Anzeige

Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Marc

Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Marc » 26. Februar 2002, 12:39

Hallo,

gibt es jemand, der/die Erfahrung mit Hausregeln für Evo gesammelt hat, denn in der 'ursprünglichen Fassung' kann ich der vielfach geäußerten großen Begeisterung nicht so ganz beipflichten.
Es ist halt ein wenig schwach in Sachen interaktion (vielleicht haben wir auch nur zu friedlich gespielt?) und der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll (zumindest halte ich Ei & Fuß für das wichtigste, wogen sich zuminest in unseren Runden das mutierte Gen (grüne Gurke) als nahezu wertlos herausstellte).
Deshalb mal die Frage ob es Spielrunden gibt, die ein wenig am Spiel gefeilt haben? - Wir hatten z.B. zumindest mal angedacht, der 'Gurke' einen Bonus von +2 auf das Bieten zu geben, es aber noch nicht getestet.

Gruss
Marc
- der sich als Forumsneuling auch noch nicht vorgestellt hat & seit 2 Jahren seine Ludophile Seite wiederentdeckt hat, was dazu führt, dass er in Sachen Spiele aus der Zeit von etwa 1992 bis 2000 nicht gerade als Ludosoph gelten kann :-(.

Benutzeravatar
Kathrin Nos
Kennerspieler
Beiträge: 1258
Wohnort: Nußloch
Kontakt:

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Kathrin Nos » 26. Februar 2002, 13:11

Hallo Marc,

erstmal: Willkommen im Forum :-)

> gibt es jemand, der/die Erfahrung mit Hausregeln für Evo
> gesammelt hat

Was meinst Du jetzt mit Hausregeln? Vielleicht Regelvarianten?
An der Ecke kann ich leider gar nicht mal weiterhelfen. Was es allerdings noch gibt, ist die Variante, die in der Spielregel selbst angegeben ist, dass man nämlich immer ein Gen weniger zur Versteigerung anbietet als Dino-Rassen (i.e. Mitspieler) teilnehmen. Wir spielen eigentlich nur noch mit dieser Variante.

> Es ist halt ein wenig schwach in Sachen interaktion
> (vielleicht haben wir auch nur zu friedlich gespielt?)

Auf welchem Spielplan habt Ihr denn gespielt (und mit wievielen Personen)? Zu viert kann man nämlich auf einem grösseren und einem kleineren Spielplan spielen (da das Spiel nicht uns, sondern einem Freund gehört, kann ich es leider nicht nachgucken, aber zu viert gibt es entweder zwei oder drei verschiedene Spielplangrössen, i.e. verschieden viele Hexfelder, die zur Verfügung stehen).

Wenn Ihr glaubt, zu friedlich gespielt zu haben, so spielt am besten auf dem Spielplan mit der für Eure Spielerzahl kleinstmöglichen Insel - da ist der Verdrängungsfaktor automatisch höher.

Aber es ist schon so: Wer die "Fressosaurus"-Taktik ;-) fährt (damit ist bei uns die agressive Ausbreitung unter Benutzung der Hörner gemeint), kann schon mal (Würfel-)Pech haben und ziemlich zurückfallen (ist mir bei der letzten Partie passiert :cry: ).

> der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll
> (zumindest halte ich Ei & Fuß für das wichtigste, wogen
> sich zuminest in unseren Runden das mutierte Gen (grüne
> Gurke) als nahezu wertlos herausstellte).

Ich persönlich finde ja die Felle und Sonnenschirme auch nicht zu verachten - mit der Taktik des massiven Ersteigerns von Klimaschutz-Genen habe ich schon mehr als einmal recht hoch gewonnen. Insgesamt gilt sicher - wie so häufig - dass es wichtig ist, ein gutes Mittelmass zu halten. In der o.g. Variante (1 Gen weniger als Mitspieler) wird das mutierte Gen aber m.E. noch mächtiger, weil es in dieser Variante praktisch nie vorkommt, dass jemand ein Gen umsonst bekommt.

Insgesamt hängt die Mächtigkeit eines Gens natürlich auch ein wenig davon ab, welche Gene gezogen werden. Gibt es im ganzen Spiel nur ein Ei, so hat dieser Spieler sicher eine sehr gute Position, weil er jede Runde mehr Nachwuchs, also Siegpunkte erhält. Hat jeder ein Ei, relativiert sich das wieder.

