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RF Kampf der Gladiatoren

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Maxi Heininger

RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Maxi Heininger » 30. Juli 2002, 19:53

Hallo,
hab mir heute mal wieder spontan ein Spiel gekauft, und zwar Kampf der Gladiatoren von Reiner Knizia. Nun trat bei uns beim Regellesen folgende Frage auf. Ein einzelner Treffer, der nicht dazu "verbraucht" wird einen gegnerischen Gladiatoren zu töten(mir ist kein sanfteres Wort eingefallen), bleibt der auf diesem Gladiatorentrupp liegen, oder im Gebiet in dem dieser Gladiator stand. ersteres wäre logischer, aber in der Regel steht es nicht ganz schlüssig drin.
Hoffe ihr könnt mir helfen

Maxi

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Wolfgang Ziemer

RE: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Wolfgang Ziemer » 30. Juli 2002, 20:41

"Maxi Heininger" hat am 30.07.2002 geschrieben:
> Hallo,
> hab mir heute mal wieder spontan ein Spiel gekauft, und
> zwar Kampf der Gladiatoren von Reiner Knizia. Nun trat bei
> uns beim Regellesen folgende Frage auf. Ein einzelner
> Treffer, der nicht dazu "verbraucht" wird einen
> gegnerischen Gladiatoren zu töten(mir ist kein sanfteres
> Wort eingefallen), bleibt der auf diesem Gladiatorentrupp
> liegen, oder im Gebiet in dem dieser Gladiator stand.
> ersteres wäre logischer, aber in der Regel steht es nicht
> ganz schlüssig drin.
> Hoffe ihr könnt mir helfen
>
> Maxi

Hallo Maxi!

Liegt nach einem Kampf ein einzelner Trefferstein bei einem Gladiatoren-Team, so bleibt er liegen und wird bei Bewegungen des Gladiatoren-Teams entsprechend mittransportiert; das Gladiatoren-Team geht dann also verwundet in den nächsten Kampf.

Das Gleiche trifft übrigens auch bei einem Tier zu, wenn es bei einem Kampf nicht genügend Treffer erhält, damit es besiegt ist.

Gruß Wolfgang

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Sven Gienke

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Sven Gienke » 30. Juli 2002, 21:17

Erstaunlich, nach der ersten Partie entstand in unserer erfahrenen vierköpfigen Spielgruppe lediglich der Wunsch, das Spiel sofort wieder zu verkaufen !

Kniffel habe ich irgendwo in einer Spielesammlung, das braucht es kein KdG.

Das Spiel ist in meinen Augen derart glücksbetont, dass man sich eine Veröffentlichung hätte schenken können ! Schlimm ist ausserdem das extrem "plünninge" Spielmaterial, womit ich auf diese Kunststoffpodeste anspiele. Die Einschübe in handelsüblichen Kekspackungen haben eine bessere Qualität!

Ich könnte auch einen fundierteren Kommentar abgeben, aber bei diesem Spiel habe ich wirklich keine Lust dazu.

Mein Tipp: W A R N U N G, unbedingt vor Kauf einmal zur Probe anspielen !

Gruss
Sven Gienke

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Michael Weber

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Michael Weber » 30. Juli 2002, 21:27

> Erstaunlich, nach der ersten Partie entstand in unserer
> erfahrenen vierköpfigen Spielgruppe lediglich der Wunsch, das
> Spiel sofort wieder zu verkaufen !

habt ihr eine Vorliebe für strategische Spiele?


> Das Spiel ist in meinen Augen derart glücksbetont, dass man
> sich eine Veröffentlichung hätte schenken können !

na na, was ist denn bitte an glücksbetonten Spielen schlimm? Es muss ja nicht immer der absolute Gehirnbrenner sein. Nur weil ein Spiel glücksbetont ist, muss es nicht schlecht sein (es kann natürlich, aber...).

> Schlimm ist ausserdem das extrem "plünninge" Spielmaterial, womit ich
> auf diese Kunststoffpodeste anspiele. Die Einschübe in
> handelsüblichen Kekspackungen haben eine bessere Qualität!

