Beitragvon Werner Bär » 21. Juni 2002, 17:27
> Hi,
> stimmt 18xx können grausam sein. Ein Freund von mir eröffnete
> (bei 1870 glaub ich) eine Bahn zu hoxh, so dass er alleine
> nicht auf 60% kam. Er hatte auch keine Privatbahn und keine
> andere Aktie (mehr). So war er auf die anderen angewisen,
> aber die wollten nicht...
Anganommen, er hat 50%, dann soll er einfach eine Aktie verkaufen.
Sollte jetzt jemand anders die Gesellschaft übernehmen, kann er den Rest auch verkaufen und eine andere Gesellschaft niedriger starten. Ansonsten kauft er in der nächsten Runde ein neue(!) Aktie, womit jetzt 60% im Umlauf sind, und die Gesellschaft damit eröffnet.
Falls das Missgeschick in der ersten Runde passiert, dauert's natürlich eine Runde länger. Aber dafür braucht er dann keine 2er-Loks zu kaufen, die bei uns ein recht schlechtes Preis-Leistungsverhältnis haben.
Ansonsten ist das eine (zumindest früher verbreitete) Startvariante mit dem C&A-Teil bei 1830:
Penn so hoch eröffnen, dass man gerade noch 30% kaufen kann. In AR 2 dann 2 Penn verkaufen (die 3. Aktie und die, die bei C&A dabei ist). Wahrscheinlich übernimmt jetzt jemand die Gesellschaft, ansonsten kauft man in AR 3 20% neue Penn, und sie ist offen. Damit hat man auf jeden Fall die sonst lange 'wertlose' Zugabe-Aktie zu Geld gemacht.
Falls man sich (bei weniger Spielern) sogar 50% leisten kann, behält man wahrscheinlich sogar den Direktor.
Werner.