Anzeige

Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Eric

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Eric » 20. Juli 2006, 10:34

Du solltest einfach akzeptieren, dass es für mich und für viele andere hier berechtigte Gründe gibt weder den vollen Namen noch eine E-Mail-Adresse anzugeben. Du kannst unsere Gründe natürlich weiterhin als irrelevant in Gegensatz zu Deinen Vorstellungen von Respekt & Ehrlichkeit ansehen, nur gehört es auch zum Respekt andere Meinungen und Prioritäten einfach einmal zu akzeptieren, insofern rückst Du mit deiner Einstellung dazu direkt wieder von diesen Idealen ab.

Wobei dieses ewige Genöhle gegen die "Wahl-Kursiven" hat schon Unterhaltungswert... ;-)

Benutzeravatar
Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Attila » 20. Juli 2006, 11:43

Gregor schrieb:

> Friedemann Friese und Rüdiger Dorn waren damit ursprünglich
> gemeint. Aber es lassen sich bestimmt noch mehr finden.
> (z.B. Friedemann Friese: 3/10 für Caylus, Händler von Genua,
> 4/10 Tadsch Mahal, 5/10 El Grande sehr krass; man muss keines
> der Spiele mögen, aber dass es sich um absolut solide
> Spieledesigns handelt sollte doch wohl außer Frage stehen. Im
> Gegenzug gabs dann 10/10 für die Eigenkreationen
> Friesematenten, Funkenschlag, Foppen, Frischfisch...)

Ich glaube nicht das sich Rüdiger Dorn oder Firedemann Friese oder sonstwer für ihren Spielegeschmack rechtfertigen müssen.
Es uist absolut lächerlich anderen Personen deswegen "an den Pranger" stellen zu wollen.

Nur weil du oder 10000 andere Leute Caylus ach-so-toll findet kann man es ja wohl keinem anlasten das er das Spiel halt mist findet. Völlig schnuppe ob er Spieleautor, Verleger, Kaiser von China oder der Mann vom Mond ist. - DAS ist dann schlechter Stil.

Atti

Benutzeravatar
peer

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon peer » 20. Juli 2006, 17:52

Hi,
Eric schrieb:
>
> Du solltest einfach akzeptieren, dass es für mich und für
> viele andere hier berechtigte Gründe gibt weder den vollen
> Namen noch eine E-Mail-Adresse anzugeben. Du kannst unsere
> Gründe natürlich weiterhin als irrelevant in Gegensatz zu
> Deinen Vorstellungen von Respekt & Ehrlichkeit ansehen, nur
> gehört es auch zum Respekt andere Meinungen und Prioritäten
> einfach einmal zu akzeptieren, insofern rückst Du mit deiner
> Einstellung dazu direkt wieder von diesen Idealen ab.

Und genauso sollte Gregor akzeptieren, dass andere eben auch andere Maßstäbe anlegen und das Bewerten von Spielen bei BGG auch als Spieleautor nicht verwerflich finden.
Wo ist der Unterschied?
Ihr seid ihr und wir sind wir? ;-)

ciao
peer

Benutzeravatar
Roman Pelek

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Roman Pelek » 22. Juli 2006, 00:28

Moin Eric,

Eric schrieb:
>
> Du solltest einfach akzeptieren, dass es für mich und für
> viele andere hier berechtigte Gründe gibt weder den vollen
> Namen noch eine E-Mail-Adresse anzugeben. Du kannst unsere
> Gründe natürlich weiterhin als irrelevant in Gegensatz zu
> Deinen Vorstellungen von Respekt & Ehrlichkeit ansehen, nur
> gehört es auch zum Respekt andere Meinungen und Prioritäten
> einfach einmal zu akzeptieren, insofern rückst Du mit deiner
> Einstellung dazu direkt wieder von diesen Idealen ab.

Wieso akzeptiere ich andere Meinungen und Prioriäten nicht, nur weil ich darauf hinweise, dass es viel leichter fällt, anderen ans Bein zu pinkeln, wenn man anonym bleibt und dafür nie haften muss? Und Gregor hat sehr konkret und persönlich kritisiert.

> Wobei dieses ewige Genöhle gegen die "Wahl-Kursiven" hat
> schon Unterhaltungswert... ;-)

Na gut, folgender Vorschlag: ich bin unterhaltend, Ihr seid feige?

Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Heinrich Glumpler

Autoren und die "10"

Beitragvon Heinrich Glumpler » 23. Juli 2006, 10:29

Hi,

nein - da bin ich anderer Meinung.

Ich selbst würde meine Spiele nicht immer mit 10 bewerten, weil ich zum Beispiel (!) nicht immer zur Zielgruppe gehöre, für die ich die Spiele entwickle.

Mit anderen Worten: Ich entwickle auch Spiele, von denen ich glaube, dass sie bestimmten Leuten Spaß machen, von denen ich aber weiß, dass sie mir selbst nicht so liegen.

Ganz abgesehen davon, entwickelt man sich weiter und "Fette Autos" würde bei mir heute (!) eine schlechtere Bewertung bekommen als die Weiterentwicklung/Überarbeitung "Street Illegal".

Ranglisten sind so eine Sache und können meiner Meinung nach nur dazu dienen, eine gewisse Neugier zu wecken - bzw. sind nur aussagekräftig, wenn das Spiel ganz oben oder ganz unten steht.
In der Mitte tummeln sich keineswegs (nur) die "mittelmäßigen" Spiele, sondern oft auch die Spiele, zu denen es halt sehr verschiedene Meinungen bzw. enge Zielgruppen gibt.

Grüße
Heinrich

Benutzeravatar
Eric

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Eric » 23. Juli 2006, 11:32

Roman Pelek schrieb:
>
> Wieso akzeptiere ich andere Meinungen und Prioriäten nicht,
> nur weil ich darauf hinweise, dass es viel leichter fällt,
> anderen ans Bein zu pinkeln, wenn man anonym bleibt und dafür
> nie haften muss?
>
> Na gut, folgender Vorschlag: ich bin unterhaltend, Ihr seid feige?

Ich würde eher sagen Du bist ignorant, wie das obige Posting zeigt.

Du akzeptierst die anderen Gründe nicht und schiebst den Leuten stattdessen die Gründe unter, die Du persönlich für viel wahrscheinlicher hältst.

Das Posting zeigt nur, dass meine Aussage stimmt, dass Du andere Meinungen z.B. zur Wichtigkeit der Vermeidung von SPAM nicht akzeptierst und stattdessen Deine vermuteten Gründe substituierst.

Benutzeravatar
peer

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon peer » 23. Juli 2006, 11:59

Hi,
Eric schrieb:
> Du akzeptierst die anderen Gründe nicht und schiebst den
> Leuten stattdessen die Gründe unter, die Du persönlich für
> viel wahrscheinlicher hältst.
> Das Posting zeigt nur, dass meine Aussage stimmt, dass Du
> andere Meinungen z.B. zur Wichtigkeit der Vermeidung von SPAM
> nicht akzeptierst und stattdessen Deine vermuteten Gründe
> substituierst.

Na, dass macht gregor auch, der andere Gründe nicht akzeptiert. Aber der ist ja "auf deiner Seite". Übrigens: Spam-Vermeidung ist -wie schon oft angedeutet - eine faule Ausrede. In all meiner Zeit hier habe ich 1 (!) Spammail bekommen, die ich aufs Forum zurückführen konnte. Ich bekomme vielleicht 4 SPAMs täglich - die meisten aus den USA - das ist für jemanden wie mich, der sich viel im Interbet bewegt und dabei immer seine Emailadresse angibt. Verdammt wenig, oder?

ciao
peer

Benutzeravatar
Eric

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Eric » 24. Juli 2006, 09:39

peer schrieb:
>
> Übrigens: Spam-Vermeidung ist -wie schon oft angedeutet - eine faule
> Ausrede.

Genau das ist nicht der Fall, aber das ich Euch wohl nicht klar.


Personendaten unterliegen dem Datenschutz. Ich persönlich entscheide wo und wann und in welchem Zusammenhang ich meine persönlichen Daten weitergebe.

Die Werbeindustrie kauft sich seit Jahren schon Personendatensätze ein, um sie zu Werbezwecken zu verwenden. Die illegalen ungefragten Werbeanrufe der Glücksspielbrache, die sich Telefondatensätze eingekauft haben, sind nur der Anfang. Sehr beliebt sind dabei auch zusätzliche Daten zu der Einkommenssituation und den Vorlieben, damit man gezielter Werbung einsetzen kann. Diese persönlichen Daten haben für die Firmen einen sehr hohen Wert, nicht umsonst gibt es für Payback-Karten Rabatte.

