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Mögen wir keine Würfel mehr ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Robert Vötter

Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Robert Vötter » 26. Oktober 2005, 10:43

Ich habe heute wieder nach langem das Spiel Mankomania gespielt und mir ist aufgefallen,das es fast kein neues Spiel mehr gibt,wo die Würfel zum bewegen der Figur hergenommen wird.

Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der Trend bald wieder ?

Gruß
Robert (Der sauviel Geld bei Mankomania gewonnen hat und froh wäre,wenn es im wirklichen Leben auch so einfach wäre )

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Niccolo » 26. Oktober 2005, 11:29

Robert Vötter schrieb:
>
> Ich habe heute wieder nach langem das Spiel Mankomania
> gespielt und mir ist aufgefallen,das es fast kein neues Spiel
> mehr gibt,wo die Würfel zum bewegen der Figur hergenommen wird.

Fast keine neuen Spiele? Oh, gibt es noch Spiele wo man den Würfel zur Bewegung der Figur verwendet?
Ah - grad denk ich an Elasund und das Schiff dort - ja, doch.
Aber so reinrassig?
Ausser in Kinderspielen?

Das letzte was ich in der Art spielte war vor auch schon vielen Jahren ein CoSim, wo die Zugweite ein Fixwert+dr war (die Faszination des Kriegsnebels befriedigend ;) )

Nein. Stimmt ja gar nicht! Hab doch erst vorige Woche "Verflixt" gespielt. REINRASSIGES Würfelspiel.

> Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> Trend bald wieder ?

Jetzt bin ich grad verunsichert - wo ich grad 'hochhüpfen' mußte, weil mir eben 'Verflixt' einfiel -- war vielleicht nie weg, der Trend?

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon TRH » 26. Oktober 2005, 11:36

Moin!

Liegt vielleicht an der Assoziation Würfel mit Pöppelzugfunktion -> Langweiliges Würfelzugspiel mit Ereignissen zwischendurch. Und davon rät natürlich jeder Spieleautorenbuch dieser Welt ab, so dass die Spieleautoren schon von der Pieke auf diese Abneigung mit in die Wiege bekommen haben... ;-)

Gruß Tom

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Thomas O.

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Thomas O. » 26. Oktober 2005, 11:49

Robert Vötter schrieb:
>
> Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> Trend bald wieder ?

Hi,

also, aus Autorensicht muss ich sagen, dass ich durch eine gewisse Tendenz "weg vom Zufallselement Würfel" vorsichtig geworden bin, was den Würfeleinsatz bei neuen Spielen angeht. Ich persönlich mag den Würfel sehr, stelle aber immer wieder fest, dass ich dort, wo ich einen Würfel verwenden möchte, gleichzeitig das starke Zufallselement durch andere Mechanismen abfedern möchte. Als Konsequenz lasse ich den Würfel lieber gleich weg und versuche, Ereignisse an andere, planbare Bedingungen zu knüpfen.

Natürlich ist es auch eine Sache der Zielgruppe: Viele der hiesigen Forumsleser und andere Hardcorespieler ;-) beklagen sich häufig über Zufallselemente und suchen die strategische Herausforderung. Familien mit Kindern wird man auch in 100 Jahren noch mit schönen Würfelmechanismen glücklich machen :-)

Gruß Thomas

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Helmut Lehr

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Helmut Lehr » 26. Oktober 2005, 12:07

Thomas O. schrieb:
> Natürlich ist es auch eine Sache der Zielgruppe: Viele der
> hiesigen Forumsleser und andere Hardcorespieler ;-) beklagen
> sich häufig über Zufallselemente und suchen die strategische
> Herausforderung. Familien mit Kindern wird man auch in 100
> Jahren noch mit schönen Würfelmechanismen glücklich machen :-)

Das ist absolut richtig.
Leider ist das Wort "Glück" für viele in diesem Forum schon ein Schimpfwort geworden.
Wenn eine bestimmte Portion Glück in einem Spiel auftaucht, wird es sofort abqualifiziert.
Die übergroße Spielermehrheit in Deutschland, die Familien und auch müde Vielspieler ("Du, nix Anstrengendes heute abend bitte, bin total abgespannt) ;-) lassen sich auch gerne mal von Glückelementen tragen.
Auch die Argumentation "Das Spiel spielt mich, nicht ich spiele das Spiel", letzthin noch gelesen bei "Pirsch"/Phalanx-Games, muss nichts Schlechtes sein. Viele wollen gar nicht immer aktive Spielgestater sein, sondern sich mal locker vom Glück zum hoffentlichen Sieg tragen lassen.
Es gibt zum "Glück" genügend Spiele für jeden Geschmack, so dass keiner ein Spiel spielen muss, das er nicht mag.
SG
Helmut

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 26. Oktober 2005, 12:42

Robert Vötter schrieb:
>
> Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> Trend bald wieder ?

