Anzeige

Erfahrung mit Spielelieferanten ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
tOM

Erfahrung mit Spielelieferanten ?

Beitragvon tOM » 4. Juli 2002, 12:06

Hi!

Ich moechte mir das Citadels von "funagain" bestellen. Habt ihr gute Erfahrungen mit funagain gemacht ? Und lohnt sich der Aufpreis fuer FedEx oder reicht eine normale Bestellung ?

tOM (der zum ersten mal was aus US bestellt..)

Benutzeravatar
Michael Schramm

Re: Erfahrung mit Spielelieferanten ?

Beitragvon Michael Schramm » 4. Juli 2002, 12:57

Hi tOM,

ich habe bisher nur gute Erfahrungen bei funagain gemacht, eine normale Bestellung reicht IMHO aus!

Nice dice

Michael

Benutzeravatar
benjamin

RE: Erfahrung mit Spielelieferanten ?

Beitragvon benjamin » 4. Juli 2002, 14:11

"Michael Schramm" hat am 04.07.2002 geschrieben:

> ich habe bisher nur gute Erfahrungen bei funagain gemacht,
> eine normale Bestellung reicht IMHO aus!

Mit welchen Kosten muss man denn beim Versand aus den USA rechnen? Ich spiele nämlich auch mit dem Gedanken, mir einige Wünsche zu erfüllen :) Wie sieht es z.B. aus mit solch spielverderbenden Dingen wie Zoll?

Benjamin

Benutzeravatar
Manuel

RE: Erfahrung mit Spielelieferanten ?

Beitragvon Manuel » 4. Juli 2002, 15:47

Der Zoll schlägt 16% Mwst. auf den Preis drauf. Und inzwischen ist es denen auch egal ob aussen dick "Geschenk" draufsteht, die machen das Paket auf und wenn eine Rechnung drin ist, dann kostet es.
Darum immer darauf achten, dass auf der Rechnung die Portokosten DEUTLICH von den Kosten der Spiele getrennt erscheinen. Denn sonst bezahlt man auch für die noch drauf und das muss ja nicht sein.

Als zweites empfiehlt es sich grade bei schweren Spielen immer auf Luftpost zu verzichten. Es dauert zwar 2 bis 3 Wochen, aber dafür spart man immense Summen.

take care
Manuel

Benutzeravatar
Michael Schramm

Erfahrung mit Spielelieferanten -Kosten

Beitragvon Michael Schramm » 4. Juli 2002, 17:18

Hi Benjamin,

hier ein Beispiel:
RISK 2210 und Star Wars:The Queen'sGambit, Preis zusammen 77 Dollar, dazu 28 Dollar Porto, macht 105 Dollar. Der "nette" deutsche Zoll nahm dann noch 17 Euro "Zwangsabgabe", zusammen war ich also 122 Dollar los. Da ich die beiden Spiele bisher nur für zusammen 182 Euro gesehen hatte, ein imer noch günstiges Angebot. Inzwischen habe ich gehört, dass es angeblich beide Spiele schon für zusammen 125 Euro gäbe, bisher hat derjeneige, der das hier behauptet hat, den Namen seiner Quelle nicht genannt - ich halte das eher für eine "Latrinenparaole"!
Übrigens habe ich auch schön öfter Spiele aus den USA erhalten, die nicht zusätzlich verzollt werden mußten, offensichtlich kommt es ganz darauf an, wo sie eingeführt werden ( Flughafen Frankfurt ist in der Regel pingeliger als wenn die Spiele per Schiff über Hamburg oder Bremen ankommen!). Manchmal hilft auch der Vermerk " Geschenk / Present" auf der Verpackung, ist aber auch keine Garantie dafür, dass der Zoll nicht doch seine Griffel nach unserem Geld ausstreckt.Besonders unverschämt ist die Tatsache, dass Zoll nicht nach dem Warenpreis berechnet wird, sondern nach Preis incl. Versand - früher hieß das glaube ich Raubrittertum odert so...

