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Card Driven Games

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Ernst Knauth

Card Driven Games

Beitragvon Ernst Knauth » 6. Oktober 2002, 11:57

"We the People" war das erste der vorzüglichen sogenannten Card Driven Games (Karten mit historischen Ereignissen sind der Spiel-Motor auf einem Point-to-Point Spielplan).
Bisher sind (in dieser Reihenfolge) folgende Spiele in dieser Art erschienen:
- Avalon Hill: We the People (Amerikanische Revolution)
- Avalon Hill: Hannibal (Römer gegen Karthager)
- Avalon Hill: Successors (Alexander's Nachfolgekriege)
- Avalon Hill: For the People (Amerikanischer Bürgerkrieg)
- GMT: Paths of Glory (1. Weltkrieg)
- GMT: For the People II (Amerikanischer Bürgerkrieg - Überarbeitung der AH-Version)
- GMT: Wilderness War (7-jähriger Krieg in Amerika - England gegen Frankreich)
- GMT: Thirty Years War
- GMT: Napoleonic Wars
- GMT: Barbarossa to Berlin (2. Weltkrieg)

Derzeit in der Entwicklung sind nach meiner Kenntnis noch folgende Spiele dieser Art:
- Greece in Flames (von Mark Herman) - Peloponnesischer Krieg in der Antike
- Unhappy King Charles (von Charles Vasey) - Englischer Bürgerkrieg
- To the Halls of Montezuma (von David Fox / Mike Welker) - Krieg Amerika-Mexiko 1846

Mich würde interessieren, ob diesbezüglich noch weitere aktuelle Entwicklungen bekannt sind.

Außerdem konnte ich bisher in ConsimWorld noch keine Discussion zu "Barbarossa to Berlin" finden. Gibt es wirklich keine (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann), oder habe ich nur Tomaten auf den Augen (was durchaus möglich ist)?

Gruss

Ernst

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Marcus Segler
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Re: Card Driven Games

Beitragvon Marcus Segler » 6. Oktober 2002, 13:16

Hi Ernst,

es gibt schon eine Fantastillion Posts zu BtB. ;-)


-> ConsimWorld Discussion Board
-> Boardgaming
-> Individual Game or Series Discussion
-> Era: World War II (INDIVIDUAL GAME)
-> WWII: Barbarossa to Berlin (GMT Games)


Macht es für den Deutschen Sinn sich in Afrika engagieren? Irgendwie habe ich meine OPs anderweitig dringender gebraucht.

Und wie steht es mit den neutralen Ländern? Wer hat schon Erfahrungen mit der Türkei und Schweden gemacht?

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Ernst Knauth

Re: Card Driven Games

Beitragvon Ernst Knauth » 6. Oktober 2002, 14:01

Marcus Segler schrieb:
> -> ConsimWorld Discussion Board
> -> Boardgaming
> -> Individual Game or Series Discussion
> -> Era: World War II (INDIVIDUAL GAME)
> -> WWII: Barbarossa to Berlin (GMT Games)

Danke! Ich hatte schon gezweifelt.
Unter "W" hatte ich natürlich nicht gesucht, und (daher) den "More"-Button unten auch nicht gesehen.

Ich habe BtB bisher noch nicht gespielt, daher kann ich Deine Fragen leider (noch) nicht beantworten.

Tomatengrosse Grüsse

Ernst

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Stephan Valkyser

Re: Card Driven Games

Beitragvon Stephan Valkyser » 7. Oktober 2002, 15:13

> Macht es für den Deutschen Sinn sich in Afrika engagieren?
> Irgendwie habe ich meine OPs anderweitig dringender gebraucht.

Nach meiner Erfahrung sollte man nur versuchen, sich so lange wie möglich in Afrika zu halten (also defensiv bleiben). Denn dadurch werden US-Landungen in Italien herausgezögert.

> Und wie steht es mit den neutralen Ländern? Wer hat schon
> Erfahrungen mit der Türkei und Schweden gemacht?

Finger weg ;-)

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Stephan Valkyser

Re: Card Driven Games

Beitragvon Stephan Valkyser » 7. Oktober 2002, 15:24

> Mich würde interessieren, ob diesbezüglich noch weitere
> aktuelle Entwicklungen bekannt sind.

