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Was lest Ihr denn so (Spiele-Magazine)

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Weber

Interviews & Verlagsfeature (online)

Beitragvon Michael Weber » 29. Juni 2002, 15:17

> Autoren- oder Verlagportraits lese ich in Printmedien, aber
> nur in besodners interessanten Fällen im Netz.

Aus persönlichen Interesse: warum eher offline? Sind Dir Monitore für solche Artikel nicht bequem genug? Hast Du zu wenig Online-Zeit?

Michael
(schreibt mehr online, als er liest)

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Michael Weber

Glashäuser und Steine

Beitragvon Michael Weber » 29. Juni 2002, 15:20

> > Jost aus Soest (hätte auch gern einen Wintergarten)
>
> Bist du nicht Besitzer einer Erdgeschosswohnung - da ließe
> sich so etwas doch sicher anbauen? :wink:
> Brigitta


;-) ... aber da lässt sich auch vortefflich mit Steinen handtieren. Ob das Sinn der Sache ist?

Michael
(sitzt immer noch im Glashaus)

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Frank Gartner
Kennerspieler
Beiträge: 257

Re: [OT] Lange Rezensionen kosten Leser

Beitragvon Frank Gartner » 29. Juni 2002, 16:08

Hallo Michael,

> Ich glaube, gerade Nicht-Spielefreaks werden eher kürzere
> Artikel lesen. Es ist in verschiedenen Untersuchungen
> deutlich geworden, dass am Bildschirm nach einer knappen
> Seite Schluss mit lustig ist. Alles was darüber hinaus geht,
> kostet Leser. Außerdem glaube ich, dass es eine Frage der
> Verpackung ist. Ich habe zuletzt von einem unserer
> Mitarbeiter ordentlich Schelte bekommen, weil die Rezi zu
> Trans America zu lang war, andere Besprechungen bei uns, sind
> sehr kurz, bekommen aber viel Lob. Es kommt halt immer darauf
> an, wie sie geschrieben sind, die Rezis.

Meine Erfahrung ist eine andere. Die Leute fangen natürlich hinten an zu lesen. Sie schauen wahrscheinlich erst einmal die Benotungen an (ich weiß, auch so etws ist umstritten). Wer nur das Gesamtfazit wissen möchte liest den letzten Abschnitt des Fazits. Wer wissen will, wie wir zu dem Fazit kommen, liest das gesamte Fazit und wer dann richtig neugierig wurde, das Spiel jedoch nicht kennt, liest auch die Spielbeschreibung. Mit den Fotos versuchen wir zusätzlich eine entsprechende Anschaulichkeit zu bewirken.
So versuchen wir jedem Belang gerecht zu werden. Man kann sich kurz informieren, hat aber auch die Möglichkeit sich intensiver mit einem Spiel zu beschäftigen.

> > Ich denke da sind die Geschmäcker ohnehin verschieden. Drum
> > finde ich es gut, dass es unterschiedlich stukturierte
> > Online-Magazine gibt, so ist für jeden Geschmack etwas dabei
> > bzw. so ergänzen sich diese auch.
> Dem würde ich 110 %ig zustimmen.

Nur 110%? :-)

> Michael
> (spielt gleich Wild Life, Medina und Fracht Express -
> jedenfalls wenn die Mitspieler nichts dagegen haben ...)

Von meiner Seite bekämst Du keinen Einspruch.
Ich würde bei allen drei mitspielen ;-)

Ciao, Frank

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Brigitte

Re: Interviews & Verlagsfeature (online)

Beitragvon Brigitte » 29. Juni 2002, 18:22

Hallo Michael,
:

> Monitore für solche Artikel nicht bequem genug? Hast Du zu
> wenig Online-Zeit?
denk daran, es gibt Leute, die ohne Büro oder Flatrate surfen

Brigitte

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Andreas Keirat

RE: Print Medien

Beitragvon Andreas Keirat » 29. Juni 2002, 23:07

Jost Schwider schrieb:
>
> "Michael Weber" hat am 28.06.2002 geschrieben:
>
> >> Um es mal provokant auszudrücken: Print Medien braucht man
> >> doch eigentlich kaum noch, um sich zu informieren, oder?
> >
> > HUCH, ist das etwa der Grund, warum die Pöppel Revue
> > eingestellt wurde?
>
> Ich denke, dass ist ein ernstes Problem - nicht nur im
> Spiele-Bereich, sondern überall dort, wo "Freaks"
> zusammenkommen, d.h. sich eine spezielle Szene gebildet hat.
> Dieses Clientel sucht, findet und pflegt entsprechende
> WebSites mit höherer Motivation als der "Durchschnitt"... ;-)
>
> Ich möchte auf beide Medien nicht verzichten: Online-Infos
> bieten hohe Aktualität und "Diversität", Print-Infos bieten
> dafür die höhere Usability.
>
> [i]Oder kennt jemand ein preiswertes,
> Spritzwasser-geschütztes, faltbares Notebook mit
> Internet-Zugang?[/i]
>
> > Wenn unser lieber AK eine Mitschuld trägt, fordere ich eine
> > Entschuldigung ;-)
>
> Das sehe ich allerdings auch so! :LOL:
>
> > Michael
> > (sitzt im Glashaus)
>
> Viele Grüße
> Jost aus Soest (hätte auch gern einen Wintergarten)

Ironie:

Ok, könnt ihr haben...


