn wir schon spielen, will ich ja auch meinen Spaß haben. Es kann und soll also schon zum Takteln und Denken sein, aber es darf nicht schon auffällig grüblerisch sein. Welche "Zwischenschritte" in Form von Spielen fallen euch ein, die eine mittlere bis hohe taktische Komponente so ganz unauffällig einschleusen, so daß es trotzdem nicht in einstündiges Regelstudium ausartet, denn dann wirds nichts und ich muß wieder Biberbande spielen, immer und immer wieder! Danke für euren evtl. Tipps, und noch einen sonnigen Sonntag!
Salut
Christian