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Guillotine - Amigo

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Gustav der Bär

Re: Guillotine - Amigo - Erfurt

Beitragvon Gustav der Bär » 22. Juni 2002, 00:34

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
> (...) Nach Erfurt
> ist es auch keine bloße Frage des "Lass das mal den Markt
> entscheiden".

Das hat was mit Erfurt zu tun? Echt?? Ich wusste gar nicht, dass die Leute da mit einer Guillotine umgebracht wurden! Oder war´s mit einem Kartenspiel?

Aber vielleicht wäre es besser, die Stadt Erfurt als solche komplett zu indizieren und dafür die Spieler in Ruhe spielen zu lassen, was sie möchten.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Matthias Staber

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Matthias Staber » 22. Juni 2002, 01:03

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
>
> Hallo Frank,
>
> "empört" bin ich nicht, eher über die Verrohung entsetzt. Mir
> geht jegliches Verständnis dafür ab, wie man in einem Spiel
> derart verächtlich mit dem Leben von Menschen umgehen kann.
> Das hat auch mit Satire nichts zu tun, ist schlicht
> verantwortungslos. Sollte das Spiel wirklich herauskommen,
> ist es ein heißer Kandidat für die Indizierung. Nach Erfurt
> ist es auch keine bloße Frage des "Lass das mal den Markt
> entscheiden". Es ist an der Zeit, dass auch in Spielerkreisen
> gegen so etwas laut, deutlich, klar und völlig
> unmissverständlich protestiert wird.
>
> Gruß
> Ernst-Jürgen

So steil wie du deine These hier formulierts, frage ich mich, ob du's wirklich ernst meinst, oder ob du nur ein bisserl für eine zünftige Sommerloch-Debatte sorgen willst. Ich vermute Letzteres. Die meisten Argumente, die mit "nach Erfurt"(gerne auch: "nach dem 11. September" oder auch "nach Veröffentlichung der Pisa-Studie") unterfüttert werden, sind dermaßen haarsträubend lächerlich unplausibel und unfreiwillig komisch, dass ich mittlerweile der festen Überzeugung bin, dass sie nur noch ironisch verwendet werden.

Seis drum, wenden wir uns lieber wieder der nächsten Runde "Frag" zu.

Matthias

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benjamin

RE: Spiderman - ganz bestimmt sehr OT

Beitragvon benjamin » 22. Juni 2002, 01:10

"Gustav der Bär" hat am 21.06.2002 geschrieben:

> Wenn er´s bloß täte! Statt dessen verplempert er seine und
> meine Zeit damit,

Er verplempert deine Zeit? Warum denn das? Schließlich handelt es sich doch um einen Film, bei dem man nach nur 15 Minuten nicht nur weiß, wie er endet, sondern auch, was bis dahin noch passieren wird ;) So schnell lässt sich doch kaum ein anderer Film abhaken....

> hinter einer zickigen Rothaarigen her zu laufen

zickig, aber doch hübsch - für die Gage würde ich ihr auch ne Weile nachlaufen *g*

> Das geht so weit, dass der Schurke sich schließlich
> selbst beseitigen muss, weil Spiderman nicht mal dann
> dazu in der Lage ist, seinem Antagonisten die Rübe weg zu
> pusten, als er vorübergehend die Oberhand hat.

*lol* Richtig! Vielleicht war ja der original World-Trade-Center-Showdown spannender, aber das werden wir nicht erfahren...

Benjamin

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benjamin

RE: Guillotine - Amigo

Beitragvon benjamin » 22. Juni 2002, 01:10

"Sönke Weidemann" hat am 21.06.2002 geschrieben:

> Aber auch ich kann mich bei einem Spiel wie Guillotine, sei
> es das satirische von WotC/Amigo oder das viel ernstere von
> avril & floréal, wunderbar amüsieren. Warum ich das ohne
> Gewissensbisse kann? Weil ich diese Spiele nicht auf die
> Wirklichkeit übertrage (anders als z.B. bei einem Gott sei
> Dank indizierten Spiel wie "Jud´ ärgere Dich").

Indiziert? Ich hoffe doch eher verboten, oder? Das bei solchen Dingen wie auch z.b. dem Computerspiel "KZ-Manager" der Spaß schon lange aufgehört hat, ist natürlich klar.

Aber gegen "kleine Morde unter Freunden" ist auch meiner Meinung nach nichts einzuwenden.

