Beitragvon Arne Hoffmann » 27. September 2002, 00:55
Moin Peter!
Peter schrieb:
>
> Danke für die Antwort.
> Das mit den Gebäuden leuchtet ein, aber ich denke bei 3
> Spielern ist der Plan noch nicht so "überflutet".
Das stimmt natürlich :-) Hängt aber auch von dem "Aggressionswillen" der Mitspieler ab, ob sie einfach die leeren Länder untereinander aufteilen, oder sich gegenseitig die Augen aushacken (wobei ich letzteres bei 3 Spielern für nicht sonderlich sinnvoll halte)
> Du hast natürlich auch Recht, wenn Du sagst, dass die
> kriegerischen Aktionen zunehmen. Grade darin unterscheidet
> sich "Wallenstein" positiv von den agressiven
> Eroberungsspielen und vielleicht war das auch die Absicht des
> Autors.
Das mag schon stimmen ;-)
Interessant finde ich aber den Ansatz von Franki, im Winter auch zuerst noch Aktionen zuzulassen und dann erst abzurechnen. Das ist eine Art Zwischenlösung, da es dem Spiel zwei weitere Aktionsrunden gibt, im Gegensatz zu drei weiteren bei einem zusätzlichen Jahr. Jedoch wird die Getreidebeschränkung dabei meist nicht mehr so sehr ins Gewicht fallen, die im Spiel ja einen schönen Unsicherheitsfaktor bietet (mir zumindest). Auf der anderen Seite kommen mehr Unruhemarker pro Jahr auf das Spielbrett, so daß dadurch womöglich mehr Revolten ausgelöst werden, wenn man nicht weniger lukrative Länder ausbeutet.
Jedoch bleibt auch bei dieser Lösung das Problem, daß bei 4 oder 5 Spielern der Plan zum Ende des Spiels recht voll ist und evtl. in den letzten beiden Runden einige Aktionen überflüssig oder unnütz werden. Da könnte Franki noch ein wenig zu sagen. :-P
Tschö,
- Arne - (hat heute doch kein Wallenstein gespielt)