Beitragvon Christoph Trageheim » 25. April 2003, 10:50
Moin, moin,
ich komme zwar auch nur auf eine Partie HotS, hatte aber den gleichen Eindruck über das Braveheart-Szenario gewonnen.
Ich habe es als Schotte zwischenzeitlich auf 8 Nobles gebracht, ich glaube im 3. Zug. Dann war der Meister (Braveheart) aber auf einen Stärkepunkt runter und für eine Zeit ausser Gefecht. Zwischenzeitlich überwinterte haufenweise englische Infanterie in Schottland und kämpfte sich über die Zeit weiter nach Norden vor. Nach 2/3 des Spiels war es dann nicht nur recht spät geworden, sondern auch einigermassen aussichtslos...
Die ganze Partie war aber recht spannend, denn anfangs kann Braveheart doch recht mächtig rumstänkern. Dann ging es aber "nur noch" darum, wie hoch der Engländer gewinnt. Denn die Siegbedingung für Decisive Victory scheint mir kaum zu erreichen zu sein.
Das AH-Spiel "Victory in the Pacific" (alt, sehr alt :-) ) ging mit eine ählichen Situation geschickt um: Dort waren zunächst die Japaner die Stärkere Macht, durch die Verstärkung, die die Allierten Runde für Runde bekommen, gewinnen sie allmählich die Oberhand. Durch das Besetzen von Gebieten erhalten die Spieler am Ende jeder Runde Siegpunkte, die gegeneinander verrechnet werden.
Übertagen auf HotS heisst das: Am Ende einer Runde zählt jeder die von ihm kontrollierten Barone und erhält entsprechend Siegpunkte. Wer mehr Siegpunkte am Ende hat, gewinnt. Oder man verrechnet die Punkte gegeneinander (dann hat immer nur ein Spieler Siegpunkte), und der am Schluß im Plus ist, gewinnt.
Ist einfach mal eine Idee, wahrscheinlich braucht der Schotte noch einen Vorsprung, um zu gewinnen (schliesslich kann er kaum in der ersten Runde die Oberhand auf dem Brett gewinnen).
Gruß von einem Nordlicht aus dem Süden,
Christoph