Nice dice

Michael

Benutzeravatar
Dirk

Bezugsquelle

Beitragvon Dirk » 5. Juli 2002, 08:41

Ähem... Also die beiden Spiele könnte ich für 127,36 Euro bekommen. Die Quelle nenne ich jetzt nicht, sonst ist das wieder Schleichwerbung. Also selber suchen. Und der Zoll erhebt keinen Zoll sondern Einfuhrumsatzsteuer. Nur zur Info, damit man weiss, über was man spricht.

Dirk (...der obige Spiele für den Preis erstanden hat...)

Benutzeravatar
Andreas Keirat

Re: Erfahrung mit Spielelieferanten -Kosten

Beitragvon Andreas Keirat » 5. Juli 2002, 09:43

Michael Schramm schrieb:
>
> Hi Benjamin,
>
>
> Übrigens habe ich auch schön öfter Spiele aus den USA
> erhalten, die nicht zusätzlich verzollt werden mußten,
> offensichtlich kommt es ganz darauf an, wo sie eingeführt
> werden ( Flughafen Frankfurt ist in der Regel pingeliger als
> wenn die Spiele per Schiff über Hamburg oder Bremen
> ankommen!). Manchmal hilft auch der Vermerk " Geschenk /
> Present" auf der Verpackung, ist aber auch keine Garantie
> dafür, dass der Zoll nicht doch seine Griffel nach unserem
> Geld ausstreckt.Besonders unverschämt ist die Tatsache, dass
> Zoll nicht nach dem Warenpreis berechnet wird, sondern nach
> Preis incl. Versand - früher hieß das glaube ich
> Raubrittertum odert so...
>
> Nice dice
>
> Michael

Beim Zoll gibt es einen "Freibetrag", bei dem man keine Abgaben zahlen muß. Das ist häufig bei Päckchen und kleineren Sendungen der Fall, wenn das ganze unter 100 DM liegt (ob die Grenze nun wegen Euro angehoben wurde weiß ich nicht). Oft hilft es übrigens, wenn man "gebrauchte" Spiele kauft (also ohne Plastikverschweißung...), da die Zöllner hier eher auf die Einfuhrabgaben verzichten. Aber das machen die Versender manchmal nicht mit.

Ciao,

Andreas Keirat

Benutzeravatar
Michael Schramm

Re: Bezugsquelle

Beitragvon Michael Schramm » 5. Juli 2002, 12:36

Hi Dirk,

danke für die Info, aber ich hätte es nicht als Schleicwerbung gesehen, wenn Du mir die Bezugsquelle direkt per Mail mitgeteilt hättest. Bei den Begrifflichkeiten bezüglich der erhobenen Angaben kenne ich mich nicht so gut aus, ab jetzt weiß ich besser Bescheid, was der Staat mir hier so abnimmt!

nice dice

Michael

Benutzeravatar
Michael Schramm

Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Michael Schramm » 5. Juli 2002, 12:41

Hi Andreas,

da mit dem Freibetrag hat sich wohl noch nicht bis zum Zollamt Bochum herumgesprochen, hier habe ich für ein bei ebay ersteigertes gebrauchtes Spiel ohne Verpackung, das bei der Auktion 1$ gekostet hat (dazu 8$ Porto), ca.1,60 Euro an Steuern ( Zoll) zahlen müssen. Man sieht: auch Kleinvieh bringt dem Bochumer Zollamt Geld ins Haus!

nice dice

Michael

Benutzeravatar
Dirk

Re: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Dirk » 5. Juli 2002, 12:56

Mir ist von einem Freibetrag auch nix bekannt. Auf welcher gesetzlichen Grundlagen basiert der denn? (Quelle, Paragraf, etc.)

Dirk (...der auch schon für Artikel unter DM 100 EUSt ans Zollamt Orschel abführen musste)

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Juli 2002, 13:35

Moment:

Es gibt zwei Dinge, die zu bezahlen sind:

Mehrwertsteuer und Zoll. Die Mehrwertsteuer von 16% fällt meines Wissens IMMER an. Bei Zoll gibt es je nach Warenart unterschiedliche Sätze. Unter einem Warenwert von 50 € (Angabe ohne jede Gewähr) fällt der Zoll weg. Den hier genannten Zahlen nach fiel bei Euch also nur die Mehrwertsteuer an. die immer anfällt. (Bei Geschenken ist diese natürlich 0, da 16% von gezahlten 0 $ nun mal 0 sind. ;-) ) Das Porto wird meines Wissens grundsätzlich zum Warenwert addiert! (Aber das fällt bei wirklichen Geschenken ja auch weg.)

