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Spieletitel

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Dorothee
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Spieletitel

Beitragvon Dorothee » 7. September 2006, 09:20

Hallo zusammen!

Habe mir letztens mal Gedanken gemacht über Spieletitel.
Produkte des täglichen Lebens haben meistens irgendeinen einprägsamen Namen, bzw. Wahscheinlich sitzen da noch jede Menge Werbefuzzis dahinter um gute Namen auszutüfteln.

Wie ist das denn bei Spielen? Beeinflusst ein Titel die Kaufentscheidung, bzw. überhaupt das Interesse, sich das Spiel anzuschauen? Oder kommt es bei Spielen doch eher auf das Spielerlebnis drauf an?

Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche Namen haben? Passen die Namen immer zum Inhalt? Hab in meinem Spieleschrank kein Spiel gefunden, dass einen schlechten Namen hat, aber vielleicht liegt das ja daran, dass ich die dann schon gar nicht kaufe.

Denkt sich immer der Autor den Namen aus, oder ist das eher ein Brainstorming von mehreren?

Viele Grüße
Dorothee

(Falls das Thema schonmal erörtert wurde, bitte ich um Verzeihung; für Linkhinweise bin ich natürlich dankbar.)

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Andreas Odendahl

Re: Spieletitel

Beitragvon Andreas Odendahl » 7. September 2006, 10:13

Hi!

Also, wenn ich die Listen überfliege, die immer zu den Messen auftauchen, da bleibt mein Blick sicherlich auch mal an Titeln hängen, die interessant erscheinen. Allein vom Namen her. Das ist sicherlich so. Genauso auch andersherum. Beispiele fällen mir aber gerade nicht ein, um der Wahrheit die Ehre zu geben. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass bestimmte Spiele eben auch bestimmte Spieletitel bekommen. Da weiß ich halt, dass ein Spiel, dass "Dogfight from hell" (selbst erfundener Spieletitel, jetzt bitte nicht verzweifelt danach suchen, ja?) nichts für mich ist...

ode.

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Kathrin Nos
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RE: Spieletitel

Beitragvon Kathrin Nos » 7. September 2006, 10:58

Hallo Dorothee,

"Dorothee" hat am 07.09.2006 geschrieben:
> Wie ist das denn bei Spielen? Beeinflusst ein Titel die
> Kaufentscheidung, bzw. überhaupt das Interesse, sich das
> Spiel anzuschauen? Oder kommt es bei Spielen doch eher auf
> das Spielerlebnis drauf an?

Ich denke, der Titel beeinflusst auf jeden Fall die Neugier. Ein "sprechender" Titel, aus dem man die Thematik erschliessen kann, baut sogleich eine Erwartungshaltung auf, gekoppelt mit dem eigenen Hintergrund (was verbindet man selbst mit dem Thema, das sich aus dem Titel suggeriert?).

> Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche
> Namen haben?

Ich bin da relativ "belastbar" - und lasse mich durch Titel weniger abschrecken. Krass aufgefallen sind mir aber z.B. folgende zwei:

Big Kini (bin damals zur Titelfindung gefragt worden und habe gegen Big Kini gestimmt!)
Wir sind schwanger (hab's trotzdem gespielt und fand es dann unerwarteterweise recht lustig)

> Denkt sich immer der Autor den Namen aus, oder ist das eher
> ein Brainstorming von mehreren?

Ich denke, hier kommen verschiedene Aspekte zusammen. Zum einen das Thema. Manche Spiele erhalten ein anderes Thema. Zum Beispiel hat ZauberStauber von Heinrich Glumpler meines Wissens eine Themenfindung durchgemacht, die von Weltraum hin zu den Zauberern und Hexen ging (ich lasse mich hier gerne korrigieren). Auch Jambo zählt hierzu - ursprünglich ein Handelsthema in anderem Umfeld (AFAIR). In solchen Fällen kommen die Titel sicher eher aus der redaktionellen Bearbeitung was die Kooperation mit dem Autor ja nicht ausschliesst.

Ein anderer Aspekt ist die "Griffigkeit" des Namens. Industria etwa wurde als Prototyp noch unter dem Namen Industrialization vorgestellt - ein Wort, dass nur schwer unfallfrei auszusprechen ist.

