Hallo!
Als Brettspieler hat man es wirklich nicht leicht. Heute Nachmittag ist mein Exemplar von "Napoleon in Europe" angekommen. Gute sechs Stunden spaeter habe ich endlich alle 564 Plastikminaturen aus den Rastern geschnitten und vollständig entgratet. Was für eine Arbeit, wenn man sorgfältig dabei vorgehen will. Und wenn ich an den nächsten Streich von Eagle Games denke, dass mit 784 (!) Minaturen beworben wird, dann wird mir schon ganz anders... trotzdem werd ich wohl bei Civilization auf der Spiel 2002 zuschlagen! :-)
Wie haltet Ihr das eigentlich mit den Bastelarbeiten vor dem ersten Spiel. Dürfen da die Mitspieler mitmachen oder habt Ihr (wie ich) eher die Panik, dass deren Sorgfalt nicht weit genug geht?
Ist die Kosteneinsparung wirklich so gross, dass man diese Arbeit dem Endkunden zumuten kann oder gehört die Bastelei sogar irgendwie zum Brettspielvergnügen dazu? Betrifft ja nicht nur Plastikteile, die entgratet werden müssen sondern meistens eher Pappteile, die ausgebrochen werden wollen...
Aber gleich kommt fast das schönste am ganze Hobby: Das erste Mal ein neues Spiel vollständig aufbauen und einfach die Optik wirken lassen. Das Regelheft zur Hand nehmen und entzückt beobachten, welche Spielmechanismen sich entfalten... :-))
Bye
Ralf Rechmann