Noch ein Aspekt: Man kann, gerade in der zweiten Spielhälfte, auch relativ gut kalkulieren, wieviel einem ein Gen bringt. Da man eh mit Siegpunkten bezahlt, kann man meist ganz gut abschätzen, ob man netto einen Gewinn macht (wie immer gibt es hinreichend viele Gegenbeispiele, natürlich).

> Deshalb mal die Frage ob es Spielrunden gibt, die ein wenig
> am Spiel gefeilt haben? - Wir hatten z.B. zumindest mal
> angedacht, der 'Gurke' einen Bonus von +2 auf das Bieten zu
> geben, es aber noch nicht getestet.

WIe oben schon erwähnt, wir haben bisher nicht das Bedürfnis dazu gehabt.

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 26. Februar 2002, 13:34

Marc schrieb:

> Es ist halt ein wenig schwach in Sachen interaktion
> (vielleicht haben wir auch nur zu friedlich gespielt?) ...

Vermutlich zu friedlich gespielt! Man kann eigentlich nur gewinnen, wenn man recht agressiv seinen Lebensraum vergrößert. Gewiß, zu Beginn steckt man erst mal weitgehend kampflos seine Gebiete ab, aber später ...

> der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll
> (zumindest halte ich Ei & Fuß für das wichtigste, wogen sich
> zuminest in unseren Runden das mutierte Gen (grüne Gurke) als
> nahezu wertlos herausstellte).

Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Eigentlich mangelt es immer an Allem! Ich war auch mal im Irrglauben, daß mir mit reichlich Füßen und Eiern nichts passieren kann ... aber bald reichten die vielen Eier nur noch für Totgeburten und mit den Füßen konnte ich mangels Hörner keine neuen Terretorien erobern und mangels Fell und Sonnenschutzt wurde es eng und enger ... und dann konnte ich gerade den vorletzten Platz erringen.

Außerdem: Wenn Du in der Anfangsphase das eine oder andere mutierte Gen hast, wird das Leben deutlich billiger! Gene ersteigern - zumindest die die man wirklich gerade braucht - kostet sonst wertvolle Siegpunkte und mit zwei mutierten Genen hat man da schon einen deutlichen Vorteil. Wenn ich zwei Gurken habe und meinen Marker beim Versteigern gleich auf die 2 setze, dann wird sich jeder überlegen, ob es für ihn lohnend ist, mich zu überbieten. Und wenn er es tut, bezahlt er es mit drei Siegpunkten und ich finde sicher noch ein interessantes Gen, für das noch nicht 2 geboten wurden! Gewiß, gegen Spielende bringt die Gurke nicht mehr so schrecklich viel ....

> Deshalb mal die Frage ob es Spielrunden gibt, die ein wenig
> am Spiel gefeilt haben?

Wir fanden eigentlich, daß das Spiel schon sehr ausgefeilt ist. Besonders der je nach Spielerzahl angepaßte Spielplan sorgt dafür, daß es unabhängig von der Spielerzahl funktioniert.

Roland (der gerade wieder Lust auf EVO bekommt ...)

Benutzeravatar
Chregi Hansen

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Chregi Hansen » 26. Februar 2002, 13:35

Marc schrieb:
>
> Hallo,
>
> gibt es jemand, der/die Erfahrung mit Hausregeln für Evo
> gesammelt hat, denn in der 'ursprünglichen Fassung' kann ich
> der vielfach geäußerten großen Begeisterung nicht so ganz
> beipflichten.

naja, es ist schon so, es gibt unterschiedliche spielverläufe, manchmal läuft es einem halt einfach nicht. trotzdem ist das spiel in unseren runden immer gut angekommen.


> Es ist halt ein wenig schwach in Sachen interaktion
> (vielleicht haben wir auch nur zu friedlich gespielt?)

interaktion gibt es vor allem in der versteigerungsphase, aber auch bei den bewegungen. manchmal muss einfach ein kampf riskiert werden. aber insgesamt wird wenig unter den dinos gefightet, da gebe ich dir recht.


