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Trans Amerika: Taktik

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefan Heinze

Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 15:45

Hallo zusammen!

Wie spielt Ihr Trans Amerika?
Ok, man versucht durch Beobachtung zu merken,
wo die anderen hin wollen und baut dann wo anders.
Gibt es mehr, was ich tun kann?

Verspielte Grüße
Stefan

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martina hellmich

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon martina hellmich » 6. Juni 2002, 16:04

hi,
ich liebe dieses spiel.
eine andere variante ist genau da zu bauen, wo die anderen auch sind. da kann man nämlich schön abstauben. und wenn sich dann der ganze tross beispielsweise von west nach ost bewegt, bauen auch immer mehrere in meine richtung. nebenbei der ein oder andere abstecher und dann klappt es (oft).
martina, die sich freut, schon die urversion in essen erstanden zu haben.
;-)

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 16:13

Das kann man aber nur, wenn man verbindet.
Und dann hilft man den anderen.
Man ist doch völlig auf die anderen angewiesen, oder?

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Sven Weiss

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Sven Weiss » 6. Juni 2002, 16:18

Tja, Du musst eben noch versuchen, zum für Dich günstigsten Moment an die Netze der anderen anzuschliessen, um diese dann auszunützen. Aber das hast Du sicher auch selbst rausgefunden. Und jetzt wunderst Du Dich, ob da nicht noch mehr ist. Ne, ich glaube nicht. Ich hab zumindest noch nicht mehr gefunden.
Übrigens gab´s dazu vor kurzem schon mal eine kleine Diskussion hier.

Trotzdem viel Spass bei Ta wünscht

Sven

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 16:27

>Tja, Du musst eben noch versuchen, zum für Dich günstigsten
>Moment an die Netze der anderen anzuschliessen,
>um diese dann auszunützen.

Hmm, wenn ich nicht anschließe, darf ich nur an meinem eigenen Netz rumbauen. Das macht irgendwann keinen Sinn mehr.
Also gibt es doch nur einen günstigen Moment, der da heißt:
jetzt kann ich an meinem eigenen Netz nichts mehr machen, jetzt muß ich verbinden.
Das ist aber dann keine echte taktische Entscheidung, oder?

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Joachim Speicher

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Joachim Speicher » 6. Juni 2002, 16:39

Nach etwa 120 Partien TransAmerika bin ich der Meinung, es gibt ein paar goldene Regeln welche die Siegwahrscheinlichkeit erhöhen.

Als Taktik würde ich es nicht unbedingt bezeichnen.

Die Position des Startsteinsund die Mithilfe der anderen Spieler sind von großer Bedeutung, und wenn dann kein Spieler Fehler macht, entscheidet das Kartenglück.

Trotzdem macht es Spass und das ist das wichtigste.

Jo

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 16:41

OK, das ist eine ehrliche Antwort.

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Stephan Zimmermann

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stephan Zimmermann » 6. Juni 2002, 16:57

Hatten wir erst neulich.
Schau doch mal nach
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=44258&t=44258

... Stephan

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Sven Weiss

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Sven Weiss » 6. Juni 2002, 17:00

Einerseits sollte man nicht zu früh anschliessen, da die anderen so für Dich bauen können. Andererseits können Deine Mitspieler ja auch in dem Bereich für Dich bauen, den Du bisher noch alleine bebaust. Also, wenn Du z.B. alleine im Westen bist und nach Los Angeles musst, macht es evtl. Sinn nicht bis ganz nach unten zu bauen. Denn ein Mitspieler will vielleicht auch noch in diese Richtung, z.B. nach San Diego. Es ist also so ein kleines Pokerspiel. ;-)
Aber Du hast trotzdem recht, so eine richtige Strategie gibt es da kaum. :-(

Gruss


S

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andreas d. meyer

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon andreas d. meyer » 6. Juni 2002, 17:07

Moin!

Je mehr mitmachen, desto eher gibt es natürlich Spielrum zu taktieren und andere Gleise mitzunutzen. Im Grunde genommen aber ist das eher wenig. Und wie kommt so ein Spiel überhaupt auf die AL. Nun gut, daß ist wieder eine andere Frage.

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 17:09

Danke, hab gerade mal reingelesen.
So viele Spielerunden, wo offensichtlich immer der gleiche gewinnt. Wahnsinn!
Und noch wahnsinniger, das die Unterlegenen das ewige Verlieren durchhalten. Ich könnt das nicht auf Dauer. ;–)
Ist es eigentlich nicht ein schlechtes Zeichen,
wenn bei einem Spiel immer der gleiche gewinnt? ;–)

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hannes

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon hannes » 6. Juni 2002, 17:13

Hallo Stefan

Bei obigem Link habe ich früher mal einige taktische Anmerkung zu TA untergebracht.
Allerdings bleiben alle Tipps zu TA immer pauschal und sind im Einzelfall möglicherweise unbrauchbar. Es ist eben sehr wichtig, das Spiel genau zu beobachten, auch hinsichtlich der Fehler, die passieren. So lernt man von Spiel zu Spiel dazu.

