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Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Markus Barnick

Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Markus Barnick » 26. Juni 2002, 20:59

ich muß aus aktuellem Anlass nochmal ein altes Thema ansprechen.

wir haben inzwischen in Bayreuth einen Laden, der sich sehr um die Brettspieler bemüht.
Wir haben montags einen Spielekreis, wo dieser Laden immer neue Spiele vorstellt.
Wir haben letztes Wochenende einen 24-stündigen Spielemarathon durchgeführt, wo mein El-Grande-Team sogar 2. wurde. (Die Go-Götter waren einfach besser)

Aber...


Es sind allmählich immer nur die gleichen Leute, die da kommen. Immer eher sogar weniger.
Außer man schreibt mal wieder an die Zeitung, dann wird da ein Bericht gemacht und dann kommen wieder ein paar Wochen lang neue Leute.
sonst nicht.

Da sind im Wesentlichen
* Der Ladenbesitzer
* Sein Gehilfe
* Ich
* Eine Mutter mit Ihrer schon älteren Tochter
* 1- 2 Kneipenbesucher
* Das Go - Team (die schon länger dort sind, aber meist nur Go spielen)
* und einige Studenten

aber keine neuen Spieler

Auch bei unserem Marathon war kein einziger Neuling dabei.

Der Ladenbesitzer meint, es liegt an folgendem:

Beim Spielen muß ich immer etwas von mir preisgeben. je nachdem ob und wie ich spiele oder auch nicht verrate ich etwas von meinem "Ich" und man erkennt sehr schnell, was man für einen Typ vor sich hat.

Kann es sein, daß da viele Angst haben? Wer gibt schon gern was von sich raus...

Und warum muß man die Leute immer durch die Zeitung animieren?
Gut - viele können auch nicht weg, weil sie auf Kinder aufpassen müssen
und die Kids wollen lieber Computerspiele, weil sie da anonym bleiben können..


jetzt ist bei uns demnächst wieder in Bayreuth Bürgerfest. Das ist das Fest, wo am nächsten Tag wieder der Marktplatz mit Lastwagen vom Müll befreit werden muß.

wir wollen da den Palazzo Paletti anbieten. mal schauen wer da kommt.

HABT IHR NOCH IDEEN, WAS MAN BEI EINENM SOLCHEN FEST AN SPIELEAKTIVITÄTEN VON EINEM SPIELELADEN AUS MACHEN KANN?

Irgendwo und wie muß mein Händler ja auch mal kaufmännisch denken - also ob sich die Spieleabende weiterhin lohnen.


Markus Barnick
(bangt um seinen Spieleabend)
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Petra Schmidt
Kennerspieler
Beiträge: 231

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Petra Schmidt » 26. Juni 2002, 21:32

Markus Barnick schrieb:
> Und warum muß man die Leute immer durch die Zeitung animieren?

Hallo Markus,

warum denn nicht die Leute durch die Zeitung animieren? Wie willst Du es denn sonst machen? Du kannst nicht voraussetzen, das alle a) Internet-Anschluss haben und b) hier im Forum vertreten sind.

Uns Spielkreis ist eigentlich auch nur durch Anzeigen, im speziellen Kontaktanzeigen, in der Zeitung zustande gekommen. Und da war es auch erforderlich ca. alle 4 Wochen zu inserieren, unter der Rubrik Bekanntschaften.
Die Wochenendzeitung lesen nun mal viele und anscheinend sehen sich auch sehr viele Leute die Bekanntschaftsanzeigen an.

Das Ergebnis ist, das wir einen Spielkreis von ca. 20 Leuten (10 bis 15 kommen regelmäig) haben und wir treffen uns jede Woch montags.

Viele Grüße
Petra

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Arno

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Arno » 26. Juni 2002, 21:36

Ich glaube nicht, dass sich dieses Phänomen auf das Spielen (Brettspielen) beschränken läßt! Die "Abwanderung", bzw. das Desinteresse von/an anderen Aktivitäten geht ebenfalls zurück. Früher waren Jungschar und Pfadfinder etwas tolles wo Kinder gerne hingegangen sind! Ich glaube nicht, dass sich an der Qualität des gebotenen Programms etwas geändert hat, trotzdem kommen immer weniger Kinder.