In Zeiten wo soviel Missbrauch mit den persönliche Daten getrieben wird, ist es oberste Priorität seine Daten nicht in aller Welt zu verkünden. Vielleicht muss man auch Informatik studiert haben, um die Wert und das Schutzbedürfnis der persönlichen Daten zu erkennen.


Fakt ist: Es gibt Webcrawler die konstant das Internet nach Personendaten durchsuchen, insbesondere nach E-Mail-Adressen und diese in einer Datenbank eintragen, um sie Werbefirmen zu verkaufen. Eine E-Mail-Adresse in einem öffentlichen Forum ist dabei ein gefundenes Fressen.

Es geht also nicht darum Spam von Forenmitgliedern zu verhindern, sondern es geht darum seine E-Mail-Adresse nicht öffentlich zugänglich zu machen, um zu verhindern in diesen automatisch erstellten Datenbanken zu landen. Und die Webcrawler sind inzwischen auch so intelligent die E-Mail-Adresse nicht nur an dem @-Zeichen zu erkennen. Die E-Mail-Adresse als Bilddatei abzulegen ist im Moment zwar noch eine wirkungsvolle Maßnahme, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die Crawler auch Bilddateien per OCR auswerten können.

So, genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Vielleicht hilft Euch das einmal den Blick über den Tellerrand zu werfen. Ansonsten bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, wie verantwortungsvoll er mit seinen persönlichen Daten umgeht. Nur andere zu kritisieren die ihre Daten für schützenswert halten zeugt eben von Unwissenheit oder Ignoranz. Mit der Unwissenheit habe ich versucht aufzuräumen...

Eric

Benutzeravatar
peer

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon peer » 24. Juli 2006, 10:24

Hi
Eric danke für die lange Antwort.
Allerdings muss ich antworten, dass dafür, dass du für mehr Verständnis wirbst, du MEINE Ansichten schon etwas runterqualifizierst.

Anyway vielleicht kannst du meine Fragen beantworten:

Wieso hindert dich die Angst vor Spams daran deinen Nachnamen anzugeben (und dich ggf. bei Markus Barnick Datnebank einzutragen - auch ohne Email)?
Letzteres ist natürlich freiwillig, aber erstes zeigt doch schon mal dass du eben anonym bleiben möchtest. Und da ist Spam-Schutz eben nicht der Grund! (Das kann man ja auch anders umgehen, z.B. mit "eric at compusoft punkt de" - übrigens sind die Emailadressen im Forum verschlüsselt).

Der wahre Grund (und deswegen schreibe ich "faule Ausrede") ist doch wohl eher das du anonym bleiben willst. Wie du selber schriebest, ist das dein gutes Recht. Ja das ist es und das bleibt dir unbenommen. Allerdings ist es nunmal so, dass ein anonymer Mitschreiber einfach weniger ernst genommen wird, als ein nicht-anonymer. Das liegt z.B. an den Trollen, die sich hier manchmal aufmachen, aber auch eben daran dass sie anonym sind. Man kann nicht die Vorteile des Anonymseins haben und sich dann beschweren, dass man als Anonymer auch als solcher behandlet wird.

Um mal wieder auf das Urthema zu kommen: Das ist alles Geschmackssache. Du hast deine Meinung und wir unsere. Allerdings müsstest du auch andere Meinungen akzeptieren können, wenn du verlangst dass wir deine akzeptieren.
Und genauso ist es mit dem Bewerten anderer Autoren: Für einige OK, für andere nicht. Allerdings scheint dich dieses Thema weniger zu interessieren als das Anonmye Thema ;-)

So ich hoffe, dass auch du mal etwas über den Tellerrand gucken konntest...

ciao
peer (kennt die Praktiken der Werbeindustrie)

Benutzeravatar
peer

Ergänzende (wichtige) Frage

Beitragvon peer » 24. Juli 2006, 10:45

Hi,
noch die 2. Frage:

Eric, was fändest du besser (bzw. ehrlicher):
a) Ich gebe bei BGG meinem eigenen Spiel eine 10 und einem Konkurrenzprodukt (z.B. Packeis am Pol) eine 1 ODER
b) Ein anonymer User namens "Brabbelsabbel" tut dies?