Offensichtlich gibt es da aber Ermessungsfreiräume: Kleine Lieferungen (z.B. ein einzelnes Gameboymodul alsd Geschenk) kamen auch schon mal direkt ins Haus, ohne daß ich mich zum Zollamt bemühen mußte.

Gruß
Roland

Benutzeravatar
benjamin

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon benjamin » 5. Juli 2002, 18:32

"Roland G. Hülsmann" hat am 05.07.2002 geschrieben:

> Offensichtlich gibt es da aber Ermessungsfreiräume: Kleine
> Lieferungen (z.B. ein einzelnes Gameboymodul alsd Geschenk)
> kamen auch schon mal direkt ins Haus, ohne daß ich mich zum
> Zollamt bemühen mußte.

Moment... d.h. größere Pakete kommen NICHT direkt ins Haus? Ich zahle 30$ Versand und muss meinen Kram dann auch noch irgendwo abholen? Oder wie ist das zu verstehen?

Benjamin

Benutzeravatar
benjamin

RE: Bezugsquelle

Beitragvon benjamin » 5. Juli 2002, 18:36

"Dirk" hat am 05.07.2002 geschrieben:

> Ähem... Also die beiden Spiele könnte ich für 127,36 Euro
> bekommen. Die Quelle nenne ich jetzt nicht, sonst ist das
> wieder Schleichwerbung. Also selber suchen.

Nun, du könntest mir die Quelle auch ganz Schleichwerbungsfrei mal per Mail mitteilen; fände ich gut :)

Benjamin

Benutzeravatar
Thomas Rosanski

[OT] "Zoll"

Beitragvon Thomas Rosanski » 5. Juli 2002, 19:16

"Michael Schramm" hat am 05.07.2002 geschrieben:
> Bei den Begrifflichkeiten bezüglich der erhobenen Angaben
> kenne ich mich nicht so gut aus, ab jetzt weiß ich besser
> Bescheid, was der Staat mir hier so abnimmt!

...und ich dachte immer, der Staat will einfach nur Geld. Böser Irrtum :-)

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon ge:smile:t?[/i]

Benutzeravatar
Manuel

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Manuel » 5. Juli 2002, 19:30

Die freundlichen Menschen von der Post oder dem Lieferservice Deiner Wahl kassieren bei der Lieferung in der Regel das Geld gleich ab. Das ist für den Zoll natürlich toll, weil man ja schlecht den Postboten anmeckern kann, wenn der Zoll wieder mal Porto und Preis des Spiels zusammengerechnet hat bevor die 16% draufkamen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass dieses Verfahren einfach illegal ist. Ich muss ja auch für einen Brief aus den USA keine Mwst. aufs Porto zahlen, warum also bei Paketen???

take care
Manuel

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 5. Juli 2002, 19:35

Pakete aus dem Ausland, die mit der Post und nicht einem Paketdienst geschickt werden, mußt Du in der Regel beim Zollamt abholen. Je nachdem, wo Du wohnst, kann das schon ein weiterer Weg sein. Ich muß von Nußloch nach Heidelberg (ca. 10 km) fahren.

Wird ein Paketdiensat bemüht, erledigt dieser die Formalitäten für Dich,. natürlich nicht, ohne sich diese Mühen mit ca. 10 - 15 € bezahlen zu lassen. Wenn Du die Ware selbst z.B. beim Händler in Hong Kong mit Kreditkarte bezahlt hast, kommt das Paket direkt per Paketdienst zu Dir ins Haus. Einige Tage später kommt dann die Rechnung über die Abgaben und die Bearbeitungsgebühr.

