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Arkadia

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Anne

Arkadia

Beitragvon Anne » 2. November 2006, 14:55

Hallo, wer hat bereits die Baumeister von Arkadia gespielt? Ist es empfehlenswert? Würdet ihr es wieder spielen? Freue mich über hilfreiche erste Eindrücke!
Gruß, anne

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Bernd Schlüter

Re: Arkadia

Beitragvon Bernd Schlüter » 2. November 2006, 15:01

Hallo Anne,

ich habe es zu viert in Essen gespielt. Alle waren sich einig, dass es funktioniert, man es aber kein zweites Mal spielen müsse... Es war so völlig mittelmässig, weder wirklich schlecht, noch irgendwie gut. Angesichts der vielen wirklich tollen Spiele, brauche ich es nicht.

Bernd

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OMI

Re: Arkadia

Beitragvon OMI » 2. November 2006, 15:06


Servus Anne,

wir haben es auf der Messe gespielt - aber eben erst einmal.
Die ersten Eindrücke sind sehr gut!

Die Regeln waren schnell verstanden, das Material sehr ansprechend, der Spielablauf konnte auch auf Anhieb gefallen.

Aber wie gesagt - es ist der Eindruc nach dem ersten Spiel ....

Schöne Grüße
OMI

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VolkerN.

Re: Arkadia

Beitragvon VolkerN. » 2. November 2006, 15:41

Hallo Bernd,

Du sprichst mir aus der Seele....................genauso habe ich auch empfunden.

Habe mich zwar nicht gelangweilt, aber es hat auch nicht geprickelt.
Das Spiel lief so vor sich hin; kein Spannungsbogen, der sich aufbaute,
Mechanismen, die man alle irgendwie schon kannte.

Muss ich nicht mehr spielen !!

Grüße

VolkerN.

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freak
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Beiträge: 1105

Re: Arkadia

Beitragvon freak » 2. November 2006, 15:56

Hallo Anne,

habe es auch erst einmal gespielt und behaupte, das Spiel hat mehr Tiefe
als man auf den ersten Blick merkt.

MIr hat es sehr gut gefallen, nicht zu taktisch, aber auch nicht zu seicht und mit
dem schönen Moment, die Wertungen im richtigen Moment auszulösen.
Dazu kommt eine klasse Optik.

Viele Grüße
freak

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Arkadia

Beitragvon Dirk Piesker » 2. November 2006, 16:01

Och jeh,

ihr macht mir ja keinen Mut...

Ich habe das Spiel blind gekauft, weil ich Dorn bisher sehr
geschätzt habe.

Nur die Flut an Baumeister-Spielen macht mich gerade etwas
lustlos.

Viele Grüße,
Dirk

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Jan Mirko Lüder

Re: Arkadia

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 2. November 2006, 16:22

Hallo Dirk,

auch ich habe mir "Die Baumeister von Arkadia" gewissermaßen "blind" zugelegt.
Dies allerdings erst gestern, da mir ein Bekannter vorgeschwärmt hatte, wie gut das Spiel sei und ich es - allein schon wegen des in unserem Spielekreis sehr gut gelittenen Rüdiger Dorn - eigentlich schon in Essen hatte kaufen wollen.

Das Spielmaterial ist im Übrigen eine Wonne, wenngleich das bekleben der Türmchen durchaus einige Arbeit verursacht hat. Wenn mich nicht alles täuscht, steckt durchaus einiges Potential in dem Spiel und zumindest für Familien dürfte es eine gute Wahl darstellen. Außerdem meine ich in dem von dir verschmähten Baumeister-Trend eine willkommene Einladung für die Jury zu erkennen.
Es würde mich nicht verwundern, wenn einer der drei thematisch verwandten Titel "Baumeister von Arkadia", "Salamanca" oder "Säulen der Erde" den vollen Zuschlag bei der Wahl zum Spiel des Jahres im kommenden Jahr erhielte. Caylus hat sein Einfluss-Spektrum also auch schon um den Familienspielbereich erweitern können. :-)