Benjamin

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benjamin

RE: Guillotine - Amigo

Beitragvon benjamin » 22. Juni 2002, 01:10

"Ernst-Jürgen Ridder" hat am 21.06.2002 geschrieben:

> Man mag es gar nicht glauben, dass in der heutigen Zeit,
> wenn auch unter dem Deckmantel der Satire, noch jemand ein
> Spiel mit diesem Thema und dann auch noch mit dem unter
> aktuelles beschriebenen Ablauf sich ausdenkt.

Ja, kaum zu glauben: solch klassische Enthauptungen sind in der heutigen Zeit natürlich völlig veraltet. Heute wäre es zeitgemäß, mit einer AK47 Jagd auf die Oberschicht zu eröffnen. ("The revolutionary card game where you win by getting an confirmed kill")
Was würde dann dem Spiel statt der kleinen Papp-Guillotine wohl beiliegen? ;)

> Brauchen Spieler wirklich so etwas? Was meint ihr?

Ja. Habe das Spiel blind nach Thema gekauft und finde es ganz nett. (Ansonsten wäre alleine die Grafik das Geld wert gewesen.)

In diesem Sinne: Rush-Job!

Benjamin

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Sönke Weidemann
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Beiträge: 531

Re: Guillotine - Nur was für Männer?

Beitragvon Sönke Weidemann » 22. Juni 2002, 01:40

Roland G. Hülsmann schrieb:
> Roland (der sich wundert, wieviele Leute hier glauben
> ernsthadt zu diskutieren, obwohl keinen von Ihnen das Spiel
> je gesehen, denn gar gespielt hat .... andererseits: über was
> sollte man heute sonst reden, da das Spiel heute Mittag eh'
> in die Kategorie Glücksspiele gehört, die unter den hiesigen
> "ernsthaften" Spielern eh' verpönt ist. :grin: )

Also, soweit ich das sehe, haben doch einige hier das original schon gespielt, ist doch schon eine ganze Weile auf dem Markt.

Gruß Sönke (hat sich heute andauernd selbst im Meer versenkt und die USA ins Endspiel der WM gebracht - und dort 8:0 gegen england verloren!)

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Markus Barnick

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Markus Barnick » 22. Juni 2002, 03:49

Das ist immer so eine Frage, wie weit Satire gehen kann und darf.
Zum anderen finde ich es nicht gerade sinnvoll, "blos" weil wieder mal eine Katastrophe passiert ist, sich über Spiele mit diesen Themen aufzuregen. Da könnte ich ja gleich bei Risiko anfangen.
Und - schließlich passiert ja jeden Tag sowas wie Erfurt - und noch schlimmer. Die Kritik wäre eher am Fernsehprogramm anzusetzen als an den Spielen.

Ich hab die WOC-Ausgabe von Guillotine und mir hat sie sehr gefallen. Kann auch daran liegen, daß ich etwas zu schwarzem Humor neige. Mir gefällt auch Kreml und auch Paranoia würde ich gerne mal spielen.

Markus
(es ist 3:49 .. und als nächstes wird Attila gespielt)

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Markus Barnick

RE: Spiderman - ganz bestimmt sehr OT

Beitragvon Markus Barnick » 22. Juni 2002, 03:51

gibts die World-Trade-Center-Teile des Films eigentlich irgendwo?

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Gustav der Bär

RE: Spiderman - ganz bestimmt sehr OT

Beitragvon Gustav der Bär » 22. Juni 2002, 07:34

Markus Barnick schrieb:
> gibts die World-Trade-Center-Teile des Films eigentlich
> irgendwo?

Sind die nicht vor ungefähr vierzehn Tagen alle weggeräumt und dann mit einer Feierstunde endgültig verabschiedet worden?

AX!GdB

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HBS

Re: Guillotine - Nur was für Männer?

Beitragvon HBS » 22. Juni 2002, 08:24

Dieter Niehoff schrieb:
>
> Wenn ich richtig geguckt und gelesen habe, fühlen sich nur
> die Männer der Schöpfung, die "Krieger" also, aufgerufen,
> Beiträge zum Fallbeil im Spiel zu senden.


oooch, Kinners!

jetzt vermutet doch nicht gleich irgendetwas in - grob gesagt und nicht als persönliche Anschuldigung zu verstehen! - sexistischer Richtung... nur weil sich hier noch keine Frau zu Wort gemeldet hat! :-/

Den Thread habe ich noch nicht richtig gelesen, deshalb nur eine oberflächliche und generelle Antwort:

Also, prinzipiell mag ich durchaus auch Spiele mit etwas makabererem Inhalt, solange es nicht wirklich unter diverse Gürtellinien geht. Von daher werde ich wohl bei Gelegenheit "Guillotine" ausprobieren... und hoffe, daß "satirisch" wirklich zutriffft und nicht nur für "albern" steht.