Wobei ein etwas unintuitiver Name auch mal beabsichtigt sein kann, wenn ich mal Wordwild von Andrea Meyer zitieren darf, dessen Titel bewusst ein anderes Wort "permutiert", und so einerseits auf den Character des Spiels (Worte etc.) und andererseits auf die Zweisprachigkeit (deutsch/englisch) hinweist.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Andreas Keirat

Re: Spieletitel

Beitragvon Andreas Keirat » 7. September 2006, 11:34

Dorothee schrieb:
>
> Hallo zusammen!
>
> Habe mir letztens mal Gedanken gemacht über Spieletitel.
> Produkte des täglichen Lebens haben meistens irgendeinen
> einprägsamen Namen, bzw. Wahscheinlich sitzen da noch jede
> Menge Werbefuzzis dahinter um gute Namen auszutüfteln.
>
> Wie ist das denn bei Spielen? Beeinflusst ein Titel die
> Kaufentscheidung, bzw. überhaupt das Interesse, sich das
> Spiel anzuschauen? Oder kommt es bei Spielen doch eher auf
> das Spielerlebnis drauf an?

Sicherlich hilft ein kurzer und pregnanter Titel, bei einem potentiellen Käufer im Gedächtnis zu verweilen. Gerade bei den Leuten, die nur sporadisch in ein Spielegeschäft gehen, geht vieles über den Titel und die Schachtelgrafik. Nur dann wird ein Spiel aus dem Regal genommen und mal die Rückseite überflogen.

>
> Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche Namen
> haben?

Fürchterlich ist so ein schlimmes Wort. Ich habe anfangs bei EINFACH GENIAL gedacht: Dieser Titel schießt sich selbst ins Knie. Überraschenderweise paßt er aber ausnahmsweise mal vollkommen. Aber das war meines Erachtens sehr gewagt.

NUMBER ONE ist auch so eine Art Selbsteinschätzung. Da bieten sich ironische Bemerkungen bei Rezensionen geradezu an.

Ich schau mal, was ich sonst noch so finde.

TAHUANTINSUYU von Hangman Games... Bei diesem Namen muß man jedes Mal nachschauen, ob man die Buchstaben auch wirklich richtig gesetzt hat. So schön fremde Kulturen und Orte sind, manchmal behindert so ein Name doch enorm. Schade, das Spiel selbst ist wirklich gut.

Schwierig sind auch Personennamen, die in Spielen auftauchen. Neben DA VINCI - Spielen fällt mir da vor allem ZATRE ein. Da bekomme ich dauernd Nachfragen.

... und dann gibt es noch den Bereich, wo Spielenamen an andere angelehnt sind, um die "Verwandtschaft" zu signalisieren.

xxxxxpoly

xxxxpolis

xxxx ärgere dich nicht



Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Martin Ebel

RE: Spieletitel

Beitragvon Martin Ebel » 7. September 2006, 12:38

"Dorothee" hat am 07.09.2006 geschrieben:
> Hallo zusammen!
>
> Habe mir letztens mal Gedanken gemacht über Spieletitel.
> Produkte des täglichen Lebens haben meistens irgendeinen
> einprägsamen Namen, bzw. Wahscheinlich sitzen da noch jede
> Menge Werbefuzzis dahinter um gute Namen auszutüfteln.
>
wir hatten hier schon in diesem Jahr das Thema, wo in einer noch nicht auf die Spiele vorbereitete Gruppe spontan zu "Thurn & Taxis" griff und "Mauerbauer" verschmähte.
Auch ich habe das in meiner Spielegruppe erlebt.
Titel können augenblicklich eine Assoziationskette in Gang setzen, die Interesse oder Ablehnung auslöst.
Entsprechend ist dann mehr oder weniger Motivationsarbeit nötig, damit ein Spiel gespielt wird.
Sogar wenn das Spiel mit dem eher abschreckenden Titel dann gefallen hat, wird es trotzdem seltener wieder herausgeholt und auch schneller von der Welle der neuerscheinugen überrollt.
der Mensch verdrängt schnell, was ihm nicht gefällt.

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Kudde
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Re: Spieletitel

Beitragvon Kudde » 7. September 2006, 13:00

Passt grad zum Thema.

Hab gerade auf Boardgamenews gelesen, dass Zoch der Neuauflage von "Shear Panic" den Namen "Haste Bock?" gibt. Ich versteh, dass für den deutschen Markt ein deutscher Titel besser ist, aber ich find den unglücklich gewählt.