Da gebe ich Dir allerdings absolut Recht. Die Teile sind wirklich nicht besonders gut gelungen. Bereits beim Auspacken riss uns ein Teil kaputt.

> Mein Tipp: W A R N U N G, unbedingt vor Kauf einmal zur Probe
> anspielen !

Das würde ich bei diesem Spiel übrigens auch empfehlen. Ich war übrigens nach einer eher negativen Einstellung eher positiv überracsht, ohne das Spiel so richtig gut zu finden.


Michael
(spielt lieber andere Knizia- und HIG-Spiele)

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Maxi Heininger

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Maxi Heininger » 31. Juli 2002, 00:16

Ich weiß garnicht was du hast. Natürlich ist es nun nicht gerade die größte geistige Herrausforderung, aber ich habe es vorhin mit meinen beiden Geschwistern gespielt, und wir hatten Spaß dabei. Vor allem kann es bei diesem Spiel auch einem (wie bei den meisten Glücksbetonten Spielen) Wenigspieler gelingen gegen einen Vielspieler zu gewinnen. So hat meine Schwester (welche ich eindeutig zu ersterem zähle) vorhin gegen mich und meinen Bruder in diesem Spiel gewonnen, was sie in strategisch hochanspruchsvollen Spielen nie schaffen würde. Aber ich freu mich umsomehr, da ihr so dass spielen dann auch mehr Spaß macht und sie vielleicht öfters spielt. Wenn man natürlich ein solch verkümmertes Ego hat, dass man es nicht ertragen kann in einem Spiel durch fehlendes Glück zu verlieren, so ist dass deine Sache. Du kannst meinetwegen sagen, dass dir dass Spiel nicht gefällt, aber einfach zu sagen, dass es wegen zu hohem Glücksfaktor nicht veröffentlicht hätte werden sollen (Puhh), finden ich irgendwie nicht o.k.
Auch den vergleich mit Kniffel finde ich unpassend, da KdG zwar zu einem großen Teil, aber eben nicht nur vom Glück abhängt (im gegensatz zu Kniffel).
sorry wenn ich dich mit obigen Text vielleicht beleidigt habe, aber das wollte ich mal gesagt haben.

Maxi (der KdG sicher noch öfters spielen wird, aber in Bezug auf die Qualität der Gladiatorenträger den anderen voll zustimmt)

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Frederik

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Frederik » 31. Juli 2002, 10:57

Hallo Maxi,

das Dir kein "sanfteres" Wort für töten eingefallen ist..tsts !
Wie wäre es mit "befreien" ? Wo wir schon beim Thema wären. Ich finde es erstaunlich womit man so Geld machen kann, ich habe KdG ein einziges mal gespielt und mich gefragt, wieso veröffentlicht ein Verlag so ein Spiel ??? Das Spiel hat nichts (aber so wirklich nichts) was in irgendeiner Form nicht schon 10-20mal in anderen ebenfalls glückslastigen Spielen (Risiko, wobei hier noch mehr Strategie zum tragen kommt, und das will was heißen...) zu sehen war. Es gibt bei dem Spiel keine taktischen Finessen, es ist ein reines gewürfel, die Ausstattung ist müllig(Plastik-Teile),die Grafik geht, der Preis ist im Bezug zum Gegenwert indiskutabel...
Nun gut, kann man sich sagen, vielleicht spricht es eben eine sehr junge, nicht anspruchsvolle Nicht- bis Wenigspieler-Zielgruppe an, aber eben so ein Spiel wird dafür Sorge tragen, das sie es dann auch bleiben....

Sorry, aber das Spiel ist sowas von schlecht...

Gruß
Frederik (der nichts gegen unterhaltsame glückslastige Spiele hat, sondern nur etwas gegen schlechte Plagiate...)

