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Selbst-Rauswerfer

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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peer

Selbst-Rauswerfer

Beitragvon peer » 20. Juni 2002, 17:34

Hi,
inspiriert durch die Diskussion über Spiele, bei denen man einen anderen Mitspieler aus dem Spiel wirft, frag ich doch mal nach Sebst-Rauswürfen:

Ein bekannter Civilisation-Spieler versucht immer als Gag anfangs den Griechenland-Spieler zu überzeugen, mit den ersten beiden Spielsteinen (also den ersten Griechen) ein Boot zu bauen. Damit hätte derjenige keine Steine mehr und wer raus (so ziemlich die einzige Möglichkeit wirklich auszuscheien)...

Bei Symbioz (mit der erweiterten Siegbedingung) würde man sich selbst rauswerfen, wenn man mit den drei Anfangsbeeten jeweils eine Sybioz macht, ohne in ein anderes Beet expandiert zu haben. Symbioze vermehren sich ja nicht...

Was für Selbst-Rauswerfer fallen euch ein? (Geht ja nicht bei jedem Spiel...)
ciao
Peer

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Stephan Zimmermann

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Stephan Zimmermann » 20. Juni 2002, 17:43

Bei Siedler zu Anfang so setzen, dass man nicht auf 10 Punkte
kommen kann (wegen zu wenig Platz).

Stephan

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Werner Bär
Kennerspieler
Beiträge: 450

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Werner Bär » 20. Juni 2002, 19:07

>
> Bei Siedler zu Anfang so setzen, dass man nicht auf 10 Punkte
> kommen kann (wegen zu wenig Platz).

Beim unserem Turnier hat an einem Tisch jemand gewonnen mit 2 Städten + Rittermacht + 4 Siegpunktkarten.

Werner.

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Dieter Niehoff

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Dieter Niehoff » 20. Juni 2002, 19:41

Bei NAUTILUS sein (Anfangs-)kapital so fix ausgeben, dass Nachschub durch Schätze nicht mehr möglich ist, denn auch diese Bergungen kosten bekanntlich Geld. Ohne "Moos nix mehr los" gibt es als "Rauswerfer" aber bestimmt auch bei anderen "Geldspielen".

Dann hörte ich bei TA YÜ mal von einem anfänglichen Zug, der gleichzeitig auch schon der letzte wäre. Aber mehr weiß ich dazu leider nicht.

Feine Rauswerfer gibt es natürlich auch bei Rennspielen wie FORMULE DE oder DTM-HOCKENHEIMRING. Tüchtig im höchsten Gang rein in die Kurve, und dann nur noch zuschauen.

Dieter Niehoff

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Dietrich

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Dietrich » 20. Juni 2002, 20:40

Hallo Peer,
das Selbstrauswerfen ist mir einmal passiert, als ich in der Startphase von 1830 bei der Ersteigerung Privatbahnen für die B&O zu viel Geld einsetzte. Ich erhielt sie zwar, konnte mir aber keine weiteren Aktien leisten. So verlor ich auch die B&O wieder. Meine Mitspieler lachten sich halbtot. Ich fungierte trotzdem die nächsten Stunden als Bankhalter, konnte aber nicht mehr ins Spiel eingreifen.
Inzwischen habe ich die PC-Version von Avalon-Hill und verschiedene Taktiken ausprobiert, so dass mir das nie wieder vorkommt.

MfG Dietrich

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peer

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon peer » 20. Juni 2002, 22:15

Hi,
stimmt 18xx können grausam sein. Ein Freund von mir eröffnete (bei 1870 glaub ich) eine Bahn zu hoxh, so dass er alleine nicht auf 60% kam. Er hatte auch keine Privatbahn und keine andere Aktie (mehr). So war er auf die anderen angewisen, aber die wollten nicht...
ciao,
Peer

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Bastl

RE: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Bastl » 20. Juni 2002, 23:31


>
> Dann hörte ich bei TA YÜ mal von einem anfänglichen Zug,
> der gleichzeitig auch schon der letzte wäre. Aber mehr weiß
> ich dazu leider nicht.
>

Das geht bei einer bestimmten Kombination der ersten beiden gelegten Teile. Nur ist dann für alle Spieler Feierabend.

