Beitragvon Frederik » 31. Juli 2002, 16:53
Maxi Heininger schrieb:
>
> Irgendwie seht ihr das alle so theoretisch.
> Ihr lest euch die Anleitung durch, schaut die
> Spielmechanismen an, und wenn nicht alles superrevolutionär
> und total taktisch ist, kann es ja nur Schrott sein, oder
> wie? Aber auch ein eifaches Glücksbetontes Spiel, das nichts
> wirklich neues bietet, kann sehr amüsant sein.
Kann es, ja. In diesem Fall ist es aber leider nicht so. Es ist weder taktisch, noch revolutionär noch brachte es wirklich einen der Mitspieler spaß...
> Zu deinen Statement:
> >Das Spiel hat nichts (aber so wirklich nichts) was in
> irgendeiner Form nicht >schon 10-20mal in anderen ebenfalls
> glückslastigen Spielen (Risiko, wobei hier >noch mehr
> Strategie zum tragen kommt, und das will was heißen...) zu
> sehen >war.
> O.k., dann fang mal an 10 (oder besser 20) Spiele
> aufzuzählen, in denen man sich teams aus verschieden Typen
> mit verschiedenen Fähigkeiten zusammenstellt, um dann gegen
> die Teams des Gegners zu kämpfen.
Games Workshop stellt solche Spiele z.B. seit Jahren her... (Warhammer, Blood Bowl, Dungeon Bowl,....etc.)
Avalon Hill tat das früher in einer einfacheren Form ebenfalls (z.B. Gladiator--huch, ähnlich...)
> Mir fallen da nämlich nicht so viele ein.
Schade...
> Davon abgesehen
> kann auch das Verbinden bekannter einzelner Mechanismen ein
> gutes Spiel ergeben.
Kann, muß aber nicht, wie schon beschrieben... (Puerto Rico kombiniert z.B. ausgesprochen gut und auch das aktuelle SdJ tut das---Jenga..)
> >Nun gut, kann man sich sagen, vielleicht spricht es eben
> eine sehr junge, nicht >anspruchsvolle Nicht- bis
> Wenigspieler-Zielgruppe an, aber eben so ein Spiel >wird
> dafür Sorge tragen, das sie es dann auch bleiben....
> Bitte eine Begründung! Haben wir nicht alle mal mit mehr oder
> weniger einfachen glücksbetonten Spielen begonnen. Und
> spielen wir jetzt nicht trotzdem alle auch taktische und
> komplexe Spiele.
Wie ich schon erwähnte, muß ein Spiel nicht taktisch sein, um gut zu sein. Auch solche Spiele wie Kniffel, Monopoly und Risiko sind mittlerweile Klassiker der Spielgeschichte und haben zu Recht viele Freunde. Aber wenn ein Spiel keinen Spaß bringt, darf man das ja auch sagen, denke ich. Wenn Dir das Spiel gefallen hat, OK. Kein Problem. Mir jedenfalls nicht und ich finde es bei dem Preis und dem Gegenwert einfach nur schlecht. (Vielleicht sollten einige Autoren weniger alte Spiele fleddern..) Das Spiel enthält leider nur die schlechteren Bestandteile der oben erwähnten Vorgänger...
> Nicht, das ihr mich falsch versteht, ich
> spiele auch lieber strategische/taktische Spiele, bei denen
> man sein Gehirn anschalten muß, aber ich versteh nicht, warum
> ihr es so schlecht macht. Die einzigen Argumente (ich bin mal
> gnädig und nenne sie so), die bisher gegen dieses Spiel
> vorgebracht wurden sind der hohe Glücksfaktor (und der ist ja
> wohl geschmachssache) und die (zugegebenermaßen schäbige)
> Qualität der Gladiatorenhalter.
> Wie auch immer, ich habe es auf jedenfall nicht das letzte
> mal gespielt.
Viel Spaß damit... ;-)
Gruß
Frederik
> P.S.: Ubrigens finde ich nicht, das es weniger Taktik hat als
> Risiko, sondern eher gleich viel (sprich wenig)
Finde ich nicht, bei Risiko kann man durch die Platzierung der hinzukommenden Armeen und der Entscheidung auch einmal nicht anzugreifen, Einfluß nehmen....