Es muß ja auch einen Grund haben, daß z.B. Kosmos auf der Messe "Ereignisse in Catan" heraus gegeben hat und damit das Würfelpaar nun ersetzbar ist...

Gruß Carsten (der Würfel mag und gern mit ihnen spielt (mein Sohn übrigens auch schon), aber nicht zu sehr [b]von[/b] den Würfeln gespielt werden möchte)

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Roman Pelek

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Roman Pelek » 26. Oktober 2005, 13:53

Hi Robert,

Robert Vötter schrieb:
>
> Ich habe heute wieder nach langem das Spiel Mankomania
> gespielt und mir ist aufgefallen,das es fast kein neues Spiel
> mehr gibt,wo die Würfel zum bewegen der Figur hergenommen wird.

Nun: Elasund und Verflixxt, wie Niccolo bereits sagte. Und jenseits der reinen Pöppelbewegung aktuell z. B. noch Heck Meck und Revolte in Rom. Alle vier in meinen Augen recht schöne Spiele ;-)

> Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> Trend bald wieder ?

Ich denke, der Trend war nie weg, nur gibt's zyklisch mal mehr, mal weniger davon. Natürlich kann man mit 'nem Würfellaufsspiel mit Ereigniskarten im 21. Jahrhundert niemanden mehr hinterm Ofen vorlocken. Aber für halbwegs originelle Würfelspiele, die auch noch ein bisschen Raum für eigene Entscheidungen lassen, sollte eigentlich immer ein Plätzchen übrig sein.

Ciao,
Roman

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Attila » 26. Oktober 2005, 14:10

Robert Vötter schrieb:

> Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> Trend bald wieder ?

Das Vorurteil Würfel=Glücksspiel weisst lediglich auf mangelnde Strategie hin.

Atti

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon TRH » 26. Oktober 2005, 14:41

Roman Pelek schrieb:

> Ich denke, der Trend war nie weg, nur gibt's zyklisch mal
> mehr, mal weniger davon. Natürlich kann man mit 'nem
> Würfellaufsspiel mit Ereigniskarten im 21. Jahrhundert
> niemanden mehr hinterm Ofen vorlocken.

Da sag mal lieber nix: Bestimmt erwarten uns in diesem Bereich noch einige tolle Neuigkeiten von DaVinci (der echte mit dem eingetragenen Warenzeichen... :lol: ), die gewiß reißenden Absatz finden werden... :grin:

In hoffnungsfroher Erwartung
Tom

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 26. Oktober 2005, 15:22

TRH schrieb:
>
> In hoffnungsfroher Erwartung

Na, wenn Du dir da mal nicht zu wenig Hoffnung machst...

Gruß Carsten (der 'hoffnungsfroher Erwartung' mit gänzlich anderen Ereignissen entbindet)

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Michael Weber

[OT] Schwangere Männer

Beitragvon Michael Weber » 26. Oktober 2005, 15:52

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Gruß Carsten (der 'hoffnungsfroher Erwartung' mit gänzlich
> anderen Ereignissen entbindet)

Seit wann können Männer schwanger sein?
:-D

Michael
(derzeit wieder weniger schwanger aussehend)

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Michael Blumöhr
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Beiträge: 292
Wohnort: Griesheim
Kontakt:

Re: [OT] Schwangere Männer

Beitragvon Michael Blumöhr » 26. Oktober 2005, 16:11

Michael Weber schrieb:
> Seit wann können Männer schwanger sein?
> :-D

Seit es "Wir sind schwanger" gibt :-) :-)

Michael

http://www.darmstadt-spielt.de (wo man auch andere Spiele probieren kann :-) )

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Thomas O.

Re: [OT] Schwangere Männer

Beitragvon Thomas O. » 26. Oktober 2005, 16:34

Michael Blumöhr schrieb:
>
> Michael Weber schrieb:
> > Seit wann können Männer schwanger sein?
> > :-D
>
> Seit es "Wir sind schwanger" gibt :-) :-)

... oder seit man sich den Essgewohnheiten der schwangeren Partnerin angepasst hat ;-)

Thomas (nicht wirklich schwangerer als vorher)

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Carmen Gick

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Carmen Gick » 26. Oktober 2005, 16:37

Hallöchen,

ach ich finde "alles zu seiner Zeit".

