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Inkognito vs. Cludeo

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Topolino

Inkognito vs. Cludeo

Beitragvon Topolino » 26. Juni 2002, 15:34

... wer kann mir die Unterschiede bzw. besser gesagt Vor- und Nachteile der beiden Spiele erklären ? Und auch in welcher Belegung (Spieleranzahl) die Spiele am meisten Spaß machen ? Welches ist "besser" bzw. leichter zu spielen bzw. zu erklären, welches macht mehr "Spaß" ...

Besten Dank im voraus

Ciao
Topolino

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friedemann

Re: Inkognito vs. Cluedo

Beitragvon friedemann » 26. Juni 2002, 16:28

Schwer zu vergleichen.

Bei Incognito ist die beste Spielerzahl 4, da man dann mit zwei Teams á 2 Personen spielt.

Bei Incognito geht es darum herauszufinden, mit welcher Person man zusammenspielt, um dann mit dieser Person Informationen auszutauschen und dann ein Ziel zu erreichen. (Ich kenne nur das alte MB Incognito)

Bei Cluedo würfelt man sich durch die Räume und bekommt Informationen in drei Kategorien von anderen Spielern. Von jeder Kategorie fehlt eine Karte, die anderen Karten sind über die Spieler verteilt. Relative Spielerzahlunabhängig.

Beiden Spielen gemeinsam ist das deduktive Schließen. Ich finde Incognito besser, da man da nicht so blöd durch die Gegend rennen muß.

Andere deduktive Spiele sind:
Black Vienna(Frankh), Whodunnit (Cheatwell Games), Jade König (FX), Alibi (Mayfair), Marlowe (Salagames), Whodunit (Selchow & Righter), Sleuth (auch bekannt als Diamantenjagd?; empfehlenswert!), Goldraub in London (ASS von KMW!!!)

Alles aber wahrscheinlich nicht zu bekommen.

Was ich noch empfehlen kann ist Gerüchteküche von Adlung. Hat mir viel Spass bereitet. Sollte man aber schon mindestens 5 Spieler sein.

Friedemann

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Braz

Re: Inkognito vs. Cludeo

Beitragvon Braz » 26. Juni 2002, 16:43

Na ja: Ich finde beide Spiele doch sehr unterschiedlich !!

Inkognito ist eher mit Scotland Yard zu vergleichen (wenn überhaupt).

Inkognito finde ich persönlich besser, da es mir mehr Spaß macht z.B. wenn ich weiß mit wem ich zusammenspiele und mit wem nicht und dann meinem Nicht-Partner zu foppen.
So spielt z.B. Mme Zsa Zsa mit Agent X zusammen und Colonel Bubbel mit Lord Fiddelbuttom - Mme Zsa Zsa schürtzt immer ihr Lippen, AgentX runzelt die Stirn, Colonel Bubbel zwinkert mit dem Auge o.s.ä.
Wenn ich nun Agent X kenne (er aber nicht mich), únd ich Colonel Bubbel bin, dann kann ich ihn z.B. echt witzig foppen indem ich meine Lippen schürtze o.s.ä. macht auf jeden Fall eine Menge untereinander Spaß.
Die 1. Hälfte des Spiels besteht demnach im kennelernen bzw. finden der charakteren, hingegen due 2. Hälfte des Spiels im Lösen des allg. Auftrags besteht (welches in der Regel sehr schnell geht - bei uns immer in ca. 10-15 min).

Ich finde Inkognito klasse - Cluedo eher trocken.

Beides kann man aber nicht miteineander vergleichen, oder wenn, dann nur bedingt!!


agentische Grüße
Braz

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Michael Andersch

Re: Inkognito vs. Cludeo

Beitragvon Michael Andersch » 26. Juni 2002, 16:55

Cluedo habe ich schon ewig nicht mehr gespielt, weil ich irgendwann raus hatte dass es eine gewisse Vorgehensweise gab (wie auch immer die war), nach der man recht zügig (und dann letztendlich mit nur vom persönlichen Würfelglück abhängiger Geschwindigkeit) den Fall lösen konnte.

Incognito finde ich da aus den von Braz beschriebenen Gründen besser, noch besser finde ich allerdings Mini-Incognito, weil es da nicht vorkommt, dass die eigenen Agenten weiß Gott wo im Abseits rumstehen, während die anderen fleissig weiterermitteln.

Viele Grüße,
Micha

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Volker L.

Re: Inkognito vs. Cludeo

Beitragvon Volker L. » 26. Juni 2002, 17:07

Michael Andersch schrieb:
>
> Incognito finde ich da aus den von Braz beschriebenen Gründen
> besser, noch besser finde ich allerdings Mini-Incognito,

Dem kann ich nicht zustimmen. Das originale Brett-Inkognito
finde ich klasse, das Kartenspiel Mini-Inkognito empfinde ich
dagegen als mueden Abklatsch.

Weil hier auch mal die Vergleichbarkeit angesprochen wurde:
Inkognito (und zwar beide Varianten) sind IMHO am ehesten mit
Doppelkopf zu vergleichen (und das von Friedemann erwaehnte
Jadekoenig mit Mastermind/Superhirn).

Gruss, Volker (jeder Vergleich hinkt, aber nicht alles, was
hinkt ist ein Vergleich ;-) )

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Topolino

[oT] Besten Dank ...

Beitragvon Topolino » 27. Juni 2002, 06:51

...

Ciao
Topolino

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Hajo

Re: Inkognito vs. Cluedo

Beitragvon Hajo » 27. Juni 2002, 13:49

friedemann schrieb:
>
> Andere deduktive Spiele sind:
> Black Vienna(Frankh), Whodunnit (Cheatwell Games), Jade König
> (FX), Alibi (Mayfair), Marlowe (Salagames), Whodunit (Selchow
> & Righter), Sleuth (auch bekannt als Diamantenjagd?;
> empfehlenswert!), Goldraub in London (ASS von KMW!!!)
>

Dazu fällt mir noch eins ein: Der Hexenmeister vom Flammenden Berg (Schmidt). Hier muss man die richtige Schlüsselkombination für die Schatzkammer finden.

Gruss,

Hajo

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christiane f.

Re: Inkognito vs. Cludeo

Beitragvon christiane f. » 27. Juni 2002, 21:44

hi topolino,

viel neues kann ich nicht mehr hinzufuegen.
aber ich persoenlich mag auch inkognito wesentlich lieber, weil es neben der beiden spielen gemeinsamen denkaufgabe auch noch viel geheime oder oeffentliche kommunikation enthaelt, die das spiel auflockert.
so richtig spass macht es meiner ansicht nach aber nur zu viert, die regel fuer 3 mitspielerInnen ist eher eine kruecke fuer den notfall.
und, wie auch volker schon sagte, das kartenspiel ist eher ein mueder abklatsch, dafuer aber besser reisegeeignet.

viel spass bei der agentenjagd!

christiane

(die natuerlich immer noch die alte mb-version spielt).


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