Der Fernseher, der Computer, die bequeme Couch, usw. usw. lauter Gründe warum niemand kommt würde ich meinen. Die Faulheit siegt eben oft ...

Ein weiterer Grund (auch und vor allem bei Kindern) ist, dass das Angebot viel größer geworden ist! Judo, Klavierspielen, Badminton, usw. usw. Die Kids von heute haben gerade mal einen Nachmittag frei, wenn es gut geht!

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Michael Andersch

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Michael Andersch » 27. Juni 2002, 06:56

Markus Barnick schrieb:
>
> HABT IHR NOCH IDEEN, WAS MAN BEI EINENM SOLCHEN FEST AN
> SPIELEAKTIVITÄTEN VON EINEM SPIELELADEN AUS MACHEN KANN?

Sehr leicht zugänglich und immer sehr öffentlichkeitswirksam ist m.E. eine aufgebaute Carabande-Strecke (wie schon im Pfarrfest Thread beschrieben).

Wie wär's mit Carabande-Turnieren?

Viele Grüße,
Micha

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. Juni 2002, 11:25

Das Thema kennen wir von unseren beiden Darmstädter Spielekreisen.
Der interessante Punkt ist, daß einer davon schon recht alt ist und sehr viel bessere Zeiten gesehen hat, da war die Bude jede Woche voll.

M. E. liegt der Grund paradoxerweise am Erfolg der Spielerszene: Früher waren Brettspiele (abseits der Klassiker) ein echtes Minderheitenthema, man fand nur schwer Mitspieler und war für so ein Spieletreff-Angebot dankbar.

Heute sind anspruchsvolle Spiele recht verbreitet. Da wird in Familien und im Freundeskreis gespielt - wieso sollte man da irgendwohin gehen und sich zu irgendwelchen Fremden setzen?

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Michael Blumoehr

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Michael Blumoehr » 27. Juni 2002, 12:01

Hallo Ralf,

Ralf Arnemann schrieb:

> M. E. liegt der Grund paradoxerweise am Erfolg der
> Spielerszene: Früher waren Brettspiele (abseits der
> Klassiker) ein echtes Minderheitenthema, man fand nur schwer
> Mitspieler und war für so ein Spieletreff-Angebot dankbar.

Dieser Meinung bin ich auch. Allerdings finde ich das Angebot eines Spieltreffs nach wie vor gut und wichtig. Denn wo kann man sonst mal ein Spiel ausprobieren, bevor man es fuer die private Spielgruppe anschafft?
Du darfst also auch wieder mal vorbeikommen ;-)
>
> Heute sind anspruchsvolle Spiele recht verbreitet. Da wird in
> Familien und im Freundeskreis gespielt - wieso sollte man da
> irgendwohin gehen und sich zu irgendwelchen Fremden setzen?

Naja, Fremde sind's in der Regel doch nur am Anfang, die meisten Leute kommen doch regelmäßig.

Gruesse,
Michael (der heute beim Spieltreff endlich mal Urland probieren will)

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Stefan-spielbox

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Stefan-spielbox » 27. Juni 2002, 12:20

> Beim Spielen muß ich immer etwas von mir preisgeben. je
> nachdem ob und wie ich spiele oder auch nicht verrate ich
> etwas von meinem "Ich" und man erkennt sehr schnell, was man
> für einen Typ vor sich hat.
>
> Kann es sein, daß da viele Angst haben? Wer gibt schon gern
> was von sich raus...

schwachsinn (tschuldigung)

die meisten leute sind einfach nicht so eingefleischte spieler, dass sie sich da regelmaessig zu aufraffen koennen - und dann waren sie 4 wochen nicht da und haben es schon wieder voellig vergessen, dass es da diesen spieleabend gab.

deswegen brauchst du auf jeden fall einen regelmaessigen reminder um die leute dazu zu bringen sich zu erinnern, und vor allem um auch kontinuierlich neue leute zu gewinnen.