Würde mich freuen wenn du diese Frage mit Begründung beantwortest, denn genau darum ging es in Romans Posting ja.

ciao
peer

Benutzeravatar
Eric

Re: Ergänzende (wichtige) Frage

Beitragvon Eric » 25. Juli 2006, 08:14

peer schrieb:
>
> Hi,
> noch die 2. Frage:
>
> Eric, was fändest du besser (bzw. ehrlicher):
> a) Ich gebe bei BGG meinem eigenen Spiel eine 10 und einem
> Konkurrenzprodukt (z.B. Packeis am Pol) eine 1 ODER
> b) Ein anonymer User namens "Brabbelsabbel" tut dies?
>
> Würde mich freuen wenn du diese Frage mit Begründung
> beantwortest, denn genau darum ging es in Romans Posting ja.
>
> ciao
> peer

0) Zu der vorherigen Frage:
- Mein Nachname ist auf dieser Webseite zu finden, man muss nur wissen, wo man schauen muss... ;-)
- Markus Datenbank kenne ich nicht.
- Und die beschriebenen Webcrawler erkennen inzwischen auch E-Mail-Adresse die in der von dir beschriebenen Form "ich at zuhause punkt de".
Auch die Verschlüsselung der E-Mail auf dieser Seite muss nicht einwandfrei funktionieren, so hatte KMW mir einmal eine E-Mail geschrieben, wo drin stand, so sieht die E-Mail im Klartext aus.... und so verschlüsselt... und beide Einträge waren im Klartext... vertrauenserweckend-... ^^

1) Ich denke ein Autor sollte seine eigenen Spiele nicht bewerten, weil er nicht wirklich neutral sein kann, selbst wenn er das glaubt. Auch ist es einfach nicht sinnvoll, um unnötige Diskusionen zu vermeiden. Die Bewertung anderer Spiele finde ich jedoch in Ordnung, wenn sich daraus eine vernünftige Bewertungsverteilung ergibt, also nicht nur Einser, und somit kein Mißbrauch vorliegt.

2) Hier ist der Fall zu unterscheiden, ob Du dieser annonyme User bist. Wenn ja, dann ist das moralisch sehr fragwürdig und nicht zu akzeptieren. Wenn es ein anderer User ist, mag das durchaus seinen Vorlieben entsprechen, es ist aber nicht zu entscheiden. Wenn es ein einzelner User ist, fällt er statistisch sowieso nicht weiter auf, sobald es mehrere sind, sollte man allerdings hellhörig werden. Ausserdem ist es ja immer sinvoll sich auch die Begründungen für die Noten anzuschauen, wenn da nur die Note steht muss man die Bewertung sicherlich als unbedeutender einstufen als wenn jemand noch dabeischriebt, warum ihm das Spiel gefällt oder nicht gefällt.


Also für einen Autor wäre meiner Ansicht nach die sinnvollste Variante:
- eigene Spiele nicht bewerten
- fremde Spiele bewerten, aber wenn schlecht, dann mit ausführlicher Begründung, um gar nicht erst den Verdacht der Manipulation aufkommen zu lassen

Benutzeravatar
peer

Re: Ergänzende (wichtige) Frage

Beitragvon peer » 25. Juli 2006, 09:45

Hi,

danke schonmal für die Beantwortung.

> 2) Hier ist der Fall zu unterscheiden, ob Du dieser annonyme
> User bist. Wenn ja, dann ist das moralisch sehr fragwürdig
> und nicht zu akzeptieren. Wenn es ein anderer User ist, mag
> das durchaus seinen Vorlieben entsprechen, es ist aber nicht
> zu entscheiden. Wenn es ein einzelner User ist, fällt er
> statistisch sowieso nicht weiter auf, sobald es mehrere sind,
> sollte man allerdings hellhörig werden. Ausserdem ist es ja
> immer sinvoll sich auch die Begründungen für die Noten
> anzuschauen, wenn da nur die Note steht muss man die
> Bewertung sicherlich als unbedeutender einstufen als wenn
> jemand noch dabeischriebt, warum ihm das Spiel gefällt oder
> nicht gefällt.