> Woher kommt denn das?

also bei mir liegt's daran, daß ich einfach zur Zeit wenig Zeit und Ruhe am Computer habe... und mir (und hier vermutet Roland richtig) dann Threads "spare", zu denen ich nichts zu sagen habe ...bis jemand die Überschrift ändert... ;-)


> Ist "Rübe ab" nur was für das schwache, also das starke
> Geschlecht?

ich denke doch, nicht! Übrigens gibt's auch andere Threads, in denen sich nur Männer zu Wort gemeldet haben... davon gibt's hier einfach mehr, als Frauen!

Gruß,
Hanna
(die gleich für zwei Wochen in eine computerunsichere bzw. onlinigkeitsunwahrscheinliche Zukunft fährt)

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Tanja Schroedel

Re: Guillotine - Nur was für Männer?

Beitragvon Tanja Schroedel » 22. Juni 2002, 09:11

Hallo Ihrs,

> Wenn ich richtig geguckt und gelesen habe, fühlen sich nur
> die Männer der Schöpfung, die "Krieger" also, aufgerufen,
> Beiträge zum Fallbeil im Spiel zu senden.
>
> Woher kommt denn das?

Das kommt daher, daß einige Frauen (ganz speziell meiner einer) gerade mal wieder (endlich :)) ) eine Spielrunde hatten und erst jetzt diesen Thread lesen.

Und ich stelle fest, ich habe mich ganz verwerflich verhalten :( schließlich habe ich Dr. Lucky umgebracht :) der Mistkerl hatte es schon immer verdient... ;)

> Ist "Rübe ab" nur was für das schwache, also das starke Geschlecht?

Eindeutig, bei mir war es die ZickZack-Schere im Fliederzimmer. Die Rübe hab ich aber drangelassen :D

Aber mal zum eigentlichen Thema:
Ich meine mich erinnern zu können, daß wir eine Diskussion über solche Spiele schon mal in der anderen Richtung hatten - da suchte jemand solche Spiele
( http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=42512&t=42512 )
und er bekam reichlich Antwort... (auch von Frauen - mindestens von einer)...

Haltet mich ruhig für krank, aber mir machen solche Spiele Spaß. Ja, ich besitze auch diverse Ballerspiele für meinen PC. Trotzdem habe ich noch niemanden umgebracht und habe auch nicht vor, das außerhalb der Spiele jemals zu tun...

Ich denke, die Ursachen für Gewalt und Agression sitzen viel tiefer. Aber das ist, wie schon recht oft angeklungen, ein ganz anderes Thema, über das man sich die Köpfe heiß reden kann.

Viele Grüße, Tanja (die sich auch zum Thema geäußert hätte, wenn man nicht gemutmaßt hätte, daß solche Spiele nur Männer interessieren...)

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Tanja Schroedel

Re: Guillotine - Nur was für Männer?-Nachtrag

Beitragvon Tanja Schroedel » 22. Juni 2002, 09:15

Nur um das klarzustellen:

Ich habe auch noch niemanden verletzt - jedenfalls nicht absichtlich (wenn man beim Sport mal gegeneinanderstößt kann sowas ja schon mal passieren...).

Ich wollte das halt nur mal etwas drastischer darstellen...

Grüße, Tanja

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Gustav der Bär

Re: Guillotine - Nur was für Männer?

Beitragvon Gustav der Bär » 22. Juni 2002, 09:57

HBS schrieb:
> (...) Also, prinzipiell mag ich durchaus auch Spiele mit etwas
> makabererem Inhalt, solange es nicht wirklich unter diverse
> Gürtellinien geht. (...)

Keine Gefahr, liebe Hanna: Die Guillotine ist eindeutig zur Anwendung oberhalb der Gürtellinie bestimmt. ;-)>

AX!GdB

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benjamin

RE: Spiderman - ganz bestimmt sehr OT

Beitragvon benjamin » 22. Juni 2002, 11:12

"Markus Barnick" hat am 22.06.2002 geschrieben:
> gibts die World-Trade-Center-Teile des Films eigentlich
> irgendwo?

Wenn sich ein direkt beteiligter Mitarbeiter findet, der seinen Job riskiert, tauchen sie vielleicht irgendwo auf. Aber die Möglichkeiten sind da wohl begrenzt, da die Szenen die Studio-Computer wohl kaum auf normalem Wege verlassen werden.
Wenn ich nicht genau 5,1 km von meiner Vermittlungsstelle entfernt wohnen würde, hätte ich DSL und würde mich mal auf die Suche begeben :)

Benjamin

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peer

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon peer » 22. Juni 2002, 11:29

Hi,
Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
> Ich habe auch durchaus nicht eine ganz allgemeine Diskussion
> zu Gewalt im Spiel lostreten wollen, sondern mich auf ein
> ganz bestimmtes Spiel, ausgehend von der Pressemitteilung,
> dazu bezogen. Zum Thema allgemein ließe sich so vieles sagen,
> dass es den Rahmen dieses Forums sicher sprengt.