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Maxi Heininger

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Maxi Heininger » 31. Juli 2002, 14:58

Irgendwie seht ihr das alle so theoretisch.
Ihr lest euch die Anleitung durch, schaut die Spielmechanismen an, und wenn nicht alles superrevolutionär und total taktisch ist, kann es ja nur Schrott sein, oder wie? Aber auch ein eifaches Glücksbetontes Spiel, das nichts wirklich neues bietet, kann sehr amüsant sein.
Zu deinen Statement:
>Das Spiel hat nichts (aber so wirklich nichts) was in irgendeiner Form nicht >schon 10-20mal in anderen ebenfalls glückslastigen Spielen (Risiko, wobei hier >noch mehr Strategie zum tragen kommt, und das will was heißen...) zu sehen >war.
O.k., dann fang mal an 10 (oder besser 20) Spiele aufzuzählen, in denen man sich teams aus verschieden Typen mit verschiedenen Fähigkeiten zusammenstellt, um dann gegen die Teams des Gegners zu kämpfen.
Mir fallen da nämlich nicht so viele ein. Davon abgesehen kann auch das Verbinden bekannter einzelner Mechanismen ein gutes Spiel ergeben.
>Nun gut, kann man sich sagen, vielleicht spricht es eben eine sehr junge, nicht >anspruchsvolle Nicht- bis Wenigspieler-Zielgruppe an, aber eben so ein Spiel >wird dafür Sorge tragen, das sie es dann auch bleiben....
Bitte eine Begründung! Haben wir nicht alle mal mit mehr oder weniger einfachen glücksbetonten Spielen begonnen. Und spielen wir jetzt nicht trotzdem alle auch taktische und komplexe Spiele. Nicht, das ihr mich falsch versteht, ich spiele auch lieber strategische/taktische Spiele, bei denen man sein Gehirn anschalten muß, aber ich versteh nicht, warum ihr es so schlecht macht. Die einzigen Argumente (ich bin mal gnädig und nenne sie so), die bisher gegen dieses Spiel vorgebracht wurden sind der hohe Glücksfaktor (und der ist ja wohl geschmachssache) und die (zugegebenermaßen schäbige) Qualität der Gladiatorenhalter.
Wie auch immer, ich habe es auf jedenfall nicht das letzte mal gespielt.

Maxi

P.S.: Ubrigens finde ich nicht, das es weniger Taktik hat als Risiko, sondern eher gleich viel (sprich wenig)

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Frederik

Re: RF Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Frederik » 31. Juli 2002, 16:53

Maxi Heininger schrieb:
>
> Irgendwie seht ihr das alle so theoretisch.
> Ihr lest euch die Anleitung durch, schaut die
> Spielmechanismen an, und wenn nicht alles superrevolutionär
> und total taktisch ist, kann es ja nur Schrott sein, oder
> wie? Aber auch ein eifaches Glücksbetontes Spiel, das nichts
> wirklich neues bietet, kann sehr amüsant sein.

Kann es, ja. In diesem Fall ist es aber leider nicht so. Es ist weder taktisch, noch revolutionär noch brachte es wirklich einen der Mitspieler spaß...

> Zu deinen Statement:
> >Das Spiel hat nichts (aber so wirklich nichts) was in
> irgendeiner Form nicht >schon 10-20mal in anderen ebenfalls
> glückslastigen Spielen (Risiko, wobei hier >noch mehr
> Strategie zum tragen kommt, und das will was heißen...) zu
> sehen >war.
> O.k., dann fang mal an 10 (oder besser 20) Spiele
> aufzuzählen, in denen man sich teams aus verschieden Typen
> mit verschiedenen Fähigkeiten zusammenstellt, um dann gegen
> die Teams des Gegners zu kämpfen.

Games Workshop stellt solche Spiele z.B. seit Jahren her... (Warhammer, Blood Bowl, Dungeon Bowl,....etc.)
Avalon Hill tat das früher in einer einfacheren Form ebenfalls (z.B. Gladiator--huch, ähnlich...)

> Mir fallen da nämlich nicht so viele ein.

Schade...

> Davon abgesehen
> kann auch das Verbinden bekannter einzelner Mechanismen ein
> gutes Spiel ergeben.

Kann, muß aber nicht, wie schon beschrieben... (Puerto Rico kombiniert z.B. ausgesprochen gut und auch das aktuelle SdJ tut das---Jenga..)