Tschua
Stefan

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Manuel

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Manuel » 27. Juni 2002, 12:46

Hi.

Wir hier bei uns haben zwei kleinere Spielegeschäfte (und natürlich auch die ganzen "großen" Namen, aber die lass ich hier mal aussen vor).

In dem einem Laden wird man gut beraten und bekommt so ziemlich jedes Brettspiel. Man merkt dass die Hälfte des Personals selber gerne und viel spielt und der Laden hat seinen eigenen Spieleabend für Mitarbeiter. Leider kann man im Laden als Kunde nicht spielen und bei den zwei Mal im Jahr stattfindenen Spieletagen engagiert sich der Laden auch nur widerwillig und von Jahr zu Jahr weniger (vor 6 Jahren wurden noch mehr als 20 Spiele zum Testen zur Verfügung gestellt, letztes Jahr waren es 4 oder 5).

Noch trauriger ist es bei dem anderen Shop. Der hat zwar Platz und Tische zum Spielen legt aber nach eigener Aussage keinen Wert auf Brettspiele. Da sind Warhammer und Trading Cards angesagt. Die paar Brettspiele im Laden kann einem keiner erklären und auf Anfrage ob einer der Beschäftigten des Ladens sich gerne unserer Spiele-Runde anschliessen würde, kam die sensationelle Antwort, man könne doch nicht jede Woche Brettspiele spielen, das wäre doch viel zu langweilig auf Dauer.

Irgendwie scheint man als Freund von Brettspielen langsam zum Pariah zu werden. Neben Computerspielen und der schnellebigen Trading Card Game Welt werden wir zur Marginalie, zu einer Randerscheinung die keinen ökonomischen Wert hat, aber die man aus Traditionsgründen weiter mitschleppt.

Was ich wirklich nicht verstehen kann ist, dass sich in den letzten Wochen alle, aber auch wirklich alle Medien massiv mit Computerspielen beschäftigt haben und dabei heftigste Kritik geübt haben, dass dabei aber niemand auf die Idee gekommen ist, die naheliegendste Alternative (Brettspiele) näher zu betrachten.

Wenn alle Welt schreit wie schlimm und furchtbar es ist, dass unsere Jugend vor der Playstation verroht, dann könnte man doch mal in die Runde werfen, dass es ja gar nicht so abwegig wäre, soziale Kompetenz und kommunikative Fähigkeiten beim Brettspiel zu erlernen. Aber vermutlich ist das viel zu unspektakulär und verdienen tut auch keiner daran.

Sorry, dass ich mich so in Rage geschrieben habe, aber mir fehlt immer weniger das Verständnis dafür, dass Gesellschaftspiele so wenig im Zentrum des Interesses stehen, wenn ich dafür jeden Tag 13 neue Medienhypes aufgebürdet bekomme.

take care
Manuel

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Hanno Schwede
Kennerspieler
Beiträge: 392

woher kommst DU??

Beitragvon Hanno Schwede » 27. Juni 2002, 12:51

Wollte ich nur mal wissen, damit ich nicht in die Falsche Stadt ziehe.

Ciao

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Markus Barnick

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Markus Barnick » 27. Juni 2002, 13:37

ganz deiner Meinung.

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Markus Barnick

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Markus Barnick » 27. Juni 2002, 13:38

zieh halt nach Bayreuth. ich kann immer Mitspieler brauchen, die grad mal NICHT Studenten sind ...

Markus
(spielt fast NUR mit Studenten)

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Manuel

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Manuel » 27. Juni 2002, 13:40

Es ist das liebliche Oldenburg. Aber keine Angst, es gibt hier genug private Initiativen um einem das Spielerdasein zu verschönern. Allen voran unser Alldienstägliche Spielekreis. Und die Händler werden immer extrem viel freundlicher, wenn man ihnen sanft damit droht, bei Nichtbeachtung der eigenen Wünsche demnächst bei der Kette mit dem grammatikalisch bedenklichen englischen Namen zu kaufen.

