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Männer mit Bärten (Schatzinsel)

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Roland G. Hülsmann
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Männer mit Bärten (Schatzinsel)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 17. Juni 2002, 00:50

Jetzt habe ich schon einige Male (mit Vergnügen) "Die Schatzinsel" (Peter Lewe/Spielspaß/2002) gespielt und dabei mehr oder weniger deutlich verloren. Könnte es sein, daß man als einziger Bartträger in der Runde prinzipiell benachteiligt ist?

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Spiel?

Roland (der allerdings eher vermutet, daß er imer zu gleichen Fehlern neigt)

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fraweb
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Re: Männer mit Bärten (Schatzinsel)

Beitragvon fraweb » 17. Juni 2002, 12:12

Mmh, neulich habe ich das Spiel auch verloren und war der einzige Spieler mit Bart... ein scheinbar unerklärliches Phänomen :-))
Gruss

Frank
Rock and Roll can never die!

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Michael Schramm

Problem bereits wissenschaftlich untersucht!

Beitragvon Michael Schramm » 17. Juni 2002, 12:37

Hi Roland,

das von Dir skizzierte Problem ist bereits in der wissenschaftlichen Literatur sehr kontrovers behandelt worden. So hat die 1937 entstandene Studie des englischen Buchmachers Lucky Eddie "The pros and cons of beards at the races" zweifelfrei einen Zusammenzwang zwischen hohen Wettgewinnen und behaarten Gesichtern ergeben - allerdings ist der Autor nicht zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: bei Pferderennen scheinen weniger signifikante Ergebnisse bekannt zu sein als beim Pokern, wo der Bart anscheinend die Blufffähigkeit heraufsetzt. Und beim Kaufen von Losen ist eher der Fall zu beobachten, dass Bartträger weniger bei den Gewinnern sind - hier kann es aber auch daran liegen, das die Gruppe der befragten Loskäufer ausschließlich aus Frauen bestand.
In der neueren wissenschaftlichen Literatur ist die dialektische Betrachtung zum Thema " Warum hat mein Nachbar drei Autos und ich keins?" von Dieter Bolzen zu empfehlen. Mit zwingender Logik wird hier in einem Kapitel nachgewiesen, dass Bartträger durch die Bank höhere Verluste im Monopoly einfahren und überhaupt stark benachteiligt sind: ihre Gesichtsfläche wird im Sommer nur zu - unterschiedlich großen - Anteilen gebräunt, ihre Karrierechancen z.B. in der Politik sind fast gleich Null, Rollen von jugendlichen Liebhabern im Film und auf der Bühne bleiben ihnen verwehrt usw. Interessant auch die These, dass Bartträger bei den "Siedlern von Catan" überproportional oft die 7 werfen und bei "Karrierepoker" in der Regel mehr "1er" bekommen als andere Spieler. Zufall - ich glaube kaum!

Nice dice

Michael ( nur echt mit dem Bart...)

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Problem bereits wissenschaftlich untersucht!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 17. Juni 2002, 12:42

Hallo Michael,

Deine Ausführungen sind durchaus lesenswert, aber ich hatte meine Frage durchaus ernst gemeint. Da die Regel vorschreibt, daß der Spieler mit dem größten Bart das Spiel beginnt, geht es für einen Kenner dieses Spieles eindeutig um die Frage, ob der Startspieler möglicherweise im Nachteil ist. ;-)

Gruß
Roland

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Michael Schramm

Re: Problem bereits wissenschaftlich untersucht!

Beitragvon Michael Schramm » 17. Juni 2002, 12:49

Hi Roland,

das weiß ich wohl, ich wäre nämlich auch immer der Startspieler ( wenn wir uns an die Regel halten....). Aber da diese Vorschrift genauso unsinnig ist wie "es beginnt der Spieler, der als Letzter in der Toscana war" oder " Startspieler ist derjenige, der die kleinsten Füße hat", sollte man sich hier nach dem alten Prinzip des Auswürfelns etwas aussuchen, dass nicht auf körperliche oder geistige Ursachen zurückzuführen ist! Für mich sind solche Anweisungen nur eine sehr aufgesetzte Art von künstlichem Humor in einer Regel.

Nice dice

Michael


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