Beitragvon Volker L. » 13. März 2001, 14:34
> ...Und ich bin ein wenig verwundert wie "hart" es
> hier zugeht.
> und mein subjektiver Eindruck ist, dass alles
> übertrieben hart gesagt wird.
Wie ich schon vor einigen Wochen mal auf ein Posting
von Wolfgang geantwortet hatte, ist das groesste
Problem, dass man dem Text nicht ansieht, welchen
Tonfall der Verfasser sich dazu gedacht hat, und etwas,
das beschwichtigend gemeint war, kann vom Leser als
arrogant, tadelnd oder belehrend interpretiert werden.
Auch wenn ich selbst in mails mit Freunden, die ich
gut kenne, gerne mal frozzle, stelle ich hier beim
Verfassen von Postings an mir selbst eine gewisse
Paranoia fest ("habe ich das jetzt auch WIRKLICH so
vorsichtig formuliert, dass der Adressat es GARANTIERT
nicht in den falschen Hals kriegt???"). Sind wohl die
Auswirkungen anderer Wortgefechte, die ich mitlese
(und die manchmal aus fuer mich offensichtlichen
Missverstaendnissen entstehen) In Zusammenhang mit der
Tatsache, dass ich vor einigen Monaten selbst mal
kraeftig was auf die Muetze bekommen habe, weil viele
offenbar nicht geglaubt hatten, dass der Satz "bitte
versteh das als Hinweis und nicht als Kritik"
tatsaechlich ganz woertlich so gemeint war.
> Ich habe in meinen Beiträgen z.b. mit meiner
> Unterschrift ne Menge Kritik ernten müssen.
Naja, ich fand es auch uebertrieben, dass Du gleich in
so vielen Postings hintereinander auf Deinen Titel
hingewiesen hast, andererseits kann ich die Besorgnis,
dass etwas, dass man den anderen mitteilen will,
uebersehen wird, weil wohl nur wenige jeden Thread
lesen, durchaus nachvollziehen.
Gruss, Volker