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Der Fettsift!?!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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dieter gvp

Der Fettsift!?!

Beitragvon dieter gvp » 21. Oktober 2002, 13:21

Hallo!

Bei vielen Spielen wird ein „wiederabwischbarer Stift“ gebraucht.
Für welche Art von Stift habt Ihr euch denn entschieden?
Ich kenne vier Varianten, die aber alle , zum Teil gravierende Nachteile haben.

Der Fettstift (auch Wachsstift, Crayon o. ä. genannt)
Vorteil: Trocken abwischbar, Spielplan wird geschont (mit Einschränkungen)
Nachteil:
-schmiert (an einein lauen Abend im Urlaub in Spanien war das eher Knete als ein Stift; totalausfall. Marke=Mayfairstift)
-farbunterschiede teilweise zu gering. Gelb ist nicht zu sehen; blau, braun und schwarz ist nur noch dunkel und nur bei Halogen-Flutlicht zu unterscheiden.

Der wasserlösliche Folienstift
Vorteil:?
Nachteil:
-schmiert mehr oder weniger, je nach Stiftdicke
-zu viele Farbpigmente machen die Farben allgemein zu dunkel, sodass sie (auch) schlecht zu unterscheiden sind
-trocknen aus
-oder machen eine Farbänderung durch (so sind z.b. die Stifte aus dem Laurin-Dampfross nach ca. 9 Monaten fasst alle gleichfarben, so ein schmutzig-rotbraun außer Gelb, das war ausgetrocknet. Alle waren in einem Zipbeutel verschlossen)
-die Spitzen werden (je nach Mitspieler verschieden schnell) zerstört.
-auf manchen Spielplänen bleiben Spuren zurück (Mayfair)

Der DryMarker oder Boardmarker
Vorteil:
-Farben sind gut zu unterscheiden
Nachteil:
-teuer
-Farben werden leicht verwischt, viel zu leicht, deshalb eigentlich schon unbrauchbar
-häufig wird der Spielplan durch das verwendete Lösungsmittel angegriffen. Auch deswegen unbrauchbar.
-Geruchsbelästigung (stinkt)
-die Spitze und damit der Strich ist, für die meisten Spiele zu dick

Der „All-Stabilo“ Stift
(Wie ein Buntstift, schreibt aber auf allen Flächen)
Vorteil:
-gute Farbunterschiede
-leichte Handhabung
-Farbe ist trocken zu entfernen

Nachteil:
-kräftige Mitspieler „drücken“ Rillen in den Spielplan und die Spitze „bröselt“ ab
-Farbe ist nur schwer zu entfernen
-schmiert auch, allerdings weniger als die oben erwähnten Stifte
-schwierige Anschaffung (findet man nur unter Schwierigkeiten im Verkauf)


Kennt Ihr eine bessere Methode, Farbe ausreichend differnzierbar, dick und wischfest auf einen Spielplan zu bringen, um sie nach dem spielen wieder rückstandsfrei und ohne Schaden vom Plan zu entfernen?


mfg dieter(hofft trotz ESSEN und vieler neuer spiele einige antworten zu erhalten, obwohl seine letzte frage hier im forum ohne antwort blieb :-) )

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Michael Blumoehr

Re: Der Fettsift!?!

Beitragvon Michael Blumoehr » 21. Oktober 2002, 14:57

Hallo,

um die ganze Problematik mit Spuren auf dem Spielplan zu vermeiden, haben wir immer Kunststoffolien (dickere oefters wiederverwendbar, Frischhaltefolie nach einmaligem Gebrauch im gelben Sack entsorgen).

Grüße,
Michael

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Herbert Frohn

Re: Der Fettsift!?!

Beitragvon Herbert Frohn » 21. Oktober 2002, 16:06

Hallo,

Dampfross spiele ich z.B. ausschließlich auf Kopien und dann mit normalen Filzstiften.

Gruss
Hef

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Roman Pelek

Re: Der Fettsift!?!

Beitragvon Roman Pelek » 21. Oktober 2002, 16:11

Hi Dieter,

dieter gvp schrieb:

> Bei vielen Spielen wird ein „wiederabwischbarer Stift“
> gebraucht.
> Für welche Art von Stift habt Ihr euch denn entschieden?

Wir verwenden mittlerweile eigentlich immer wasserlösliche Folienstifte in dunkleren Farben auf einer Plexiglasplatte aus dem Baumarkt. Das hält gut und verwischt (trocken) nicht, lässt sich aber mit einem feuchten Tuch sehr gut entfernen. Die Platte selbst verrutscht normalerweise auch nicht (zur Sicherheit kann man ja an den Spielplanecken markieren, damit man die korrekte Ausrichtung schnell wiederfindet). Zudem hat man keine Probleme mehr mit gewellten Spielplänen.

Ciao,
Roman

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

[OT] Re: Der Fettsift!?!

Beitragvon Gerhard Passler » 21. Oktober 2002, 18:10

Hallo Herbert!

Schön, dass es Dich auch noch gibt. ;)

Schade, dass Du Dampfross nur noch als Brettspiel und nicht mehr als Postspiel spielst :-( ... oder irre ich mich da vielleicht??

Gruß

Gerhard


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