Kudde

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Hendrik

Re: Spieletitel

Beitragvon Hendrik » 7. September 2006, 13:04

Der erfolgreiche Spieleautor Wolfgang Kramer hat sich an einem Spieleautorentreffen folgendermassen über Spieletitel geäussert:

Die äußere Erscheinungsform eines Spiels und dazu gehört auch der Titel, ist für den ersten Erfolg des Spiels sehr wichtig. Der Titel muss prägnant und griffig sein, er muss den Inhalt des Spiels wiedergeben, er sollte interessant klingen und neugierig machen. Beispiele für starke Titel: Einfach Genial, Hol’s der Geier, Bohnanza, El Grande, Tabu, Scotland Yard, Elfer raus, Magic, Sagaland, Das verrückte Labyrinth, Kuhhandel. Schwache Titel sind nichts sagende Titel wie z.B. Coloretto, Sisimizi oder Irono Ufubi; Titel mit einer Negativ-Aussage oder einem unattraktiven Thema wie z.B. Müll & Money; Titel, die nicht zum Spiel passen und eine falsche Assoziation erwecken. Beispiel: „Hände weg“ als Titel für ein Taktikspiel.


Den ganzen Vortrag zum Thema Spieleentwicklung findest Du hier:

http://www.spiel-des-jahres.com/cms/front_content.php?idcatart=370&lang=1&client=1


Gruß Hendrik

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Spieletitel

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 7. September 2006, 14:08

Kudde schrieb:
>
> Passt grad zum Thema.
>
> Hab gerade auf Boardgamenews gelesen, dass Zoch der
> Neuauflage von "Shear Panic" den Namen "Haste Bock?" gibt.

[b]Scharfe Schafe[/b] stand auch zur Diskussion, wurde aber aus nicht genannten Gründen wieder verworfen.

Gruß Carsten (der sich manchmal als Outsider outet)

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Peter Neugebauer
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Re: Spieletitel

Beitragvon Peter Neugebauer » 7. September 2006, 14:35


> Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche Namen
> haben?

Mein Beitrag: "Fuzzi, Heinz und Schlendrian fahren mit der Bimmelbahn" von Spear aus den 70er Jahren.

Peter

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Michael Blumöhr
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Re: Spieletitel

Beitragvon Michael Blumöhr » 7. September 2006, 14:41

Hallo Peter,

wieso? Den Titel kann ich mir bis heute gut merken und Du ja anscheinend auch ;-)
An folgende Neuveröffentlichungen dagegen kann ich mich nicht erinnern, eine gab es aber m.E.

Grüße,
Michael

http://www.darmstadt-spielt.de

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Peter Neugebauer
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Beiträge: 171

Re: Spieletitel

Beitragvon Peter Neugebauer » 7. September 2006, 16:19


>
Den Titel kann ich mir bis heute gut merken >
>

Michael, es geht doch nicht ums "gut merken" sondern ums "fürchterliche". Ansonsten hast du recht, ich konnte mir den fürchterlichen Titel gut merken und ganz nebenbei merkt man, wie alt wir beiden sind :-)

Peter

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Carsten Brombach

Re: Spieletitel

Beitragvon Carsten Brombach » 7. September 2006, 16:40

Hallo Andreas,

ganz kurze Nachfrage: Inwiefern fällt Zatre unter die Personennamen?

Ich weiß: wir haben den Titel nur übernommen. Aber wenn der Autor die Schreibweise eines berühmten französischen Existenzialisten (das ist jetzt der einzige ähnliche Personenname, der mir einfällt) so verballhornt hätte, hätten wir wahrscheinlich noch mal nachgehakt ;)

Oder hast du gemeint, dass du eben wegen der Ähnlichkeit zu einem Personennamen dauernd Nachfragen bekommst?

Des Akronyms Lösung: Zatre steht für ZAHlenTREppen. Und ja: Akronyme sind schwierig (nicht nur als Spielnamen), sie können auch daneben gehen.

Carsten
(der andererseits findet, dass der Look von Zatre durchaus auch zu dem französischen Existenzialisten passen würde)

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Andreas Resch

Re: Spieletitel

Beitragvon Andreas Resch » 7. September 2006, 19:55

Wie ist das denn bei Spielen? Beeinflusst ein Titel die Kaufentscheidung, bzw. überhaupt das Interesse, sich das Spiel anzuschauen? Oder kommt es bei Spielen doch eher auf das Spielerlebnis drauf an?

*) Also der Einfluß des Titels auf den Kunden ist bei Gelegenheitsspielern sicher größer als er bei den meisten sich hier im Forum befindlichen "Insidern". Für mich persönlich hat der Titel kaum einen Wert, da ich schon eher die eine oder andere Kritik ansehe und die Spiele danach zu beurteilen versuche.

Oder kommt es bei Spielen doch eher auf das Spielerlebnis drauf an?

*) Beim Kauf ist das Erlebnis ja noch nicht vorhanden. Gefällt mir ein Spiel mal, dann kann es heißen wie auch immer es mag.

Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche Namen haben?