Naja, warum aber nicht? Das Forum ist ja zum diskutieren da, auch wenn es in der Vergangenheit schon mal diskutiertr wurde.

> wollen. Was mich bei Guillotine stört, ist die Direktheit
> bezogen auf einzelne Individuen, die sozusagen köpfbereit vor
> einer dreidimensionalen Guillotine liegen und zum Köpfen
> hinsichtlich der Reihenfolge -geköpft werden sollen sie ja
> alle- nach ihrem Punktwert ausgewählt werden.

Ähnlich wie bei Family Business - man sieht keine Gewalt, die Individuen sind COMIC-Charaktere, die - bis auf Marie Antonienette und der König - nicht mal ein reales Vorbild haben. Natürlich, wenn man auch Tom & Jerry zu brutal findet... ;-)

> satirisch verpacken wie man will, es ist einfach nur
> schrecklich. Jedenfalls in die Hand von Kindern und
> Jugendlichen gehört so etwas nicht.

Warum nicht? Sind Zinnsoldaten und Spielzeugpistolen unbedenklicher? Was mich stört ist die Forderung eines "Vebots" für etwas, dass man gar nicht kennt (Hör ich hier Counter-Strike?).

Auch als Erwachsener kann
> ich nicht verstehen, wie man so etwas auch nur
> andeutungsweise lustig finden kann. Das Köpfen eines Menschen
> wird nicht dadurch lustig, dass ich es in ein Spiel verpacke
> und dieses als Satire aufziehe.

Richtig. Lustig wirds durch Comic-Graphik und witzige Aktionskarten, mit denen man die Mitspieler geziehlt ärgern kann. Das Spiel ist nicht ernst gemeint. Ob eine trockene "Henkerssimulation" lustig wäre, glaube ich wohl nicht.

> Offen gestanden macht es mich betroffen, dass hier
> anscheinend niemand -bisher zumindest- meine Meinung teilen
> kann.

Legt wohl daran, dass die Poster hier vorwiegend das Spiel kennen (bzw. die WotC-Version) und du nicht.

ciaio,
peer

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Attila
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Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Attila » 22. Juni 2002, 12:14

Markus Barnick schrieb:

> (es ist 3:49 .. und als nächstes wird Attila gespielt)

ÄH ?
Moment mal !
Davon weiss ich garnix ! :-)

Attila

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Attila
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Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Attila » 22. Juni 2002, 12:36

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:

> Zunächst: Guillotine (jedenfalls dieses) kenne ich nicht, es
> ist ja noch nicht erschienen.

Doch, bei WOTC ! Vor geraumer Zeit ! - Sogar in Deutschland erhältlich !

> Abstrahierungsgrad; ich würde etwa Schach nicht mit dem in
> der Pressemitteilung beschriebenen Guillotine vergleichen
> wollen.

Ne, bei Schach opfert man ganz gezielt einzelne Figuren (individuen) um daraus (später oder gleich) einen Vorteil zu erringen. Das sind eindeutig gefährliche Tendenzen ! :-)

> bezogen auf einzelne Individuen, die sozusagen köpfbereit vor
> einer dreidimensionalen Guillotine liegen und zum Köpfen

Nein, du hast da was falsch verstanden: Es liegen KARTEN vor der 3-Dimensionalen PAPP-Guillotine !

> alle- nach ihrem Punktwert ausgewählt werden. Das kann man so

Naj, das ist nicht die ganze Wahrheit, denn gewinnen tut der, der die meisten Punkte gesammelt hat ! - Und 7+7 ist mehr als 10+0 !
Abgerechnet wird am Schluss (wie bei so vielen Spielen) !

> satirisch verpacken wie man will, es ist einfach nur
> schrecklich.

Auch bei mehrmaligem "rüber-Schlafen" kann ich an einer reihe Karten nicht's schreckliches finden. Okay, ich habe nur die WTOC Ausgabe und kenne die 3D-Papp-Guillotine nicht, aber die hoert sich für mich nach einem (spielerisch) unnützem Gimmick an.

> Jedenfalls in die Hand von Kindern und
> Jugendlichen gehört so etwas nicht.

Äh. Ich bin jetzt baff. Wir reden doch von dem Kartenspiel Guillotine oder ?

