Beitragvon Kurt Schellenbauer » 31. Oktober 2002, 16:43
Marion Menrath schrieb:
> Was soll man denn Deiner Meinung nach empfehlen, wenn nicht
> den aktuellen Preisträger des Deutschen Spielepreises? Ich
> würde das auch tun. Bloß weil die Jury den Leuten nicht mehr
> als Villa Paletti zutraut, müssen doch nicht alle blind
> hinterher rennen?
>
> Grade jetzt im Herbst, wenn es nicht mehr viel ist mit
> Aktivitäten draußen, ist doch die Zeit, mal wieder die
> Wenigspieler an den Tisch zu bekommen.
Ich glaube, dass hier der Fachhandel gefordert ist und den Kunden richtig beraten sollte. Preise wie SdJ oder der Deutsche Spielepreis sind Anreize damit der Kunde ins Regal greift. Der Verkäufer sollte aber nicht glauben, dass er PR jeden verkaufen kann. Angenommen Du würdest als Wenigspieler ein Spiel kaufen wollen und es empfiehlt Dir jemand PR! Das wäre das letzte Mal das Du ein Spiel gekauft hast. Ich habe genug Menschen und deren Keller kennengelernt die wahre Schätze dort liegen haben, Originalverpackt oder noch nie gespielt, weil sie bei den Regeln aufgegeben haben.
Wenn wir uns nur nach Symbolen richten die auf Verpackungen angegeben sind, wird die Brettspielerwelt ein elitäre Gruppe von Freaks sein. Und ich denke dass gilt es zu verhindern.
Im zweiten Punkt gebe ich Dir recht, der Herbst ist die beste Zeit, zumindest bei dem schlechten Wetter, alle um einen Spieletisch zu versammeln.
Kurt Schellenbauer
(Der gerne mit Wenigspielern spielt um sie zu Vielspielern zu machen)