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Fragen zu Magellan

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Rüdiger

Fragen zu Magellan

Beitragvon Rüdiger » 12. August 2002, 00:21

1.Frage: Müssen pro Einzelgebot eine oder mehrere Karten aufgedeckt werden oder wird erst bei erfolgtem Höchtgebot die Abgabe in Form von Geldkarten notwendig?

2.Frage: Warum ist Magellan nicht bereits für 2 Personen spielbar - hat's einer probiert ?

INFO:
Können Kritiken noch unterschiedlicher sein ?
zu Magellan: Spielbox 3/2002 und Fairplay Nr 60

Derartige "Bandbreite" reizt zum Kauf - oder nicht ?

MfG
Rüdiger

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Thomas Jereczek

Re: Fragen zu Magellan

Beitragvon Thomas Jereczek » 12. August 2002, 07:29

Rüdiger schrieb:
>
> 1.Frage: Müssen pro Einzelgebot eine oder mehrere Karten
> aufgedeckt werden oder wird erst bei erfolgtem Höchtgebot die
> Abgabe in Form von Geldkarten notwendig?
>

Die Karten werden erst bei Abgabe des Höchstgebot offen abgelegt.

Durch die Sonderfunktion bei "Cook" legen Mitspieler ihre Karten für die Spielrunde offen vor sich hin.

> 2.Frage: Warum ist Magellan nicht bereits für 2 Personen
> spielbar - hat's einer probiert ?
>

Ein Versteigerungsspiel ist bei drei und sogar vier Personen nicht besonders reizvoll, deshalb wird's wahrscheinlich auch noch keiner zu zweit versucht haben, meine Vermutung.


Gruß
Thomas

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Ernst Knauth

Re: Fragen zu Magellan

Beitragvon Ernst Knauth » 12. August 2002, 07:48

Rüdiger schrieb:
> Können Kritiken noch unterschiedlicher sein ?
> zu Magellan: Spielbox 3/2002 und Fairplay Nr 60

Man kann daraus schließen, dass der Spass an Magellan stark geschmacksabhängig ist.
Meinen Geschmack trifft es absolut. Ich mag solche Mechanismen.

> Derartige "Bandbreite" reizt zum Kauf - oder nicht ?

Es reizt zum Ausprobieren.
Ich hatte es aufgrund der negativen Kritiken in der Spielbox und im Forum zunächst nicht beachtet. Als ich es dennoch mal spielen konnte (aufgrund der Rezension in Fairplay), war ich begeistert (wie alle anderen Mitspieler auch).

Ich kann aber auch verstehen, wenn manche Spieler keinen Reiz darin finden.

Gruss

Ernst

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Thomas Jereczek

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Thomas Jereczek » 12. August 2002, 08:48

Ernst Knauth schrieb:
>
> Es reizt zum Ausprobieren.
> Ich hatte es aufgrund der negativen Kritiken in der Spielbox
> und im Forum zunächst nicht beachtet. Als ich es dennoch mal
> spielen konnte (aufgrund der Rezension in Fairplay), war ich
> begeistert (wie alle anderen Mitspieler auch).
>
> Ich kann aber auch verstehen, wenn manche Spieler keinen Reiz
> darin finden.

Ich hatte Glück und habe Magellan zuerst gespielt bevor die Kritiken zu lesen waren. :-)
Mit 5 und 6 Mitspielern finde ich das Spiel auch gut, es ist unterhaltsam und spannend. Man hat alle Hände voll zu tun 2 oder 3 "gute" Entdecker zu ersteigern. Bei 4 Spielern ist es schon kritisch, da kommt weniger Stimmung auf bei den Versteigerungen, denn die Chance seine "Lieblingsentdecker" zu bekommen ist wesentlich größer. Zu dritt macht's überhaupt keinen Spaß, kann natürlich auch von der jeweiligen Spielrunde abhängen. Das trifft dann allerdings auch für die anderen Runden zu, denn wenn in einer 6er-Runde ein Nörgler dabei ist, der das Spiel nicht mag, ist der Spielspaß für die anderen auch dahin.

