Beitragvon Wolfgang Ditt » 6. Juni 2002, 14:21
Hallo Peter, hallo Helmut,
In Oberhof Anfang April 2002 fand ich die vielen TA störend, weil es ein kurzes Spiel mit einfachen Regeln ist. Es hinderte aus meiner Sicht daran, andere Spiele wie PR auf den Tisch zu bekommen.
Inzwischen habe eine zweistellige Anzahl Spiele mit beiden (und auch mit der Villa als drittes nominiertes Spiel) gemacht und bei mir hat sich die Tendenz deutlich geändert. Bei PR kenne ich die Eröffnungen (habe sogar ein kleines Dokument dazu) und treffe nur noch ein oder zwei wichtige Entscheidungen im Spiel; alles andere läuft bei mir fast automatisch. Ich habe von meinen Spielen nur zwei mit dem zweiten Platz abgeschlossen, einmal zu dritt gegen den Maisspieler verloren, einmal versucht mit Steinbrüchen was zu reißen; alle anderen gewonnen. Ich baue keine Hazienda, Hospiz, Bauhütte und Läger mehr und nehme noch höchstens einen Steinbruch. PR ist ein gutes Spiel (sieht man an den vielen Partien), aber nachdem ich es inzwischen so gut kenne, ist der Reiz des Nochmalspielens nicht mehr groß.
Bei TA ist das anders. Schnell auf den Tisch gebracht, selbst bei Neulingen schnell erklärt und los geht’s. Und weil es hier deutlich mehr Glück gibt (PR hat nur die Plantagenplättchen), läuft jeder Durchgang sofort anders. Wegen der kurzen Spieldauer kommt es immer wieder auf den Tisch. Im Spieleclub haben sich die Spieler sogar eine Restriktion aufgelegt, damit TA nicht von Anfang an gespielt wird. Ich bin ziemlich sicher, dass ich dieses Jahr locker noch mal eine zweistellige Anzahl von TAs spielen werde, von PR glaube ich das nicht.
Und zur Villa, die kommt immer wieder auf den Tisch, nicht mehr so oft wie letztes Jahr im November, aber von den Essener Neuheiten ist es die, die am häufigsten gespielt wird.
Wolfgang