> ich nicht verstehen, wie man so etwas auch nur
> andeutungsweise lustig finden kann.

Spiel das *Spiel* einfach mal - es ist recht lustig und unterhaltsam.

> Offen gestanden macht es mich betroffen, dass hier
> anscheinend niemand -bisher zumindest- meine Meinung teilen
> kann.

Das liegt möglicherweise daran das die Leute hier das Spiel KENNEN und nicht nur davon gelesen haben !

> Schließlich: Welche Spiele ich unproblematisch finde? Das ist
> eine Frage, die man fast nicht beantworten kann.

Ich finde die Frage ganz einfach. :-)
Man kennt einfach ein paar bekannte Spiele die man unproblematisch findet. :-)

> man es aus meinem Lieblingsspiel: 1829 (oder jetzt: 1825).

Naja ... die Ausbeutung der Natur ist auch nicht schlimmer wenn man sie in ein Spiel verpackt. (1829/25 sind doch Eisenbahnspiele, oder ?) :-)


ERST Spielen, DANN Urteilen !


Atti

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Stefan-spielbox

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Stefan-spielbox » 22. Juni 2002, 13:34

Attila schrieb:
>
> Auch bei mehrmaligem "rüber-Schlafen" kann ich an einer reihe
> Karten nicht's schreckliches finden. Okay, ich habe nur die
> WTOC Ausgabe und kenne die 3D-Papp-Guillotine nicht, aber die
> hoert sich für mich nach einem (spielerisch) unnützem Gimmick
> an.
>

Doch, doch. In der WOTC-Ausgabe ist eine aufstellbare Guillotine dabei. Ist allerdings wirklich ein unnützes Gimmick und kann höchstens dazu dienen den Anfang der Schlange zu kennzeichnen.

> ERST Spielen, DANN Urteilen !

Da kann ich mich nur anschließen. Aber wenn man dazu nicht bereit ist sondern in einer knappen Pressemittelung gleich den Untergang des Abendlandes vermutet, dann hat das nichts mehr mit gesundem Menschenverstand zu tun. ('tschuldige die harten Worte)

Außerdem: Das mit dem "verbieten" ist doch wohl nicht ernst gemeint? Wer sollte mir/uns verbieten solch ein Spiel zu spielen?? Mit welcher Begründung? Sorry, aber der Zensur oder sonstiger Bevormundung einer meist in ihren Entscheidungen doch zweifelhaften "Organisation" (z.B. der Bundesprüfstelle) muß ich mich mir aller Kraft entgegenstellen. Über eine Altersbeschränkung läßt sich reden (aber in diesem speziellen Fall auch so nötig wie ein Kropf). Noch mehr Verbote sind das letzte was wir heutzutage in dieser doch ach so aufgeklärten Zeit brauchen...

meint Stefan

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Markus Barnick

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Markus Barnick » 22. Juni 2002, 14:27

wir machen gerade einen Spielemarathon bis heute, Sa. 16:00. Siehe obigen Link. Geht schon seit Freitag, 16:00

Markus
(ist heute noch mit Cartagena dran und war bei Attila nur Vorletzter)

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Gustav der Bär

Der Unterschied

Beitragvon Gustav der Bär » 22. Juni 2002, 14:31

Ronald Novicky schrieb:
> > (...) Ich kann mich über Judenwitze genauso amüsieren wie
> > über Österreicherwitze! (...)

Günter Cornett schrieb:
> Offensichtlich kennst den Unterschied zwischen
> Österreicherwitzen, jüdischen Witzen und Judenwitzen nicht.

Klar kennt er den, lieber Günter! Das geht doch aus der Formulierung "genauso ... wie" hervor. Wenn Ronald beides für das selbe halten würde, hätte er "die auch ... genannt werden" geschrieben.

Wenn ich bei dieser Gelegenheit mal einen Judenwitz zitieren darf ...

Aber VORSICHT. Es kommt tasächlich ein Jude drin vor. Jeder, der sich persönlich angegriffen fühlt, wenn in einem Witz ein Jude vor kommt, sollte jetzt besser nicht weiter lesen. (Obwohl er natürlich doch weiter lesen wird, damit er anschließend die Indizierung fordern kann. Aber ich die Möglichkeit ja mal erwähnen.)

Und es kommt auch ein Deutscher drin vor. Höchste Alarmstufe also.

Aber damit nicht genug: Ein Pole ist auch noch drin. Aber wenigstens kein Österreicher ... falls dadurch jetzt noch was zu retten ist.

Also ... ich hab´ euch gewarnt.

Letzte Gelegenheit, NICHT weiter zu lesen!!!