*) Solche Spiele kommen einem immer wieder unter. Solch Titel wie "Kabale und Hiebe" gegen mir nichts. Hier habe ich das Gefühl als ob die Gewalt den Witz "gewaltig" in den Schatten gestellt hat. Auch Titel wie "Spank the Monkey" sind aus natürlich englischsprachiger Sicht nicht unbedingt für alle Spieler geeignet.

Passen die Namen immer zum Inhalt?

*) Sicher nicht immer. Das ist oft schon der Zweck der Werbewirksamkeit wichtiger als der Zusammenhang zum Spielinhalt.

Denkt sich immer der Autor den Namen aus, oder ist das eher ein Brainstorming von mehreren?

*) Ich denke, dass die meisten Autoren über einen Arbeitstitel hinaus nicht viel Zeit für die Titelfindung verschwenden. Dass es in den Verlagen Brainstormings zur Titelfindung gibt halte ich allerdings für sehr wahrscheinlich.

Liebe Grüße ... Andreas (für den nette Spieletitel das i-Tüpfelchen zu einem schönen Gesamtpaket sind).

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Roman Pelek

Re: Spieletitel

Beitragvon Roman Pelek » 8. September 2006, 03:16

Hi Dorothee,

Dorothee schrieb:
>
> Hallo zusammen!
>
> Habe mir letztens mal Gedanken gemacht über Spieletitel.
> Produkte des täglichen Lebens haben meistens irgendeinen
> einprägsamen Namen, bzw. Wahscheinlich sitzen da noch jede
> Menge Werbefuzzis dahinter um gute Namen auszutüfteln.

In größeren Unternehmen, klar. Aber selbst solche Leute bringen manchmal so schöne Knüller wie den Mitsubishi "Pajero", das motorisierte Pampaskätzchen, welches seltsamerweise im spanischsprachigen Raum wenig Anklang fand ;-)

> Wie ist das denn bei Spielen? Beeinflusst ein Titel die
> Kaufentscheidung, bzw. überhaupt das Interesse, sich das
> Spiel anzuschauen?

M. E. ja, und sogar stark. Im Zusammenspiel mit grafischen Gestaltung. Der Kunde im Laden hat ja auch sonst keine anderen Anhaltspunkte, sofern er nicht durch Mund-zu-Mund-Propaganda, Rezensionen oder Beratung vor Ort informiert ist.

> Oder kommt es bei Spielen doch eher auf
> das Spielerlebnis drauf an?

Eigentlich sollte es so sein - theoretisch. In der Praxis sieht das allerdings anders aus. Ohne attraktive Äußerlichkeiten werden die meisten erst gar nicht erst das Spiel erleben (wollen).

> Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche Namen
> haben?

"Müll & Money", obwohl dieser Titel m. E. szeneintern trashiges Kultpotenzial hat. Bei "Geschenkt... ist noch zu teuer" habe ich mich gefragt: Ist der nun genial, weil er sowohl das Spielgefühl perfekt trifft als auch eine Filmanspielung beinhaltet, oder gibt es viele Leute, die das Spiel ob des oberflächlich negativen Touchs des Titels links liegen lassen?

> Hab in meinem
> Spieleschrank kein Spiel gefunden, dass einen schlechten
> Namen hat, aber vielleicht liegt das ja daran, dass ich die
> dann schon gar nicht kaufe.

Damit beantwortest Du die Frage zumindest für Dich ja schon :-))

> Denkt sich immer der Autor den Namen aus, oder ist das eher
> ein Brainstorming von mehreren?

Einen genialen Namensvorschlag eines Autors wird wohl niemand ausschlagen - aber meist wird doch noch mal in Ruhe braingestormt (es lebe übrigens das neu downgeloadete Partizip Perfekt Passiv 8-) )

Ciao,
Roman (Empfehlungen für gelungene Spielerhöllen, Teil 1: "Man mischsortiere den Erfindungsstapel in 'Maestro Leonardo' sorgfältig gemäß der Regeln und gehe dann Getränke holen. Währenddessen begutachte ein beliebiger Mitspieler alle Erfindungskarten im Stapel und mische sie ob dieser Untat pflichtbewusst komplett neu durch, ohne es einem mitzuteilen...")

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Martin

Re: Spieletitel

Beitragvon Martin » 8. September 2006, 11:18

Hallo Dorothee,

der wohl beste und mutigste Titel in diesem Zusammenhang ist m.E. "Zicke Zacke Hühnerkacke". Ohne diesen Titel, wäre das aufgepeppte Memory nur halb so schön.

Neugierig machen auch die Titel von 2F - allen voran Fiese Freunde Fette Feten und Fische Fluppen Frikadellen.