John Firer hat, wenn ich mich nicht irre, eine Design in Entwicklung mit dem Arbeitstitel "The Age of Bismarck". Darin geht es vor allem um die deutsche Einigung 1859-1871

Des weiteren arbeitet Michael Rinella an einem Nordafrika-Spiel (2.WW), bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es "card-driven" ist. Ich denke aber schon.

Und Ted Raicer arbeitet an einem Design, welches den östlichen Schauplatz des ACW zum Thema hat.

The Twilight Struggle (Cold War) ist ein Design von Ananda Gupta (?), welches GMT schon zur Begutachtung vorliegen soll.

Schließlich soll Mark Herman sowohl an einem WW2 Pacific-Spiel als auch an einem Vietnam-Spiel arbeiten, aber darüber weiß man so gut wie gar nichts außer Gerüchten ;-)

Und ich bin mir sicher, daß wir auch bald wieder was von Richard Berg zu diesem Genre erwarten dürfen. Schließlich ist er dafür bekannt, bereits auf diverse "bandwagons" aufgesprungen zu sein. Er soll schon Ideen zu den Themen "Kreuzzüge" sowie "African Colonization" gesammelt haben...

Also genug, auf das man sich freuen kann... ;-)

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Marcus Segler
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Re: Card Driven Games

Beitragvon Marcus Segler » 8. Oktober 2002, 09:08

Stephan Valkyser schrieb:

> Nach meiner Erfahrung sollte man nur versuchen, sich so lange
> wie möglich in Afrika zu halten (also defensiv bleiben). Denn
> dadurch werden US-Landungen in Italien herausgezögert.

OK

> > Und wie steht es mit den neutralen Ländern? Wer hat schon
> > Erfahrungen mit der Türkei und Schweden gemacht?
>
> Finger weg ;-)

ich hatte daran gedacht den Blitzkrieg auf die Türkei auszuweiten. Also ein oder zwei Einheiten in die Türkei schicken um entweder den Russen vom Süden aus anzugreifen oder evt. Unterstützung nach Afrika zu schicken. So groß ist die Türkei nicht und Rußland müßte dagegen halten.
Hast Du das mal probiert?

Ist es für den Aufwand wert sich als Axis-Player bis Moskau vorzukämpfen um Stalin von dort zu vertreiben? Ich frage mich ob der verlorene Replacementpunkt für den Russen wirklich so schmerzhaft ist.

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Stephan Valkyser

Re: Card Driven Games

Beitragvon Stephan Valkyser » 8. Oktober 2002, 09:16

> ich hatte daran gedacht den Blitzkrieg auf die Türkei
> auszuweiten. Also ein oder zwei Einheiten in die Türkei
> schicken um entweder den Russen vom Süden aus anzugreifen
> oder evt. Unterstützung nach Afrika zu schicken. So groß ist
> die Türkei nicht und Rußland müßte dagegen halten.
> Hast Du das mal probiert?

In der Ukraine sollte man auch so bis zum Kaukasus vorankommen. Da braucht man sich keinen zusätzlichen Feind zu schaffen.

> Ist es für den Aufwand wert sich als Axis-Player bis Moskau
> vorzukämpfen um Stalin von dort zu vertreiben? Ich frage mich
> ob der verlorene Replacementpunkt für den Russen wirklich so
> schmerzhaft ist.

Es gibt immerhin 4 Siegpunkte für den Stalincounter! Die braucht man schon, wenn man den Auto-Victory erreichen will, denke ich.

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Marcus Segler
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Re: Card Driven Games

Beitragvon Marcus Segler » 8. Oktober 2002, 09:25

Stephan Valkyser schrieb:
> In der Ukraine sollte man auch so bis zum Kaukasus
> vorankommen. Da braucht man sich keinen zusätzlichen Feind zu
> schaffen.

wenn die russischen Reinforcements früh kommen wird der deutsche Vormarsch rasch gebremst. Der Russe zieht sich immer etwas zurück um möglichst wenig Berührungspunkte mit dem Deutschen zu haben (wenig Kämpfe) und wartet bis er seine ganzen Fronten auf dem Plan hat. Spätestens dann läuft sich der Deutsche doch fest, oder (hab ich bisher so erlebt).

> Es gibt immerhin 4 Siegpunkte für den Stalincounter! Die
> braucht man schon, wenn man den Auto-Victory erreichen will,
> denke ich.

gut, aber darum ging es nicht. Stalin wird doch normalerweise rechtzeitig aus Moskau weg-SRt, die 4 VP wird es also nicht geben.


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