Ich wähle normalerweise - wenn man wählen kann - den normalen Postversand. Das dauert aus Hong Kong auch nicht länger als eine Woche und die Fahrt zum Zollamt ist auch nicht so tragisch. Man bekommt ja nicht täglich Post aus Hong Kong.

Gruß
Roland

Benutzeravatar
benjamin

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon benjamin » 5. Juli 2002, 23:31

Hallo!

Wieder was gelernt - danke an alle für die Infos - ist immer gut, wenn man vorher weiß, worauf man sich so einlässt :)
Gibt es sonst noch irgendwelche Fallen, auf die man einen potentiellen Erst-Auslandsbesteller hinweisen müsste?

Wie ist das bei Kreditkarten - lassen sie sich den Auslandseinsatz auch noch kräftig entlohnen oder rechnen die zu normalen Kursen um? Oder gibt es bessere Zahlungswege?

(Sagt's mir, wenn ich nerve *g*)

Benjamin

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 6. Juli 2002, 00:22

Nach meiner Erfahrung ist Kreditkarte die billigste Lösung. Überweisung oder Scheck kosten ein Schweinegeld (sorry). Bargeld ist natürlich unsicher. Geht der Brief verloren, ist das Geld hinüber.

Versender, die keine Kreditkarte akzeptieren, akzeptieren oft die Geldüberweisung mittels "Western Union". Das geht blitzschnell (manchmal in weniger als einer Stunde), kostet aber etwas (aber weit weniger als eine normale Auslandsüberweisung). Die haben eine Kooperation mit der Post, sodaß jedes Postamt auch eine Western-Union-Filiale ist. Das habe ich mal bei einer Bestellung aus Hong Kong gemacht. Durch die Zeitverschiebung hat es da etwas länger gedauert (etwa 9 Stunden), aber es ging problemlos: Geld gegen 15.00 Uhr (in HK war es da schon 23.00 Uhr, daher dortige Post schon geschlossen) bei der Post eingezahlt. Die Vorgangsnummer (+ ein selbstgewähltes Kennwort, wenn ich mich recht erinnere) per eMail an meinen Geschäftspartner. Der ist gleich um 8.00 (Mitternacht hier) zur dortigen Filiale und konnte mit Nummer und Paßwort sein Geld in Empfang nehmen.

Gruß
Roland

Benutzeravatar
Manuel

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Manuel » 6. Juli 2002, 16:40

Meine letzten Spiele aus Kanada und den USA kamen mit der Post und die hat gleich an der Tür kassiert. Aber Du hast Recht, früher musste ich auch immer fahren. Vielleicht ist das ja ein neuer Service...

Benutzeravatar
Ingo-Ulrich Strerath

RE: Freibetrag oft nicht bekannt!

Beitragvon Ingo-Ulrich Strerath » 7. Juli 2002, 11:38

Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Nach meiner Erfahrung ist Kreditkarte die billigste Lösung.
> Versender, die keine Kreditkarte akzeptieren, akzeptieren oft
> die Geldüberweisung mittels "Western Union". Das geht
> blitzschnell (manchmal in weniger als einer Stunde), kostet
> aber etwas (aber weit weniger als eine normale
> Auslandsüberweisung). > Gruß
> Roland

hallo Roland,
zunächst einmal: Ich habe einige Jahre in Wiesloch gewohnt, dann 7 Jahre in Heidelberg, bevor es mich zunächst ins Südbadische (Freiburg), dann ins Württembergische verschlagen hat (Esslingen bei Stuttgart). Ich kenne also auch Nußloch recht gut und finde, es ist ein hübscher Flecken zum Wohnen :-)

Nun hab ich mal ne Frage zu der "Kreditkarten-Lösung": Wie funktioniert das eigentlich? Welche Art von Kreditkarte braucht man, woher bekommt man sie und wie wird die Verrechnung über Kreditkarte abgewickelt? Und vor allem auch: Welche Kreditkarten werden in Übersee überhaupt anerkannt? Bislang besitze ich lediglich eine EC-Karte.

Schönen Sonntag noch!
Ingo


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 49 Gäste