Hoffentlich Mut machende Grüße
Mirko (der beabsichtigt, die Baumeister am Wochenende eifrig werkeln zu lassen)

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Olav Müller
Kennerspieler
Beiträge: 638

Re: Arkadia

Beitragvon Olav Müller » 2. November 2006, 16:55

Wie der Zufall so will, habe ich gerade gestern ein paar Worte zu den Baumeistern von Arkadia in meinem noch sehr frischen Blog ( http://brettspieler.blogspot.com ... jaja, ich weiss ... schamlose Werbung ;-) geschrieben. Zusammengefasst: Mir hat es sehr gut gefallen. Von den drei "Baumeisterspielen" dieses Jahres (Säulen der Erde, Säulen von Venedig und Arkadia) sogar am Besten. Ich bin scheinbar einer der wenigen, die von den Säulen der Erde noch nicht 100% überzeugt ist.

CU,
Olav

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pustetroll
Brettspieler
Beiträge: 76

Re: Arkadia

Beitragvon pustetroll » 2. November 2006, 17:35

Hallo Anne,

ich habe mir das Spiel in Essen gekauft und bislang mehrmals zu zweit gespielt. Es gefällt mir sehr gut. Besonders gut finde ich, die Sache mit den Sichtschirmen, denn bei uns gingen die Partien knapp aus und jeder konnte noch bis zum Schluss hoffen zu gewinnen. Wie es sich mit mehreren spielt kann ich noch nicht sagen. Ich als Vielspielerin finde es auch erfrischend zwischendurch mal ein Spiel zu spielen, das einfache Regeln hat und für das ich garantiert viele Mitspieler finde. Optisch finde ich es auch ganz ansprechend.

Viele Grüße

Andrea

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Helmut Lehr

Re: Arkadia

Beitragvon Helmut Lehr » 2. November 2006, 17:38

Jan Mirko Lüder schrieb:
>
>
> Es würde mich nicht verwundern, wenn einer der drei
> thematisch verwandten Titel "Baumeister von Arkadia",
> "Salamanca" oder "Säulen der Erde" den vollen Zuschlag bei
> der Wahl zum Spiel des Jahres im kommenden Jahr erhielte.

Jedes Jahr das gleiche Thema: Viel zu schwer für die Normal-Familie!

SG
Helmut

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Jan Mirko Lüder

Re: Arkadia

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 2. November 2006, 18:29

Hallo Helmut,

Helmut Lehr schrieb:
>
> Jedes Jahr das gleiche Thema: Viel zu schwer für die
> Normal-Familie!

Tja, das leidige Gerede, das kennen wir ja alle schon... :-I

Und trotzdem gab's in diesem Jahr einen "SdJ"-Pöppel für Thurn & Taxis, 1995 einen für die Siedler, 1996 einen für El Grande, 1999 einen für Tikal und schließlich 2000 einen für Torres (was zugegebenermaßen mächtig floppte).

Nun, auch wenn sich die Zeiten geändert haben mögen - es kann mir keiner erzählen die zuvor genannten Spiele seien zu anspruchsvoll oder hätten eine zu hohe Einstiegshürde. Naja, du weißt schon, was ich meine...

Hoffnungsvolle Grüße
ludosophicus alias Mirko (der in diesem Jahr sehr zufrieden mit der Jury war)

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Arkadia

Beitragvon Marten Holst » 2. November 2006, 19:51

Moin,

schade, gerade am Beispiel El Grande wollte ich es nämlich erzählen. Sicherlich ist es ein Spiel, dass "niemanden" überfordert, aber als selbst zu erarbeitendes Spiel einer sonst nicht spielerfahrenen Gruppe/Familie ohne helfende Hand ist es doch harter Tobak.

Torres und Tikal subjektiv noch mehr (TuT eher weniger, auch wenn ich die Regel chaotisch gemacht finde), aber gerade El Grande als Preisträger wirkte doch schnapsidealisiert.