Doofe Titel sind vor allem die, bei denen man auch nach mehreren Partien nicht weiß, wie man sie ausspricht, z. B. Caylus.

Ich denke, an diesen Beispielen sieht man, dass der Titel durchaus eine Rolle Spielt - sicherlich jedoch nicht die entscheidende.

Martin

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peer

Re: Spieletitel

Beitragvon peer » 8. September 2006, 13:55

Hi,
keinen schlechten, aber einen total unpassenden Namen: Diamantenjagd.
Das Spiel ist ein ausgezeichnetes Deduktionsspiel (Sleuth hieß das Original), aber der Titel lässt was ganz anderes vermuten.

ciao
peer

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Heinrich Tegethoff

Re: Spieletitel

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 8. September 2006, 21:36

Hallo Dorothee,

bei Spieletiteln sind mir immer wieder einmal arg sonderliche Titel aufgefallen.
Wer etwas mehr von Spielen versteht, der sollte dann mE erst einmal auf
den Verlag achten - manche Verlage mögen schräge Namen, manche wie
2F und Ystari achten auf ihren "Marken"namen und andere verpacken gute
Spiele hinter Kinderspieletiteln, insbesondere Zoch.

Insofern sind mir Titel wie "Fische, Fluppen, Frikadellen" und "Hickhack
in Gackelwack" bzw. "Heckmeck am Bratwurmeck" abschreckend. Bei
ersterem hat es gewirkt, letztere wären ohne äußere Initialzündung nie
gespielt worden, hatte ich aber dutzende Male auf dem Tisch.

Gebrechliche Titel wie "Arche Opti Mix" hätte ich dagegen nicht von Doris &
Frank erwartet - da gab's mit "Ursuppe" und "Zoff im Zoo" weit besseres.

Ansonsten wirken auf mich kriegerisch klingende Titel abtörnend, auch
wenn ich spielerisch schon so manchen Mitspieler bekämpfte (zB "Risiko",
"Ploy", MBs "Shogun", "Antike"). Dazu zählt dann zB "HdR: Der Ringkrieg",
welches ich trotz meiner Tolkienmanie nie spielte.

Und letztlich gehe ich davon aus, dass der Titel immer zusammen mit
dem Cover gesehen werden muss! Ohne passendes Cover gehen viel
mehr Titel den Bach runter, da sonst völlig falsche Assoziationen
geweckt werden, zB bei "Drunter & Drüber", "Evo", "Fair Play",
"Saludos, Amigos!" und insbesondere "Höhlengrölen" (Liste erweiterbar - ich
schaue gerade nur auf meine Sammlung).

Meine xFrau würde übrigens niemals das Spiel mit dem Titel "Kakerlakenpoker"
anfassen. Sag nur: Schüleraustausch mit Kanada. Holzhaus. 3 Monate!

Servus,
Heinz

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Peter Gustav Bartschat

Re: Spieletitel

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 9. September 2006, 09:00

Der Erfolg von Dingen aller Art wird durch ein sehr komplexes Gemisch vieler Faktoren ausgemacht. Dazu gehört sicherlich neben anderen Dingen auch der Titel, ebenso Thema, Unterhaltungswert (den man wiederum nach sehr unterschiedlichen Kriterien beurteilen kann: Manche Leute fühlen sich von Shakespeares Tragödien unterhalten, andere von Fußballspielen, manche von beidem), Grafik, Innovation oder Vertrautheit, ob "man" in der eigenen sozialen Gruppe gerade darüber spricht ... die Liste ist vermutlich ad infinitum verlängerbar.

Dazu kommt noch so etwas wie "Zeitgeist": Manche Dinge funktionieren in dem Jahrzehnt, in dem sie zum erstem Mal mit der Öffentlichkeit konfrontiert werden, überhaupt nicht, und werden 30 Jahre Später als verschollene Geniestreiche über den grünen Klee gelobt und jeder will sie haben.

Titel von Büchern, Filmen und Spielen haben sicherlich auch ihren Teil am Einfluss, den sie auf eine Kaufentscheidung und den Erfolg ausüben, aber ich persönlich würde mich sehr schwer tun, bei einem neuen Titel vorab beurteilen zu wollen, ob der jetzt "passend" oder "fürchterlich" oder irgend etwas dazwischen ist.