Bastl

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Bastl

RE: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Bastl » 20. Juni 2002, 23:31

"peer" hat am 20.06.2002 geschrieben:

> Ein bekannter Civilisation-Spieler versucht immer als Gag
> anfangs den Griechenland-Spieler zu überzeugen, mit den
> ersten beiden Spielsteinen (also den ersten Griechen) ein
> Boot zu bauen. Damit hätte derjenige keine Steine mehr und
> wer raus (so ziemlich die einzige Möglichkeit wirklich
> auszuscheien)...
>

Den Gag kommt zwar in fast jeder Partie gegenüber dem Kreter, der Zug würde diesen aber nicht aus dem Spiel werfen, würde ihn nur zu ewig dauernder Langeweile und Chancenlosigkeit auf jeden außer dem letzten Platz verdammen. Ins Spiel würde er aber beim ersten Civil War wieder kommen - und zwar definitiv (zumindest in der AH-Version :-))

Bastl

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Helmut K

PC Version von 1830

Beitragvon Helmut K » 21. Juni 2002, 07:52

Hallo Dietrich,

gibt es die PC-Version von 1830 noch irgendwo zu kaufen?
Habe 1835 zuhause, aber nicht ausreichend interessierte Mitspieler. Insofern käme mir eine PC-Version (wohl auch allein spielbar, oder?) mehr als gelegen!

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dali

Re: PC Version von 1830

Beitragvon dali » 21. Juni 2002, 10:18

Helmut K schrieb:
>
> Hallo Dietrich,
>
> gibt es die PC-Version von 1830 noch irgendwo zu kaufen?
> Habe 1835 zuhause, aber nicht ausreichend interessierte
> Mitspieler. Insofern käme mir eine PC-Version (wohl auch
> allein spielbar, oder?) mehr als gelegen!


Ich würde mein 1830 (PC) durchaus abgeben.
Tschau Dali

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dieter gvp

Re: PC Version von 1830

Beitragvon dieter gvp » 21. Juni 2002, 10:30

Hallo Helmut!

1830 kan man unter folgender adresse herunterladen:
http://www.elumir.com/games/computer/index.shtml

mfg dieter(wünscht sich ein 1830PC mit besserer grafik, meh als jedes andere PC-spiel)

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Helmut K

Re: PC Version von 1830

Beitragvon Helmut K » 21. Juni 2002, 11:58

Herzlichen Dank!!!

Helmut

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Wolfgang DItt

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Wolfgang DItt » 21. Juni 2002, 12:12

Hallo Dieter,

Schatzkiste und Tempochips sind kostenlos; gerade über Schatzkisten kann ein Spieler, der pleite ist, wieder zu Geld kommen.

Zu Ta Yü: es gibt eine Stein, der die drei Ausgänge auf einer Längsseite hat. Packe denselben Stein dagegen, dan ngibt es keine freie Anschlussmöglichkeit. Der nächste Stien beendet dann das Spiel, weil er nicht mehr gelegt werden kann. Ergebnis: 0:0 (hätte England heute sicher gern)

Wolfgang

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Dieter Niehoff

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Dieter Niehoff » 21. Juni 2002, 14:29

Wolfgang DItt schrieb:
>
> Hallo Dieter,
>
> Schatzkiste und Tempochips sind kostenlos; gerade über
> Schatzkisten kann ein Spieler, der pleite ist, wieder zu Geld
> kommen.
>

bedeutet das, dass ich weiter "heben" kann - und wenn ich den Chip bezahlen müsste, aber kein Geld mehr hätte, würde er einfach umerreichbar für alle aus dem Spiel genommen?

fragt sich
Dieter Niehoff
(der das bislang anders gespielt hat)

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 21. Juni 2002, 14:38

Dieter Niehoff schrieb:

> bedeutet das, dass ich weiter "heben" kann - und wenn ich den
> Chip bezahlen müsste, aber kein Geld mehr hätte, würde er
> einfach umerreichbar für alle aus dem Spiel genommen?

Ganz genau das! (Teile von Atlantis werden natürlich auf Atlantis abgelegt; aber ohne einen Besitzmarker, versteht sich!)