Tschüß
Marten

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Roman Pelek

Leid- und lustvolle "El Grande als SdJ"-Erfahrungen

Beitragvon Roman Pelek » 3. November 2006, 01:16

Hallo Jan, hallo Marten,

Marten Holst schrieb:

> schade, gerade am Beispiel El Grande wollte ich es nämlich
> erzählen. Sicherlich ist es ein Spiel, dass "niemanden"
> überfordert, aber als selbst zu erarbeitendes Spiel einer
> sonst nicht spielerfahrenen Gruppe/Familie ohne helfende Hand
> ist es doch harter Tobak.
>
> Torres und Tikal subjektiv noch mehr (TuT eher weniger, auch
> wenn ich die Regel chaotisch gemacht finde), aber gerade El
> Grande als Preisträger wirkte doch schnapsidealisiert.

Ich entsinne mich selbst noch sehr gut an meine erste Begegnung mit El Grande. Ich befand mich nach einer längeren Brettspielabstinenz aufgrund verstärkten Rollen- und PC-Spielkonsums gerade selbst in einer Resozialisierungsphase und wollte meinen Mitspielern das frisch erworbene El Grande erklären.

Meine Brettspielerklärungskünste waren damals ob oben geschilderten Sachverhalts vermutlich wirklich nicht die besten, aber als nach dem Ende alle anderen Anwesenden mich mit großen Augen ansahen und meinten "Ja, äh, und, was sollen wir jetzt in diesem Spiel denn überhaupt wieso tun?" dachte ich mir "Das lief hier aber für uns alle schonmal deutlich besser, Pelek." Der Rest der Partie war dementsprechend ein desorientertes Hin-und-her-Geeimere, an deren Ende Kommentare fielen wie "Komm' jetzt lieber noch'n Siedler."

Ein paar Jahre später, mittlerweile liebte ich El Grande sowie eine andere Freundin namens Claudia heiß und innig, kamen auf einer Familienfeier zwei entfernte Verwandte auf uns zu und meinten "Ihr spielt doch beide so gerne, wie man hört?" - "Von Zeit zu Zeit halt..." - "Dann erklärt uns doch bitte mal ein älteres Spiel des Jahres, das wir noch im Schrank haben.". Das Spiel hieß El Grande, die Begründung, warum es nie gespielt wurde, lautete "Oh, wir haben mal in die Regel reingesehen und dann lieber unsere Magic-Karten ausgepackt." Die nachfolgende Partie verlief im Übrigen sehr gut. Ich überließ die Erklärung nämlich Claudia. Mal abgesehen von ein paar unwesentlichen Reinredereien meinerseits, die sie damals irgendwann mit "Klappe jetzt endlich, oder Du läufst heute Abend die 100km nach Hause" quittierte.

Meine Begegnung der dritten Art mit El Grande verlief sehr ähnlich zur zweiten. Diesmal allein unterwegs lautete die Frage: "Kannst Du uns mal ein Spiel erklären, das wir schon länger, aber noch nie gespielt haben?" - "Ist es zufällig El Grande?" - "Äh, woher...?" - "Nein, sagt jetzt bitte nichts, lasst mich einfach mal kurz mit meinem Kopf auf der Tischplatte ganz allein verzweifeln." - (Pause) - "Geht's dann jetzt endlich wieder, Roman?" - "Ja, wohlan, ich erklär euch jetzt gerne ein wirklich tolles Spiel, wir werden 'ne Menge Spaß haben." Die "self fulfilling prophecy"-Methode funzte sogar. Obwohl ich mir beim Erklären ständig selbst reinredete. Dadurch lernte ich aber auch endlich verstehen, warum Frauen Männer manchmal gerne (er)schlagen möchten.

Ciao,
Roman (Marten, diesmal warst Du schneller. Klarer Ausgleichstreffer, Holst ;-) )

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Andreas Odendahl

Re: Arkadia

Beitragvon Andreas Odendahl » 3. November 2006, 01:21

Ey!!!