> der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll
> (zumindest halte ich Ei & Fuß für das wichtigste, wogen sich
> zuminest in unseren Runden das mutierte Gen (grüne Gurke) als
> nahezu wertlos herausstellte).

da würde ich nicht beipflichten. in jedme spiel sind andere gene wertvoller, kommt halt auf dne spielverlauf an. gerade die schutzgene (schirme und felle) sind extrem wichtig, aber auch der schwanz ist nicht zu verachten, weil es einfach von vorteil ist, früh an die reihe zu kommen. denn wenn ein platz besetzt ist, nützen auch die vielen beine nix mehr, weil der kampf ja eine schwierige sache ist. und gerade das mutierte gen ist nicht zu verachten, vor allem in der anfangsphase, da letztlich ja siegpunkte zur ersteigerung gebraucht werden, und da macht sparen durchaus sinn.

> Deshalb mal die Frage ob es Spielrunden gibt, die ein wenig
> am Spiel gefeilt haben? - Wir hatten z.B. zumindest mal
> angedacht, der 'Gurke' einen Bonus von +2 auf das Bieten zu
> geben, es aber noch nicht getestet.
>

wie gesagt, uns gefällt das spiel, so wie es ist.

gruss aus der schweiz
chregi

Benutzeravatar
Rainer Fieseler

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Rainer Fieseler » 26. Februar 2002, 14:48

Kathrin Nos schrieb:
> Auf welchem Spielplan habt Ihr denn gespielt (und mit
> wievielen Personen)? Zu viert kann man nämlich auf einem
> grösseren und einem kleineren Spielplan spielen (da das Spiel
> nicht uns, sondern einem Freund gehört, kann ich es leider
> nicht nachgucken, aber zu viert gibt es entweder zwei oder
> drei verschiedene Spielplangrössen, i.e. verschieden viele
> Hexfelder, die zur Verfügung stehen).
>
> Wenn Ihr glaubt, zu friedlich gespielt zu haben, so spielt am
> besten auf dem Spielplan mit der für Eure Spielerzahl
> kleinstmöglichen Insel - da ist der Verdrängungsfaktor
> automatisch höher.

Bist Du sicher? So weit ich mich erinnere (Das Spiel habe ich im Moment nicht dabei), gibt es zwar für vier Spieler zwei verschiedene Möglichkeiten, das Spielfeld zusammen zu setzen, aber die entstehenden Pläne sind glech groß. Die unterschiedliche Größe kommt für unterschiedliche Spielerzahlen zum Tragen und ich denke, wenn ich einen kleineren Plan - als für die entsprechende Spielerzahl gedacht - verwende, wird die Sache unausgewogen.

gruß rainer (noch 3 1/2 Tage bis Spieleabend)

Benutzeravatar
Kathrin Nos
Kennerspieler
Beiträge: 1258
Wohnort: Nußloch
Kontakt:

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Kathrin Nos » 26. Februar 2002, 14:54

Hallo Rainer,

> Bist Du sicher?

Schon ziemlich sicher. Wie gesagt, wir haben EVO selber nicht, ich kann also nicht nachgucken. Aber zähl mal die Längen [i]aller[/i] Kanten der Inseln. Ich meine, mich erinnern zu können, dass ein gegenüberliegendes (naja, was auch sonst :-D ) Kantenpaar kürzer ist als die anderen. Aber ich kann mich natürlich auch vertun....

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

Benutzeravatar
Volker L.

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Volker L. » 26. Februar 2002, 15:16

Kathrin Nos schrieb:
>
> Hallo Rainer,
>
> > Bist Du sicher?
>
> Schon ziemlich sicher. Wie gesagt, wir haben EVO selber
> nicht, ich kann also nicht nachgucken. Aber zähl mal die
> Längen [i]aller[/i] Kanten der Inseln. Ich meine, mich
> erinnern zu können, dass ein gegenüberliegendes (naja, was
> auch sonst :-D ) Kantenpaar kürzer ist als die anderen. Aber
> ich kann mich natürlich auch vertun....

Mein Evo ist zuhause, nicht hier, aber ich bin mir ziemlich
sicher, dass es so ist:
Auf einem Plan-Teil ist einmal ein kleines und einmal ein
Mittelgrosses Stueck Insel, auf dem anderen ein mittelgrosses
und ein grosses.
Die Vorschriften fuer den Plan sagen aus:
bei 3 Spielern klein+mittel
bei 4 Spielern klein+gross oder mittel+mittel
bei 5 Spielern mittel+gross.