In den Sinn kommt mir eben - allerdings nicht aus der Welt der Spiele - die Art, wie in Deutschland die Titel von einzelnen Folgen von US-TV-Serien übersetzt werden. Die deutsche Fassung hat meist einen kurzen Titel, oft nur ein oder zwei Wörter, während die Originalfassung manchmal geradezu poetisch klingt. In "Raumschiff Enterprise" (der alten Serie) gibt es eine Folge über Leute, die im Inneren eines durch die Leere treibenden Planeten leben und über die Außenwelt fast nicht wissen. Die Episode heißt im Original "For the world is hollow and I habe touched the sky" (übersetzt: Denn die Welt ist hohl und ich habe den Himmel berührt), in der deutschen Fassung hieß sie "Der verirrte Planet". Was ist da der "bessere" Titel? Im ZDF hat damals bestimmt jemand mit Nachdruck die Überzeugung vertreten, dass nur knappe, knackige Titel "gute" Titel sind. Ich persönlich mag mich dieser Meinung aber nicht anschließen.

Wie sollten Titel also sein? So, dass sie dem potenziellen Käufer gefallen. Und was gefällt dem potenziellen Käufer? Das weiß man - wie eigentlich alles im Leben - immer erst hinterher. (Dann kann man aber zumindest behaupten, genau das habe man auch vorher schon gewusst, es habe nur keiner auf einen hören wollen.)

Dorothee schrieb:
> Kennt ihr Spiele, die in Euren Augen ganz fürchterliche
> Namen haben?

Ja: "Barbarossa" von Klaus Teuber.

> Passen die Namen immer zum Inhalt?

In diesem Fall nicht, und darum finde ich ihn so fürchterlich. Auf ein anderes Spiel hätte er aber gut passen können, und wäre dort nicht fürchterlich gewesen.

> Denkt sich immer der Autor den Namen aus, oder ist das eher
> ein Brainstorming von mehreren?

Bei Büchern - und bei anderen Verlagserzeugnissen wie Spielen wird das nicht viel anders sein - ist das eine Entscheidung von Lektor und Vertriebsleiter, oft im Rahmen einer Vertreter-Konferenz getroffen. Ein Autor, der gerade ein Manuskript mit dem Titel "Der Detektiv von Bagdad" verkauft hat, kann dann zum Beispiel gefragt werden, was er davon hielte, wenn sein Buch statt dessen "Die Nacht des Kalifen" hieße. Und wenn er antwortet: "Wenn ich mir diesen Titel ausgedacht hätte, würde ich mich sofort erschießen.", dann erscheint´s trotzdem als "Die Nacht des Kalifen". Aber das ist immer noch besser als nix.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Roman Pelek

Re: Spieletitel

Beitragvon Roman Pelek » 9. September 2006, 10:07

Hi Gustav,

Peter Gustav Bartschat schrieb:

> In "Raumschiff Enterprise" (der
> alten Serie) gibt es eine Folge über Leute, die im Inneren
> eines durch die Leere treibenden Planeten leben und über die
> Außenwelt fast nicht wissen. Die Episode heißt im Original
> "For the world is hollow and I habe touched the sky"
> (übersetzt: Denn die Welt ist hohl und ich habe den Himmel
> berührt), in der deutschen Fassung hieß sie "Der verirrte
> Planet". Was ist da der "bessere" Titel?

Ganz klar der Englische, denn der trifft den nicht vorhandenen Kern ;-)

> Im ZDF hat damals
> bestimmt jemand mit Nachdruck die Überzeugung vertreten, dass
> nur knappe, knackige Titel "gute" Titel sind. Ich persönlich
> mag mich dieser Meinung aber nicht anschließen.

Aber sicher doch. Man sollte dem deutschen Volk nicht zuviel zumuten. Da ist ein verbaler Gartenzwerg besser :-D

> Wie sollten Titel also sein? So, dass sie dem potenziellen
> Käufer gefallen. Und was gefällt dem potenziellen Käufer? Das
> weiß man - wie eigentlich alles im Leben - immer erst
> hinterher. (Dann kann man aber zumindest behaupten, genau das
> habe man auch vorher schon gewusst, es habe nur keiner auf
> einen hören wollen.)

Du stellst gerade ganze hochbezahlte Berufszweige in Abrede. Hast Du kein schlechtes Gewissen angesichts der aktuellen Arbeitslosenquote? Mensch, Gustav, hör' doch auf, ständig die Wahrheit über dieses irdische Jammertal zu verbreiten und denk' doch auch mal nach' :-))

> Ein Autor, der gerade ein
> Manuskript mit dem Titel "Der Detektiv von Bagdad" verkauft
> hat, kann dann zum Beispiel gefragt werden, was er davon
> hielte, wenn sein Buch statt dessen "Die Nacht des Kalifen"
> hieße. Und wenn er antwortet: "Wenn ich mir diesen Titel
> ausgedacht hätte, würde ich mich sofort erschießen.", dann
> erscheint´s trotzdem als "Die Nacht des Kalifen".

