Beitragvon Peter Steinert » 16. Januar 2005, 16:56
Nun ja...
während des Schreibens hatte ich so einen kurzen Gedanken, den ich aber nicht mehr rechtzeitig greifen konnte, so schnell war er wieder weg: "Sichere Deinen Text, bevor Du ihn sendest! " hieß er, oder so ähnlich ;-)
Egal. Nochmal schreiben mag ich das PEEP nicht.
Ich kann aber sagen, dass uns Australia recht gut gefiel, allerdings mit Einschränkungen:
-unerwartet hoher Glücksanteil, speziell bei der Profiregel
-unfassbar viele Siegpunkte bei zwei Personen (der Führende hatte fast 300, was drei Runden auf der Kramerleiste entspricht.)
-hohe Gefahr, im Mittel- und Endspiel Wertungen zu vergessen
Australia reicht meiner Meinung nicht an Tikal oder Mexica heran. Besonders Mexica bietet einen etwas leichteren Einstieg.
Die Ausstattung ist Geschmackssache, die Plangrafik ist nicht wirklich mein Fall. Ein minimaler Schönheitsfehler hat sich auch eingeschlichen, da eine der Grenzen zwischen zwei Regionen als dicke Staatengrenzen eingezeichnet ist (nicht wirklich tragisch).
Sicher ist aber, dass Australia noch einige Male auf dem Tisch landen wird, da auch andere Spielerzahlen geprüft werden wollen. Ich befürchte allerdings, dass dann der Gücksanteil zu hoch werden könnte. Unwägbarkeiten gibt es sehr viele, so etwa beim Kartenziehen, beim fast unkontrollierbaren Regionenwechsel des Windrades und den "Abstauberzügen", bei denen ein gerade aufgedecktes Industrieplättchen zufällig die passende Zahl von Rangern zeigt.
Weitere meinungen zu diesem Thema würden mich sehr interessieren.
Peter