Gruss, Volker

Benutzeravatar
Michael Andersch

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Michael Andersch » 26. Februar 2002, 15:47

Unabhängig davon wie es gedacht ist kann man doch mit 4 Spielern auf der Inselgröße für 3 Spieler spielen (falls man's eng und aggressiver mag). Man muss sich halt nur vorher auf die Startfelder einigen.

Evolutionäre Grüße,
Micha

Benutzeravatar
Helmut Ohley

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Helmut Ohley » 26. Februar 2002, 15:52

Hallo,
endlich mal jemand der EVO auch nicht so toll findet!
Wir hatten nicht das Gefühl dass wir das Spiel durch Hausregeln so verändern könnten dass es uns Spass macht.
Ciao
Helmut (auch ein Forumsneuling)

Benutzeravatar
Marc

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Marc » 26. Februar 2002, 20:00

Ui - das stimm ja, Kathrin - habe mir gerade den Spielplan geschnappt, nachgezählt und festgestellt dass ich wohl ganz schön blind war :-O...

In der 4 Spieler Version sind es bei
mittel + mittel = 61 Spielfelder (16 grau; 15 braun; 14 grün; 16 gelb)
gross + klein = 52 Spielfelder (13 grau; 13 braun; 13 grün; 13 gelb)

...allerdings wäre es zu überprüfen inwiefern sich die Tatsache, daß auf dem größeren Plan die Wüste & das Gebirge mehr Fläche einnehmen, als die gemäßigteren Regionen, insgesamt auswirkt.

Gruss
Marc

Benutzeravatar
Hobbes

EVO vs. Urland

Beitragvon Hobbes » 27. Februar 2002, 01:34

Hi Roland,

da du anscheinend ein großer EVO-Fan, frag ich dich mal, wie Urland (das bei spielenet.de günstig zu haben ist) im Vergleich mit EVO abschneidet?

EVO hab ich erstmals in unsere Spielgruppe eingeführt und es wurde geteilt aufgenommen. Von langweilig bis süß und witzig reichten die Kommentare. Allerdings läßt die späte Uhrzeit kein abschließendes Urteil zu.
Ich hatte den Eindruck, daß die Entwicklungskarten und das mutierte Gen nicht so wertvoll waren..

Hobbes (der schwanzlos den anderen seine Hörner in die Seite bohrte :-) )

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: EVO vs. Urland

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 27. Februar 2002, 08:20

Leider kenne ich Urland bisher nur vom zugucken und habe es noch nicht selbst. Deshalb kann ich wenig dazu sagen. Es machte auf alle Fälle einen sehr interessanten Eindruck und habe in der Tat schon erwogen, den Schnäppchenpreis zu nutzen.

Das Hauptproblem, bleibt: Welche Spiele sortiere ich aus, damit es Platz findet?

Gruß Roland (verkauft zwar ständig Spiele über eBay - rgh55 - , schafft es aber bisher nicht, wirkliche Erleichterung für seine Platzprobleme zu schaffen)

Benutzeravatar
Robert Wieser

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Robert Wieser » 27. Februar 2002, 12:39

Hallo,


> gibt es jemand, der/die Erfahrung mit Hausregeln für Evo
> gesammelt hat,

die beiden Hausregeln mit der wir spielen:
1.) wir versteigern auch die 3er-Ereigniskartenpakete zu Beginn des Spiels.
2.) sollte das Gen 'Karte' zur Versteigerung ausliegen, wird die zu ziehende Ereigniskarte vor der Versteigerung gezeigt, damit man auch weiß, was man ersteigert.

durch diese beiden Modifikationen relativieren sich Ungleichgewichte, außerdem wird das Spiel besser planbar.


> der Genpool ist m.E. auch zu unterschiedlich wertvoll

durch den Versteigerungsmechanismus gleicht sich das vermeintliche Ungleichgewicht aus. Sofern Spieler der Meinung sind, dass es ein wertvolleres Gen gibt, muss hierfür auch tiefer in die Tasche gegriffen werden. Angebot und Nachfrage eben...


> was
> dazu führt, dass er in Sachen Spiele aus der Zeit von etwa
> 1992 bis 2000 nicht gerade als Ludosoph gelten kann :-(.

sehr gut, ein neuer Abhängiger ;-)

Gruß
Robert

Benutzeravatar
Robert Wieser

Re: EVO vs. Urland

Beitragvon Robert Wieser » 27. Februar 2002, 12:52

Hallo Hobbes,

> wie
> Urland im
> Vergleich mit EVO abschneidet?

mir gefällt EVO besser, denn es spielt sich flüssiger. Urland hat gewisse Längen, da ich phasenweise nur geringen Einfluß auf das Spielgeschehen habe.