Na gut, sagt nicht, ich hätte euch nicht drauf hin gewiesen:

--------------------

Am Morgen vor der Völkerschlacht bei Leipzig schreitet Napoleon sein Truppen ab und tut sein bestes, jeden Soldaten vor dem entscheidenden Waffengang persönlich zu motivieren.

Dabei kommt er schließlich zu einer Söldnertruppe, die aus Angehörigen der verschiedensten Nationen zusammen gewürfelt ist.

"Männer", sagt Napoleon, "wenn wir heute die Schlacht gewinnen, haben wir den ganzen Krieg gewonnen. Und dann werde ich jedem von euch aus Dankbarkeit einen Wunsch erfüllen. Also: Was wünscht ihr euch?"

"Ich wünsche mir endlich ein geeintes Deutschland ohne Zollschranken.", sagt der Deutsche.
"Dafür werde ich sorgen.", verspricht Napoleon.

"Ich wünsche mir ein freies Polen ohne Deutsche und Russische Bevormundung.", sagt der Pole.
"Dafür werde ich sorgen.", verspricht Napoleon.

"Ich wünsche mit zwei eingelegte Heringe.", sagt der Jude.
"Hmmm ... na meinetwegen.", sagt Napoleon.

Als der Feldherr weiter gegangen ist, drehen der Deutsche und der Pole sich zu ihrem Jüdischen Kameraden um und machen ihm Vorhaltungen. "Das war doch DIE Gelegenheit! Warum hast du dir bloß nicht die Wiedererrichtung des Staates Israel gewünscht?!"

"Ein geeintes Deutschland?! Ein freies Polen!?", gibt der Jude zurück. "Glaubt ihr wirklich, ein Diktator würde solche Versprechen einlösen? Aber zwei eingelegte Heringe ... VIELLEICHT werde ich die bekommen.!"


Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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peer

Re: Guillotine bei Guillotine

Beitragvon peer » 22. Juni 2002, 17:20

Hi,
Stefan schrieb:
>>
> Doch, doch. In der WOTC-Ausgabe ist eine aufstellbare
> Guillotine dabei. Ist allerdings wirklich ein unnützes
> Gimmick und kann höchstens dazu dienen den Anfang der
> Schlange zu kennzeichnen.
>
Kommt auf die Version an. Ich habe z.B. leider auch die erste Fassung - Noch ohne Guillotine, sondern nur mit einem überflüssigem Pappblock. :-(

Sonst gebe ich dir recht!
ciao,
Peer

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Günter Cornett

[OT] Re: Der Unterschied

Beitragvon Günter Cornett » 22. Juni 2002, 22:44

Gustav der Bär schrieb:
>
> Ronald Novicky schrieb:
> > > (...) Ich kann mich über Judenwitze genauso amüsieren wie
> > > über Österreicherwitze! (...)
>
> Günter Cornett schrieb:
> > Offensichtlich kennst den Unterschied zwischen
> > Österreicherwitzen, jüdischen Witzen und Judenwitzen nicht.
>
> Klar kennt er den, lieber Günter! Das geht doch aus der
> Formulierung "genauso ... wie" hervor. Wenn Ronald beides für
> das selbe halten würde, hätte er "die auch ... genannt
> werden" geschrieben.
>
> Wenn ich bei dieser Gelegenheit mal einen Judenwitz zitieren
> darf ...
>
> Aber VORSICHT. Es kommt tasächlich ein Jude drin vor. Jeder,
> der sich persönlich angegriffen fühlt, wenn in einem Witz ein
> Jude vor kommt, sollte jetzt besser nicht weiter lesen.

Hallo Gustav,
Du deutest Begriffe um. Ein Judenwitz ist eben nicht ein Witz, in dem ein Jude vorkommt, sondern ein Witz, der Juden zur Zielscheibe macht. Ebenso sind Österreicherwitze, Witze in denen Österreicher aufs Korn genommen werden. In der Praxis ist es jedoch so, das Witze über Österreicher, Holländer, Ostfriesen etc. keinen ernsthaften Hintergrund haben, während Judenwitze bösartig sind, weil sie Juden schlechte Charaktereigenschaften unterstellen oder sich über Auschwitz lustig machen. Ich möchte hier keinen solchen zitieren.

Der von dir zitierte Witz scheint mir eher ein von den Witzen zu sein, in dem Juden sich selbst aufs Korn nehmen (nur aus dieser Perspektive ist da für mich sowas wie Komik zu erkennen), ein jüdischer Witz eben.


> (Obwohl er natürlich doch weiter lesen wird, damit er
> anschließend die Indizierung fordern kann.