Ich unwürdiger Mensch entschuldige mich öffentlich für die geleistete Arbeit (Arbeit? Welche Arbeit? sagt meine Frau. Der spielt doch nur den ganzen Tag, der faule Student...) und das ich keine Print-Zeitschrift über Gesellschaftsspiele abonniert habe (aus unterschiedlichen Gründen, aber das ist eher intern und tut hier nichts zur Sache...), hehehehehe.

Ciao,

Andreas (den Kopf gesenkt, den Blick nach unten gerichtet und leicht verlegen mit den Füßen scharrend...)

Ironie vorbei!

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Ernst Knauth

Re: [OT] Lange Rezensionen kosten Leser

Beitragvon Ernst Knauth » 30. Juni 2002, 00:40

Frank Gartner schrieb:
> Meine Erfahrung ist eine andere. Die Leute fangen natürlich
> hinten an zu lesen. Sie schauen wahrscheinlich erst einmal
> die Benotungen an (ich weiß, auch so etws ist umstritten).

Ich schaue als allererstes, wer der Autor des Artikels ist. Allein dadurch kann ich mir schon mindestens die Hälfte der Rezensionen ersparen.

Gruss

Ernst

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Michael Weber

Re: Interviews & Verlagsfeature (online)

Beitragvon Michael Weber » 30. Juni 2002, 08:55

deshalb frage ich ja...

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Michael Weber

Re: [OT] Lange Rezensionen kosten Leser

Beitragvon Michael Weber » 30. Juni 2002, 08:58

> > Ich glaube, gerade Nicht-Spielefreaks werden eher kürzere
> > Artikel lesen. Es ist in verschiedenen Untersuchungen
> > deutlich geworden, dass am Bildschirm nach einer knappen
> > Seite Schluss mit lustig ist. Alles was darüber hinaus geht,
> > kostet Leser.

> Meine Erfahrung ist eine andere. Die Leute fangen natürlich
> hinten an zu lesen. Sie schauen wahrscheinlich erst einmal
> die Benotungen an (ich weiß, auch so etws ist umstritten).

dennoch bleieb ich dabei, dass sich normele Surfer bei zulangen Texten ausklinken. Vielleicht habt ihr ja eher "Spielefreaks" als Leser?

> > Michael
> > (spielt gleich Wild Life, Medina und Fracht Express -
> > jedenfalls wenn die Mitspieler nichts dagegen haben ...)
>
> Von meiner Seite bekämst Du keinen Einspruch.
> Ich würde bei allen drei mitspielen ;-)
>
> Ciao, Frank

es gab keinen Einspruch, aber Wild Life zog sich so in die Länge, dass der Frachtexpress dran glauben musste...

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Frank Gartner
Kennerspieler
Beiträge: 257

Re: [OT] Lange Rezensionen kosten Leser

Beitragvon Frank Gartner » 30. Juni 2002, 09:14

> dennoch bleieb ich dabei, dass sich normele Surfer bei
> zulangen Texten ausklinken.

Manchmal sind mir kurze Rezensionen nicht aussagekräftig genug.
Aber ich will Dich sicher nicht vom Gegenteil überzeugen. Ist doch gut, dass jeder seine eigene Zielsetzung hat.

> Vielleicht habt ihr ja eher "Spielefreaks" als Leser?

Schwer zu sagen. Sie haben kein Schild um den Hals hängen, dem ich das entnehmen könnte. :-) Ich glaube ich aber nicht, dass es nur Freaks sind. Dazu sind es zu viele Zugriffe.

> es gab keinen Einspruch, aber Wild Life zog sich so in die
> Länge, dass der Frachtexpress dran glauben musste...

Mit 4 Spielern haben wir Wild Life schon in lockeren 90 Minuten geschafft. Sobald es mehr werden kann das natürlich passieren.

Tschö, Frank

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Michael Weber

Re: [OT] Lange Rezensionen kosten Leser

Beitragvon Michael Weber » 30. Juni 2002, 09:28

> > dennoch bleieb ich dabei, dass sich normele Surfer bei
> > zulangen Texten ausklinken.
>
> Manchmal sind mir kurze Rezensionen nicht aussagekräftig
> genug.
> Aber ich will Dich sicher nicht vom Gegenteil überzeugen. Ist
> doch gut, dass jeder seine eigene Zielsetzung hat.