Gruß
Thomas

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Ulrich Rheiman

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Ulrich Rheiman » 12. August 2002, 10:20

Hallo Thomas,

wir hatten gestern die Möglichkeit, Magellan zu dritt zu spielen. Es entwickelte sich dabei ein sehr schönes Spiel, wobei Versuche unternommen wurden, z. B. Cook alleine mit seinen drei eigenen Schiffen anzuheuern. Dabei wurde dann deutlich, daß die Mitspieler verschiedene Taktiken mit verschiedenen Zielen entwickelten (sofortiger Nachzug von Geldkarten, höhere Siegpunktzahl etc.) Eine Frage blieb aber offen: Dürfen Mitspieler, die ihre Schiffe schon vollständig eingesetzt haben, weiterhin mitbieten? Wir haben es nicht so gespielt, waren uns aber nicht vollständig sicher.

Gruß,

Ulrich

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Dieter Niehoff

Magellan zu dritt ist fein!

Beitragvon Dieter Niehoff » 12. August 2002, 10:39

Thomas Jereczek schrieb:
> Ein Versteigerungsspiel ist bei drei und sogar vier Personen
> nicht besonders reizvoll, .......> Thomas

Nein, nein, nein
MAGELLAN zu dritt ist sehr, sehr fein (gestern noch gespielt). Hat mir um Klassen besser gefallen als in Höchstbesetzung!
Und auch andere Versteigerungsspiele zu dritt können einwandfrei überzeugen: MODERN ART (Mit dem "Japaner") ist hervoragend. DON oder RA sind zu dritt ebenfalls was für spielerische Feinschmecker.

Versuche damit lohnen,

ehrlich

meint
Dieter Niehoff

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Dieter Niehoff

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Dieter Niehoff » 12. August 2002, 10:42

Ulrich Rheiman schrieb:
) Eine Frage blieb aber
> offen: Dürfen Mitspieler, die ihre Schiffe schon vollständig
> eingesetzt haben, weiterhin mitbieten? Wir haben es nicht so
> gespielt, waren uns aber nicht vollständig sicher.

Bei uns gab es die gleiche Fragestellung. Auch wir haben es so wie ihr gespielt. Ansonsten kommen nach der ersten Runde evtl. nicht alle 18 "Schiffe" aufs Tablett. Und ob es dann noch reizvoll ist?

Dieter Niehoff

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 12. August 2002, 11:00

Thomas Jereczek schrieb:

> ..., denn wenn in einer 6er-Runde ein Nörgler
> dabei ist, der das Spiel nicht mag, ist der Spielspaß für die
> anderen auch dahin.

[b]DAS[/b] trifft - leider - auf so ziemlich alle Spiele zu. Vielleicht sollte man in einem solchen Fall nicht das Spiel, sondern den betreffenden Spieler aussortieren ... ;-)

Gruß
Roland

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Thomas Jereczek

RF: Magellan

Beitragvon Thomas Jereczek » 12. August 2002, 11:13

Ulrich Rheiman schrieb:
>
> Eine Frage blieb aber
> offen: Dürfen Mitspieler, die ihre Schiffe schon vollständig
> eingesetzt haben, weiterhin mitbieten? Wir haben es nicht so
> gespielt, waren uns aber nicht vollständig sicher.

Ich bin der Meinung, hier ist wieder die eigene logische Ergänzung der Spielregel notwendig. Die Diskussion zu verständlichen/ausführlichen/vollständigen Spielregeln wurde im Forum bereits mehrfach geführt.
Auch wenn zu diesem Punkt nichts in der Regel steht, ist es für mich und war auch für Euch logisch, daß ein Spieler ohne freie Schiffe nicht mehr mitbieten sollte. Was passiert sonst, wenn er die Versteigerung gewinnt? Er kann kein Schiff einsetzen, ein Entdecker fällt weg. Das bringt den beiden (oder sogar nur einem) Vorteile, die die beiden anderen Karten ersteigert haben, weil nun ein Konkurrent in der nächsten Runde fehlt.