> >Nun gut, kann man sich sagen, vielleicht spricht es eben
> eine sehr junge, nicht >anspruchsvolle Nicht- bis
> Wenigspieler-Zielgruppe an, aber eben so ein Spiel >wird
> dafür Sorge tragen, das sie es dann auch bleiben....
> Bitte eine Begründung! Haben wir nicht alle mal mit mehr oder
> weniger einfachen glücksbetonten Spielen begonnen. Und
> spielen wir jetzt nicht trotzdem alle auch taktische und
> komplexe Spiele.

Wie ich schon erwähnte, muß ein Spiel nicht taktisch sein, um gut zu sein. Auch solche Spiele wie Kniffel, Monopoly und Risiko sind mittlerweile Klassiker der Spielgeschichte und haben zu Recht viele Freunde. Aber wenn ein Spiel keinen Spaß bringt, darf man das ja auch sagen, denke ich. Wenn Dir das Spiel gefallen hat, OK. Kein Problem. Mir jedenfalls nicht und ich finde es bei dem Preis und dem Gegenwert einfach nur schlecht. (Vielleicht sollten einige Autoren weniger alte Spiele fleddern..) Das Spiel enthält leider nur die schlechteren Bestandteile der oben erwähnten Vorgänger...

> Nicht, das ihr mich falsch versteht, ich
> spiele auch lieber strategische/taktische Spiele, bei denen
> man sein Gehirn anschalten muß, aber ich versteh nicht, warum
> ihr es so schlecht macht. Die einzigen Argumente (ich bin mal
> gnädig und nenne sie so), die bisher gegen dieses Spiel
> vorgebracht wurden sind der hohe Glücksfaktor (und der ist ja
> wohl geschmachssache) und die (zugegebenermaßen schäbige)
> Qualität der Gladiatorenhalter.
> Wie auch immer, ich habe es auf jedenfall nicht das letzte
> mal gespielt.

Viel Spaß damit... ;-)

Gruß
Frederik


> P.S.: Ubrigens finde ich nicht, das es weniger Taktik hat als
> Risiko, sondern eher gleich viel (sprich wenig)

Finde ich nicht, bei Risiko kann man durch die Platzierung der hinzukommenden Armeen und der Entscheidung auch einmal nicht anzugreifen, Einfluß nehmen....

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peer

Re: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon peer » 1. August 2002, 09:47

Hi,
(Hab mal das RF gelöscht-ist ja jetzt eher off-Topic...)

Maxi Heininger schrieb:
>
> Irgendwie seht ihr das alle so theoretisch.
> Ihr lest euch die Anleitung durch, schaut die
> Spielmechanismen an, und wenn nicht alles superrevolutionär
> und total taktisch ist, kann es ja nur Schrott sein, oder
> wie?

Ich kann nicht für die anmderen sprechen, sber ich habs gespielt. Und ich spiele auch gerne mal was glücksbetonteres...

>Aber auch ein eifaches Glücksbetontes Spiel, das nichts
> wirklich neues bietet, kann sehr amüsant sein.

Richtig!
Ich mag das Spiel aber trotzdem nicht ;-) Sehe es aber nicht so extrem wie Frederik oder Sven, (finde aber generell den Tonfall hier etwas überzogen und wenig sachlich, liegt wohl an der Hitze ;-) )
Vielleicht habe ich die taktischen Tiefen noch nicht genug ausgelotet,. finde aber, dass zu viel taktische Tiefe durch die ganzen Sonderfähigkeiten vorgegaukelt wird (von einem Regelüberbau ganz zu schweigen), die letztlich nichts nützt. Bei meinen (zugegeben nur 2 Partien á 5 Leuten) schnitten die reinen Kampftrupps immer am besten ab (schon aus psychologischen Gründen). Und es hängt einfach alles vom Würfelwurf ab und dafür ist das Spiel zu groß, zu lang und vor allem zu teuer... Wenn ich ein Würfelspiel spielen will, wähle ich Knatsch, Kniffel oder meinethalben auch Mitternachtsparty - alles schnellere, und einfachere Spiele, die imho dasselbe bieten.
Letztlich läuft es für mich persönlich darauf hinaus, dass KdG nix bietet, was ich (spielerisch!) nicht schon habe. Ich meine, du hast schon recht, das ich kein Knizia-Gladiatoren-Spiel mit unterschiedlichen Mannschaften und viel Würfeln habe, aber ich glaube, ich brauch auch keines ;-) Entscheident ist für mich das Spielgefühl - und da habe ich bessere Spiele mit ähnlichem Spielgefühl.
ciao,
Peer

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S.Gienke

Nein, Nein, Nein !

