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Augsburg 1520

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guido

Augsburg 1520

Beitragvon guido » 16. Juli 2006, 12:14

Ich habe letzte Woche "Augsburg 1520" zu zweit gespielt. Ich stellte fest das dieses Spiel zu zweit nicht der Reißer ist. Das Problem bestand darin, daß wenn jemand das Pech hat immer Karten mit schlechten Werten zu bekommen, der andere Spieler unaufholbar davon zieht. Beim Spiel zu dritt ist dies nicht so stark gegeben, da die Wahrscheinlichkeit das immer der selbe Spieler alle Auktionen gewinnt seltener ist.
Wie sind eure Eindrücke im Spiel zu zweit?

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Andreas

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Andreas » 16. Juli 2006, 12:24

guido schrieb:
>
> Ich habe letzte Woche "Augsburg 1520" zu zweit gespielt. Ich
> stellte fest das dieses Spiel zu zweit nicht der Reißer ist.
> Das Problem bestand darin, daß wenn jemand das Pech hat immer
> Karten mit schlechten Werten zu bekommen, der andere Spieler
> unaufholbar davon zieht. Beim Spiel zu dritt ist dies nicht
> so stark gegeben, da die Wahrscheinlichkeit das immer der
> selbe Spieler alle Auktionen gewinnt seltener ist.
> Wie sind eure Eindrücke im Spiel zu zweit?

Was genau meinst Du denn mit "schlechten Karten"?
Die Kartenwerte sind doch nur bei einem Patt ausschlaggebend, und wenn Du von der einen Farbe nix hast, dann doch von einer anderen umso mehr...?

Ich verstehe auch nicht, warum die Wahrscheinlichkeit, dass bei 2 Spielern immer der selbe die Auktionen gewinnt, größer sein soll. Ist es nicht eher so, dass bei weniger Spielern die Wahrscheinlichkeit steigt, dass jeder was vom Kuchen abbekommt?

Kurz: Ich teile Deine Kritikpunkte nicht und finde Ausburg 1520 auch zu zweit wirklich prima zu spielen. Der von Dir genannte Effekt trat bei uns bisher nicht auf.

VG
Andreas

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Steffen S.

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Steffen S. » 16. Juli 2006, 12:29

Hi Andreas,

kann deinen Worten nur zustimmen. Das Entscheidende ist ja die ANZAHL der Karten gleicher Farbe, erst beim Patt kommt die hohe Ziffer (die im übrigen auch mehr kostet, was wieder zu Lasten der Handkartenzahl und damit der Chance auf Auktionsgewinne geht) zum Tragen. Kann daher Guidos Kritik auch nicht nachvollziehen. Guido, habt ihr da vielleicht was falsch gespielt...?

Grüße,
Steffen

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Steffen S.

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Steffen S. » 16. Juli 2006, 12:41

Vielleicht mal zur Verdeutlichung:

Bietet ein Spieler A 4 blaue Karten mit geringen Werten (z.B. maximal Wert 7), Spieler B drei blaue Karten mit hohen Werten (11, 12 und 13), so gewinnt Spieler A, da er eine Karte mehr geboten hat.
Sinn macht es daher meist, EINE hohe Karte in seinem Gebotsmix zu haben und dazu eine fülle (günstiger zu erwerbender!) niedrigwertiger Karten. Das Resultat: Hohe Anzahl bei gelichzeitig aussichtsreichem Tiebreaker.

Habt ihr auch bedacht, dass die/der Verlierer der Auktion seine gebotenen Karten ZURÜCK BEKOMMT, der Gewinner sie hingegen abgeben muss? Daraus folgt schon rein technisch, dass ein zweimaliger Auktionsgewinner kaum noch Handkarten besitzt, während der anfangs zweimalige Verlierer noch die gesamte Kartenhand besitzt. Das führt in den folgenden Auktionen doch schon austechnschen Gründen zu Auktionsgewinnen, da dem "Dauersieger" irgendwann die Karten ausgehen.

Grüße,
Steffen

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Steffen S.

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Steffen S. » 16. Juli 2006, 12:42

... jemine, Tippen bei 30°: in der vorletzten Zeile muss es heißen "aus technischen Gründen".

Selbstzweifelnde Grüße,
Steffen

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Andreas

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Andreas » 16. Juli 2006, 12:50

Steffen S. schrieb:
>
> ... jemine, Tippen bei 30°: in der vorletzten Zeile muss es
> heißen "aus technischen Gründen".
>
> Selbstzweifelnde Grüße,
> Steffen

AchSteffen,s istdoch nichtwichtg, alleLeerzeichenund Buchsaben immer fehlerfreiabzutippen. Meistensist doch auchso alles gutlesba.