Und wenn mir der kleine lokalpatriotische Nachsatz erlaubt ist: Oldenburg ist wirklich eine der schönsten Städte die ich zum leben kenne. Also kannst Du ruhig herziehen.

Manuel

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DiSta

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon DiSta » 27. Juni 2002, 16:25

Markus Barnick schrieb:
>
> ich muß aus aktuellem Anlass nochmal ein altes Thema
> ansprechen.
>
> wir haben inzwischen in Bayreuth einen Laden, der sich sehr
> um die Brettspieler bemüht.
> Wir haben montags einen Spielekreis, wo dieser Laden immer
> neue Spiele vorstellt.
> Wir haben letztes Wochenende einen 24-stündigen
> Spielemarathon durchgeführt, wo mein El-Grande-Team sogar 2.
> wurde. (Die Go-Götter waren einfach besser)

Sei doch froh, wir haben nicht mal so was - ich fahre immer ca. 25 km (einfach)zum Spielkreis........


>
> Aber...
>
> Es sind allmählich immer nur die gleichen Leute, die da
> kommen. Immer eher sogar weniger.
> Außer man schreibt mal wieder an die Zeitung, dann wird da
> ein Bericht gemacht und dann kommen wieder ein paar Wochen
> lang neue Leute. sonst nicht.


Ist denke ich aber in den meisten Spielkreisen so, zu mindestens in die, welche ich gelegentlich besuche....


> Der Ladenbesitzer meint, es liegt an folgendem:
>
> Beim Spielen muß ich immer etwas von mir preisgeben. je
> nachdem ob und wie ich spiele oder auch nicht verrate ich
> etwas von meinem "Ich" und man erkennt sehr schnell, was man
> für einen Typ vor sich hat.
>
> Kann es sein, daß da viele Angst haben? Wer gibt schon gern
> was von sich raus...


Das ist aber eine sehr philosophische Meinung, sicher muss ich beim Spielen etwas von mir preisgeben, doch muss ich das nicht schon bei jedem x-beliebigen Gespräch ? Die Art und Weise, wie mir eine Fahrkarte kaufe, verrät sicher auch einiges über meine Person, ebenso die Reihenfolge, wie ich meinen Einkaufs aufs Förderband an der Kasse stelle...

Nein, das ist etwas einfach, ich denke einfach, es liegt daran, dass das Spielen in unserer Gesellschaft nach wie vor hauptsächlich den Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist - zu mind. in der breiten Masse der Bevölkerung. Da dies eine vorherrschende Meinung ist - welche sicher nicht die Ansicht der Forumsteilnehmer wiederspiegelt - und daher auch eine Erziehung in diese Richtung stattgefunden hat, tun viele Erwachsene das Spielen auch als Kinderkram ab, "Du wist wohl nie erwachsen werden ?!".....
Ich denke, da immer an die erstaunten Gesichter, wenn ich auf die Frage nach Hobbies, mit der Antwort "Spiele" aufwarte.....

>
> Und warum muß man die Leute immer durch die Zeitung animieren?

Damit die Leute es erfahren!
Wobei neben der Zeitung, es noch eine weitere sehr gute Methode gibt, um einen Spielkreis zu vergrößern:

[b]Mundpropaganda[/b]

Nichts bringt m.E. mehr als dies, die persönliche Einladung ist einfach das Nonplusultra, getoppt allenfalls noch mit dem Schlusssatz: "Ich hol dich dann um halb 8 ab...!"


> Gut - viele können auch nicht weg, weil sie auf Kinder
> aufpassen müssen
> und die Kids wollen lieber Computerspiele, weil sie da anonym
> bleiben können..


Das ist eine reine Frage der Organisation - ab einem gewissen Alter gibt es Babysitter und ab einem weiteren Alter sind die Kids froh, wenn die Alten mal weg sind (haben meine Frau + ich am eigenen Leib erfahren...)....