Hast du dieses Niveau nötig ?
Du bist schlau und aufmerksam genug, um die feinen Unterschiede zu verstehen.

Es mag ja sein, dass du und Ronald für euch selbst 'Judenwitz' anders definiert. Aber ich unterstelle, dass ihr sowohl von der Vernichtung Millionen jüdischer Menschen als auch von den Witzen darüber wisst.

Dieser Zusammenhang lässt sich nicht einfach ausblenden. Eine Äußerung wie
|: Ich bin von Natur aus ein fröhlicher Typ, der keine Gelegenheit zu
|: Lachen ausläßt! Ich kann mich über Judenwitze genauso amüsieren wie über
|: Österreicherwitze! Ich habe damit überhaupt kein Problem!


ist daher eine Schweinerei, auch wenn sie 'lediglich' provozieren sollte, weil es euch Spass macht, über angebliche PC herzuziehen. Aber es geht eben nicht um formale PC sondern um reales Leid.

Durch solche Äußerung werden bösartige Judenwitze hoffähig. Zunächst ein bisschen provozieren und dann unschuldig tun - ist in diesem Zusammenhang alles andere als lustig. Es ist auf der Ebene von Kindern, die ein Hakenkreuz malen, um ganz schnell ein Fenster draus zu machen. Bestenfalls kindisch, unüberlegt und peinlich.

Günter

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Gustav der Bär

Judenwitze, Jüdische Witze, antisemitische Witze

Beitragvon Gustav der Bär » 23. Juni 2002, 10:34

In der Tat, lieber Günther, scheinen wir eine unterschiedliche Vorstellung von der Bedeutung einiger Begriffe zu haben.

Ich stelle mir unter einem "Judenwitz" einen Witz vor, in dem ein Jude vorkommt, in erster Linie einen, in dem ein Jude die "Hauptrolle" spielt (also die Pointe sich um ihn dreht). Dass dieser Witz die - von mir aus tiefstem Herzen verabscheute - Absicht haben soll, die Massenvernichtung der Juden hoffähig zu machen, ist in meiner Vorstellung von einem Judenwitz nicht enthalten und nach allem, was ich erkennen kann, aus einem lediglich aus "Jude" und "Witz" zusammengesetzten Hauptwort auch nicht heraus zu lesen.

Ein "Häschenwitz" ist eben ein Witz, in dem ein Häschen die Hauptrolle steht, es muss darin nicht notwendiger Weise um die Vernichtung von Häschen gehen.

Ein "jüdischer Witz" ist ein Witz, der von einem Juden geschrieben wurde. Ich weiß aber rein gar nicht über den Autoren des von mit zitierten Witzes, daher bin ich außerstande, ihn als "jüdischen Witz" zu identifizieren.

Einen Witz, der die Ermordung von Juden zum positiv dargestellten Thema hat, bezeichne ich als "antisemischen Witz". Für einen solchen Witz hat sich Ronald nicht ausgesprochen und ich habe keinen erzählt ... es fällt mir daher ein bisschen schwer, nach zu vollziehen, worauf sich das Charakter-Zeugnis stützt, dass du mir ausgestellt hast - wenn nicht einfach nur darauf, dass für dich das, was für mich ein "antisemitischer Witz" ist, ein "Judenwitz" ist, während für mich das, was für dich ein "jüdischer Witz" ist, ein "Judenwitz" ist.

Aber vielleicht müssen wir einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich über "Judenwitze" (meiner Definition gemäß) weiterhin auch dann Lachen kann, wenn du deswegen eine Vorstellung von mir als einem infantilen Antisemiten zementierst. So ist die Welt nun mal, lieber Günther: Nicht immer findet man zu einem Konsens.

----------------------------
ACHTUNG! ES FOLGT EIN WEITERER WITZ MIT JUDEN; DEUTSCHEN UND POLEN!!!

Nur wenige Leute wissen, dass Gott den Menschen am Anfang nur fünf Gebote auf einer Gesetzestafel geben wollte. Aber wie wurden zehn Gebote auf zwei Tafeln daraus? Nun, das ging so:

Als Gott seine Gebote fertig formuliert hatte, stieg er auf die Erde hinab und ging zu den einzelnen Völkern, um sie zu fragen, ob sie die Gebote annehmen wollten.

"Möchtet ihr eine Tafel mit fünf Geboten haben?", fragte er die Franzosen.
"Was steht denn drin?", fragten die Franzosen.
"Zum Beispiel: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIB!"
"Nein, danke.", sagten die Franzosen.