Gruß Roland

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Werner Bär
Kennerspieler
Beiträge: 450

Re: Selbst-Rauswerfer (1870)

Beitragvon Werner Bär » 21. Juni 2002, 17:27

> Hi,
> stimmt 18xx können grausam sein. Ein Freund von mir eröffnete
> (bei 1870 glaub ich) eine Bahn zu hoxh, so dass er alleine
> nicht auf 60% kam. Er hatte auch keine Privatbahn und keine
> andere Aktie (mehr). So war er auf die anderen angewisen,
> aber die wollten nicht...

Anganommen, er hat 50%, dann soll er einfach eine Aktie verkaufen.
Sollte jetzt jemand anders die Gesellschaft übernehmen, kann er den Rest auch verkaufen und eine andere Gesellschaft niedriger starten. Ansonsten kauft er in der nächsten Runde ein neue(!) Aktie, womit jetzt 60% im Umlauf sind, und die Gesellschaft damit eröffnet.
Falls das Missgeschick in der ersten Runde passiert, dauert's natürlich eine Runde länger. Aber dafür braucht er dann keine 2er-Loks zu kaufen, die bei uns ein recht schlechtes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Ansonsten ist das eine (zumindest früher verbreitete) Startvariante mit dem C&A-Teil bei 1830:
Penn so hoch eröffnen, dass man gerade noch 30% kaufen kann. In AR 2 dann 2 Penn verkaufen (die 3. Aktie und die, die bei C&A dabei ist). Wahrscheinlich übernimmt jetzt jemand die Gesellschaft, ansonsten kauft man in AR 3 20% neue Penn, und sie ist offen. Damit hat man auf jeden Fall die sonst lange 'wertlose' Zugabe-Aktie zu Geld gemacht.
Falls man sich (bei weniger Spielern) sogar 50% leisten kann, behält man wahrscheinlich sogar den Direktor.

Werner.

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Wolfgang Ditt

Nautilus-Meeresschätze für Spieler mit Pleitegeier - Richtigstellung

Beitragvon Wolfgang Ditt » 21. Juni 2002, 18:06

Hallo Dieter,

hier noch einmal im Detail:

Tempochips und Schatztruhen (also Plättchen mit beigem Hintergrund) sind bei der Bergung kostenlos (Schatztruhen sind die einzige Möglichkeit, um aus eigener Kraft wieder an Geld zu kommen).

Regel: Seite 10, linke Spalte, zweiter Abschnitt

Alle anderen Schätze (blauer Hintergrund) kosten. Hat man das Geld für die Bergung nicht, so wird der Chip offen auf das Feld zurückgelegt (und liegt zunächst für die anderen Spieler unerreichbar unter dem U-Boot des verarmten Spielers). Eine Ausnahme bilden die Atlantis-Schätze. Sie gehen auf das Ablagetableau. Der Spieler markiert das Atlantisplättchen aber nicht und erhält auch nicht den Vorteil, einen Forscher zu ziehen. Die Atlantisplättchen ermöglichen es einem Pleite- Spieler, das Spieleende zu forcieren. In die Schachtel zurück kommen blaue Plättchen nur durch Überbauen mit Stationen, aber niemals, weil ein Spieler kein Geld hat.

Regel Seite 10, mittlere Spalte, zweiter Abschnitt

Wolfgang

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Ursula

Re: Selbst-Rauswerfer

Beitragvon Ursula » 22. Juni 2002, 10:59

Hallo,

da fällt mir spontan Fürsten von Florenz ein, wenn das Geld alle ist und man noch keine Prestigepunkte zum tauschen hat :´-( .
Oder bei tichu wenn man als letzte Karte den Hund behält und nicht mehr rauskommt....
da gibts sicher noch viel mehr ;-)

bye
Ursula

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Martin K

Re: PC Version von 1830

Beitragvon Martin K » 24. Juni 2002, 10:57

Hallo,

eine Frage zur PC-Version von 1830. Ich habe mir die Datei heruntergeladen, bringe das Spiel aber unter windows xp nicht zum Laufen. Sehr schade. Weiß vielleicht jemand wie man das bewerkstelligen könnte (außer auf windows 95 zu wechseln)? Danke. Rettung.

Gruß Martin


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