Pass auf was du über meinen erklärten Lieblingsautor schreibst!!! ;-)

Ob Händler von Genua, Louis XIV., Goa oder Jambo! Absolute Hammerspiele!

So machst du dir keine Freunde!!!

Augenzwinkernde Grüße...

ode.

(...der "Raubritter" total sch***e fand...)

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Volker L.

Re: Leid- und lustvolle "El Grande als SdJ"-Erfahrungen

Beitragvon Volker L. » 3. November 2006, 01:49

Roman Pelek schrieb:
>
> Ich entsinne mich selbst noch sehr gut an meine erste
> Begegnung mit El Grande. Ich befand mich nach einer längeren
> Brettspielabstinenz aufgrund verstärkten Rollen- und
> PC-Spielkonsums gerade selbst in einer Resozialisierungsphase
> und wollte meinen Mitspielern das frisch erworbene El Grande
> erklären.
>
> Meine Brettspielerklärungskünste waren damals ob oben
> geschilderten Sachverhalts vermutlich wirklich nicht die
> besten, aber als nach dem Ende alle anderen Anwesenden mich
> mit großen Augen ansahen und meinten "Ja, äh, und, was sollen
> wir jetzt in diesem Spiel denn überhaupt wieso tun?" dachte
> ich mir "Das lief hier aber für uns alle schonmal deutlich
> besser, Pelek." Der Rest der Partie war dementsprechend ein
> desorientertes Hin-und-her-Geeimere, an deren Ende Kommentare
> fielen wie "Komm' jetzt lieber noch'n Siedler."

Irgendwie gelingt es mir nicht, Deine Probleme nachzuvollziehen,
denn gerade bei El Grande liegt doch ein Übersichtsbogen mit
einer kurzen Proberunde bei - anhand dieser Proberunde kann man
doch die Zusammenhänge sehr gut lernen :-?

Gruß, Volker (der beim Spiele-selbst-Erarbeiten das normale Regelheft
einer Prof.Easy-artigen Vorführung normalerweise vorzieht, beim
Erklärtbekommen von ElG aber die Proberunde gut fand)

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Roman Pelek

Re: Arkadia

Beitragvon Roman Pelek » 3. November 2006, 01:53

Hallo Anne,

Anne schrieb:
>
> Hallo, wer hat bereits die Baumeister von Arkadia gespielt?
> Ist es empfehlenswert? Würdet ihr es wieder spielen?

Beidesmal ja. Arkadia ist möglicherweise kein spektakuläres Spiel nach den Maßstäben einer Essener Messe - meinen persönlichen Geschmack traf es aber spontan, da es nette kleine taktische Gemeinheiten erlaubt, schnell erklärt ist und sich flüssig und rund spielt.

Möglicherweise können im 3er-Spiel mal ungünstige 2-gegen-1-Situationen entstehen, aber selbst wenn das ab und an temporär passieren sollte: damit befände sich Arkadia in bester Gesellschaft sehr vieler anderer guter Spiele. Und es gibt ja auch noch die Viererbesetzung, zu zweit habe es leider noch nicht ausprobiert.

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Re: Leid- und lustvolle "El Grande als SdJ"-Erfahrungen

Beitragvon Roman Pelek » 3. November 2006, 05:10

Hi Volker,

Volker L. schrieb:

> Irgendwie gelingt es mir nicht, Deine Probleme
> nachzuvollziehen,

Und exakt das wollte ich auch aussagen.

Dass es "Spielern" nämlich irgendwann nicht mehr gelingt, reale Spielsituationen mit normalen Menschen nachvollziehen.

Und im Übrigen sind das beileibe nicht meine Probleme, sondern Eure.