...Und PC/Computerspiele werden auch von Kids liegen gelassen, wenn man diese nur richtig motivieren kann - so musste ich unlängst 4 Jugendliche ertragen welche eine Runde "Mensch-ärgere-dich-nicht" mit den Kartensätzen 'Nichts as Ärger' und 'Noch mehr Ärger' nach der anderen austrugen..... (Beim nächsten Mal stand dann schon Evo auf dem Tisch...)


>
> Markus Barnick
> (bangt um seinen Spieleabend)

Dann musste eben mal ein paar Studenten mehr aktivieren.....

nice dice
Dietmar
(...der jetzt erst mal mit seinen beiden Töchter ins Kino geht um Spiderman anzuschauen - u.U. wird dann danach zu Hause noch was gespielt...)

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Jochen

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Jochen » 27. Juni 2002, 17:21

Vielleicht hab ich Diskussion niocht *ganz* mitbekommen, aber was ist denn generell gegen Studenten und Brettspiele zu sagen?
Unsere Spielegruppe besteht aus deren mehreren (gewesene, seiende, und zukünftige Stundeten)

Jochen
der selber Biostudent ist und nur Ursuppe nicht mehr mit anderen BIOstudenten spielt, weil da alle möglichen Gene umbenannt werden (damit's zur Mirkobiologie passt ;-)

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Manuel

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Manuel » 27. Juni 2002, 17:34

Ich glaube niemand sagt hier was gegen Studenten (bin ja selber auch einer). Aber wenn man einen regelmäßigen Spieleabend aufbauen will, dann stört es schon, wenn Leute die Semesterferien über nicht in der Stadt sind, bzw. nach 2 bis 4 Jahren wieder ihre Sachen packen und wegziehen.

So hab ich die Bemerkung zu den Studenten jedenfalls aufgefasst.

Manuel

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Jochen

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Jochen » 27. Juni 2002, 18:40

Ich wollt' ja nur mal wissen...

Zugegeben der wechsel an Mitspielern kann schon gewaltig sein.
Aber ich bin trotzdem froh, dass bei 'meine' studentische Kerngruppe allesamt zuhause gebliebene Studenten sind.

Jochen

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Petra Schmidt
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Beiträge: 231

[OT] "Noch mehr Ärger"

Beitragvon Petra Schmidt » 28. Juni 2002, 08:04

DiSta schrieb:

> musste ich unlängst 4 Jugendliche ertragen welche eine Runde
> "Mensch-ärgere-dich-nicht" mit den Kartensätzen 'Nichts as
> Ärger' und 'Noch mehr Ärger' nach der anderen austrugen.....

Hallo Dietmar,

wo her hast Du denn die Erweiterung "Noch mehr Ärger"? Ich habe sie noch nirgens gesehen?

Petra

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Pete

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Pete » 28. Juni 2002, 09:44

Hallo,

es ist nunmal so, dass sich immer ein paar Leute ins Zeug legen müssen, damit irgendeine Veranstaltung läuft. Auch ist es wichtig, immer wieder Werbung dafür zu machen - auch in der Zeitung.

Wir haben hier zweimal im Monat Spieleabende ... und die sind immer gut besucht. Seit 2 1/2 Jahren hatten wir erst einen Spieleabend, auf dem kein "Neuer" war. Aber es steckt auch eine Menge Arbeit dahinter - auch Pressearbeit. Aber es lohnt sich - 20 bis 30 Spieler auf jedem Spieleabend. Ausserdem haben sich bei uns bereits 3 private Gruppen gebildet, die regelmäßig miteinander spielen.

Bei uns wird gespielt, und zwar ganz schön viel.

Ich kommen aus Jork (unweit Oldenburg) - mitten im Alten Land - zwischen Buxtehude und Stade - direkt an der Elbe - ca 20 km vor Hamburg.

Als ich hier her zog - aus Darmstadt - gab es hier keine öffentlichen Spieleabende. Darüber habe ich mich mit einer alten Freundin unterhalten. Weisst du was die gesagt hat? Wenn es das nicht íbt, dann muss einer damit anfangen - und rate mal wer das war ??

