In meiner ersten (aber bestimmt nicht letzten) Partie zu Dritt ist es zu einem kleinen Disput gekommen:
Wörtlich heißt es: "Wählen Sie einen Gegner, dessen aktive Rasse Sie in dieser Runde nicht angriffen haben ...". Problem: Der Wunschverbündete hatte sich gerade entschlossen, sein Volk untergehen zu lassen und somit kein aktives Volk. Darf der Diplomat ihn trotzdem "diplomatisieren"?
(1) Argument dagegen: Der Wortlaut der Regel, denn Diplomatie setzt ein aktives Volk beim Gegner voraus und der Diplomat hatte ja auch gar keine Möglichkeit, in seinem Zug diesen Gegner anzugreifen.
(2) Argument dafür: Auslegung mit den Betonungen auf "Gegner" und "nicht angegriffen", denn diplomatisiert wird nicht ein bestimmtes Volk, sondern ein bestimmter Gegner und "Nichtangriff" wurde gezwungenermaßen auch eingehalten.
Folgeproblem der Lösung (2): im 2-Personen-Spiel kann der Diplomat den "ewigen" Frieden erzwingen ...
INGO (der vor dem Diplomaten-Spieler Zweiter wurde ...)