Ciao,
Roman (diesmal, wie Weber, ohne Smilies, aber immerhin mit Klammersatz)

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Helmut Lehr

Re: Arkadia

Beitragvon Helmut Lehr » 3. November 2006, 06:57

Jan Mirko Lüder schrieb:
>
> Hallo Helmut,
>
> Helmut Lehr schrieb:
> >
> > Jedes Jahr das gleiche Thema: Viel zu schwer für die
> > Normal-Familie!
>
> Tja, das leidige Gerede, das kennen wir ja alle schon... :-I
>
> Und trotzdem gab's in diesem Jahr einen "SdJ"-Pöppel für
> Thurn & Taxis, 1995 einen für die Siedler, 1996 einen für El
> Grande, 1999 einen für Tikal und schließlich 2000 einen für
> Torres (was zugegebenermaßen mächtig floppte).
>
> Nun, auch wenn sich die Zeiten geändert haben mögen - es kann
> mir keiner erzählen die zuvor genannten Spiele seien zu
> anspruchsvoll oder hätten eine zu hohe Einstiegshürde. Naja,
> du weißt schon, was ich meine...

Das meine ich sehr wohl: Ich werde oft angesprochen: "Habe mir der SdJ gekauft (im konkreten Fall: Tikal), aber kapiere die Spielregel nicht. Das Spiel liegt seither ungespielt im Regal."
Das wird auch das Schicksal von "Thurn und Taxis" bei vielen Wenigspiel-Familien sein.
Einfache und doch pfiffige Spiele wie das in Wien ausgezeichnete "Tal der Abenteuer" werden hier als Kunstfehler von Knizia abgetan.
SG
Helmut

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LeFay

Re: Arkadia

Beitragvon LeFay » 3. November 2006, 08:12

Wir haben sowohl Arkadia und die Säulen der Erde gespielt. Bei mir kam die Säulen der Erde an, weil es meiner Meinung nach einfacher zu "beherrschen ist.

Ohne Spielerfahrung war es bei Arkadia nicht ersichtlich, ab wann es sich lohnt, die Siegel einzutauschen, also Punkte zu machen, oder wann man am besten die eigenfarbigen Baumeister einsetzt (Bei Säulen der Erde sieht man seine Fehler sofort, wenn der andere mehr Gold scheffelt oder in den Siegpunkten davonzieht). So hielt ich 5 Punkte für eine Farbe für ok und tauschte, während ein anderer Spieler 7 Punkte für seine Siegel erhielt und damit auch gewann. Man weiß nie, ob man dem anderen eine Steilvorlage liefert, die der andere ausnutzt.
Aber wer dieses auch psychologische Berechnen mag und gerne blufft und ein gutes Gedächtnis hat, wird auf jeden Fall einiges an Freude haben. Mich macht das Gezittere bei Arkadia zum Nervenwrack ;-)

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Rüdiger Dorn

Re: Arkadia

Beitragvon Rüdiger Dorn » 3. November 2006, 08:38

hallo lefey!

So hielt ich 5 Punkte für eine Farbe für ok und
> tauschte, während ein anderer Spieler 7 Punkte für seine
> Siegel erhielt und damit auch gewann.

wie kannst du 7 Punkte für Siegel bekommen?
der maximale, selten zu erreichende faktor einer siegelfarbe ist 6! :???:

Man weiß nie, ob man
> dem anderen eine Steilvorlage liefert, die der andere ausnutzt.

hmm, eine steilvorlage entsteht dann, wenn du
a) kastellsteine platzierst, in der mitspieler viele siegel haben oder
b) ein gebäude in der farbe platzierst, das momentan sehr stark (mind. 4 kastellsteine sichtbar) ist - der mitspieler kann dieses abschliessen, siegel kassieren und evtl. werten.

spielerische grüße
rüdiger dorn

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Stefan Feld
Brettspieler
Beiträge: 99

Re: Arkadia

Beitragvon Stefan Feld » 3. November 2006, 10:27

Hallo Anne!

