Beitragvon Warbear » 18. Dezember 2007, 23:22
Hallo Jürgen,
ich hatte Spielbar.com nicht gelesen, und auch den größeren Teil dieses Threads nicht (den werde ich mir auch jetzt noch nicht antun). Sorry, wenn ich etwas von mir gegeben habe oder noch geben werde, was schon mal von jemand anderem geäußert wurde.
> Allein seine Motivation für diesen Artikel kann ich nicht
> erkennen. Zuerst habe ich mir darüber auch Gedanken gemacht,
> aber anhand der (seiner) gewählten Argumentationslinie wieder
> verworfen. Ich will ganz ehrlich sein: Zielt er wirklich -
> was ich mittlerweile vermute - (nur) auf seine letzten beiden
> Absätze ab?
Wer Wolfgang Kramer einigermaßen kennt, der weiß, daß er schon immer so denkt, wie er im letzten Kapitel seines Beitrags deutlich gemacht hat. Er ist von dem Gedanken beseelt, die ganze Welt zum Spielen zu bringen. Da stecken primär bestimmt keine monetären Gedanken dahinter, und ich finde es eine Schweinerei, wenn ihm das von Leuten unterstellt wird, die ihn nicht näher kennen (ich meine nicht Dich damit). Er hätte garantiert das Zeug dazu, auch komplexe Spiele zu erfinden, aber das entspricht nicht seiner Spiele-Philosophie.
Ich selbst fühle keinerlei missionarische Ader in mir, irgendwelche Nicht-Spieler dazu zu bringen, sich künftig mit einfachen Spielen die Zeit zu vertreiben. Ich halte das sogar für falsch (wie ich Wolfgang Kramer auch schon selbst öfters gesagt hatte). Aber ich kann sehr gut akzeptieren, wenn sich jemand (wie er) dazu berufen fühlt. Und der besagte Artikel ist m.E. ein anerkennenswerter Versuch in diese Richtung, wenn auch vielleicht nicht 100%ig geglückt, da nicht komplett zu Ende gedacht.
Warbear (von dem Wolfgang Kramer bestimmt nicht weiß, wer hinter dem Nickname steckt).
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