VG
Andreas

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Andreas Odendahl

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Andreas Odendahl » 16. Juli 2006, 17:48

Hi!

Ich finde, daß Augsburg das beste Versteigerungsspiel für zwei Personen das ich kenne ist.

Auch mit viel Kartenpech ist einiges zu machen, denn normalerwiese hat man das Pech nicht das ganze Spiel über. Und wer immer die Karten behält, wohingegen der andere sie abgeben muss, der hat zwangsläufig irendwann die Nase vorn.

ode.

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Michael Andersch

RE: Augsburg 1520

Beitragvon Michael Andersch » 16. Juli 2006, 21:07

"Andreas" hat am 16.07.2006 geschrieben:

> Was genau meinst Du denn mit "schlechten Karten"?

Liegt schon eine Weile zurück, dass ich Augsburg 1520 gespielt habe - aber ich hatte mich auch bemitleidet, weil ich immer nur "schlechte" Karten bekommen habe ;-).

Damit meine ich Karten, die erst bei den hinteren Versteigerungen gebraucht werden. Diese kann man damit zwar gewinnen, allerdings hat man nur noch eine geringe Auswahl an möglichen Aktionen.

Gute Grüße,
Micha

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St. Brück/alea

Re: Augsburg 1520

Beitragvon St. Brück/alea » 17. Juli 2006, 10:54

guido schrieb:

.
.
.
>
> Ich habe letzte Woche "Augsburg 1520" zu zweit gespielt. Ich
> stellte fest das dieses Spiel zu zweit nicht der Reißer ist.
> Das Problem bestand darin, daß wenn jemand das Pech hat immer
> Karten mit schlechten Werten zu bekommen,

Das ist 1. ja recht unwahrscheinlich, dass es sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zieht und 2. hat er dann ja auch weniger Geld ausgegeben.
Und Geld (zu haben) spielt ja nun auch keine unwesentliche Rolle in dem Spiel ...

> der andere Spieler unaufholbar davon zieht.

Da kann was nicht stimmen. [i]Gerade[/i] zu zweit habe ich ja die Möglichkeit, mit schwachen Karten etwas zu gewinnen, weil der andere die Farbe [i]überhaupt nicht[/i] hat - und eben auch kein Dritter, Vierter ...

Und genau das macht ja auch den Reiz beim Bieten zu 2t aus: Soll ich - mit meiner 5 und 9 - gleich 2 Karten bieten, damit ich eine Chance habe - oder hat der andere etwa gar keine Karten dieser Farbe, und ich gebe eine zuviel ab. Doch was, wenn der [i]eine[/i] höhere hat; dann laufe ich mit "1" ins offene Messer ...!?

Und beim Gegeüber spielen sich ganz ähnliche Gedanken ab: Der bietet "1"; welche Karte hat er wohl? Ist meine 12 gut genug - oder soll ich die 4 noch drauflegen...!?

> Beim Spiel zu dritt ist dies nicht so stark gegeben, da die Wahrscheinlichkeit, dass immer derselbe Spieler alle Auktionen gewinnt, seltener ist.
> Wie sind eure Eindrücke im Spiel zu zweit?

Bestens! Es gibt u.E. kaum ein [i]Versteigerungs[/i]spiel, das zu zweit so unterhaltsam und spannend ist wie AUSGBURG 1520 (sag ich hier jetzt einfach mal so eigenlöblich ... ;o)

vG
Stefan

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guido

Re: Augsburg 1520

Beitragvon guido » 17. Juli 2006, 21:34

Ich hatte leider das Pech in 2 Runden hintereinander von 8 Auktionen genau 1 zu gewinnen. Ich hatte nicht genügend Joker und dann auch noch von den vorhandenen Farben der Karten nur niedrige Werte. Was soll ich sagen ? Dummer Zufall ? Ich werde es nochmals probieren. Das Spiel selber hat mir schon gefallen. Ich werde nach erneuter Runde zu zweit nochmals berichten.

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Andreas Odendahl

Re: Augsburg 1520

Beitragvon Andreas Odendahl » 18. Juli 2006, 10:03

St. Brück/alea schrieb:
> Bestens! Es gibt u.E. kaum ein [i]Versteigerungs[/i]spiel,
> das zu zweit so unterhaltsam und spannend ist wie AUSGBURG
> 1520 (sag ich hier jetzt einfach mal so eigenlöblich ... ;o)

Und völlig zurecht, wie ich finde!!! Das kann ich als "Fast-ausschließlich-zu-zweit-Spieler" wohl sagen...

ode.


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