Meistens entscheidet nur eine einzige Schiene über den Rundensieg. Jeder Fehler ist dann entscheidend. Hier ein Beispiel :

Ich musste als zweitletzte Stadt Richmond anschliessend, ein Konkurrent hatte nur noch Washington, wie ich dann (nachträglich erst !) merkte. Der Schienenweg an der Ostküste wuchs von ganz im Süden nach Norden. Ich schloss also mit zwei gelegten Schienen Richmond an und es fehlte nur noch eine weitere Schiene zum Anschliessen meiner letzten Stadt irgendwo im Westen. Bevor ich jedoch an die Reihe kam, legte ein Mitspieler zwei Schienen von Richmond nach Washington und war vor mir fertig. Hätte ich vorher bloss eine Schiene Richtung Richmond gebaut und mit der anderen meine Stadt im Westen angeschlossen, wäre mein Gegner nicht so schnell nach Washington gekommen und ich hätte die Runde gewonnen.

Ähnliche Situationen gibt es zu Hauf bei Trans America. Wer sie am besten durchschaut und nicht all zu schlechte Karten kriegt, gewinnt das Spiel.

Übrigens müssen viele Randstädte nicht unbedingt eine schlechte Kartenhand bedeuten. Schlecht sind Städte nur, wenn weit und breit kein Konkurrent in meine Nähe bauen muss. Wenn ich zum Beispiel Los Angeles anschliessen muss, aber alle anderen die nördliche Westküste anpeilen. Das Dumme - sprich das Spannende - ist vor allem, dass man das beim Setzen des Startortes jeweils noch nicht weiss ...

Ciao
hannes (geht jetzt Kohle nachschaufeln)

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 6. Juni 2002, 17:15

>Schlecht sind Städte nur, wenn weit und breit kein Konkurrent in >meine Nähe bauen muss. Wenn ich zum Beispiel Los Angeles
>anschliessen muss, aber alle anderen die nördliche Westküste
>anpeilen.

Was macht man dann?

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peer

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon peer » 6. Juni 2002, 21:12

Hi,
Stefan Heinze schrieb:
> Ist es eigentlich nicht ein schlechtes Zeichen,
> wenn bei einem Spiel immer der gleiche gewinnt? ;–)

So wie früher beim Schach immer Kasparow und beim Tennis Steffi Graf? Ja macht die Sache etwas langweilig... Aber Trans-America ist zum Glück nicht so frustrierend...
ciao,
Peer

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Gustav der Bär

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Gustav der Bär » 7. Juni 2002, 05:53

Hannes schrieb:
>> Schlecht sind Städte nur, wenn weit und breit kein
>> Konkurrent in meine Nähe bauen muss. Wenn ich zum Beispiel
>> Los Angeles anschliessen muss, aber alle anderen die nördliche
>> Westküste anpeilen.

Stefan fragte:
> Was macht man dann?

Gustav der Bär vermutet:
Wahrscheinlich verlieren.

AX!GdB

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Michael Andersch

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Michael Andersch » 7. Juni 2002, 07:30

martina hellmich schrieb:
>
> eine andere variante ist genau da zu bauen, wo die anderen
> auch sind

Nur dumm, wenn ich da wo alle bauen als erster alles angeschlossen habe und eigentlich weg von der Masse zu meinen anderen Zielen möchte. Dann übernehme ich den Job, der eigentlich den anderen zugedacht war.

> da kann man nämlich schön abstauben. und wenn sich
> dann der ganze tross beispielsweise von west nach ost bewegt,
> bauen auch immer mehrere in meine richtung.

Aber auch in die Richtungen der anderen.


Viele Grüße,
Micha

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 7. Juni 2002, 09:27

Oh, das klingt nach nem haufen Spass ;–)

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Jörg Niederflur

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Jörg Niederflur » 7. Juni 2002, 09:42

Hannes schrieb:
>> Schlecht sind Städte nur, wenn weit und breit kein
>> Konkurrent in meine Nähe bauen muss. Wenn ich zum Beispiel
>> Los Angeles anschliessen muss, aber alle anderen die nördliche
>> Westküste anpeilen.

Stefan fragte:
> Was macht man dann?

Bei Trans Amerika entscheidet, wie gut du deine Gegner beobachtest und eischätzen kannst. Wenn du merkst, daß da was im Busch ist, mußt du reagieren. Ich glaube die Kunst ist, immer zu wissen, was man gerade zuerst machen muß. Erst Grün oder erst Orange anschließen? Mich mit dem Westküstenspieler oder mit dem Ostküstenspieler verbinden? Richtungen vorgeben (geht's nördlich über den Mississippi oder südlich).