Gruß Pete

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DiSta

Re: [OT] "Noch mehr Ärger"

Beitragvon DiSta » 28. Juni 2002, 11:26

Petra Schmidt schrieb:
>
> Hallo Dietmar,
>
> wo her hast Du denn die Erweiterung "Noch mehr Ärger"? Ich
> habe sie noch nirgens gesehen?
>
> Petra


Hab ich mir in einem Spieleladen im Herzen von [b]Freiburg i.Br.[/b] (dort gleich neben dem Rathaus) gekauft, als meine Frau und ich uns an Pfingsten in dieser Stadt einige Tage Urlaub vom Alltagsstress gegönnt haben.....
(Ist auch der Grund weshalb ich den Namen des Ladens nicht mehr weiss, war irgendwas mit "Geschenke...." oder so)

Muss aber zugeben, war bislang der einzige Laden, wo ich diese zweite Erweiterung zu 'Mädn' gesehen habe.

Viel Glück bei der Suche
nice dice

Dietmar
(..müsste es aber sicher bei den einschlägigen Versanden geben, wenn dann das Porto nicht wäre.....)

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Stefan-spielbox

Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Stefan-spielbox » 28. Juni 2002, 12:28

> Was ich wirklich nicht verstehen kann ist, dass sich in den
> letzten Wochen alle, aber auch wirklich alle Medien massiv
> mit Computerspielen beschäftigt haben und dabei heftigste
> Kritik geübt haben, dass dabei aber niemand auf die Idee
> gekommen ist, die naheliegendste Alternative (Brettspiele)
> näher zu betrachten.

weil die gar nicht mal sooo naheliegt:
- man braucht mehrere leute
- man muss sich in die regeln einarbeiten und kann nicht durch trial&error einfach mal ausprobieren was geht
- man kann die spiele nicht kopieren und damit billig ausprobieren



Stefan

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Pete

Re: [OT] "Noch mehr Ärger"

Beitragvon Pete » 28. Juni 2002, 13:09

Bei uns in Jork gibt es auch beide Erweiterungen....

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Volker L.

[OT] Re: Nochmal: Warum spielt denn keiner?

Beitragvon Volker L. » 28. Juni 2002, 13:12

Pete schrieb:
>
> Als ich hier her zog - aus Darmstadt - gab es hier keine
> öffentlichen Spieleabende. Darüber habe ich mich mit einer
> alten Freundin unterhalten. Weisst du was die gesagt hat?
> Wenn es das nicht íbt, dann muss einer damit anfangen - und
> rate mal wer das war ??

:-?
Dein ehemaliger Mathe-Lehrer, der zufaellig auch nach Jork gezogen ist? :-? :lol:

Gruss, Volker (SCNR)

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: [OT] "Noch mehr Ärger"

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. Juni 2002, 15:55

... ebenso im Heidelberger "Heidelbär Spieleladen".

Gruß Roland

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Michael Andersch

Re: [OT] "Noch mehr Ärger"

Beitragvon Michael Andersch » 28. Juni 2002, 18:25

In Stuttgart auch...

Es scheint sich also um kein seltenes & knappes Gut zu handeln...

Viele Grüße,
Micha

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Michael Andersch

Re: woher kommst DU??

Beitragvon Michael Andersch » 28. Juni 2002, 18:28

Manuel schrieb:
>
> Ich glaube niemand sagt hier was gegen Studenten (bin ja
> selber auch einer). Aber wenn man einen regelmäßigen
> Spieleabend aufbauen will, dann stört es schon, wenn Leute
> die Semesterferien über nicht in der Stadt sind, bzw. nach 2
> bis 4 Jahren wieder ihre Sachen packen und wegziehen.

Hmmm, ist das so schlimm? Dann kommen eben neue nach (ist zumindest in unserem Spielekreis so).
Klar, ist immer blöd wenn ein Spieler entschwindet (warum auch immer), aber lieber habe ich jemanden für 2-4 Jahre als Mitspieler als überhaupt nicht (wenn er denn als Mitspieler was taugt ;-) ).

Ich selbst kann daher die Studentenbemerkung nicht unbedingt nachvollziehen.

Viele Grüße,
Micha


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