Beitragvon S.Gienke » 1. August 2002, 09:48

Ich frage mich ernsthaft, an welcher Stelle KdG nicht vom Glück abhängt. Die zu beeinflusssenden Parameter sind wirklich sehr dürftig - kaum erkennbar ! Die sich anbieteten Strategien - wenn man sie überhaupt so bezeichnen kann - sind derart einfach, dass sie nach der ersten Runde von jedem Mitspieler überblickt und durchschaut werden; Ergebnis: Das Glück entscheidet !

Dann muß man dieses Würgfelspiel aber nicht erst umständlich in so eine Circus- Maximus-Stimmung bringen und dafür viel Geld verlangen.

Sven Gienke

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Sven Gienke

Re: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Sven Gienke » 1. August 2002, 10:00

Tonfall, Sachlich ???

Die Preisvorstellung von €25,- für eine solche Produktion ist unsachlich ! Und wenn man diese €´25 derart vernichtet hat, darf man auch ein bischen emotional sein ! Und schauen wir man ganz am Spielwert vorbei und blicken auf die "Kunststoffpodeste". Die Hälfte dieser Podeste ist nach dem Auspacken vorzogen/schief. Das ist nicht akzeptabel! Insbesondere wenn man eine handelsübliche Keksverpackung anschaut. Nimmt man deren Kunststofffeinschug, steht dieser wie eine Eins am dem Tisch - erstaunlich, oder ???

Morgenland, Die Macher und viele Spiele von HIG, toll. Aber diese Produktion hätte man wirklich übergehen können !!!

Sven

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Michael Andersch

Re: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Michael Andersch » 1. August 2002, 11:35

Sven Gienke schrieb:
>
> Morgenland, Die Macher und viele Spiele von HIG, toll. Aber
> diese Produktion hätte man wirklich übergehen können !!!

Nun, ich kenne KdG nicht (und werde es wohl auch nie kennenlernen, da alle meine Bekannten, die's ihrerseits schon kennen nicht mehr spielen wollen).

Trotzdem meine ich, dass man diese Produktion vielleicht nicht unbedingt hätte übergehen können. Scheinbar gibt es ja Leute (z.B. Maxi, und das wird wohl kein Einzelfall sein), denen es gefällt. Also, was soll's? Spielst Du eben was anderes.

Und den Ärger darüber, 25 Euro aus Deiner Sicht vernichtet zu haben, den wirst Du wohl weder das erste noch das letzte Mal gehabt haben (vermute ich mal aus eigener Erfahrung). Da sage ich aber: Selber schuld! Wenn man ein Spiel ungetestet kauft muß man darauf gefasst sein.

Viele Grüße,
Micha

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Maxi Heininger

Re: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Maxi Heininger » 1. August 2002, 13:26

Ich will jetzt nicht schon wieder anfangen, aber bei mir hat das Spiel "nur" 17.99€ gekostet. Und die Gladiatorenhalter stehen bei mir auch alle (noch?) wie ne 1.

Maxi

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Svebn Gienke

Antwort: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Svebn Gienke » 2. August 2002, 17:07

"Nun, ich kenne KdG nicht (und werde es wohl auch nie kennenlernen, da alle meine Bekannten, die's ihrerseits schon kennen nicht mehr spielen wollen)."

Bei uns würdest Du auch niemanden finden !

"Trotzdem meine ich, dass man diese Produktion vielleicht nicht unbedingt hätte übergehen können. Scheinbar gibt es ja Leute (z.B. Maxi, und das wird wohl kein Einzelfall sein), denen es gefällt. Also, was soll's? Spielst Du eben was anderes."