Und dann gibt's noch ein paar fiese Tricks wie du den Gegner dazu bringst, für dich zu bauen. Da kann man Streckenwünsche andeuten oder jemanden verlocken anzubinden. Deine Mitspieler sind ja auch nur Menschen ;)

Viel Spiel
Jörg

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 7. Juni 2002, 10:19

>Streckenwünsche andeuten

Dann verliert man doch Züge, was man sich meiner Meinung nach nicht leisten kann.

>Richtungen vorgeben (geht's nördlich über den Mississippi oder
>südlich).

Richtung vorgeben kann ich doch nur am Anfang.
Da weiss ich doch noch gar nicht, ob ich jemand helfe oder schade.
Im übrigen bei vielen Spielern wird sich doch automatisch alles egalisieren – ich schade dem einen, dafür helfe ich dem anderen.

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Jörg Niederflur

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Jörg Niederflur » 7. Juni 2002, 11:31

Hallo Stefan,

>
> >Streckenwünsche andeuten
>
> Dann verliert man doch Züge, was man sich meiner Meinung nach
> nicht leisten kann.

Das müssen natürlich schon Strecken sein, die dir auch nützen.

>
> >Richtungen vorgeben (geht's nördlich über den Mississippi
> oder
> >südlich).
>
> Richtung vorgeben kann ich doch nur am Anfang.
> Da weiss ich doch noch gar nicht, ob ich jemand helfe oder
> schade.

Wenn der Westen oder Osten neu erschlossen wird, dann kann ich schon vorgeben ob nördlich oder südlich. Ich kann ja auch in der Mitte starten, um mir alles offen zu halten.

> Im übrigen bei vielen Spielern wird sich doch automatisch
> alles egalisieren – ich schade dem einen, dafür helfe ich dem
> anderen.

Es geht nicht darum, den anderen zu schaden, sondern sie für dich bauen zu lassen. Also genau beobachten, was die anderen als erstes anschließen wollen. Es nützt dir gar nix, wenn du Portland hast und ein anderer Seattle, der aber vor hat, grün als letztes anzuschließen. Man muß sich also immer fragen, welche Strecken baut denn wohl keiner für mich und da selber bauen.

Gestern hat das auf jeden Fall wieder super geklappt in meiner Spielrunde :)

Viel Spiel
Jörg

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Gabi Goldschmidt

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 7. Juni 2002, 11:42

> Hallo Jörg,

Du hast geschrieben:

> Es geht nicht darum, den anderen zu schaden, sondern sie für
> dich bauen zu lassen. Also genau beobachten, was die anderen
> als erstes anschließen wollen. Es nützt dir gar nix, wenn du
> Portland hast und ein anderer Seattle, der aber vor hat, grün
> als letztes anzuschließen. Man muß sich also immer fragen,
> welche Strecken baut denn wohl keiner für mich und da selber
> bauen.
>

Bauen kann ich doch zunächst erst einmal nur von meinem Startpunkt ausgehend.
Wie schaffst Du es im Spiel zu viert oder fünft, als Startspieler oder 2. Spieler, Deinen Startort so zu setzen, daß Du anschließend nur dort Strecken baust, wo keiner für Dich baut? Woher bekommst Du diese Information? Hast Du Deinen Mitspielern in die Karten geschaut?

Fragende Grüße
Gabi

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Stefan Heinze

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Stefan Heinze » 7. Juni 2002, 12:56

Irgendwie habe ich auch das Gefühl,
dass Jörg entweder nach anderen Regeln spielt oder
total viel hinein interpretiert.
Wenn ich noch nicht angeschlossen bin, kann ich doch nur in meinem kleinen Kreis entscheiden, wo ICH Schienen lege. Das wars.

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Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

RE: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Olav Müller » 7. Juni 2002, 15:56

> Nur dumm, wenn ich da wo alle bauen als erster alles
> angeschlossen habe und eigentlich weg von der Masse zu
> meinen anderen Zielen möchte. Dann übernehme ich den Job,
> der eigentlich den anderen zugedacht war.

Dann darfst Du am Anfang halt nicht zu gut spielen ;-)

CU,
Olav (der TA ganz hervoragend findet, aber PR den (kommenden) Sieg gönnt)

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Christian Preuss

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Christian Preuss » 7. Juni 2002, 16:16

Gustav schrieb:
> Wahrscheinlich verlieren.

Aber dann so billig wie möglich. D.h. so wenig Punkte wie möglich verlieren.

Verlorene Grüße
Christian

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Christian Preuss

Re: Trans Amerika: Taktik

Beitragvon Christian Preuss » 7. Juni 2002, 16:19

Stefan schrieb:
>Wenn ich noch nicht angeschlossen bin, kann ich doch nur in meinem kleinen >Kreis entscheiden, wo ICH Schienen lege. Das wars.
Und ich entscheide, WANN ich angeschlossen werde.

Eigensinnige Grüße
Christian


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