Das ist [i]total[/i] unrealistisch. Denn wer ein echter Problembär von Welt sein möchte, erschießt sich hierzulande nicht selbst, sondern lässt sich erschießen :-))

> Aber das
> ist immer noch besser als nix.

Ich hatte schon immer die schlimme Befürchtung, dass Du Pragmatiker bist. Aber lass' sofort die Ente zu Wasser, sonst passiert noch ein zwischenmenschliches Unglück.

Ciao,
Roman (konsumiert Gustav lieber lebend als als Gammelfleisch, notfalls auch unter falschem Titel)

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Volker L.

Re: Spieletitel

Beitragvon Volker L. » 9. September 2006, 16:26

Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> Dazu kommt noch so etwas wie "Zeitgeist": Manche Dinge
> funktionieren in dem Jahrzehnt, in dem sie zum erstem Mal mit
> der Öffentlichkeit konfrontiert werden, überhaupt nicht, und
> werden 30 Jahre Später als verschollene Geniestreiche über
> den grünen Klee gelobt und jeder will sie haben.

Paradebeispiel: Billy Wilders Berlin-Komödie "Eins zwei drei"

Roman Pelek schrieb:
>
> Hi Gustav,
>
> Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> > In "Raumschiff Enterprise" (der
> > alten Serie) gibt es eine Folge über Leute, die im Inneren
> > eines durch die Leere treibenden Planeten leben und über die
> > Außenwelt fast nicht wissen. Die Episode heißt im Original
> > "For the world is hollow and I habe touched the sky"
> > (übersetzt: Denn die Welt ist hohl und ich habe den Himmel
> > berührt), in der deutschen Fassung hieß sie "Der verirrte
> > Planet". Was ist da der "bessere" Titel?
>
> Ganz klar der Englische, denn der trifft den nicht
> vorhandenen Kern ;-)

LOL - Roman versagt bei dem Versuch, ein Phänomen der Spielebranche
auf andere Bereiche zu übertragen - nämlich die [i]Zielgruppenorientierung[/i] :-P

> > Im ZDF hat damals
> > bestimmt jemand mit Nachdruck die Überzeugung vertreten, dass
> > nur knappe, knackige Titel "gute" Titel sind. Ich persönlich
> > mag mich dieser Meinung aber nicht anschließen.
>
> Aber sicher doch. Man sollte dem deutschen Volk nicht zuviel
> zumuten. Da ist ein verbaler Gartenzwerg besser :-D

Dieses Phänomen gab es ja auch bei den späteren Star-Trek Ablegern
noch und bei diversen anderen Serien. Als ich erstmals mit diesen
"poetischen" Episodentiteln konfrontiert wurde, war ich sehr erstaunt -
muss aber den Übersetzern Recht geben. Ich gehe mal davon aus,
dass die amerikanischen Produzenten wissen, was sie tun ( :-)) ) und
diese Titel beim amerikanischen Publikum auch wirklich ankommen,
ins Deutsche übersetzt klingen sie irgendwie banal und nichtssagend.
Nachdem meine erste Überraschung abgeklungen war, war (und bin
immer noch) ich der Meinung, dass die "poetischen" Titel beim
deztschen Publikum nicht ankommen würden - bei mir persönlich
jedenfalls weckt ein Episodentitel "der verirrte Planet" eher Interesse
als "Denn die Welt ist hohl und ich habe den Himmel berührt".

Interessanterweise gibt es vereinzelt bei amerikanischen Fanseiten
auch Listen, auf denen den Originaltiteln die deutschen Übersetzungen
und deren Rück-Übersetzungen ins Englische gegenübergestellt
werden (zu anderen Sprachen ist mir sowas zumindest noch nicht
aufgefallen). Dazu gehörten Deep Space 9, Xena und - glaube ich -
auch Highlander.

> > Wie sollten Titel also sein? So, dass sie dem potenziellen
> > Käufer gefallen. Und was gefällt dem potenziellen Käufer? Das
> > weiß man - wie eigentlich alles im Leben - immer erst
> > hinterher. (Dann kann man aber zumindest behaupten, genau das
> > habe man auch vorher schon gewusst, es habe nur keiner auf
> > einen hören wollen.)
>
> Du stellst gerade ganze hochbezahlte Berufszweige in Abrede.
> Hast Du kein schlechtes Gewissen angesichts der aktuellen
> Arbeitslosenquote? Mensch, Gustav, hör' doch auf, ständig die
> Wahrheit über dieses irdische Jammertal zu verbreiten und
> denk' doch auch mal nach' :-))
>
> > Ein Autor, der gerade ein
> > Manuskript mit dem Titel "Der Detektiv von Bagdad" verkauft
> > hat, kann dann zum Beispiel gefragt werden, was er davon
> > hielte, wenn sein Buch statt dessen "Die Nacht des Kalifen"
> > hieße. Und wenn er antwortet: "Wenn ich mir diesen Titel
> > ausgedacht hätte, würde ich mich sofort erschießen.", dann
> > erscheint´s trotzdem als "Die Nacht des Kalifen".
>
> Das ist [i]total[/i] unrealistisch. Denn wer ein echter
> Problembär von Welt sein möchte, erschießt sich hierzulande
> nicht selbst, sondern lässt sich erschießen :-))