Natürlich, nur muss eine billige Produktion eben auch billige Sprüche ertragen können.
Gleiches gesellt sich zu gleichem!

"Und den Ärger darüber, 25 Euro aus Deiner Sicht vernichtet zu haben, den wirst Du wohl weder das erste noch das letzte Mal gehabt haben (vermute ich mal aus eigener Erfahrung). Da sage ich aber: Selber schuld! Wenn man ein Spiel ungetestet kauft muß man darauf gefasst sein."

Diese Erfahrung teilen wir ohne Zweifel ! Und dass die Schuld auf meiner Seite liegt, ist mir bewußt, sie ändert den Ärger aber trotzdem nicht ! Zudem gibt es in der "Metropole" Hamburg keinen Laden mehr, in dem man die Spiele vor dem Kauf einsehen bzw. zur Probe spielen kann. Doch vielleicht gibt es ja noch ein Comeback von Das Spiel...

Gruss
Sven

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Tom

Re: Antwort: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Tom » 2. August 2002, 17:18

Svebn Gienke schrieb:
> Zudem gibt es in der "Metropole"
> Hamburg keinen Laden mehr, in dem man die Spiele vor dem Kauf
> einsehen bzw. zur Probe spielen kann.
> Gruss
> Sven

Hi Sven,
schade. Dann schau doch mal bei deinem nächsten Trip in Richtung Süddeutschland / -europa etc. in Köln im "Spielbrett" vorbei. Beraten lassen, auspacken, anspielen...
Gruß,
Tom (der bedauert, dass Kölner leider nur in dieser Hinsicht in der ersten Liga spielt)

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Michael Andersch

Re: Antwort: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Michael Andersch » 3. August 2002, 11:42

Svebn Gienke schrieb:
>
> Zudem gibt es in der "Metropole"
> Hamburg keinen Laden mehr, in dem man die Spiele vor dem Kauf
> einsehen bzw. zur Probe spielen kann.

Echt nicht? Das ist hart! Hier in Stuttgart (ansonsten alles andere als eine "Metropole") kenne ich zumindest 2 Läden, die offene Spiele haben und auch regelmässige Spieleabende veranstalten.
Ein Ausweichen auf irgendwelche Spieletreffs, bei denen der Veranstalter oder die Teilnehmer Neuheiten mitbringen, und man Gelegenheit zum Testen hat ist aber doch möglich, oder?

VG,
Micha

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Matthias Staber

Re: Antwort: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Matthias Staber » 6. August 2002, 01:28

> Echt nicht? Das ist hart! Hier in Stuttgart (ansonsten alles
> andere als eine "Metropole") kenne ich zumindest 2 Läden, die
> offene Spiele haben und auch regelmässige Spieleabende
> veranstalten.
> Ein Ausweichen auf irgendwelche Spieletreffs, bei denen der
> Veranstalter oder die Teilnehmer Neuheiten mitbringen, und
> man Gelegenheit zum Testen hat ist aber doch möglich, oder?
>
> VG,
> Micha

Welche Läden in Stuttgart sind das denn?

Matthias (aus Böblingen)

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Michael Andersch

Re: Antwort: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Michael Andersch » 6. August 2002, 07:44

Spielteufel (Bad Cannstatt)
Brot & Spiele (Hedelfingen)

VG,
Micha

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Joachim Speicher

Re: Kampf der Gladiatoren

Beitragvon Joachim Speicher » 7. August 2002, 18:14

Hallo Maxi,

mir gefällt KdG auch , wenns auch sicher nicht mein Lieblingsspiel ist.
Auch bin ich der Meinung dass es mehr Taktik beinhaltet als zB Risiko.
Man kann u.a. die Kampfreihenfolge beeinflussen, gegnerische Kämpfer ausschalten usw..
Auch kann ich von lustigen Spielrunden berichten die begeistert eine 2. Runde gestartet haben.
Das Material ist eindeutig minderwertig, allerdings kann ich auch nach mehreren
Spieleabenden nicht über einen Defekt klagen.
Und abschließend noch etwas Werbung : Wieso 25,-Euro ?
Ich denke 16,99 sind genug.


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