Gestern habe ich Heck Meck und Ubongo gespielt.
Heckmeck hat ja Würfel und Ubongo hat auch das Element Würfel dabei. Beides hat riesen Spass gemacht.

Natürlich kann mich ein normales Würfeln...dann ziehen Spiel soooo begeistern, wie vielleich viiiiiele andere. Aber ab und zu hat es doch seinen Reiz.

Auch wie schon erwähnt. Mit meinem Sohnemann sind Spiele mit Würfelelementen willkommen und machen auch noch spass.

Bei solchen "Glücksspielen" hat man dann nicht das Gefühl, dass man in seiner Taktik "versagt" hätte. Bring manchmal auch Glücksgefühle ;o)

Ich denke aber wirklich, dass der Würfel nie aussterben wird und da bin ich auch Froh darum. Denn "schön eingesetzt" finde ich ihn doch sehr reizvoll.

spielende Grüße
Carmen

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zerics

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon zerics » 26. Oktober 2005, 17:09

also wir mögen den würfel auch, so eine priese glück hat doch was...
cant stop zb. spielen wir immer noch gerne und auch neueres wie verflixxt oder heck meck, also ich glaube nich das der würfel nicht gemocht wird
gruß zerics
(den das würfelglück die manilapartie mal wieder versaut hat, egal nächstes mal nimm ich die gezinkten würfel... :-)

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Heinrich Tegethoff

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Oktober 2005, 17:15

Hallo Robert et al,

von den ganz neuen Spielen kann ich seit "leidvoller" Erfahrung gestern
abend noch "Sushi Express" dazulegen, bei der grob gesehen auch das
W6-Paar angibt, wie weit man zieht (sofern es zur eigenen Wettvorgabe
passt) - und ein Feld "(Ziehe über) Los und nehme eine Siegpunktkarte"
sowie ein "Freiparken (ziehe Aktionskarte)"-Feld gibt's auch.

Servus,
Heinz

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Helmut Lehr

Re: [OT] "In Hoffnung sein"

Beitragvon Helmut Lehr » 26. Oktober 2005, 19:10

Michael Weber schrieb:
>
> Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> > Gruß Carsten (der 'hoffnungsfroher Erwartung' mit gänzlich
> > anderen Ereignissen entbindet)
>
> Seit wann können Männer schwanger sein?
> :-D
>
> Michael
> (derzeit wieder weniger schwanger aussehend)

Bei uns heißt das: "Ich bin in Hoffnung." oder "Sie ist in Hoffnung."

Carsten hat mit seiner "hoffnungsfrohen Erwartung" nix mit schwanger zu tun.

SG
Helmut

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Michael Weber

Re: [OT] "In Hoffnung sein"

Beitragvon Michael Weber » 26. Oktober 2005, 19:13

Helmut Lehr schrieb:
> Carsten hat mit seiner "hoffnungsfrohen Erwartung" nix mit
> schwanger zu tun.

Na, dann erklär mal, wie er seine Hoffnung entbinden will ;-) :D

Michael

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Helmut Lehr

Re: [OT] "In Hoffnung sein"

Beitragvon Helmut Lehr » 26. Oktober 2005, 20:01

Michael Weber schrieb:
>

>
> Na, dann erklär mal, wie er seine Hoffnung entbinden will ;-)
> :D
Wieso muss er die unbedingt "entbinden", er kann seine Hoffnung doch auch "erfüllen"zum Beispiel.

:-))

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der drei

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon der drei » 26. Oktober 2005, 22:43

Ich empfinde es wie Carmen, wenn man ein Würfelspiel verloren hat, fühlt man nicht gleich, dass man wegen der Taktik versagt hat.

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Udo Möller

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Udo Möller » 27. Oktober 2005, 01:07

Vielleicht nicht mehr so oft zum bewegen der Figuren (Ausnahme z.B. Manila), aber z.B. im Kampf bei Schatten über Camelot, Piratenbucht und Sternenschiff Catan oder als Baumaterial bei Railroad Dice 1-2 oder zum Auswürfeln der Ertragsfelder bei Elasund, Anno 1503 und Himalaya oder zur Durchführung einer Probe bei Candamir.