> Hallo, wer hat bereits die Baumeister von Arkadia gespielt?
> Ist es empfehlenswert? Würdet ihr es wieder spielen? Freue
> mich über hilfreiche erste Eindrücke!
> Gruß, anne

Wir haben das Spiel einmal in Essen gespielt und ich glaube, dass in BvA ´ne Menge drin steckt.
Im ersten Spiel ist man etwas überfordert einzuschätzen, wann und wie man seine Wertungen genau einsetzt, aber genau unter diesem Gesichtspunkt muss man dann dieses erste Spiel auch abhaken.
Die Regeln sind einfach und diesbezüglich gelingt der Zugang schnell. Spielerische Tiefe entsteht dadurch, dass man seine Mitspieler sehr genau im Auge haben muss, einmal im Hinblick auf die gesammelten Siegel, aber auch auf gezogene Karten (Form und Farbe). Weiterhin ist der Nachschub von eigenen Arbeitern wichtig, so dass man eventuell eine minderwertige Wertung auslöst nur um an diese zu kommen. usw...

Dies ist nach einem Spiel natürlich etwas spekulativ, aber ähnlich habe ich nach der ersten Partie "Medina" gefühlt, welches sich für mich als echte Perle entpuppt hat.

Übrigens finde ich einen Vergleich mit "Den Säulen der Erde" nicht günstig, da es sich um ein komplett anderes Spielgefühl handelt.

Viele Grüße
Stefan

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Lorion

Thurn & Taxis

Beitragvon Lorion » 3. November 2006, 13:37

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Leute, die "El Grade" und Torres nicht kapiert haben, Thurn & Taxis trotzdem verstehen (Säulen der Erde ist dagegen wieder zu kompliziert). Die Mechanismen sind einfach einfacher... es geht nicht um den strategischen Anspruch, sondern darum, dass der Ablauf zu anspruchsvoll ist...
wollen wir wieder über komplexität diskutieren? *g*

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Marco

Arkadia(kleine Regelfrage am Rande!)

Beitragvon Marco » 3. November 2006, 13:38

Hallo Arkadia-Spieler!

Kurze Frage an alle die es schon spielen konnten!

Beim Legen von Gebäuden darf man doch Gebäude auch so legen, dass sie auch an MEHRERE Baumeister angrenzen dürfen (analog zum Anlegen an Gebäuden), oder?

Frage nur, da mich das Beispiel auf Seite 2 unten etwas verwirrt, da ich finde, Spieler-Orange hätte das Gebäude besser doch zusätzlich an den neutralen Baumeister mit anlegen sollen! (Mache mir wahrscheinlich schon wieder zu viele Gedanken!!!! :-) )

Viele Grüße

Marco

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Rüdiger Dorn

Re: Arkadia(kleine Regelfrage am Rande!)

Beitragvon Rüdiger Dorn » 3. November 2006, 13:52

hallo marco!
> Beim Legen von Gebäuden darf man doch Gebäude auch so legen,
> dass sie auch an MEHRERE Baumeister angrenzen dürfen (analog
> zum Anlegen an Gebäuden), oder?

ja!
>
> Frage nur, da mich das Beispiel auf Seite 2 unten etwas
> verwirrt, da ich finde, Spieler-Orange hätte das Gebäude
> besser doch zusätzlich an den neutralen Baumeister mit
> anlegen sollen!

warum?

(Mache mir wahrscheinlich schon wieder zu
> viele Gedanken!!!! :-) )

lieber zu viele als zu wenige.... ;)

spielerische grüße
rüdiger dorn

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Marco

Re: Arkadia(kleine Regelfrage am Rande!)

Beitragvon Marco » 3. November 2006, 14:04

Hallo Rüdiger!

Danke für die schnelle Antwort!


> Frage nur, da mich das Beispiel auf Seite 2 unten etwas
> verwirrt, da ich finde, Spieler-Orange hätte das Gebäude
> besser doch zusätzlich an den neutralen Baumeister mit
> anlegen sollen!

warum?

Um das Gebäude später schneller werten zu können!?

Ich hab es ja noch nicht gespielt, wahrschenlich frage ich mich nach der ersten Partie auch WARUM! :-)

Bin sehr gespannt und voller Hoffnung auf ein tolles Spiel!

Marco


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