Ich wollte mit dieser Frage eigentlich warten, bis ich UR 1830 BC ein drittes Mal ausprobiert habe und mir sicherer bin. Da nun aber schon die ersten Nürnberg-Neuheiten vorliegen, sieht es nicht mehr so aus, als würde es jemals zu diesem dritten Versuch kommen. Deswegen also jetzt:
Warum findet ihr (und damit meine ich alle, die bei Romans Umfrage so viele Punkte vergeben haben) UR so toll? Ist es der Reiz, mal ein komplexes Ding aufgetischt zu bekommen, das man nicht gleich beim ersten Mal durchschaut? Ist es, weil ihr Fans von 18er Spielen aller Art seid? - Wie oft habt ihr UR gespielt? Hat sich eure Meinung seit der Umfrage vielleicht geändert?
Ich finde UR ganz gewiss nicht schlecht. Vor allem der Mechanismus mit dem fließenden Wasser und der Bewässerung von Land gefällt mir ausgesprochen gut. Von Begeisterung bin ich jedoch weit entfernt.
Insbesondere erscheint mir die Spiel-Geschichte nicht schlüssig: Dass man mit verschiedenen Landschaftsformen wie Wald oder Hügelland spekuliert, ist doch arg konstruiert. Beispielsweise dass mein Wald in Persia wertvoller wird, nur weil irgendjemand in Babylon seinen Wald bewässert! Weil diese Geschichte nicht wirklich überzeugt, spielt sich das ganze Spiel dann auch irgendwie krude. Man kommt nicht so richtig in einen Spielfluss hinein. Und ich befürchte, dies liegt nicht daran, dass die Taktik so viel Feinsinn erfordert, dass man erst sehr langsam drauf kommt, sondern dass die Schwierigkeiten entstehen, weil UR als Ganzes leider etwas unstimmig ist.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Gegen-Meinungen.