LUdo ergo sum (Heute abend bei Big Kini verloren, dafür am besten die Latrine bei Pecunia non olet bewirtschaftet :-)]

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Roman Pelek

[OT] Das neue "Wir"-Gefühl

Beitragvon Roman Pelek » 27. Oktober 2005, 01:17

Hi Michaels & Rest,

Michael Blumöhr schrieb:

Michael Weber schrieb:
> > Seit wann können Männer schwanger sein?
> > :-D
>
> Seit es "Wir sind schwanger" gibt :-) :-)

Jedoch: inmitten der grassierenden, sinnentleerten Phrasendrescherei zur Stärkung des "Wir"-Gefühls a la "Wir sind schwanger", "Wir sind Papst" und "Wir werden die WM im eigenen Land verlieren" gibt es doch noch ein Kleinod, sozusagen ein hartnäckiges Refugium des Individualismus, nämlich die Kampagne "Du bist Deutschland" ;-)

Man stelle sich nur mal vor, jeder näme das boshaft wörtlich - die Zersplitterung in 80 Millionen deutsche Lande hätte historische Ausmaße. Ach, was red' ich, dafür müsste man das Alte Testament nachträglich ergänzen, weil alle tradierten Schreckensvisionen des menschlichen Zusammenlebens blass dagegen aussähen und jeder lieber 'n "Ticket to ride" für die "Hellrail: 2005th perdition" hätte als uns zu ertragen :-))

Ciao,
Roman (den solche Platitüden immer wieder an Monty Python's "Life of Brian" erinnern: "Ihr seid alle Individuen" - "Ich nicht". Aber selbst die schönste Satire reicht der absurden Realität ja bekanntlich nie annähernd das Wasser.)

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Ball ohne Kugel

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Ball ohne Kugel » 27. Oktober 2005, 10:14

Attila schrieb:
>
> Robert Vötter schrieb:
>
> > Mögen wir eigentlich keine "Glücksspiele" mehr oder kommt der
> > Trend bald wieder ?
>
> Das Vorurteil Würfel=Glücksspiel weisst lediglich auf
> mangelnde Strategie hin.

Stimmt, als überragender Mensch-ärger-dich-nicht-Spieler musst du das ja auch wissen!
Auch Kniffel wird bekanntlich immer vom besten Strategen gewonnen.

Danke, dass du eine Platitüde mit einem Gemeinplatz bentwortet hast :-)

ciao
der Ball

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Martin M.

Re: Mögen wir keine Würfel mehr ?

Beitragvon Martin M. » 27. Oktober 2005, 10:33

Nachdem ich alle Beiträge gelesen habe, versuche ich mir gerade vorzustellen, man würde bei bestimmten Spielen die für alle Spieler gleiche Zugweite durch einen Würfelwurf ersetzen, wie z.B.:
- Tikal
- Torres
- Fische Fluppen Frikadellen
- Finstere Flure
- Goldland

Es würden ganz andere Spiele dabei herauskommen - vielleicht wären sie dann auch mit jüngeren Mitspielern besser spielbar?

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Immanuel

Würfel =Glücksspiel

Beitragvon Immanuel » 27. Oktober 2005, 12:53

Hallo Attila,

Attila schrieb:
> Das Vorurteil Würfel=Glücksspiel weisst lediglich auf
> mangelnde Strategie hin.

Auf das Spiel als solches bezogen gebe ich Dir zwar recht, aber der Würfel als solcher bringt IMMER dort, wo er auftritt, ein Glückselement ins Spiel. Wenn es um Strategie oder Taktik geht, muss er mit anderen - frei und gezielt wählbaren - Elementen kombiniert oder gekoppelt sein (z.B.: Wie viele Würfel nehme ich für meinen Zug [Risiko], mit welcher Figur ziehe ich [Mensch ärgere Dich nicht - eine verkannte Strategie-Perle? :wink: ]), nutze ich die ganze Würfelzahl, wo trage ich das Ergebnis ein [Kniffel], etc. pp.)
Aber wenn wir komplett auf Glück verzichten wollen, müssen wir eben Schach spielen, welches schließlich nicht nur ein Spiel, sondern auch ein Sport ist (war das nicht sogar mal olympisch oder sollte es zumindes werden?), in dem es rein um die eigene Leistung geht. Mir geht es im übrigen auch so wie einigen anderen Postern hier: Wenn ein kleines - oder gern auch mal größeres - Glückselement dabei ist, kriegt das eben die Schuld, wenn ich verliere. Oder wir finden hinterher eine Regelpassage, die wir falsch ausgelegt oder übersehen haben, und das ganze Spielergebnis wird annulliert :grin: :grin:

Nice DICE und Grüßle,
Immanuel


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