1.) es ist unumstößliche Tatsache, dass zu lange Texte weggeklickt werden (allgmenein). Dieser tatsache kannst Du Dich nicht entziehen ;-)
2.) Ich persönlich als Leser glaube, wer seine Aussage nicht auf einer DIN A4 unterbringen kann, schafft es auf dreien auch nicht. Und ist ein Spielmechanismus noch so fein... Wenn man die Diskussion hier verfolgt, scheinen nur wenige (hier schreibenden) wirklich alles zu lesen. Aber das ist nun wirklich Geschmackssache.

> > Vielleicht habt ihr ja eher "Spielefreaks" als Leser?
>
> Schwer zu sagen. Sie haben kein Schild um den Hals hängen,
> dem ich das entnehmen könnte. :-) Ich glaube ich aber nicht,
> dass es nur Freaks sind. Dazu sind es zu viele Zugriffe.

Na, Du has dtoch Deine Logfiles?!?! Wir haben ja, wenn ich das richtig im Kopf habe, vor einiger Zeit festgestellt, dass unsere Zugriffe ungefähr gleich lagen. Also bei uns setzt sich die Leserschaft zu geschätzt 90 % aus Menschen zusammen, die noch nie im Leben hier im Forum waren ;-)
Das dürftebei Euch dann kaum anders sein, da die Spiele-Freaks hier nie im Leben soooo viele Zugriffe generieren könnten. (Außerdem kommen über die Spielbox nur ein Bruchteil der Leser zu uns. Die meisten kommen über Google)

> > es gab keinen Einspruch, aber Wild Life zog sich so in die
> > Länge, dass der Frachtexpress dran glauben musste...
>
> Mit 4 Spielern haben wir Wild Life schon in lockeren 90
> Minuten geschafft. Sobald es mehr werden kann das natürlich
> passieren.

Es waren drei. Und das Spiel ist so zäh, dass ich schon um eine Besprechung bangen musss (Test mit fünf oder sechs Leuten ist Pflicht)

Michael
(hätte sich Wild Life eher komplex und nicht so kompliziert vorgestellt)

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peer

Re: Interviews & Verlagsfeature (online)

Beitragvon peer » 30. Juni 2002, 21:12

Hi,
Michael Weber schrieb:
>
> > Autoren- oder Verlagportraits lese ich in Printmedien, aber
> > nur in besodners interessanten Fällen im Netz.
>
> Aus persönlichen Interesse: warum eher offline? Sind Dir
> Monitore für solche Artikel nicht bequem genug? Hast Du zu
> wenig Online-Zeit?

Hmm, also ich denke ich lese halt lieber ein Heft als am Monitor - ich lese daher auch nicht jede Rezension. Das hat was mit dem "Lesegefühl" zu tun...kein Scrollen kein Flackern, was richtiges in der Hand... Naja, "You get the idea" ?
ciao,
Peer

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Jürgen Karla
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RE: Print Medien

Beitragvon Jürgen Karla » 1. Juli 2002, 09:10

> [i]Oder kennt jemand ein preiswertes,
> Spritzwasser-geschütztes, faltbares Notebook mit
> Internet-Zugang?[/i]

Hallo,

derzeit arbeiten die Firmen E-Ink und Gyricon an einem Prototypen des elektronischen Papiers. Interessierte können Informationen dazu aus einer der letzten Ausgaben "Spektrum der Wissenschaft" oder aus der August-Ausgabe der "HMD" beziehen.

Viele Grüße
Jürgen Karla
http://www.spielbar.com und vieles mehr...

:at: Wer weiß heute schon noch, dass KMWs Spielplatz seinerzeit für das Ende von de.rec.spiele.brett+karten (hierarchisch) verantwortlich war... :at:

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Dieter Niehoff

Manöverkritik der GHS ??!?

Beitragvon Dieter Niehoff » 1. Juli 2002, 18:00

Wer oder was ist denn die MANÖVERKRITIK im GHS

fragt nichtwissend
Dieter Niehoff?

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Ernst Knauth

Re: Manöverkritik der GHS

Beitragvon Ernst Knauth » 1. Juli 2002, 19:33

Dieter Niehoff schrieb:
> Wer oder was ist denn die MANÖVERKRITIK im GHS

Die GHS (Gesellschaft für historische Simulationen) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich auch intensiv mit Cosims beschäftigt. Ihre Mitglieder entrichten einen Jahresbeitrag.
Siehe http://www.g-h-s.org/

Die Manöverkritik ist ihr vierteljährlich erscheinendes Magazin, das fast ausschließlich hochwertige Cosim-Rezensionen enthält. Es wird - kostenlos - nur an Mitglieder versandt. Infos gibts auf derselben Webseite.

Gruss

Ernst


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