"Möchtet ihr eine Tafel mit fünf Geboten haben?", fragte er die Polen.
"Was steht denn drin?", fragten die Polen.
"Zum Beispiel: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAB UND GUT!"
"Nein, danke.", sagten die Polen.

"Möchtet ihr eine Tafel mit fünf Geboten haben?", fragte er die Deutschen.
"Was steht denn drin?", fragten die Deutschen.
"Zum Beispiel: DU SOLLST NICHT MORDEN!"
"Nein, danke.", sagten die Deutschen.

"Möchtet ihr eine Tafel mit fünf Geboten haben?", fragte er die Juden.
"Was soll sie kosten?", fragten die Juden.
"Gar nichts, die gebe ich euch umsonst.", sagt Gott.
"Dann nehmen wir zwei davon!"
--------------------------------------

Zurück zur Papp-Guilottine.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Frank Gartner
Kennerspieler
Beiträge: 257

Re: Guillotine - Amigo

Beitragvon Frank Gartner » 23. Juni 2002, 10:59

Hallo Ernst-Jürgen,

OK, ich hatte Dich da etwas falsch verstanden. Dir ging es mehr um das Thema, weniger darum, dass eine Neuauflage ist.

Gut...da gibt es viele Spiele, wie z.B: Famaliy Business, Capone u.v.m.
In all denen gibt es Tote. Ich schätze mal, Du hast Dir dieses Spiel exemplarisch herausgesucht. Ich kann Dein Protest verstehen, bin aber humortechnisch etwas "englisch" angehaucht, d.h. kann mit diesen Themen recht gut umgehen.

Ich denke nicht, dass wir mit dem Tabu sämtlicher Gewaltthemen Unglücke wie in Erfurt vermeiden können. Im Gegenteil. Die Leute sollen in solchen Spielen ihren Frust abreagieren (sofern man das in einem Spiel überhaupt kann). Ich sehe "Guillotine" nicht als gewaltverherrlichend sondern tatsächlich noch als Satire.

Grüße, Frank

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Günter Cornett

Keine antisemitischen Witze im Spielboxforum!

Beitragvon Günter Cornett » 23. Juni 2002, 11:30

Judenwitze sind eben etwas gänzlich anderes als Österreicherwitze, ebenso z.B. wie Ostfriesenwitze auch was ganz anderes sind als Türkenwitze. Es ist eine Frage des Kontextes, in dem solche Witze entstehen und erzählt werden.

Man kann natürlich ganz naiv tun, so als wüsste man nicht, was gemeinhin als Judenwitz angesehen wird, dann ganz 'unschuldig' sagen man findet Judenwitze gut,sich über die 'gänzlich unvorhergesehene' Empörung wundern oder freuen und sagen man hätte was ganz anderes gemeint. Nazis freuen sich ganz bestimmt darüber...

Ich frage mich, was bezweckst du damit ?


|: es fällt mir daher ein bisschen schwer, nach zu vollziehen,
|: worauf sich das Charakter-Zeugnis stützt, dass du mir
|: ausgestellt hast - wenn nicht einfach nur darauf, dass für
|: dich das, was für mich ein "antisemitischer Witz" ist, ein
|: "Judenwitz" ist, während für mich das, was für dich ein
|: "jüdischer Witz" ist, ein "Judenwitz" ist.

diese unterschiedliche Begriffsinterpretation ist doch klar. Nur welche ist allgemein gängig, was verstehen andere darunter ? Denn das ist für die Wortwahl wichtig.

Natürlich kannst du auch Ausländer mit 'Hallo Kanake' begrüssen und die, die sich von dir beledigt fühlen darüber aufklären, dass du nur sagen wolltest 'hallo Mensch'. Du kannst auch Hakenkreuze malen und sagen, du meintest es in seiner ursprünglichen Bedeutung als Sonnenzeichen. Es gibt immer Möglichkeiten den Unschuldigen zu spielen...

Wenn man mit Judenwitz ausdrücklich keinen antisemitischen Witz meint,. sollte man das bei der Verwendung klar machen. Das wurde hier ganz bewusst unterlassen.

Dein letzter 'Witz' soll nicht antisemitisch sein ? Er unterstellt Juden Habgier...

Ganz geschickt gemacht. Er vermischt harmlosen Witz (die untreuen Franzosen) mit Vorurteilen (Polen stehlen Juden sind habgierig). Der Passus über die Deutschen ist dem als Alibi vorangestellt. Seine Funktion besteht in der Überleitung zum Gipfel, zur Schluss'pointe': habgierige Juden.

Du kennst dich mit Sprache aus, du weisst was du tust.
Auch wenn du die Provokation liebst, solltest du wissen wo Schluss ist.

EOD


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