Um noch ein Evolutionsspiel ins Rennen zu werfen: auch Ursuppe würde ich Urland vorziehen.

ABER: schlecht ist Urland deshalb nicht...

Gruß
Robert

Benutzeravatar
Marc

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Marc » 27. Februar 2002, 13:21

>
> sehr gut, ein neuer Abhängiger ;-)
>
...mehr ein Rückfälliger ;-)

Die angedachten Änderungen werde ich mal ausprobieren...

Aber um vielleicht nochmal meine Bedenken zu artikulieren (auch als Antwort auf Rolands und Chregis Kommentare).
Ich habe den Eindruck gewonnen, daß Eier-Gene in den ersten Runden einen so großen Punkte/Köpfevorsprung beim Dinozensus bringen, daß das auch durch mutierte Gene und die resultierenden Einsparungen nicht wett zu machen ist.
Im weitere Verlauf ist es ja meist (siehe Rolands Einwurf, daß man eigentlich immer Alles gebrauchen kann) leider so, daß sich die Dinos nicht wirklich auseinanderentwickeln (was interessanter wäre) sondern man am besten einen Allrounder bastelt, der alles ein wenig kann... soll heißen: wenn die Evolution nach dem Evo-Muster verlaufen wäre sähen alle Säugetiere heute (fast) gleich aus ;-).

Allerdings muß ich gestehen daß wir das Spiel noch gar nicht oft gespielt haben, eben weil es uns nicht so toll gefallen hat...

Benutzeravatar
Michael Andersch

Re: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Michael Andersch » 27. Februar 2002, 13:49

Eine Hausregel, die ich beisteuern könnte (die aber das Problem der von Dir monierten fehlenden Interaktion nicht behebt) ist folgende:

Um beim Ersteigern von Ereigniskarten das Glücksmoment etwas zu dämpfen (manche der ersteigerten Karten sind relativ schwach, andere eher stark - entweder generell oder abhängig von der Spielsituation) decken wir die Karte vor dem Versteigern auf.

Offene Grüße,
Micha

Benutzeravatar
Carsten Wesel

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Carsten Wesel » 27. Februar 2002, 17:05

"Marc" hat am 26.02.2002 geschrieben:

> ...allerdings wäre es zu überprüfen inwiefern sich die
> Tatsache, daß auf dem größeren Plan die Wüste & das Gebirge
> mehr Fläche einnehmen, als die gemäßigteren Regionen,
> insgesamt auswirkt.

Du weißt, daß auch Wüste und Gebirge zeitweise "gemäßigte Regionen" sind?
So relativiert sich das alles doch wieder.

Gruß Carsten (der nicht glaubt in einer gemäßigten Zone zu leben)

Benutzeravatar
Marc

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Marc » 27. Februar 2002, 17:24

Wüste & Gebirge als Endpunkte der Klimatabelle sind allerdings bei durchschnittlich zirkulierendem Klima längere Zeit 'unbewohnbar' als andere Regionen des Spielplanes, oder sehe ich das falsch?

Gruss
Marc (der als Niederrheiner sowieso mit 2 Regenschirm-Genen auf die Welt gekommen ist :-) - oder 'sein sollte' ?)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

RE: Erfahrung mit Evo Hausregeln?

Beitragvon Carsten Wesel » 28. Februar 2002, 07:47

"Marc" hat am 27.02.2002 geschrieben:

> Wüste & Gebirge als Endpunkte der Klimatabelle sind
> allerdings bei durchschnittlich zirkulierendem Klima
> längere Zeit 'unbewohnbar' als andere Regionen des
> Spielplanes, oder sehe ich das falsch?

Das stimmt. Meine Eis-Saurier gestern waren immer wieder sehr schnell verschwunden - es bringt nicht viel, wenn man für eine Herde von 9 Tieren nur 1 Fuß-Gen hat... :cry:


> Marc (der als Niederrheiner sowieso mit 2 Regenschirm-Genen
> auf die Welt gekommen ist :-) - oder 'sein sollte' ?)

...und da sage noch jemand etwas gegen das verregnete Hamburg von heute...

Gruß Carsten (der gestern bei EVO gewonnen hat)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 50 Gäste