"Hier ist der Fall zu unterscheiden, ob Du dieser annonyme
User bist"
sehr süß ;-) Das weiss ja nur ich! Das ist ja gerade der Witz! Ein Anonymer bei BGG kann ja jeder sein: Ein "Shiller" oder ein "Spamvermeider". Gerade aus diesem Grund finde ich totale Anonymität (also mit Fake posten etc.) unehrlicher als mit eigenem Namen die eigenen Spiele bewerten (Wobei ich das nicht mache). Bei letzteren könnens die anderen wenigsten einordnen. Wohlgemerkt: das gilt für BGG.

Genau diese Meinung wollte ich deutlich machen. Vor allem wiels Roman wohl auch so gemeint hat.

Und für die Spielbox? Nun, zur Vollständigkeitshalber: Ich bevorzuge Realnamen. Wenn aber ein anonymer regelmässig sinnvolle Beiträge liefert, dann ist das auch für mich soweit auch OK.

Schöne Woche noch...

ciao
peer

P.S. Vielleicht sieht man sich ja in Essen. Bist du der mit der Papiertüte über dem Kopf?
SCNR :-D :P

Benutzeravatar
Jeff Widderich

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Jeff Widderich » 28. Juli 2006, 04:55

Hallo Achim,

Die mathematische perfekte Verteilung der nominierten Spiele von Kosmos und Queen Games. Es war doch eindeutig das TuT gewinnen muesste. So bald ich die Listen sah war es mir klar. So viele Nominierungen verteilt auf zwei Verlage?

Merkwuerdig?

Es geht wirklich beim Spiel des Jahres ums Geld. Das finde ich total OK. Es wird aber naive Menschen wie mir selbst wirklich so dargestellt das jeder eine Chance hat mit dabei zu sein. Was ich mit Kreuzwort Pyramiden erlebt habe mit der Jury wuensche ich Niemanden. Und ich hoffe das die Jury solch ein Verhalten in Erinnerung behaelt wenn ein aehnliches Spiel von ein Kleinverlag rauskommt.

Es ist so erfrischend mit neuen Menschen meine Spiele zu spielen die es vergessen haben wie viel spass es bringt Brettspiele zu spielen. Ich entwickele meine Spiele sowieso fuer dies Gruppe. Auf Messen die nichts mit Brettspiele zu tun haben verkaufen wir in Kanada besser als in Essen. Dahin werde ich arbeiten. Ich werde hauefiger in Schulen spielen. Es ist unglaublich wenn 60 Kinder in ein Zimmer Kreuzwort Pyramiden oder Cardchess spielen und begeistert sind.

Benutzeravatar
Jeff Widderich

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Jeff Widderich » 28. Juli 2006, 05:17

Ja, das war sehr schlecht. Ich und einige Beteiligten haben CC Spiele sehr hoch gewertet und gelobt.( Cardchess und Kreuzwort Pyramiden ) Es passiert mit fast mit alle neue Gruppen die ein oder mehrere Spiele raus bringen, da die Beteiligten begeistert sind endlich ein fertiges Produkt zu haben oder nicht besser wissen.

In der selben Woche ging es wirklich los. Steve Werth, Ron Lee und wie sie alles hiessen haben alles Moegliche angestellt besonders mich anzumachen und sind mit ihrer negative Wertungen anzufangen. Steve Werth hatte es geschaft 13 Leute (via Yahoo Brettspiele Seite) meine Spiele mit einer 1 zu bewerten ohne das Spiel gespielt zu haben. So fing der Kreislauf an und es war ganz bestimmt meine Schuld mich darauf einzulassen meine Spiele zu Verteiligen. Wer diese Menschen waren weiss ich immer noch nicht. Aber ich hatte noch eine Ueberraschung die ich nicht erwartete. Die Angreifer hatten alle ihre Bemerkungen und Angriffe entfernt so dass meine (und Freunde) Bemerkungen uebrigblieben.
In diesem Moment sah alles wirklich wie Selbstlob aus und daraus ergab sich meine Situation. Daraus ergab sich mein Username : Shillking

Ich habe so weiter gemacht da Ich sehr viel Aufmerksamkeit sehr schnell erzielt habe. Jeder weiss wer ich bin. Ich habe auch sehr viele Boardgamegeeks unterhalten.


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 34 Gäste