Beitragvon Andreas Epplée » 11. Dezember 2004, 12:17
Und für die ganz Begeisterten gibt's dann die nochmal aufgebohrte Variante: "Galaxy: The dark ages" von GMT Games.
Alle drei Spiele (CA ist, wie schon gesagt, nur die Wiederauflage von TtA - mit 4 neuen Charakteren zur Auswahl - da sind allerdings eher fragwürdige Sachen dabei) leben hauptsächlich von der Spannung, das Glückselement bleibt auch in den komplexeren Varianten - nach Abzug der fälligen Grübeleien - beträchtlich. Das ist keinesweg eine Kontra-Indikation: die Spiele sind auf ihre Art alle "class acts" (abgesehen vielleicht von der zwanghaften Fantasy-Thematik der US-Versionen). Man hat ein bisschen den Eindruck, als wollte Knizia nicht recht glauben, dass das wunderbar konzentrierte "Grand National Derby" schon alles gewesen sein soll. Man kann's verstehen - aber oft (siehe auch "Attacke"/"Ivanhoe", "Flinke Pinke"/"Thor" etc.) bleibt eine leise Ahnung, dass die erste Version doch eigentlich schon alles Wesentliche gesagt hatte. Trotzdem hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn diese ganzen Knizia-Forschungsergebnisse von deutschen Verlagen aus den USA zurück-importiert würden - die Monster von CA sind teilweise einfach nur widerlich, und Brett- und Kartenspiele wie dieses, die auch noch versuchen, eine Art Computerspiel-Optik zu entwickeln, wirken fast immer überfrachtet (bin mal gespannt, wem ich das nächste Mal "Galaxy" vorsetzen kann - huhh, was für eine Auslage!).
VG + VS
Andreas