Gruß
Thomas

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Thomas Jereczek

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Thomas Jereczek » 12. August 2002, 11:23

Hallo Ulrich,

Ulrich Rheiman schrieb:
> Es entwickelte sich dabei ein sehr schönes Spiel,
> wobei Versuche unternommen wurden, z. B. Cook alleine mit
> seinen drei eigenen Schiffen anzuheuern. Dabei wurde dann
> deutlich, daß die Mitspieler verschiedene Taktiken mit
> verschiedenen Zielen entwickelten (sofortiger Nachzug von
> Geldkarten, höhere Siegpunktzahl etc.)

Das ist genau der Punkt, den ich meinte. Die Chance, daß mein seine "Lieblingsentdecker" bekommt, sprich daß man seine Taktik durchführen kann, ist bei drei Mitspielern wesentlich größer als bei 5 oder 6 Leuten. Bei mehr Mitspielern kommt der Charakter eines Versteigerungsspiel deutlicher hervor als bei drei.
Bei weniger Spielern wird's sicherlich taktischer, aber als Taktikspiel gibt mir Magellan dann insgesamt doch zu wenig her. Deshalb lieber die große Runde mit vielen unterhaltsamen Versteigerungskämpfen. ;-)

Gruß
Thomas

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Joachim Speicher

Re: Magellan-Kritik

Beitragvon Joachim Speicher » 12. August 2002, 12:25

Hallo Ulrich,

ich würd es also auch so spielen wie ihr, das ist keine Frage.
Was mich interessiert ist :
Wie kann jemand alle Schiffe auf den Plan bringen und dann sogar noch Geld über haben um diese Regelfrage aufzuwerfen?
In unseren bisherigen Maggelan-Runden hatten alle Spieler am Ende der ersten Runde Geldnöte :-).
Gingen bei euch die Entdecker so billig weg ?

fragende Grüße

Jo
(der Maggelan zu 3-4-5-6 immer gerne spielt)aber noch nie in die Verlegeneit kam ein Schiff zu wenig zu haben

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Dieter Niehoff

Nörgler - die gibt es hier nicht ...

Beitragvon Dieter Niehoff » 12. August 2002, 20:34

Roland G. Hülsmann schrieb:

> Vielleicht sollte man in einem solchen Fall nicht das Spiel,
> sondern den betreffenden Spieler aussortieren ... ;-)

Mensch Roland, da freuen wir beide uns doch wieder auf Bilsetin zu Pfingsten 03. Da gibt es nur nette Leute :-D ............ und die machen am Spieltisch alles gerne und aufmerksam mit (von 18irgendwas bis über DTM bis CONFUSION).

Bis dann

Dieter Niehoff
( ... und nochmal ein dickes Lob für die ganzen Bilstein-Bilder im www.)

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Harald Schrapers

Fairplay <-> spielbox

Beitragvon Harald Schrapers » 13. August 2002, 21:29

Eigentlich sind sich die Kritiker der beiden Zeitschriften sehr einig. Sie gegen nämlich durchschnittlich ein "befriedigend" für dieses Spiel.
Die beiden Kritiker, die die ausführliche schriftliche Besprechung geschrieben haben, sehen das Spiel ein wenig positiver. Knut M. Wolf vergibt sieben Punkte, das ist in etwa die Note 3+. Udo Bartsch vergibt in der Fairplay eine 2-.

Rüdiger schrieb:

> Können Kritiken noch unterschiedlicher sein ?
> zu Magellan: Spielbox 3/2002 und Fairplay Nr 60

Naja. Zumindest in der Schlussbewertung liegen die beiden Zeitschriften dicht beieinander.

Gruß
Harald


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