Beitragvon Michael Andersch » 24. August 2006, 16:32
Hallo Heiko,
> (siehe dazu auch mein Beitrag zu Herrn Weber)
Habe ich gelesen, und in 2,5 von 4 Punkten stimme ich Dir zu (Interaktivität + Gestaltung + z.T. wechselndes Spielgeschehen).
Nicht so ganz Deiner Meinung bin ich beim Spielgeschehen. Ich hatte oft den Eindruck, dass ein Spieler, wenn er mal unten ist, die Füße nicht mehr auf den Boden bekommt. Umgekehrt habe ich den Eindruck, dass ein Spieler, der mal eine gewisse Stärke aufgebaut hat, kaum mehr zu Fall zu bringen ist.
Überhaupt nicht Deiner Meinung bin ich beim Punkt "Mitfiebern", denn ich halte den Glücksanteil für immens und eigene, langfristige Planungen für kaum machbar.
> Wen es dir irgendwie möglich ist, dich noch etwas näher
> dazu zu äußern, wäre ich dir sehr dankbar. Gerade weil ich
> so völlig anderer Meinung bin und ich finde das dieses
> Trockenheitsthema ein nicht gänzlich subjektives ist.
OK, ich streiche "trocken" und ersetze es vielleicht besser durch "anstrengend" und "nicht befriedigend". Man muss jede Menge überlegen, um das Nachziehglück zu überlisten, ist letzterem aber dennoch stark ausgeliefert.
In folgendem Thread habe ich auch etwas dazu geschrieben, weswegen ich E&T nicht besonders mag:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=125186&t=125109
>
> Gruß Heiko (der sich gerade fragt was das Gegenteil eines
> "trockenen" Spieles ist, hmmm, vielleicht ein lebendiges?)
Ja, das halte ich in diesem Fall für ein passendes Gegenteil!
Viele Grüße,
Micha