Da hörst Du's, Gustav: nächstes Mal verwüstest Du einfach den
Hühnerstall des Verlegers :lol:

> > Aber das
> > ist immer noch besser als nix.
>
> Ich hatte schon immer die schlimme Befürchtung, dass Du
> Pragmatiker bist. Aber lass' sofort die Ente zu Wasser, sonst
> passiert noch ein zwischenmenschliches Unglück.
>
> Ciao,
> Roman (konsumiert Gustav lieber lebend als als Gammelfleisch,
> notfalls auch unter falschem Titel)

Gruß, Volker (kennt Bärensteaks nur aus Karl-May-Lektüre, würde sich aber
nicht weigern, es mal zu probieren *zu-Gustav-schiel-und-sich die Lippen leck*)

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Volker L.

Re: Spieletitel

Beitragvon Volker L. » 9. September 2006, 16:33

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Hallo Dorothee,
>
> Gebrechliche Titel wie "Arche Opti Mix" hätte ich dagegen
> nicht von Doris &
> Frank erwartet - da gab's mit "Ursuppe" und "Zoff im Zoo"
> weit besseres.

Was genau findest Du daran schlecht? Ich finde ihn extrem gut.
Zum einen beschreibt er recht treffend, worum es in dem Spiel geht
(auf der [b]Arche[/b] Noah für die unterzubringenden Tiere die [b]Opti[/b]male
Mischung in den einzelnen Kabinen, also kurz den "[b]Mix[/b]" zu finden), zum
anderen lehnt es sich an die (falsche) Aussprache des Urvogels Archäopterix
an - müsste man zwar korrekt Archäo-pterix aussprechen, aber 99,9%
aller Leute sagen "Archä-opterix" :roll:

Gruß, Volker

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Simon-spielbox
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Beiträge: 589

Re: Spieletitel

Beitragvon Simon-spielbox » 9. September 2006, 16:51

Volker L. schrieb:
> müsste man zwar korrekt Archäo-pterix aussprechen, aber
> 99,9% aller Leute sagen "Archä-opterix" :roll:
>
> Gruß, Volker

Archäo-pterix? Na dann viel Spass :)
Ciao,
Simon

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Roman Pelek

Re: Spieletitel

Beitragvon Roman Pelek » 9. September 2006, 18:25

Hi Volker,

Volker L. schrieb:

> LOL - Roman versagt bei dem Versuch, ein Phänomen der
> Spielebranche
> auf andere Bereiche zu übertragen - nämlich die
> [i]Zielgruppenorientierung[/i] :-P

Von Deiner These ausgehend, plädiere ich jetzt strikt dafür, den "Herrn der Ringe" abzuschaffen, für den gab es angeblich auch mal keine Zielgruppe :-D

> Da hörst Du's, Gustav: nächstes Mal verwüstest Du einfach den
> Hühnerstall des Verlegers :lol:

Wenn Gustav dabei "Zicke Zacke Hühnerkacke" findet - warum nicht? ;-)

Ciao,
Roman (und es saß das Huhn, und es sah sein Ei, und es dachte sich dabei: "Mist, schon wieder an der Zielgruppe vorbei")

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Heinrich Tegethoff

Re: Spieletitel

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. September 2006, 18:55

Volker L. schrieb:
> Heinrich Tegethoff schrieb:
> > Gebrechliche Titel wie "Arche Opti Mix" hätte ich dagegen
>
> Was genau findest Du daran schlecht? Ich finde ihn extrem gut.

Hallo Volker,

es gibt einen Unterschied zwischen "gebrechlich" und "schlecht".
Der gegebene Titel ist "passend", und dass hast Du gut dargestellt.
So (er)kannte ich das auch schon. Aber schon bei der Aussprache
breche ich zusammen. Er wirkt so gekünstelt, und es ging mir ja
um den Vergleich mit den glatten und schönen anderen D&F-Titeln.
Dagegen fällt der AOM-Titel stark ab.

Servus,
Heinz


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