Beitragvon cristinus » 12. September 2002, 13:30
Hallo,
ich habe Rumis in der Prototypversion, die fuer den Herner Spieleautorenwettbewerb eingereicht war, spielen koennen und
es damals auch sehr gut gefunden.
> Und wie ist das Spiel jetzt so? Spielablauf? Wie sind die
> eigenen Mitwirkmöglichkeiten? Sitzt man dumm rum wenn die
> anderen dran sind? Macht es Sinn sich was zu überlegen und zu
> planen oder wird es hinfällig bis man dran kommt? Gibt man
> mit seinem eigenen Zug den anderen mehr oder weniger gute
> Vorlagen?
Es geht darum, zusammen Spielsteine auf dem Spielfeld unterzubringen
und dabei die vorgegebenen Begrenzungen (ein Grundriss) und eine
Maximalhoehe nicht zu ueberschreiten.
Jeder Spieler darf dabei nur an Steine der eigenen Farbe anbauen.
Bei Spielende wird von oben auf den Spielplan geschaut. Jedes Quadrat
der eigenen Farbe bringt einen Punkt, auf praegnanten Punkten auch mal
mehr. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.
> Erstmal sieht es für mich aus wie Pueblo (was ich auch nicht kenne).
Ich habe bei Pueblo zuerst gedacht, es sei eine vereinfachte Version von
Rumis, die von den Produktionskosten her nicht so hoch liegt, da hier nur
eine Version Steine benoetigt wird. Bei der Regellektuere hat sich das
aber schnell als Irrtum herausgestellt.
Bei Rumis hat jeder Spieler viele verschiedene Steine, die aus kleinen
Wuerfeln zusammengesetzt sind. Vom einfachen Einer-Wuerfel ueber zwei
zusammenhaengende und alle moeglichen geometrischen Kombinationen
mit drei und vier Wuerfeln bis zu fuenf zusammenhaengenden Wuerfeln.
Vom Gefuehl her daher eher ein bisschen wie Kathedrale in 3D, da man den
Stein, den man gerne bauen wuerde, schon verbaut hat. Ausserdem kommt
es auch hier darauf an, sich Gebiete zu sichern, in die die Mitspieler nicht
mehr bauen koennen. Hier hat man dann natuerlich die begehrten "Dachfelder" sicher.
Ich hoffe, dass das Spiel sich seit der Wettbewerbsversion nicht mehr grossartig geaendert hat und dass meine Erinnerungen daran nicht zu verblichen ist.
Spiele Gruesse
Christian
(der weiss, dass der Vergleich mit Kathedrale gefaehrlich ist. Ausserdem ist ja alles irgendwie wie Siedler...)